Asja Bonitz , Mele Brink Myka und die Versteckschule

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Inhaltsangabe zu „Myka und die Versteckschule“ von Asja Bonitz

in Eikibufi, einem riesigen und abenteuerlichen Wald, wohnen die Pilzolotten, pilzähnliche Wesen, die im Gegensatz zu normalen Pilzen ihre wurzelähnlichen Fäden als Arme und Beine benutzen können. Im Winter, Frühling und Sommer schlafen die Pilzolotten und nur im Herbst sind sie wach. Die Gefahr, von unachtsamen Pilzsammlern gesammelt oder von wilden Tieren gefressen zu werden, ist dann sehr groß. Darum müssen alle Pilzolotten ab dem Alter von sechs Jahren in die Versteckschule gehen. Myka, eine sechsjährige Pilzolotte, erwacht bereits Mitte August, noch vor allen anderen, mit Bauschmerzen. Sie hat Angst vor der Versteckschule, über die sie fast gar nichts weiß. Also läuft sie los, um die Schule zu finden und sich darüber zu informieren.

Wunderschön, hochwertig und zum Immerwiederlesen. Eine Geschichte, die die Angst vor der Schule nimmt, aber auch für Grundschüler zauberhaft

— danielamariaursula
danielamariaursula

Eine wunderbar, warmherzige Geschichte über ein außergewöhnliches Wesen - mutmachend und stärkend für Schulanfänger...

— thoresan
thoresan

Mit Myka die Versteckschule erkunden ist einfach wunderbar......

— ClaudisGedankenwelt
ClaudisGedankenwelt

Ein tolles Herbstbuch, dass gute Laune schenkt und Kindern die neu in die Schule kommen ein treuer Begleiter sein kann.

— Seelensplitter
Seelensplitter

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  • Themen
  • ein wunderschönes Kinderbuch mit ernsthaften, tiefgründigen und altersgerechten Themen

