Dieser Jugendroman ist ein Überbleibsel meiner Mum. Irgendwann hatte ich mir mal in den Kopf gesetzt, alle Kinder- und Jugendbücher in ihrem Regal zu lesen. Einfach so, aus reiner Neugier. Dieser ist einer der wenigen, die es bis zu mir nach Hause geschafft haben, weil ich fand, der Klappentext klang nach Abenteuer und lustigen Szenen.
Bekommen habe ich auf 63 Seiten fast nur Rumgenöle von Michael. Danach habe ich beschlossen, das Buch abzubrechen. Weitere 150 Seiten wollte ich mir das nicht antun.
Ich weiß also nicht, welche ungewöhnlichen Mittel zum Einsatz kommen, um den Vater nach Hause zu holen.
Ich bin mir nicht mal sicher, ob das, was wir aus Michaels Sicht in Bezug auf den Vater (bis zu diesem Punkt) erfahren, auch wirklich stimmt.
Ich erhoffte mir einen heiteren Roman für Jugendliche, die es eh schon schwer genug in der Pubertät haben. Arwed Bouvier jedoch setzt auf permanente Wiederholungen, derer es nicht bedarf, einem (zumindest bis dahin) unsympathischen 13 Jährigen und Alltagsszenen, die leider schlichtweg langweilig sind …
Das Buch bleibt trotz meiner Kritik erstmal in unserem Regal. Zum einen ist es eine Erinnerung, zum anderen darf mein Kind später selbst entscheiden, ob es mal reinlesen mag oder nicht. Oder ganz vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal, den Roman bis zum Ende zu lesen …
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