Asa Anderberg Strollo Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Hoffnung“ von Asa Anderberg Strollo

Freiheit ist nicht immer das, was man sich darunter vorstellt Als es mal wieder Ärger zu Hause und in der Schule gibt, hat Jonna endgültig genug von allem: von ihren Eltern, den sogenannten Freunden und vor allem von der deprimierenden Kleinstadt. Kurz entschlossen brennt sie nach Stockholm durch. Einen richtigen Plan hat sie eigentlich nicht, außer sich mit einem Gelegenheitsjob in der weihnachtlich geschmückten Stadt über Wasser zu halten. Doch dann verliert sie ihr Handy, ihr letztes Geld verflüchtigt sich wie von selbst – und einen Job findet sie natürlich auch nicht. Eine frostige Winternacht bricht an, und Jonna weiß nicht, wo sie schlafen soll. Aus dem leichtherzigen Ausflug in die große, weite Welt wird rasch eine Erfahrung mit dem richtigen Leben, das einem manchmal die kalte Schulter zeigen kann …

Ein emotionales Buch voller Höhen und Tiefen.

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

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  • Wenn ein Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt...

    Hoffnung
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    15. April 2015 um 12:39

    "Als es mal wieder Ärger zu Hause und in der Schule gibt, hat Jonna endgültig genug von allem: von ihren Eltern, den sogenannten Freunden und vor allem von der deprimierenden Kleinstadt. Kurz entschlossen brennt sie nach Stockholm durch. Einen richtigen Plan hat sie eigentlich nicht, außer sich mit einem Gelegenheitsjob in der weihnachtlich geschmückten Stadt über Wasser zu halten. Doch dann verliert sie ihr Handy, ihr letztes Geld verflüchtigt sich wie von selbst – und einen Job findet sie natürlich auch nicht. Eine frostige Winternacht bricht an, und Jonna weiß nicht, wo sie schlafen soll. Aus dem leichtherzigen Ausflug in die große, weite Welt wird rasch eine Erfahrung mit dem richtigen Leben, das einem manchmal die kalte Schulter zeigen kann …" Schreibstil Die Autorin selbst sagt über sich, dass sie "ihre Leser mit jeder Zeile in Atem halten möchte". In diesem Buch schlägt sie dafür jedoch eine sehr ruhige und teilweise recht kühle Sprache an. Ich bin mir recht unsicher, ob es an der Übersetzung lag oder aber an ihrem Stil, denn für mich wurden Sachen hier oft deutlich in die Länge gezogen und der Schreibstil war doch recht unausgeglichen. Mal konnte er glänzen, doch an anderen, wenigen Stellen brachte er mich ins stolpern. Eins steht jedoch fest: Âsa Anderberg Strollo schafft es, Gefühl aufs Papier zu bringen, auch wenn diese Emotionen meistens eher zwischen den Zeilen zu finden waren. Charaktere Als Leser lernt man zu Beginn eine recht naive Jonna kennen, die Hals über Kopf von Zuhause wegläuft und im Grunde überhaupt kein Ziel vor Augen hat. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren, da ich früher ebenfalls von Zuhause fortgelaufen bin und deswegen ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen konnte. Jonna hat selbst das Gefühl, in ihrer Familie nicht beachtet zu werden. Ihre Mutter hat einen neuen Freund, mit dem sie über Weihnachten nach Mallorca fliegen will. Jonna soll die Feiertage mit ihrer versoffenen Oma verbringen, die ihr Leben selbst nicht auf die Reihe bekommt. Doch darauf hat sie keine Lust. Für sie steht fest, dass es so nicht mehr weitergehen kann! Am Anfang wirkt Jonna noch recht