    Myka und die Versteckschule
    Bibilotta

    Bibilotta

    22. July 2016 um 23:11

    Kennt ihr Pilzlotten? Nein ? Wir auch nicht bisher … doch dann haben wir Myka kennengelernt und einiges darüber erfahren *lach* Als wir das Buch das ertse mal in den Händen hielten waren wir erstmal nur mit den ganzen tollen Illustrationen beschäftigt, bevor wir uns an die Geschichte machten. Es ist so schön einfach nur durch das Buch zu blättern und die tollen Bilder zu begutachten … Es ist so liebevoll gestaltet, so dass wir uns schon riesig auf das gemeinsame Lesen gefreut haben. Meine Motti (8 J.) und ich haben uns also gemeinsam ans Werk gemacht. Den Großteil hab ich zwar vorgelesen … aber auch meine Motti hat einige Passagen selber und eigenständig gelesen.  Später dann hat meine Motti sich nochmals in Ruhe und über ein paar Tage hinweg abends mit der Geschichte nochmals alleine beschäftigt … somit ein wirklich tolles Buch zum Gemeinsamen Vorlesen aber auch für Leseanfänger zum selber lesen. Die Geschichte ist liebevoll aufgebaut. Zuerst haben wir uns an den Ort EIKIBUFI begeben … der Name allein ist schon der Knaller und wir mussten lachen über diesen Namen. Eikibufi ist ein riesiger abenteuerlicher Wald, in dem die ganze Geschichte spielt. Dort haben wir dann einiges über die PILZOLOTTEN erfahren … aufgebaut mit tollen Sachkundemässigen Zeichnungen war es zusammen mit der Beschreibung sehr gut verständlich rübergebracht worden … anschaulich und auch für die Kleinen bestens zum Verstehen. Immerhin wussten wir ja bisher nichts über Pilzolotten. Was meiner Motti besonders gut gefallen hat ist, dass die Pilzolotten als Kind entscheiden können ob sie nun Junge oder Mädchen sein wollen … diese Entscheidung hätte meine Motti auch gerne selber treffen wollen *lach*….. sie wäre nunmal lieber ein Junge statt einem Mädchen. Das gab also einiges an Gesprächsstoff hier bei uns zu Hause. Sehr schnell durften wir aber nun auch Myka kennenlernen. Myka ist eine Pilzolotte und sie steht kurz davor in die Schule zu kommen … in die VERSTECKSCHULE …. was sehr interessant und abenteuerlustig sich anhört. Myka hat so ihre Ängste und Zweifel, was so auf sie zukommt in der Versteckschule … genauso geht es ja vielen, die kurz davor sind eingeschult zu werden. Aus diesem Grund passt dieses Buch da super zum Thema. Auch wenn meine Motti das schon hinter sich hat, so hat auch sie immer wieder ihre Ängste und versucht mit den neuen Situationen dementsprechend umzugehen … und genauso geht es Myka … mit der sich die kleinen Leser super identifizieren können. Aber nicht nur Myka spielt hier eine Rolle … auch der große Fliegenpilz vom Cover und noch viele andere tolle Charaktere machen diese Geschichte zu etwas wunderschönem. Im Zusammenspiel mit den tollen Illustrationen, die die Geschichte perfekt ausschmücken und gestalten, haben wir uns bestens mit diesem Buch unterhalten. Es wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, da meine Motti immer wieder danach greift. Die Thematik wie Ängste, Unsicherheiten, Selbstzweifel aber auch Familie, Vertrauen und Zusammenhalt spielen hier eine große Rolle.  Das wurde alles bildhaft, für das empfohlene Alter sehr gut verständlich und absolut niedlich und spannend umgesetzt.  Ein Buch, das mehr als nur einen schönen Lesespaß bietet, sondern auch ernsthafte Themen aufgreift und spielerisch, mit einer Menge Fantasie umsetzt.   Fazit „Myka und die Versteckschule“ von Asja Bonitz ist ein wunderschönes Kinderbuch für Kinder ab 5 Jahre. Es greift ernsthafte Themen auf, die Kinder in diesem Alter, kurz vor der Einschulung beschäftigen und wird hier fantasievoll in einer Geschichte rund um Myka und einer Menge anderer Pilzolotten umgesetzt. Spannend, unterhaltsam wird man hier in die Welt der Pilzolotten entführt und erlebt wie Myka sich auf die Zeit in der Versteckschule vorbereitet und damit umgeht. Sie erlebt einiges, was sich in gemeinsamen Gesprächen auf die Realität ummünzen lässt und die Kinder in ihrer Entwicklung stärkt. Unterstützt wird das ganze durch wirklich tolle und liebhafte Illsutrationen, die alles perfekt abrunden. Wir hatten sehr viel Lesespaß mit dieser tollen Geschichte und geben daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Myka und die Versteckschule !!!

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  • Ein kleines Bücherjuwel!

    Myka und die Versteckschule
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    18. June 2016 um 09:38

