Asako Yuzuki

 3,8 Sterne bei 222 Bewertungen
Autor*in von Butter, Tokyo Girls Club und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Asako Yuzuki wurde 1981 in Tokio geboren. Sie wurde für ihr Schreiben vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Noma-Verlagskulturpreis. Ihr Roman »Butter« ist in Japan ein Bestseller und verkaufte sich allein in Japan 200.000 mal. Er erscheint weltweit in zahlreichen Sprachen und gewann 2025 den British Book Award. »Tokyo Girls Club« wurde mit dem Yamamoto Shūgorō Preis ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Tokyo Girls Club (ISBN: 9783351051389)

Tokyo Girls Club

(10)
Neu erschienen am 11.03.2026 als Gebundenes Buch bei Blumenbar.

Alle Bücher von Asako Yuzuki

Cover des Buches Butter (ISBN: 9783746640716)

Butter

(199)
Erschienen am 08.12.2023
Cover des Buches Tokyo Girls Club (ISBN: 9783351051389)

Tokyo Girls Club

(10)
Erschienen am 11.03.2026
Cover des Buches Die Freundin der Hexe 02 (ISBN: 9783842049123)

Die Freundin der Hexe 02

(3)
Erschienen am 19.09.2019
Cover des Buches Die Freundin der Hexe 01 (ISBN: 9783842049116)

Die Freundin der Hexe 01

(3)
Erschienen am 19.09.2019
Cover des Buches Butter (ISBN: B09ZNSQHT7)

Butter

(7)
Erschienen am 06.05.2022

Neue Rezensionen zu Asako Yuzuki

Cover des Buches Tokyo Girls Club (ISBN: 9783351051389)
Elizzys avatar

Rezension zu "Tokyo Girls Club" von Asako Yuzuki

Elizzy
Meine Meinung zu Tokyo Girls Club von Asako Yuzuki

Ich fand dieses Cover so interessant und da mir die Autorin empfohlen wurde, – ihr erstes Buch „Butter“ ist scheinbar richtig gut – wollte ich mir direkt ein Bild von der Story machen. 

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und fand sowohl die Sprecherin, wie auch das Erzähltempo wirklich sehr angenehm.

Die beiden Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein, Eriko ist eine erfolgreiche Handelsvertreterin und eine Perfektionistin durch und durch. Sie kontrolliert jedes Detail ihres Lebens und versucht sich selbst jeden Tag zu optimieren. 

Dagegen wirkt Shoko geradezu winzig. Sie ist schliesslich nur Ehefrau mit einem Lifestyle Blog Namens Heilbutt. Und auch dieser zeugt von ihrem langweiligen Alltag. Doch genau das fasziniert Eriko.


„Eriko war fasziniert davon, wie Heilbutt in den Tag hineinlebte, ohne etwas Bestimmtes zu tun, ohne ein Ziel zu haben oder Pläne zu schmieden. Wie eine Katze. Wann hatte sie selbst ihre Zeit zum letzten Mal so verbracht?“


Eriko schafft es, dass die beiden sich „zufällig“ über den Weg laufen – denn was sich Eriko am meisten in ihrem Leben wünscht, ist eine Freundin. 

Shoko gerät so in ihren Fokus und schnell wird klar, diese Freundschaft, ist alles andere als gewollt.

Ich mochte sehr, wie sich die Geschichte immer wieder zwischen den beiden abwechselte. So konnte man sich wirklich gut in beide Protagonistinnen hineinversetzen. Schnell bekam man so auch ein Gefühl für die Story und ich stellte fest, dass diese Freundschaft mehr toxisch, als etwas anderes war. 

Während dem zuhören bekam ich immer wie mehr ein beklemmendes Gefühl und fand Eriko unglaublich übergriffig. Sie nahm immer mehr das Leben von Shoko ein und auch diese brachte mich Seitenweise zum durchdrehen. Denn sie war so unglaublich passiv, dass ich sie am liebsten aus der Geschichte geschmissen hätte. 

Trotz der Emotionen, die das Buch in mir geweckt haben, war ich mit dem Ende nicht wirklich zufrieden. Was mich aber durchaus überzeugt hat, war der Schreibstil der Autorin und der Aufbau der Geschichte, ich werde auf jeden Fall auch noch „Butter“ von ihr in Angriff nehmen.

Würde ich das Buch Empfehlen?

Ein Buch, dass einen auf jeden Fall berührt und emotional packt. Einige Stellen waren etwas over the top und auch das Ende gefiel mir nicht zu 100% – trotzdem eine spannende Story.

