Astrid Fritz

 4,3 Sterne bei 1.304 Bewertungen
Autorin von Die Hexe von Freiburg, Die Tochter der Hexe und weiteren Büchern.
Autorenbild von Astrid Fritz (©Privat / Quelle: Autor)

Lebenslauf

Die Vergangenheit neu entdecken: Astrid Fritz wurde 1959 in Pforzheim geboren und studierte u.a. in München, Avignon und Freiburg Germanistik und Romanistik. Anschließend arbeitete sie als Zeitschriftenredakteurin und Schulungsreferentin für ein Softwarehaus. 1994 ging sie mit ihrer Familie für drei Jahre nach Chile, wo sie für eine Wochenzeitung schrieb sowie ihr erstes Romanmanuskript verfasste. Heute ist sie freiberufliche Autorin und lebt in der Nähe von Stuttgart. Bekannt wurde sie mit ihrem Erstling »Die Hexe von Freiburg« (2003), der zusammen mit den Folgebänden »Die Tochter der Hexe« und »Die Gauklerin« zu einer Trilogie ausgebaut wurde. "Das Aschenkreuz" (Juli 2013) wurde ihr erster historischer Krimi, dem mit "Hostienfrevel" (September 2014) und "Das Siechenhaus" (März 2016) die Fortsetzungen folgten. Ihre historischen Romane beigestern weiterhin zahlreiche Fans.

Alle Bücher von Astrid Fritz

Cover des Buches Die Hexe von Freiburg (ISBN: 9783499215353)

Die Hexe von Freiburg

(221)
Erschienen am 17.11.2009
Cover des Buches Die Tochter der Hexe (ISBN: 9783499252129)

Die Tochter der Hexe

(140)
Erschienen am 06.03.2009
Cover des Buches Die Gauklerin (ISBN: 9783499252136)

Die Gauklerin

(74)
Erschienen am 06.03.2009
Cover des Buches Henkersmarie (ISBN: 9783499268403)

Henkersmarie

(57)
Erschienen am 25.11.2016
Cover des Buches Der Pestengel von Freiburg (ISBN: 9783499257476)

Der Pestengel von Freiburg

(59)
Erschienen am 02.01.2013
Cover des Buches Die Vagabundin (ISBN: 9783499244063)

Die Vagabundin

(55)
Erschienen am 01.11.2010
Cover des Buches Der Turm aus Licht (ISBN: 9783499001192)

Der Turm aus Licht

(50)
Erschienen am 19.05.2020
Cover des Buches Die Wölfe vor den Toren (ISBN: 9783499001826)

Die Wölfe vor den Toren

(43)
Erschienen am 15.12.2020

Neue Rezensionen zu Astrid Fritz

Cover des Buches Die Gauklerin (ISBN: 9783499252136)
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Rezension zu "Die Gauklerin" von Astrid Fritz

Jossele
Fällt leider bisweilen arg ins Boulevardeske ab

Bei diesem Roman handelt es sich um den dritten und letzten Band der Trilogie um Catharina Stadellmenin, der real existierenden Hexe von Freiburg und ihrer fiktiven Nachkommen, der Tochter Marthe-Marie Mangoltin und der Enkelin Agnes Marxin. Er erschien 2005. 

Die behütet bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in Ravensburg aufgewachsene Agnes verliebt sich zwei Jahre nach Beginn des 30-jährigen Kriegs in einen fahrenden Sänger und brennt mit ihm nach Stuttgart durch. Doch dieser lässt sie schwanger sitzen, so dass sie schon bald alleine mit ihrem Sohn David zurechtkommen muss. Zu ihrem großen Glück macht sie die württembergische Prinzessin Antonia, eine Jugendliche mit außergewöhnlichen Talenten, zu ihrem Kammerfräulein. Doch der Krieg hinterlässt im ganzen Land seine Spuren und so bleiben auch Agnes und ihre Familie von dessen Auswirkungen nicht verschont, zumal ihre beiden Brüder sich verschiedenen Kriegsparteien angeschlossen haben und so zu Feinden werden.

