Ascan von Bargen Die Signatur des Mörders

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Inhaltsangabe zu „Die Signatur des Mörders“ von Ascan von Bargen

Eine unheimliche Mordserie hält Amsterdam in Atem. Innerhalb weniger Tage werden mehrere Personen tot aufgefunden - und Kommissar Liewens ist irritiert: Es gibt nicht die geringste Verbindung zwischen den Toten, und auch keine Spur ihres geheimnisvollen Mörders. Doch da entdeckt Cor Liewens erstmals ein Muster hinter den Verbrechen und ahnt, dass es schon bald ein weiteres Opfer geben wird. - Eine atemlose Hetzjagd beginnt... Kann Cor Liewens das Leben des letzten Opfers retten? Oder trägt dieses auch bald die Signatur des Mörders ...?

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  • Rezension zu "Die Signatur des Mörders" von Ascan von Bargen

    Die Signatur des Mörders

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:03

    Ein psychopatischer Serienmörder geht in Amsterdam um. Er verewigt sich durch eine Tätowierung im Fleisch (ja Fleisch nicht Haut, die hat er diesen vorher bei lebendigem Leibe abgezogen) seiner Opfer und tötet sie anschließend mit einem Katana. Liewens weiß nicht wo er mit seinen Ermittlungen beginnen soll, bis ein völlig in Tränen aufgelöstes Mädchen namens Framke in sein Büro kommt und ihm verstört erzählt, was es in einem verlassenen Lagerhaus am Pier entdeckt hat: Die Ziege von Mendes in Blut gemalt. Dieser Teil der Reihe ist leider deutlich schwächer als die vorhergehenden. Er beginnt mit den üblichen, diesmal extrem ekelerregenden Schockeffekten, die man schon als Splatter bezeichnen kann, aber das ist dann auch schon alles. Der Rest der Geschichte ist leider so unstrukturiert wie die frühen Hörspiele von Ascan von Bargen. Genau wie in Annwyn fehlt in diesem Teil komplett der rote Faden. Kommissar Liewens ermittelt ein wenig, spricht mit italienischen Freunden über "sizilianische Krawatten", macht Andeutungen und lässt andere die Drecksarbeit erledigen. Im Nachhinein wird zwar erklärt, was der Fall mit der Mafia indirekt zu tun hatte, aber wie Liewens an gewisse Informationen kam und woher er gewisse Dinge wusste, wird nie erklärt. Diese Logiksprünge und Lücken im Plot führen dazu, dass der Zuhörer schnell den Durchblick verliert und übrig bleiben nur die blutigen, grausamen Bilder der Eröffnungsszene, die einen insgesamt bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Alles was die ersten Teile so unterhaltsam machte, Liewens große Klappe und Bruch mit Konventionen und Etikette fehlt leider komplett. Das in Kombination mit diesem komplett unstrukturierten Fall machen diesen Teil der Serie leider zu einer großen Enttäuschung.

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