Arwed Messmer Inventarisierung der Macht

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Inhaltsangabe zu „Inventarisierung der Macht“ von Arwed Messmer

In unserem kollektiven Gedächtnis existiert die Mauer als ein bunt besprühtes Betonband. Umso wertvoller ist das Langzeitprojekt, dem sich der Fotograf Arwed Messmer und die Schriftstellerin Annett Gröschner widmen. Ausgangsmaterial waren Fotografien der frühen Mauer, die von den DDR-Grenztruppen angefertigt wurden. In ihrem preisgekrönten Vorgängerband präsentierten die Autoren den innerstädtischen Mauerstreifen. 2012 stießen sie auf ein weiteres, ebenso umfangreiches Bildkonvolut. In der neuen zweibändigen Ausgabe zeigen sie nun mit rund 600 Panoramen aus 3000 Einzelbildern den gesamten Verlauf der Mauer um West-Berlin. Ergänzt werden die Panoramen durch weiteres bearbeitetes Material aus dem Bundesarchiv. So vollendet sich ein Projekt »dokumentarischer Empathie« (Florian Ebner), von dem der Fotokritiker Gerry Badger sagte, ihm gelänge es, »die Interpretation historischer Fakten in einem kreativen Akt in ein künstlerisches Werk zu verwandeln«. Ausstellung: Haus am Kleistpark, Berlin, 26.5. –13.8.2016

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  • „Die Berliner Mauer aus anderer Sicht“

    Inventarisierung der Macht
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    28. June 2016 um 10:23

    „Die Berliner Mauer aus anderer Sicht“ darstellen und mit unzähligen Fotografien und wenig Worten beschreiben – das war die Absicht von Annett Gröschner und Arwed Messmer, die das hier vorliegenden voluminöse zweibändige Werk herausgegeben haben.Die Berliner Mauer „Aus anderer Sicht“ hatten Gröschner und Messmer bereits 2011 in einer Ausstellung und einem preisgekrönten Vorgängerband präsentiert. 2012 schließlich entdeckten sie eine weitere umfangreiche und bisher unveröffentlichte Bildsammlung.Nun zeigen sie in einer neuen Ausstellung, die das vorliegende Werk begleitet in 1.059 Panoramen und Einzelbildern den gesamten Verlauf der Mauer um West-Berlin. Im Gegensatz zum ersten Band und zur ersten Ausstellung hat das neue Ausstellungskonzept Hinweise auf die Herkunft des Materials aufgenommen. Die Ausstellung selbst hat Werkstattcharakter, die Bilder sind teilweise auf dünnem Papier gedruckt und mit Nadeln an die Wand gepinnt. Eine Lesesaalsituation, wie sie im Archiv gegeben ist, steht als Mittelpunkt der Arbeit im Raum. Die strenge Geheimhaltung, der diese Dokumente auszeichneten, ist aufgehoben. Das Archiv wird so zu einer regelrechten Schatzkiste, aus dem sich die Künstler Material aneignen, um es zeitgenössisch und als Gegenentwurf zu einer offiziellen Geschichtsschreibung zu erzählen.Das Betrachten des Buches kann den direkten starken Eindruck, den die Ausstellung selbst auf den Betrachter ausübt, nicht ersetzen. Für die Nachwelt ( jede Ausstellung geht einmal zu Ende) sind die beiden Bände jedoch von unschätzbarem Wert.

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