Bewertung
Plot ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥ (2/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

Cover des Buches Tokyo Girls Club (ISBN: 9783351051389)
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Rezension zu "Tokyo Girls Club" von Asako Yuzuki

AnnettS
Beeindruckend

Hier lernen wir Eriko  kennen, sie ist schon 30, erfolgreich in ihrem Beruf. Doch irgendetwas fehlt in ihrem Leben. Bisher sind alle Beziehungen gescheitert und eine Freundin hat sie auch nicht. Allerdings hat sie eine Lieblingsbloggerin, ihre Beiträge mag sie sehr und diese bringen ein bisschen Farbe in ihr Leben. Bei der Bloggerin handelt es sich um Shoko, sie ist Hausfrau. Eriko liebt vor allem ihre Lässigkeit und ihre intelligenten und messerscharfen Argumente. Sie möchte diese Frau gerne näher kennen lernen, was ihr auch gelingt. Anfangs war sie hell begeistert von ihr, aber schon nach sehr kurzer Zeit, kommt es zu einem Verwürfniss. Ein Vorwurf von Shoko, eröffnet eine Lawine, denn Eriko teilt ihr hier offen ihre Meinung über sie mit. Lasst euch überraschen, wie die Geschichte weiter geht.

Der Schreibstil ist flüssig, redegewandt und der heutigen Zeit angepasst. Die Handlung ist interessant und spannend gestaltet. Sie ist greifbar und reel, für das was uns die Autorin hier mitteilen möchte. Sehr offen, werden hier zwischenmenschliche Beziehungen dargestellt, die oft mit Neid und Unverständnis einhergehen. Hier können wir teilhaben an ehrlicher Kommunikation, die leider in unserer Gesellschaft nur sehr selten vorkommt. Dieser Roman regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

Hier war ich wirklich sehr überrascht und muss gestehen, das dies der erste zeitgenössische Roman war, der mich voll begeistert hat. Es geht nicht nur um die Geschichte dieser beiden Frauen. Hier wird auch aufgezeigt, wie wichtig doch ehrliche Kommunikation ist und Feetback. Dadurch, könnte man eigene Schwächen erkennen und daran arbeiten. Das Leben könnte so schön und unbeschwert sein, wenn man dies beherzigen würde.

Cover des Buches Tokyo Girls Club (ISBN: 9783351051389)
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Rezension zu "Tokyo Girls Club" von Asako Yuzuki

culejule
Im Club der wütenden Freundinnen

Dieses Buch umfasst 383 Seiten – und ist vollgepackt mit vielschichtigen Themen, die mich nachhaltig beschäftigt haben.

Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen. Eriko, Anfang 30, Einzelkind, lebt noch im Elternhaus und arbeitet in einer Handelsfirma, wo sie für den Import von Speisefischen zuständig ist. Nach und nach wird deutlich, dass Eriko nicht nur eigenwillig, sondern auch in ihrem Verhalten „besondere“ Neigungen hat. Ihr größter Wunsch ist es, eine beste Freundin zu finden – doch warum scheitert sie immer wieder daran?

Die zweite Protagonistin ist Shoko, eine Lifestyle-Bloggerin und Hausfrau. Ihr Blog wirkt wie ein öffentliches Tagebuch einer Frau, die sich selbst als nutzlos empfindet. Sie ist verheiratet, arbeitslos und ringt mit ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit.

Eriko ist ein großer Fan dieses Blogs und kommt ihrem Idol Schritt für Schritt näher. Dabei entwickelt sie sich zunehmend zur Stalkerin, die Shoko aufspürt und sie mit einem perfiden Plan regelrecht in eine Freundschaft drängt. (Kein Scherz.)

Besonders beeindruckt hat mich die Figurenzeichnung: Beide Charaktere sind vielschichtig, psychologisch fein ausgearbeitet und wirken erschreckend real. Im Kern geht es um Narzissmus, Selbstwahrnehmung und die Frage, wie wir uns im Verhältnis zu anderen Menschen sehen. Gibt es eine innere Hierarchie? Und wie beeinflusst sie unser Handeln?

Das Buch steckt voller klug aufbereiteter Themen, die in einen Roman verpackt sind, der lange nachhallt.

Übersetzt wurde das Werk aus dem Japanischen von Ursula Gräfe.

Es ist definitiv kein Allerweltsroman – man muss sich von der ersten Seite an auf die Figuren und das Setting einlassen. Wer das tut, entdeckt einen außergewöhnlichen, intensiven Roman.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, vor allem die Lebensweisheiten, die zwischen den Zeilen mitschwingen. Schon das Debüt der Autorin, Butter, war für mich ein starkes Leseerlebnis – und auch dieses zweite Buch konnte mich wieder überzeugen. 

Zudem erinnerte mich der Roman in seiner Dichte und psychologischen Spannung an eine hochwertige, zehnteilige Miniserie auf Netflix – das Potenzial dafür wäre definitiv vorhanden.

Ich freue mich auf weitere Werke von ihr.

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