    MYKA und die Versteckschule von Asja Bonitz, illustriert von Mele Brink Dieses Buch kommt aus einem mir völlig unbekannten kleinen Verlag, von einer mir unbekannten Autorin, es wurde unserem Blog zur Rezension angeboten. Ich hatte keine Ahnung, was ich erwarten konnte und war sehr positiv überrascht! Myka ist ein kleines Pilzolottenmädchen. Das ist fast so etwas wie ein Pilz und sieht den uns bekannten Pilzen auch sehr ähnlich. Allerdings können sich Pilzolotten mithilfe von Arm- und Beinfäden fortbewegen und auch klettern oder vor Pilzsammlern und gierigen Tieren weglaufen oder sich verstecken! Das lernen sie, sobald sie größer und für das menschliche Auge besser sichtbar sind, in der Versteckschule! Dort soll Myka, wenn sie im Herbst aus ihrem Dreijahreszeiten-Schlaf erwacht, auch hingehen, so wie ihr großer Bruder Myrko. Aus Bammel vor dieser unbekannten Einrichtung und dieser einschneidenden Veränderung in ihrem Leben, erwacht Myka etwas früher als alle anderen aus ihrem Dreijahreszeitenschlaf und macht sich heimlich auf die Suche nach der Versteckschule um etwas mehr über sie zu erfahren! Dabei erlebt sie eine Menge Abenteuer, welche ihr letztendlich die Angst nehmen! Das Buch ist sehr solide und hochwertig gebunden, in einem ungewöhnlich großen Format, das aber sehr geeignet zum Vor- und Mitlesen ist. Die Illustrationen, die von einer der Verleger stammen, sind wirklich sehr ansprechend und kindgerecht. Sie sind sehr freundlich und warmherzig, und auch wenn die kleine Pilzolotte Angst vor der unbekannten Versteckschule hat, sind die Bilder niemals furchteinflößend. Sie wirken auch nicht wie am Küchentisch selbstgemalt, sondern sehr professionell und gefallen uns besser, als viele in Kinderbüchern großer renommierter Verlage. Zudem finde ich die Schrift immer gut und klar lesbar, wenn auch für Leseanfänger zu klein, aber die Geschichte richtet sich thematisch an Vorschulkinder und ist somit zum Vorlesen gedacht. Dabei wird es für den Vorleser das Vorlesen erleichtert, dadurch, daß Abschnitte in direkter Rede farblich abgesetzt sind und man so auch beim ersten Vorlesen lebendiger betonen kann. Ich wollte das Buch ursprünglich meiner jüngsten Tochter, die bereits ins 1. Schuljahr geht und ein ganz schöner Angsthase ist, vorlesen. Aber die Geschichte kam so gut an, daß nach kurzer Zeit auch meine vorpubertäre ältere Tochter zu hörte. Die Große meckert schon mal gerne bei Büchern für Jüngere, aber dieses Buch hat nur Gemecker ausgelöst, weil es der Kleinen gehört und nicht ihr. Beiden Kindern (und auch mir) hat die Geschichte ebenso gut gefallen wie die Illustrationen. Ich hatte nur ein wenig Sorge, daß die Große bei den Waldjugendspielen auf die Suche nach Pilzolotten ginge, aber das war wohl nicht der Fall. Auch in der Sachunterrichtsarbeit zum Thema Wald will sie nichts über Pilzolotten schreiben. Da hat sie mir versprochen. Bei der Kleinen hatte ich schon manchmal den Verdacht, daß sie sich die Pilze im Garten (es hört ja derzeit nicht auf zu regnen) nun genauer anschaut, ob es ein Stillpilz oder eine Pilzolotte sei. So nachfühlbar und lebendig erlebte sie die Geschichte mit, daß ich den Eindruck hatte, daß bei ihr ein wenig die Grenzen zwischen Realtität und Fiktion verschwinden. Die Kinder nickten auch eifrig mit, als festgestellt wurde, daß die zwar ein wenig strenge Lehrerin durchaus sehr verständnisvoll und hilfsbereit ist. Auch sie stellten fest, daß es viele verschiedene Arten guter Lehrer gibt. Als die Geschichte zu Ende war, war die Kleine sehr traurig und rief sofort: noch mal von vorne. Na ja, Myka und die Versteckschule ist zwar kein sehr langes Buch, aber zum zweimal direkt hintereinanderlesen, ist es vielleicht doch ein wenig zu umfangreich. Aufgrund des Umfangs ist es auch wirklich erst für Vorschulkinder geeignet, die auch schon längeren Textabschnitten folgen und nicht nur ganz kurze Sätze verstehen können. Ab 5 Jahren ist es aber hervorragend geeignet. Es fördert die Neugier und den Forscherdrang und nimmt wunderbar die Angst vor der bevorstehenden Einschulung! Es ist so schön, daß auch ältere Geschwister gerne mit zu hören und die Kinder die Geschichte gerne mehrmals hören. Daher ist der Verkaufspreis von 17,50 € für dieses wirklich sehr hochwertige Buch sehr angemessen und es ist ein lohnendes Geschenk für phantasievolle Kinder vor der Einschulung! Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses Rezensionsexemplar, da habe ich einen echten Schatz bekommen! 5 von 5 Sternen mit einer klaren Leseempfehlung!