unschuldig. Sie versucht einen Job zu finden und klammert sich an ihre Hoffnung, dass alles ja besser werden muss. Dabei sieht sie nicht, wie die das Leben wirklich abläuft. Dies muss sie erst auf eine äußerst schmerzvolle Art und Weise lernen, denn das Leben auf der Straße ist sicher kein Zuckerschlecken! Jonna lernt auf der Straße Menschen kennen und sie schließt zum ersten Mal in ihrem Leben Freundschaft. Alex, ein Mädchen, das ihr helfen will, zieht sie dabei jedoch noch viel tiefer in den Schlammassel, denn auf der Straße scheint es keine Gesetze zu geben, nur der Kampf ums Überleben. Während des Lesens habe ich Jonna sehr lieb gewonnen. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte, wenn auch sehr langsam und mühevoll. Das Erwachsen-werden ist ein Prozess, dem man sich stellen muss, auch wenn man tief im Inneren vielleicht lieber Kind bleiben möchte. Jonna lernt endlich eigene Entscheidungen zu treffen und letztendlich war es doch nicht so verkehrt, sich an ihre Hoffnungen zu klammern! Meine Meinung Manchmal ist es der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. So wie bei Jonna, die plötzlich auf eigenen Beinen stehen muss, um endlich gesehen zu werden. "Hoffnung" ist ein sehr gefühlvolles Buch voller Lebensweisheiten, aber auch voll mit jugendlichem Leichtsinn. Was passiert, wenn man einfach von Zuhause wegläuft und plötzlich nichts mehr hat? Wo soll man schlafen, woher bekommt man essen? Das Buch entführt einen in ein Leben, das im Grunde überhaupt keins ist. Beim Lesen verspürt man Mitleid und möchte diese Jugendlichen, die so viel mitgemacht haben, am liebsten beschützen.  Es war spannend zu sehen, wie sich Jonna durchschlagen musste. Am Anfang ist sie ganz tief am Boden und ihre Hoffnung stirbt nach und nach, doch dann macht sie das beste aus der Situation und lernt zum ersten Mal, dass sie für sich und ihre Entscheidungen selbst verantwortlich ist. Es gibt immer einer Ausweg, man muss sich nur trauen, Hilfe anzunehmen. Auf ihrer "Reise" lernt sie tolle Menschen kennen, die bereits viele Fehler in ihrem Leben gemacht haben. Besonders nahe komm sie Alex, einem Mädchen, dass schon lange auf der Straße lebt und sich irgendwie durchschlägt. Jonna muss mit ansehen, wie Alex alles mit sich machen lässt und ihre Probleme im Alkohol ertränkt. Sie fühlt sich machtlos, obwohl sie weiß, dass sie etwas unternehmen muss.  Âsa Anderberg Strollo gibt einen guten Einblick in das Stockholmer Straßenleben. Sie redet nichts schön und nimmt kein Blatt vor den Mund, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Zudem wird nicht gewertet. Die Autorin sagt nicht "dass ist nicht richtig" oder "so etwas gehört sich nicht". Nein, sie bleib stetig auf einer neutralen Ebene und lässt ihre Protagonistin und ihre Leser eigene Erfahrungen sammeln. Am Ende hätte ich mir zwar noch ein paar "Hoffnungsschimmer" und Erklärungen gewünscht, denn das Buch hörte für mich ein wenig zu abrupt auf. Etwas schade finde ich, nicht mehr erfahren zu können, wie es mit Jonna und ihren Freundinnen weitergeht. Gerade am Schluss hätte ich als Leser erwartet, eine Problemlösung vorgesetzt zu bekommen. Aber vielleicht sind manche Probleme nicht so einfach zu lösen? Vielleicht brauchen sie Zeit und das notwendige Durchhaltevermögen? Fazit "Hoffnung" ist ein Buch, das mich besonders emotional mit auf eine Reise genommen hat, die viele Teenager einmal erleben. Absolute Empfehlung von mir!

