Ascan von Bargen Briefe um Mitternacht

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Inhaltsangabe zu „Briefe um Mitternacht“ von Ascan von Bargen

Émile Poiret, der belgische Meisterdetektiv, staunt nicht schlecht, als er unverhofft von einer jungen Dame parfümierte Briefe erhält. Die obskuren Andeutungen darin wecken sofort die Neugier des berühmten Gaunerschrecks. Mit seinem untrüglichen Gespür für das Verbrechen wittert Poiret einen neuen Fall, der seine ganze Kombinationsgabe erfordert. ¿ Zwischen den Roulettetischen und zwielichtigen Besuchern des Londoner ¿EMPIRE CASINO¿ kommt Poiret einem diabolischen Intrigenspiel auf die Schliche. Und am Ende stellt sich für Poiret nur noch eine einzige Frage: Wer ist der maskierte Unbekannte, der um Mitternacht seine Briefe überbringt, die sowohl unermesslichen Reichtum, als auch den sicheren Tod versprechen?

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  • Rezension zu "Briefe um Mitternacht" von Ascan von Bargen

    Briefe um Mitternacht

    sabisteb

    26. August 2010 um 11:11

    Als Émile Poiret, der belgische Meisterdetektiv, parfümierte Briefe, in welchen er inständig um Hilfe und ein geheimes Treffen gebeten wird, ist seine Neugierde geweckt. Er kann nicht widerstehen und trifft sich mit einer geheimnisvollen Fremden Frau im Kasino. Diese Frau erhält jeden Monat um Mitternacht einen Brief mit Geld, und zwar so lange, bis sie eine Million erhalten hat, dann soll sie sterben. Der letzte Brief wird diese Nacht eintreffen. Wird es Émile Poiret gelingen diese unglückliche Frau zu retten? Der oben geschilderte Fall beginnt leider erst, nachdem etwa die Hälfte der CD und somit des Hörspiels bereits vorbei ist. Die erste Hälfte des Hörspiels beschäftigt sich mit den Frühstücksgewohnheiten des großen Detektivs und Gesprächen mit seinen Angestellten, als da wären der Butler und seine Sekretärin. Der Hörer erfährt mehr persönliches über die Sekretärin und das Personal des Detektivs als über die Klientin. So ist es kein Wunder, dass die Auflösung des Falles überraschend ist, denn alles, was an Informationen zu diesem Verbrechen wichtig ist, wird einem bis zur obligatorischen Beichte des Delinquenten verschwiegen. Das ist einfach nur unglaublich schlecht gemacht. Das ist kein Krimi, das ist eine extrem ermüdete, langweilige Selbstdarstellung des Émile Poiret. Die Sprecher sind durchwachsen. Donald Arthur verleiht Émile Poiret eine unvergleichliche, unverwechselbare Stimme. Melanie Fouché als Cassandra jedoch fand ich etwas leblos und steif. Zudem sind einige Gespräche suboptimal ausgesteuert, so dass Cassandra deutlicher zu hören ist als Poiret. Das Beste an diesem Hörspiel ist die stimmungsvolle Musik, die einen zum mitwippen animiert. In diesem Teil nun auch (endlich) die lange erwartete Erwähnung der „kleinen grauen Zellen“, das letzte Stücken das noch fehlte um Poirot, bzw. Poiret zu vervollkommnen.

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