Astrid Draxler , Angelika Koch Das FenKid-Buch für Eltern

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Inhaltsangabe zu „Das FenKid-Buch für Eltern“ von Astrid Draxler

Das erprobte FenKid-Konzept hilft Ihnen als Eltern, Ihre Kinder verständnisvoll, feinfühlig und geduldig durch die Kleinkindzeit zu begleiten. Sie er fahren, wie positiv sich wertschätzende Aufmerksamkeit, Wissen um die einzelnen Entwicklungsstufen oder der Blick auf die Welt mit den Augen des Kindes auf den Familienalltag auswirken. Die Autorinnen antworten auf häufige Fragen wie:
Wann kann ich was von meinem Kind erwarten?
““Was macht einen ruhigen Schlaf aus?
““Müssen Väter und Mütter immer gleich antworten?
So fühlen Sie sich in Ihrer Aufgabe als Eltern immer sicherer und kompetenter und können die Zeit mit Ihren Kindern mehr genießen.

Ein wirklich tolles Buch. Ein Ratgeber der informiert und ein tolle Konzept vorstellt

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    Das FenKid-Buch für Eltern

    Kinderbuchkiste

    10. October 2017 um 22:00

    Das FenKid - KonzeptFenkid ist ein Konzept, das junge Eltern auf dem, nicht immer leichtem, Weg mit einem Kind helfen möchte einander zu verstehen und zu begleiten.Es orientiert sich an lange Bewährten pädagogischen Erziehungsmodellen, kombiniert sie und schafft sie den Spagat zwischen Erziehung, Pädagogik und Gefühl.Die wohl bekannteste Vertreterin ist  von Maria Montessori die dafür plädiert  Kindern so zu unterstützen, dass sie in der Lage sind etwas selbst zu bewerkstelligen. Neuer aber nicht neu dagegen ist der mittlerweile sehr bekannte Jesper Jule, der mit seinen Ratgebern immer wieder die Bestsellerlisten anführt. Er steht für eine Eltern - Kind- Beziehung, in der eín gemeinsames, vertrauensvolles Miteinander die Basis bildet und die "Erziehung" ersetzt."Beziehung statt der Erziehung" ist hier ein Schlagwort.Heute weniger bekannt hingegen ist Emmi Pikler obwohl die 1902 in Ungarn geborene Kinderärztin für ihre Zeit eine sehr moderne fast schon revolutionäre Pädagogik in der viel entwicklungspsychologische Aspekte Berücksichtigung finden.Sie lebte ihr Konzept mit ihren Kindern und  referierte zunächst nur darüber bis 1940 ihr erster Ratgeber herauskam.Sie plädiert dafür Kindern in ihrer Entwicklung Zeit zu lassen. Ein Kind muss nicht mit .... Monaten das können und mit ..... das. Jedes Kind ist anders.Einige krabbeln lange bevor sie laufen andere überspringen das Krabbeln und laufen gleich. Diese Beispiele  könnte man in jedem Bereich der kindlichen Entwicklung endlos fortsetzten.Eng verwoben mit Maria Montessori und Emmi Pikler ist Elfriede Hengstenberg, die für den Bereich der Körperwahrnehmung / Körperbewusstsein / rhythmischer Bewegung / Gymnastik steht. Sie hat sich schon früh mit Émile Jaques-Dalcroze Konzept der gymnastischen Rhytmik beschäftigt, Kurse belegt und später Gymnastiklehrerin wurde.Später lernte sie Elsa Gindler und Heinrich Jacoby kennen. Die Konzepte der beiden, die mehr in der Erwachsenenbildung zuhause waren kombinierte Elfriede Hengstenberg und entwickelte unteranderem daraus ihr eigenes Modell zur ganzheitlichen Bewegungs- und Musikpädagogik, das sie dann auch als Lehrerin an der Berliner Montessori Schule in Dahlem einbrachte. Wie Emmi Pickler und auch Maria Montessori lag ihr Schwerpunkt auf der Selbständigkeit. Kindern die Möglichkeit geben sich selbständig  zu entwickeln in allen Bereichen, sowohl in  der Bewegung als auch emotional  etc. dient zur gesunden, stabilen Entwicklung eines selbstbewussten Kindes.