Ashley Carrington Insel im blauen Strom

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Inhaltsangabe zu „Insel im blauen Strom“ von Ashley Carrington

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  • Rezension zu "Insel im blauen Strom" von Ashley Carrington

    Insel im blauen Strom
    Lerchie

    Lerchie

    26. May 2010 um 11:17

    Emily Forester ist auf dem Weg nach Hause, nach Summerside, Prince Edward Island der Insel im blauen Strom. Ein Brief, den sie in der Hand hält, schon etwas angesengt, bringt sie immer wieder zum Weinen und immer wieder denkt sie: Warum hast du mir das angetan Leonora? Sie denkt zurück an ihre Kindheit und den Winter 1926, wo alles angefangen hatte… Emilys Vater hatte in Summerside ein Tuchgeschäft, gute Qualität, nicht hervorragend, dazu lag es zu abgelegen, aber gut. Mit ihrer Schwester Leonora verstand sie sich immer gut, bis sie damals Scharlach bekam. Drei Wochen Quarantäne in der Dachkammer des Elternhauses, und alles war nicht mehr so wie vorher. Leonora gebärdete sich eifersüchtig, als Emily bei ihrem Vater auf dem Knie saß. Und sie hielt sie auf Trab, solange sie im Haus war. Ein Trost für sie war ihre Freundin Caroline, die im Rollstuhl saß. Caroline war aus einem reichen Haus, und als ihre Eltern nach Charlottetown zogen, durfte sie dort eine feine Schule besuchen. Doch sie hatte dafür gesorgt, dass Emily, die sehr gute Noten hatte, dort ein Stipendium bekam. Die Zustimmung dazu gab ihr Vater ihr nur, weil ihre Schwester Leonora darauf drang. Sie würde sie über das Wochenende heimholen. Leonora nutzte dies um ihren Freund Nicholas zu treffen, und da Emily ihr dankbar für ihre Unterstützung war, verriet sie ihre Schwester nicht. Es war an Weihnachten, als ihr Vater schließlich doch noch damit einverstanden war, dass Leonora und Nicholas im Mai heiraten würden. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Nicholas hatte einen Unfall und brach sich das Genick. Und Leonora war von der Trauer überwältigt, zudem schickte sie ihr Vater für einige Zeit an einen weit entfernten Ort in Stellung. Doch auch Emily fand ihre große Liebe: Byron. Doch Byron war katholisch, ein Papist, wie Emilys Vater sagte und er verbot Emily den Umgang mit ihm. Eines Tages hatten Leonora und ihr Vater einen Unfall, und der Vater blieb gelähmt. Leonora beschuldigte Byron den Unfall verursacht zu haben. Doch Byron stellte es ganz anders dar, und behauptete, ihr Vater habe ihn aus dem Auto heraus noch übel beschimpft. Und doch behauptete Leonora steif und fest er sei der Schuldige gewesen. Doch überraschenderweise erstattete Emilys Vater keine Anzeige. Emily war hin und hergerissen, glaubte Byron seine Unschuldsbeteuerungen nicht, und gab ihm den Laufpass. Mit nicht ganz zwanzig Jahren heiratete sie den Reverend Matthew Whitefield. Gleichzeitig musste sie mit ihm Summerside verlassen. Fünf Jahre war er in verschiedenen Orten tätig, bis er seine erste eigene Gemeinde bekam: Lac-Saint-Germain. Doch Emily war mit Matthew nicht glücklich, was sich noch verstärkte, als er ihren ersten Roman und alle Aufzeichnungen darüber in den Kamin geworfen hatte. Für Roman hatte er nichts übrig. Caroline hatte geheiratet, und sie hatte sie nach Summerside eingeladen, um hier ihre Hochzeit zu feiern. Caroline hatte heimlich auch Byron eingeladen. Doch trotz der einen Nacht, die Emily mit Byron verbrachte, war sie nicht bereit, Matthew zu verlassen, denn er brauchte sie, er war krank, hatte Depressionen, heute würde man gemütskrank sagen. Der Krieg hatte ihm, obwohl nur ein Zuschauer, stark zugesetzt. Außerdem waren da noch ihre beiden Kinder, denen sie nicht den Vater nehmen wollte. Doch diese Krankheit wurde immer schlimmer und ließ in dann auch in den See einbrechen und ertrinken. Jetzt war Emily zwar frei, aber Byron hatte geheiratet, und sie musste sich, als alleinstehende Frau mit zwei Kindern eine Arbeit suchen… Wie war es Emily weiter ergangen? Hatte sie eine Arbeit, die sie und Ihre Kinder ernährte, gefunden? Und hat sie sich noch einmal als Schriftstellerin versucht? Am Sterbebett ihrer Mutter erfuhr sie, dass diese katholisch war, und sie hatte ihr einen Brief versprochen, den Emily nicht gefunden hatte. Wo war er, und was hatte ihre Mutter ihr darin mitteilen wollen? Würde sie sich je mit ihrer Schwester Leonora wieder vertragen? All dies erfährt der Leser, wenn er das spannende und packende Buch von Ashley Carrington liest. Es ist sehr fesselnd geschrieben, und ich habe es auch mit nur wenigen Unterbrechungen gelesen. Der Schluss ist sehr überraschend, doch darüber will ich hier nichts verraten. Ich kann nur empfehlen, das Buch zu lesen.

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