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  • Eine wunderbar, warmherzige Geschichte, mutmachend und stärkend - für Schulanfänger

    Myka und die Versteckschule
    thoresan

    thoresan

    09. June 2016 um 15:58

    Zum Inhalt (Klappentext): Ein Pilz? Nein, Myka ist eine Pilzolotte! Mit ihren feinen Beinfäden kann sie wunderbar laufen und springen. Allerdings werden Pilzolotten immer wieder mit normalen Pilzen verwechselt. Und genau deshalb müssen sie in die Versteckschule gehen. Dort lernen sie, sich vor wilden Tieren und unaufmerksamen Pilzsammlern in Acht zu nehmen. Blöd nur, dass Myka vor dieser geheimnisumwobenen Schule ganz schön Bammel hat... Über die Autorin: Asja Bonitz erblickte 1981 in Berlin das Licht der Welt. Als Kind war sie eher ruhig und zurückhaltend. Ihre abenteuerlustige und verrückte Seite konnte sie beim Lesen unterschiedlichster Bücher zur Genüge ausleben – je dicker, desto lieber! Mit 18 begann sie ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, auf das eine Promotion in Neuerer deutscher Literatur folgte. Seit 2010 ist sie als Autorin und Werbetexterin selbstständig. Und noch immer steckt sie ihre Nase am liebsten in ein Buch. Oder auch in zwei oder drei ... (Quelle: www.editionpastorplatz.de) Weitere Informationen über die Autorin unter www.asjabonitz.de Über die Illustratorin: Mele Brink: Jahrgang 1968, geboren in Bielefeld, aufgewachsen im ostwestfälischen Hinterland. Studium der Architektur an der RWTH Aachen mit krönendem Diplom in Form einer mobilen Gedenkstätte für Lady Di. Zeichnerische Ausbildung eher unakademisch – neben der ernsthaften Ausbildung –, dafür aber mit ordentlich Elan. Seit 1998 endlich freiberufliche Vollzeitzeichnerin: Cartoons, Illus, Comics, Porträtkarikaturen und zwischendrin auch mal (honorar-)freies Zeichnen für Spaß. Und das inzwischen nicht mehr zwischen Spüle und Couch, sondern in einem reizenden Gemeinschaftsatelier, immer noch und gerne in Aachen. Meist werden ganz altmodisch Tusche und Pinsel verwendet, Aquarell zur Farbgebung, wenn sich nicht gerade Kreiden, Copics oder Ölkreiden auf dem Tisch verlaufen haben (von Letraset bin selbst ich inzwischen abgekommen). Weitere Informationen über die Illustratorin unter www.melebrink.de Allgemeine Informationen zum Buch: "Myka und die Versteckschule" ist im März 2016 in der Edition Pastorplatz erschienen und umfasst 80 Seiten. Es ist als gebundene Ausgabe zum Preis von 17,50 Euro erhältlich und richtet sich an Kinder im Alter von ca. 5 bis 7 Jahren. Weitere Informationen unter www.editionpastorplatz.de Meine Gedanken zum Buch: Ein Blick auf das zarte, farbenfrohe und fröhlich anmutende Cover sowie auf den Klappentext haben mein Interesse sofort geweckt - mein erster Gedanke: Dieses Buch scheint etwas ganz außergewöhnliches zu sein, anders als die gängigen Kinderbücher. Dieser Eindruck wird gleich zu Beginn des Buches bestätigt. Es geht um Myka - eine Pilzolotte, die im wunderlichen Wald Eikibufi lebt.. Aber wer oder was ist denn überhaupt eine Pilzolotte? Pilzolotten werden oft mit gewöhnlichen Pilzen verwechselt, sind aber keine. Dennoch haben sie jede Menge Gemeinsamkeiten mit gewöhnlichen Pilzen. Auf ihrem hellbraunen Körper tragen sie eine rotbraune Kappe. Unten haben sie lange Fäden, die an die Wurzeln eines Baumes erinnern, nur das diese sehr viel dünner sind. Diese Fäden dienen den Pilzolotten als Gliedmaßen. Die längeren Fäden nutzen sie als Arme und die kürzeren als Beine. Die Pilzolotten sind nicht wie gewöhnliche Pilze fest in der Erde verankert, sondern können sich auf ihren Beinfäden fortbewegen. Pilzolotten werden fast nie gesichtet, denn für sie ist es sehr wichtig, dass sie im Verborgenen bleiben um ihre Sicherheit zu wahren. Und wie sie sich richtig verstecken - das lernen sie in der Versteckschule. Ich habe Pilzolotte Myka gleich in mein Herz geschlossen. Sie ist so ein lebenslustiges, fröhliches, neugieriges, aufgewecktes und herziges, kleines Wesen. Myka erwacht aufgrund von starken Bauchschmerzen vorzeitig aus ihrem Winterschlaf und fragt sich, woran das wohl liegen mag. Sie vermutet, dass es die Aufregung ist - denn schließlich besucht sie bald die Versteckschule. Kurzerhand beschließt sie, der Ursache auf den Grund zu gehen und macht sich ganz alleine auf den Weg, die Versteckschule zu erkunden. Das ganze entwickelt sich zu einem richtigen Abenteuer für Myka. Sie lernt unterwegs die hilfsbereite Frau Steinkauz kennen, gerät in die Fänge des Spinnennetzes der Spinne Aranja und trifft auf den grummeligen Herrn Fliegenpilz. Ihre Bauchschmerzen sind schon bald kein Thema mehr. Auf ganz wunderbare und warmherzige Art und Weise schafft es Autorin Asja Bonitz, Kindern im Alter von ca. 5 bis 7 Jahren die Angst vor der Schule zu nehmen, denn diese können sich wirklich gut mit Pilzolotte Myka identifizieren und nachvollziehen, wie sich diese kurz vor Antritt der Versteckschule fühlt. Ich freue mich schon darauf, wenn mein 4-jähriger sich im letzten Kindergartenjahr befindet. Myka wird ihn ganz sicher ein stückweit begleiten und ihm seine Angst und Aufregung nehmen können. Von mir gibt es 5 Sterne für dieses wunderbare und warmherzige Buch.

