Ashley C. Ford erzählt in diesem Buch ihre Lebensgeschichte bis Anfang ihrer zwanziger Jahre.
Es beginnt damit, dass Ashley erfährt, dass ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen werden soll. Daraufhin werden im Buch ihre Erinnerungen chronologisch beginnend mit ihrer allerersten Erinnerung erzählt. Sie erzählt aus der Perspektive einer armen, afro-amerikanischen Unterschicht. Ihre Mutter ist alleinerziehend, weil Ashleys Vater im Gefängnis ist. Ashley erzählt von den Schwierigkeiten in dieser Umgebung aufzuwachsen. Von den Schlägen ihrer Mutter bis hin zu den schönen Erinnerungen mit ihrer Familie. Außerdem erzählt sie von ihrer Vergewaltigung als Jugendliche und dem eigentlichen Grund, warum ihr Vater so lange im Gefängnis ist. Für sie kaum zu ertragen. Bis schließlich zu ihrer Zeit als Studentin und ihrem ersten richtigen Job in NYC.
Ehrlich gesagt ist das Buch zwar relativ kurz gehalten, aber so packend geschrieben. Besonders ihre Perspektive ist der eigenen Lebenswelt so fremd, dass es sehr spannend ist, mit ihr über seinen eigenen Tellerrand zu blicken.
Klare Leseempfehlung, wenn Themen wie Gewalt und Vergewaltigung einen nicht triggern!

