Asfa-Wossen Asserate

 3.9 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Manieren, Draußen nur Kännchen und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten - Afrika
 (1)
Neu erschienen am 18.09.2018 als Hardcover bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Asfa-Wossen Asserate

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Asfa-Wossen AsserateManieren
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Manieren
Manieren
 (16)
Erschienen am 14.03.2016
Asfa-Wossen AsserateDraußen nur Kännchen
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Draußen nur Kännchen
Draußen nur Kännchen
 (10)
Erschienen am 18.08.2011
Asfa-Wossen AsserateEin Prinz aus dem Hause David
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Ein Prinz aus dem Hause David
Ein Prinz aus dem Hause David
 (5)
Erschienen am 01.08.2008
Asfa-Wossen AsserateDeutsche Tugenden
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Deutsche Tugenden
Deutsche Tugenden
 (3)
Erschienen am 31.03.2019
Asfa-Wossen AsserateDie 101 wichtigsten Fragen und Antworten - Afrika
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Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten - Afrika
Asfa-Wossen AsserateDer erste faschistische Vernichtungskrieg
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Der erste faschistische Vernichtungskrieg
Der erste faschistische Vernichtungskrieg
 (0)
Erschienen am 01.09.2006
Asfa-Wossen AsserateDeutsche Tugenden: Von Anmut bis Weltschmerz
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Deutsche Tugenden: Von Anmut bis Weltschmerz
Asfa-Wossen AsserateDer letzte Kaiser von Afrika - Triumph und Tragödie des Haile Selassie
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Der letzte Kaiser von Afrika - Triumph und Tragödie des Haile Selassie

Neue Rezensionen zu Asfa-Wossen Asserate

Neu
Faidits avatar

Rezension zu "Manieren" von Asfa-Wossen Asserate

Faszinierender Gesellschaftsspiegel und Lesegenuß
Faiditvor 5 Jahren

Keine Anleitung für das Einbleuen höflicher Verhaltensregeln, aber das Vermitteln einer starken inneren Haltung und von Respekt, sowohl gegenüber der eigenen Kultur als auch der gegenüber fremden Gesellschaften.
Mich hat neben der Eleganz und Feinheit seines deutschen Sprachausdruckes besonders der ungeheuere Wissensschatz, den der Autor vermittelt, begeistert. Faszinierende Leistung eines Mannes, der erst im Erwachsenenalter in Deutschland ansässig wurde und doch aus einem völlig fremden Kulturkreis stammt.
Chapeau!

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W

Rezension zu "Deutsche Tugenden" von Asfa-Wossen Asserate

Lasst denLeser in einen unterhaltsamen Spiegel schauen,
WinfriedStanzickvor 5 Jahren

Ganz erstaunliche Beobachtungen macht der seit über vierzig Jahren in Deutschland lebende äthiopische Prinz Asserate und kommt zu bemerkenswerten Erkenntnisse, wenn er sich auch in seinem neuen Buch einem seiner Lieblingsthemen zuwendet: den Deutschen.

 

Dieses Mal haben es ihm die „Deutschen Tugenden“ angetan, die er mit großem kulturgeschichtlichem Wissen in einem durchweg positiven Gestus beschreibt. Erstaunlich ist auf den ersten Blick ins Inhaltsverzeichnis, dass neben den typisch für deutsch gehaltenen Tugenden wie Fleiß, Ordnungsliebe und Pünktlichkeit, auch Tugenden erwähnt und beschrieben werden wie Bescheidenheit, Humor, Toleranz, Anmut und Zivilcourage.

 

In einer distinguierten, sehr anspruchsvollen, an manchen Stellen auch ein wenig antiquiert daherkommenden Sprache kann man als Leser in einen unterhaltsamen Spiegel schauen, die ihn in viele bislang unbekannte Landschaften deutscher Kultur und Selbstverständnisses führt.