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  • Eine absolute Leseempfehlung für Kinder

    Myka und die Versteckschule
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    30. May 2016 um 21:13

    Inhalt:In Eikibufi, einem riesigen Wald voller Abenteuer liegt die Versteckschule in die die kleine Pilzolotte Myka nach dem diesjährigen Saisonschlaf gehen soll. Pilzolotten sind pilzähnliche Wesen, die ihre wurzelähnlichen Fäden als Arme und Beine benutzen können und nur im Herbst wach sind. Damit sie nicht versehentlich mit anderen Pilzen gesammelt und verspeist werden, müssen alle Pilzolotten mit 6 Jahren in die Versteckschule. Das ist überlebenswichtig für die kleinen Wesen. Myka erwacht jedoch schon im August aus ihrem Schlaf aufgrund der Nervosität. Also zieht Myka los um die Schule zu finden und sich schon einmal zu informieren und sich ein Bild zu machen. Natürlich erlebt Myka dabei viele Abenteuer.Rezension:Das Buch fällt zunächst durch den außergewöhnlichen Titel und das tolle Cover auf. Man sieht hier die kleine Pilzolotte Myka und einen Fliegenpilz. Der Fliegenpilz spielt natürlich auch noch eine Rolle im Buch. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte war meine Neugierde nicht mehr zu halten und so hielt ich bald das Buch in Händen.Was ich und mein Sohn zuerst gemacht haben? Gleich mal durchgeblättert und die vielen liebevollen Illustrationen angeschaut, die sich auf jeder Seite finden. Dann begannen wir zu lesen.Zunächst bekommen die kleinen Leser erklärt was genau eine Pilzolotte ist und wie diese leben. Besonders spannend fand mein Sohn die unterschiedliche Anzahl der Arm- und Beinfäden und auch dass Pilzolotten erst als Kinder entscheiden ob sie Junge oder Mädchen sein möchten. Bis zu diesem Zeitpunkt sind sie neutral. Auch die Idee mit der Versteckschule fanden wir richtig gut. Der Aufbau des Unterrichts, den Myka nach und nach herausfindet ist so niedlich, dass man richtig die kleinen Pilzolotten beim Lernen vor sich sieht.Natürlich gibt es nicht nur Pilzolotten im Buch, sondern Myka lernt im Laufe der Geschichte einige Tiere des Waldes kennen und auch den Fliegenpilz vom Cover. Jedes Wesen, dem Myka begegnet ist mit soviel LIebe und so gut durchdacht beschrieben, dass die kleinen Leser einfach nur Freude am Buch haben können. Und auch mir hat die Geschichte viel Spaß gemacht.Sprachlich ist die Geschichte sehr ausgefeilt und bildhaft. Selbst ohne die Bilder könnte man sich die Szenen sehr gut vorstellen und das finde ich immer sehr wichtig. Die Geschichte stützt sich nicht ausschließlich auf die Bilder, sondern sie wird davon untermalt und liebevoll ergänzt.Fazit:Eine Geschichte über Freundschaft, Familie, Zusammenhalt, Veränderungen und Ängste vor diesen. Die Kinder lernen nebenbei, dass nicht jede Veränderung negativ sein muss, sondern dass man sich durchaus auch auf diese freuen kann und darf. So wird die Angst vor der Einschulung zum Beispiel schon einmal genommen. Wir haben Myka in unser Herz geschlossen und können euch einen Besuch in der Versteckschule an Mykas Seite wirklich empfehlen.