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  • *+* Die Hoffnung stirbt zuletzt *+*

    Hoffnung
    Irve

    Irve

    30. January 2014 um 12:51

    *+ Die Hoffnung stirbt zuletzt +* Inhaltsangabe: Freiheit ist nicht immer das, was man sich darunter vorstellt Als es mal wieder Ärger zu Hause und in der Schule gibt, hat Jonna endgültig genug von allem: von ihren Eltern, den sogenannten Freunden und vor allem von der deprimierenden Kleinstadt. Kurz entschlossen brennt sie nach Stockholm durch. Einen richtigen Plan hat sie eigentlich nicht, außer sich mit einem Gelegenheitsjob in der weihnachtlich geschmückten Stadt über Wasser zu halten. Doch dann verliert sie ihr Handy, ihr letztes Geld verflüchtigt sich wie von selbst - und einen Job findet sie natürlich auch nicht. Eine frostige Winternacht bricht an, und Jonna weiß nicht, wo sie schlafen soll. Aus dem leichtherzigen Ausflug in die große, weite Welt wird rasch eine Erfahrung mit dem richtigen Leben, das einem manchmal die kalte Schulter zeigen kann ...(Quelle: lovelybooks.de) Das Cover: Es steckt voller Gegensätze und hat mich dadurch schrecklich neugierig auf den Inhalt gemacht. Ein Mädchen, ich denke, es soll Jonna sein, sitzt vor einem cyclamfarbenen Hintergrund. Sie trägt ein grünes Oberteil. Dieser farbliche Kontrast setzt sich fort im Mädchen selbst. Das Mädchen ist von zu Hause weggelaufen und mich macht stutzig, warum sie so ordentlich und gepflegt aussieht. Der Blick, den Jonna dem Betrachter zuwirft, kann alles und nichts bedeuten. Ich beschließe spontan, das sich dieses Buch lesen und am Schicksal des Mädchens teilhaben möchte. Meine Meinung: „Hoffnung“ ist ein großartiges Buch für Jugendliche. Das Buch zeigt, dass die Probleme, die zum Weglaufen führen, nicht gelöst sind, wenn man sein Vorhaben in die Tat umgesetzt hat. Vielleicht entgeht man so kurzzeitig der schlechten Stimmung im Heim, der gefühllosen Atmosphäre zuhause....Aber was man auf jeden Fall vom Weglaufen hat, sind neue Probleme. Und diese wiegen meist schwerer als die alten. Zunächst weiß man nicht, warum Jonna mit allem gebrochen hat. Stück für Stück wird dieser Vorhang aber zur Seite gezogen und gibt den Blick frei auf das, was zum Abbrechen der Zelte führte. Im selben Maße wie man Jonnas Beweggründe nachvollziehen kann, taucht man als Leser auch tiefer ein in das Leben auf der Straße. Das ist wahrlich kein Zuckerschlecken und das, was uns die Autorin da präsentiert, ließ mich doch sehr oft schlucken und ich musste einige Male mit der Beherrschung und meinen Tränen kämpfen. Man ist zwar weg vom ungeliebten Zuhause aber das, was sich als Alternative bietet, ist doch mehr als abschreckend. Ich hatte mehrere Male eine Waage vor dem inneren Auge, auf der ich Jonnas Zuhause mit ihrem Leben auf der Straße verglich. Meine Waage sprach eine klare Sprache, umso erschütterter war ich, dass Jonna an ihrem neuen Leben festhielt. Ganz besonders betroffen gemacht haben mich die Argumente, die sie zu dieser Entscheidung führten. Frau Anderberg Strollo hat diese sehr berührende und ergreifende Thematik sprachlich hervorragend umgesetzt. Sie schreibt eher sachlich, verzichtet auf großes Gefühlskino und Sensations-Heischerei. Somit erhält die Erzählung genügend Raum, um sich beim Leser voll entfalten zu können. Bei mir war dazu sehr viel Platz nötig, denn ich wurde von so vielen Gedanken und Gefühlen durchströmt. Das Ende des Buches ist sehr passend zu dem zuvor Geschriebenen gewählt und unterstreicht den Titel des Buches. Man merkt, dass die Autorin sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass sie ca. 2 Jahre lang recherchiert hat, bevor sie mit dem Schreiben begann. Durch die eher nüchterne Beschreibung der Zustände auf der Straße halte ich das Buch sehr geeignet für Jugendliche, könnte mir das Buch auch gut als Schullektüre vorstellen. Denn ich finde für diese Altersklasse den erhobenen Zeigefinger von uns Erwachsenen immer sehr uneffektiv, um abschreckende Dinge aufzuzeigen. Solche Lektüre dürfte da mehr bewirken. Auch für interessierte Erwachsene, vor allem Eltern, halte ich dieses Buch für sehr empfehlenswert, da es einen unfassbaren Blick über den Tellerrand gewährt. Mein Fazit: Ein sensibles Thema wird sprachlich gekonnt sehr überzeugend umgesetzt. Dafür vergebe ich gerne alle 5 Sterne. Infos zum Buch: „Hoffnung“ von Asa Anderberg Strollo ist am 11.11.2013 unter der ISBN-Nr. 9783453315266 im Heyne-Verlag erschienen. Es umfasst 320 Seiten und ist auch als eBook erhältlich. (Quelle: lovelybooks.de)