 

 

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M

Rezension zu "Deutsche Tugenden" von Asfa-Wossen Asserate

Gängige und exotische Betrachtungen deutscher Eigenarten
michael_lehmann-papevor 6 Jahren


 

Es ist seit längerem bereits Asserates „Markenzeichen“ als einer, der seit langem im Land lebt und dennoch ganz andere Wurzeln seine eigenen nennt, quasi eine Durchmischung von „Innen- und Außensicht“ des Landes zu geben.

 

Wobei für dieses neue Buch der Titel nicht ganz glücklich gewählt scheint, zumindest nicht, was die gängigen Assoziationen zum Wort „Tugenden“ angeht. Vielfach nämlich betrachtet Asserate in seiner bedächtigen, klugen und humanistisch gebildeten Art und Weise eher „Eigenarten“ aus seiner Sicht.

 

Sehr schön abzulesen ist dieses „weniger um Tugenden“ gehende, wenn sich Asserate sehr gediegen über die „Trinkfestigkeit“ auslässt, auf Goethe und Schiller zurückgreift, eigene Erinnerungen aus seiner Zeit als Burschenschaftler bemüht und das ganze noch in einen Vergleich mit der „britischen Trinkkultur“ hinein setzt. Zunächst ist offen, ob Asserate hier wirklich eine „Tendenz der Deutschen“ auf den Punkt bringt oder doch eher vergangene „Miefigkeit“ auch der Bonner Republik mit ihren „trinkfesten Mannsbildern“. Dies mag nun noch jeder Leser bei der durchaus vergnüglichen Lektüre für sich entscheiden. Aber im klassischen Sinne eine „Tugend“ ist „Trinkfestigkeit“ nun weniger.

 

Auch Asserates sehr sachkundige und emotional verbundenen Einlassungen zur Fülle der klassischen Musik, der Bachs, Beethovens, Händels (der im Buch sehr geschätzte Mozart war im Übrigen Österreicher) inklusive seiner distanzierten Haltung zu Wagner ist nun doch weniger als eine „Volkstugend“ (oder wie immer man das auch nennen mag) zu verstehen, eher vielleicht als „kulturelle Prägung“.

 

Andere Themen wie die Ordnungsliebe, Pünktlichkeit, Pflichtgefühl fallen allerdings durchaus in den Bereich der Primär- und Sekundärtugenden klassischer Einordnung.

 

So ergibt sich im Gesamten zunächst ein Sammelsurium von durchaus „öffentlich sichtbaren“ Themen und Eigenarten (die allerdings nicht ehr in Gänze auf „die Deutschen“ zutreffen“), die Asserate in seiner bedächtigen, schönen Sprache beleuchtet und durchaus auch als Spiegel vor die Augen setzt. Die Erfindung des „Leitz-Ordners“, wo sonst, als in Deutschland hätte dies geschehen können. Das Loblied des Fleißes und die hohe Wertigkeit der Arbeit, hier trifft Asserate durchaus eine ganze „Zeitprägung“ nicht erst der Nachkriegszeit.

 

Erfindergeist, Anmut, Freiheitsliebe, die vielbesungene „Gemütlichkeit“, Sparsamkeit, Treu. Und Redlichkeit, breit ist das Themenspektrum und sind die Stichworte, denen Asserate nachgeht und zu deren jedem ihm Teile der historischen Entwicklung und ihre Bedeutung für die ein oder andere „Breite“ leicht aus der Hand fließen. Eine höhere Differenzierung, die dem aktuellen Stand im Land angemessen wäre allerdings fehlt ein stückweit doch.

 

So verbleibt alles in allem eine Sammlung von Einsichten und persönlichen Bewertungen, die hier und da antiquiert wirken, sprachlich aber immer treffend dargelegt werden und im Gesamten dann doch zumindest eine traditionelle „Mentalitätsentwicklung“ in sich zu fassen vermögen. Eine flüssige und vergnügliche Lektüre allemal, wenn auch nicht in jedem Punkt aktuell getroffen.

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Asfa-Wossen Asserate wurde am 31. Oktober 1948 in Addis Abeba geboren.

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von 3 Lesern aktuell gelesen

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