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  • Liebevolle und ermutigende Geschichte - sehr schön!

    Myka und die Versteckschule
    Damaris

    Damaris

    23. May 2016 um 22:50

    Ein Blick auf die schönen Bilder dieses Kinderbuches, ein weiterer auf das Thema, und mein Interesse war geweckt. Unsere Tochter kommt dieses Jahr ebenfalls in die Schule, genau wie Pilzolotte Myka im Buch. Sie freut sich zwar, hat aber auch etwas Angst, bzw. Respekt vor dieser neuen Erfahrung. Jedes Buch, dass sie in dieser Hinsicht unterstützt und ernst nimmt, ist willkommen - und dieses hat meine Erwartungen noch übertroffen."Myka und die Versteckschule" hat einzigartige Protagonisten, nämlich Pilzolotten. Das sind pilzähnliche Wesen, die normalen Pilzen zwar ähneln, aber nicht wie diese an einem Ort stehen (müssen), sondern mit ihren feinen Bein- und Armfäden sehr gut laufen können. Uns ist während unserer kompletten Vorlesezeit noch nie etwas ähnliches begegnet. Pilzolotten sind unheimlich niedlich und begeistern Kinder sofort. Zudem sind die Zeichnungen von Mele Brink großartig. Sie passen perfekt zur Geschichte, sind herzerwärmend und auf eine zauberhafte Art realistisch.Der Einstieg gelingt leicht. Anfangs gibt es ein einleitendes Kapitel, dass das Leben und Aussehen der Pilzolotten erklärt. Danach beginnt die Geschichte. Pilzolotte Myka macht sich schon vor ihrer Einschulung auf den Weg, um die Versteckschule zu suchen. Sie hat etwas Angst und möchte sich anschauen, was auf sie zukommt. Unterwegs begegnet sie allerhand Tieren und Wesen, die sie informieren - manchmal sehr herzlich, manchmal spröde-grummelig, aber doch liebevoll - und ihr damit die Angst nehmen. Themen wie Vertrauen, Familie und Zusammenhalt fließen in die Geschichte mit ein.Sprachlich gehoben, sehr perfekt und ausgereift, ist "Myka und die Versteckschule" zum Vorlesen ab etwa 5 Jahren geeignet.Fazit ...Ich habe noch niemals ein Buch mit auch nur annähernd ähnlichen Wesen wie Pilzolotten gelesen. Diese sind ausgezeichnet gewählt und bezaubernd charakterisiert. "Myka und die Versteckschule" eignet sich als herzliches Vorlesebuch und nimmt Kindern ganz nebenbei die Angst vor der Einschulung oder Veränderungen. Sie fühlen sich verstanden und ermutigt. Ein sehr gelungenes, sinnvolles Kinderbuch.