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  • Buchverlosung zu "Hoffnung" von Asa Anderberg Strollo

    Hoffnung
    Nicole_Rensmann

    Nicole_Rensmann

    Sehr gerne verlose ich ein Exemplar des Romans, mit freundlicher Genehmigung des Verlags. Wer mitmachen möchte, BITTE nicht hier - sondern unter dem Eintrag im Blog posten.  Dort- > http://www.blog.nicole-rensmann.de/2014/01/07/buch-verlosung-hoffnung-von-asa-anderberg-strollo/ Um was es geht und wie du mitmachen kannst:  Abgebrochen. Das wäre normalerweise das erste Wort im Titel, denn »Hoffnung« von Asa Anderberg Strollo habe ich nicht beendet und längst berichte ich nicht mehr über Bücher, die ich nicht bis zum Schluss gelesen habe. Doch ab sofort läuft das anders. Wenn es mir nicht gefällt, magst du es vielleicht lesen? Erster Satz: “Hallo, ich wollte mal fragen, ob ihr vielleicht noch Leute braucht.”   Bei diesem ersten Satz wusste ich schon, das Buch würde es bei mir schwer haben. Die Sprache ist lockerflockig und simpel, ein bisschen naiv mit vielen kurzen Sätzen. Die Hauptperson – Jonna, ein Mädchen – bricht kurz vor Weihnachten die Schule ab und glaubt, die Welt warte nur auf sie und die Jobs lägen auf der Straße. Das dem so nicht ist, merkt sie schnell.  Das Problem für mich war nicht die Geschichte selbst, sondern der Erzählstil, der – was wiederum sehr lobenswert ist – konsequent durchgezogen wird. Doch ich konnte mich nicht mit Jonna anfreunden und fühlte mich  eher gelangweilt, als gut unterhalten. Mein Sohn (15) hat den Roman allerdings auch abgebrochen. “Spricht mich nicht an, überhaupt nicht spannend”, sagt er und findet, das Buch sei eher etwas für Mädchen. Das denke ich auch. Das gibt es zu gewinnen: Einmal “Hoffnung” und zwei Lesezeichen! Und wir wissen ja, Lesegeschmäcker sind verschieden und da ich der Meinung bin, jedes Buch hat seine Chance verdient, darf ich den Roman – mit freundlicher Genehmigung des Heyne Verlags – verlosen. Dazu packe ich ein “Niemand”-Lesezeichen und eins von lovelybooks.de dazu. Ich bin sicher, wir finden den perfekten Leser für die sechzehn Jahre alte Jonna und ihre Abenteuer in Stockholm. Auf der Verlagsseite findest du eine Leseprobe. Wie du dieses Exemplar gewinnen kannst? Erzähl mir in den Kommentaren meines Blogs (!) von deinen Hoffnungen für 2014! Die Verlosung endet am 11.01.2014. Bei mehreren Teilnehmern entscheidet das Los. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird in meinem Blog, auf Facebook und per E-Mail benachrichtigt. Und wer jetzt Angst hat, ein zerlesenes Exemplar zu bekommen. Keine Sorge. Wir sind keine “Knick-Leser”. Das Buch sieht aus wie neu. 

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