*Das FenKid Konzept verwebt nun all diese wissenschaftlich erprobten Einflüsse, Methoden und Ansichten und projiziert es in äußerst gelungener Weise auf die heutige Zeit.In den Kursen finden die jungen Eltern einen Raum um zu lernen, achtsam, gefühlvoll aber auch geduldig miteinander umzugehen.Zu verstehen wieso ein Kind welches Bedürfnis hat und wie man damit umgeht ist genauso wichtig wie die Erkenntnis, das das Kind als eigenständiger Mensch eigene Erfahrungen machen muss. Vielen Eltern fällt es schwer ihr Kind einfach nur zu beobachten während es aus Entdeckungsreise geht. Man muss ein Kind nicht bespaßen. Allenfalls mal trösten. Die Gewissheit für das Kind, ich kann selbst entrdecken, aber ich weiß da ist noch jemand der mir Sicherheit gibt ist enorm wichtig für die kindliche Entwicklung.Darüber hinaus gibt es aber auch Zeit für das gemeinsame Spiel. Fingerspiele, rhythmische Bewegungsspiele etc."Feinfühligkeit" auf beiden Seiten ist ein wichtiger Aspekt. Diese Feinfühligkeit müssen Kinder entwickeln können. Das gelingt durch Selbsterfahrung und darum beginnt das Buch  mit dem Kapitel "Beste Nahrung für Kinderseelen: Beziehungsvolle Pflege"in dem auf den Hautkontakt ebenso eingegangen wird wie auf das Wickeln, das Essen und Trinken und das zu Bett gehen."Beste Begleitung: fördern, ohne zu überfordern" heißt es im nächsten Kapitel, das unglaublich wichtig ist denkt man  die "Helikoptereltern , die gerade zur Zeit in aller Munde sind.Weiter geht es mit "Beste Quelle für Entfaltung: Halt und Freiraum" in dem Bedürfnisse und Bindung thematisiert werden. Ein gesundes Maß an Bindung stärkt wohin gegen zu viel schwächt. Die Balance zu finden ist nicht immer so ganz einfach. Gerade hier hilft das Buch sehr. Genauso wie bei dem Thema "Grenzen setzten". Ein sehr umstrittenes Thema vor allem bei denjenigen, die noch keine Erfahrungen mit eigenen Kindern gemacht haben. Grenzen müssen sein. Kindern wollen sie und fordern sie unter umständen auch ein.  Ein respektvoller Umgang beiderseits ein weiteres wichtiges Thema."Beste Stärkung für Eltern: Selbstfürsorge"ist ein Thema, das immer wieder unterschätzt wird. Es gibt zwar den alten Spruch, man kann nur so viel Liebe geben, wie man selbst bekommt aber das wird meist ignoriert. Für Eltern heißt es, sich nicht für ein Kind aufzugeben sondern auch als Paar noch zu bestehen.Das Buch schließt mit allerlei Tipps und weiterführenden Informationen.Unter anderem sehr schön "FenKid- Material aus der Nähwerkstatt.*Was mich als Sozialpädagogin  besonders gefreut hat ist das Weiterbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte in Krippen und Tagespflege, denn was für die Eltern- Kind Beziehung gilt, gilt im Grunde für die gesamte Entwicklung egal wo das Kind ist und da Kinder heute mehr fremdbetreut werden ist es wichtig Fachkräfte zu haben, die genau das Konzept verinnerlicht haben, das ich vielleicht mit meinem Kind auch zuhause lebe.Und für Kinder, dessen Eltern sich so gar keine Gedanken über Entwicklung und Erziehung machen ist es um so wichtiger, das sie zumindest in der Kita oder Tagespflege den geeigneten Raum zur persönlichen Entwicklung finden können.*In diesem Sinn kann ich dieses sehr umfassende, gut aufgebaute Buch nur jedem empfehlen, der mit Kindern zu tun hat.Werdenden Eltern empfehle ich dieses Buch allerdings schon vor der Geburt zu lesen.*Mehr über FenKid gibt es auf der eigenen Internetseite, die äußerst informativ und spannend ist, und die ich jedem, der sich mit der Thematik und dem Konzept näher beschäftigen möchte wirklich nur empfehlen kann.*

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