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  • Herbst und Schule

    Myka und die Versteckschule
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    16. May 2016 um 13:42

    Meine Meinung zum Kinderbuch: Myka und die VersteckschuleAufmerksamkeit und wie das Buch zu mir gefunden hat?Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog1) Ich erzähle euch oft noch etwas zum Buch dazu, dass aber nichts mit der Rezension auf sich hat2) Weil dort auch mein Original Beitrag zur Rezension zu finden ist.Inhalt in meinen Worten:Myka ist eine Pilzolette, ein Pilz? Nein, mehr als ein Pilz, sie hat ein Wesen, und sie ist neugierig. Dabei kann man sie aber total schnell mit einem Pilz verwechseln, was gar nicht toll ist, denn dadurch gerät sie in große Gefahr, doch dank der Schule die bald ansteht, hat sie die Chance zu lernen, sich zu verstecken.Als sie an einem August Tag aufwacht, und schreckliche Bauchschmerzen hat, steht sie auf und geht auf die Suche. Dabei lernt sie eine Steinkäuzin kennen und auch noch eine Spinne, und noch viel Dinge mehr, doch wird sie die Schule finden? Und was werden ihre Mitbewohner sagen, wenn sie auf einmal nicht mehr da ist? Denn eigentlich ist noch Schlafenszeit.Diese Geschichte müsst ihr selbst lesen, und am besten mit Myka auf Reise gehen.Wie finde ich das Buch?Genial - es ist ein total schönes Herbstbuch und ich glaube es ist für Kinder, die neu in die Schule kommen und vielleicht etwas Angst vor der Schule haben, ein tolles Begleitbuch, und sollte in meinen Augen, in jede Schultüte gepackt werden. Jedoch ist dafür das Handling etwas schwer. Denn das Buch kommt wie ein DIN A 4 Heft vorbei und hat auch ein ordentliches Gewicht, weswegen ich es etwas unhandlich empfunden habe. Dafür ist die Geschichte irre genial.Schreibstil?Ich finde das Asja einen sehr angenehmen, ruhigen, spannenden und auch sehr schönen Schreibstil hat. Dabei geht sie liebevoll auf die Ereignisse im Buch, sowie auf die einzelnen Charaktere total gut ein.Sie schenkt dem Buch eine geniale Atmosphäre und gibt nebenbei noch ein paar Informationen zum Thema Pilze sammeln.Charaktere:Myka ist genial ausgearbeitet, es macht richtig Freude mit dieser neugierigen, etwas ängstlichen und doch auch wissbegierigen Pilzolette auf die Reise zu gehen. Dabei sind die Ereignisse im Buch, sowie auch die Nebencharaktere wirklich liebevoll und sehr schön ausgefeilt.Sei es ein grummeliger Fliegenpilz, der früher wirklich gute Dienste als Fliegentöter tat, doch Vorsicht ist bei diesem roten Pilz mit weißen Punkten doch gegeben.Sei es Frau Steinkauz, die immer wieder unseren Hauptstar mit einem Insekt verwechselt, ihr damit aber auch echt Hilfe schenkt, und am Ende des Buches auch noch einen besonderen Auftritt hat.Fazit:Ein richtig tolles Herbstbuch, dass ich euch einfach nur gerne an das Herz legen möchte.Ein Buch, dass auch ängstlichen Kindern, die Angst vor der Schule haben, richtig gute Dienste leisten kann und dabei noch eine tolle Atmosphäre zaubert.Bambis:Ich gebe diesem wunderschönen Buch 5 Bambis.

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