Wie bereits im Vorgängerband ist der Autorin die Charakterisierung der handelnden Personen ziemlich oberflächlich geraten. Ich hatte öfter mal das Gefühl, dass diese ihre Ansichten und Handlungsweisen, ihren Umgang mit anderen einfach schnell verändern, wenn es der Geschichte gerade zupass kommt.

Und ebenso wie im Vorgängerband ist es Astrid Fritz gelungen, den Roman in reale historische Ereignisse einzubetten und historische Personen so darzustellen, wie es die Geschichtsschreibung getan hat, z.B. bei Prinzessin Antonia von Württemberg. Allerdings geriet die Geschichte der Protagonisten für meinen Geschmack an manchen Stellen zu sehr in den Hintergrund, denn Astrid Fritz schildert ausführlich den Verlauf von einzelnen historischen Schlachten und den Verlauf des Krieges, so dass die eigentliche Geschichte meines Erachtens bisweilen zu sehr in den Hintergrund gedrängt wird.

Deshalb wirkt manches auch einfach nur bemüht und nicht logisch. Wieso zwingt der Rittmeister von Steinhagen Agnes plötzlich dazu, bei der Schändung von Nonnen dabei zu sein, nachdem er sie viel früher bereits zu seiner Gespielin gemacht hatte. Das wirkt aufgesetzt und unmotiviert (Rowohlt Tb, 10/2005, S. 480-412)

Zu allem Überfluss fällt die Geschichte dann zum Ende hin ins Groschenromanhafte ab, als Agnes erst die sture Heldin spielt, eine, die den gleichen Fehler nicht wiederholen will und sich dann doch dem Verehrer hingibt, den sie kurz vorher erst kennengelernt hat. Und natürlich endet das dann doch in einem Happy End, das sehr gekünstelt daherkommt.

Gefehlt hat aus meiner Sicht ein Glossar für einige verwendete Begrifflichkeiten, vor allem aus dem Militärbereich. Ich z.B. wusste nicht, was ein Furier, was ein Profos und was Furage ist.

Insgesamt ein nur halbwegs gelungener historischer Roman mit ordentlich Luft nach oben. Zwei Sterne. 

Cover des Buches Wie der Weihnachtsbaum in die Welt kam (ISBN: 9783499267185)
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Rezension zu "Wie der Weihnachtsbaum in die Welt kam" von Astrid Fritz

ullap64
Die Geschichte des Weihnachtsbaums

Die kleine Erzählung spielt Mitte des 16 Jahrhunderts. Der junge Jakob bestreitet seinen Lebensunterhalt mehr schlecht als recht durch kleinere Diebstähle, der Hungef ist dennoch immer gross. So steigt er eines Tages in das Haus des örtlichen Schneiders ein, um sich dortvin der Speisekammer zu bedienen. Die Familie hat selbst kaum zu essen und muss nun auch noch den To des ältesten Sohnes beklagen. Jakob überlegt, wie er sein Vergehen wieder gutmachen kann.

Eine schöne Geschichte, die man passend zur Weihnachtszeit lesen sollte! Auch wenn sich der Titel erst ganz am Ende und im Nachwort aufklären, habe ich das Buch mit seine schlichten, aber doch herzerwärmenden Story sehr gerne gelesen, eine schöne Botschaft wohnt den Zeilen inne.

Cover des Buches Wie der Weihnachtsbaum in die Welt kam (ISBN: 9783499267185)
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Rezension zu "Wie der Weihnachtsbaum in die Welt kam" von Astrid Fritz

sarah83sbookshelf
Weihnachten in alter Zeit

Das Leid kann viele Formen annehmen. So ist es gerade in dieser Geschichte das Schicksal zweier Menschen, die das Elend zu ertragen haben. Meerkatz - eigentlich Jakob - kommt von Freiburg nach Straßburg um sich seiner alten Bande anzuschließen - wenn auch widerwillig. Doch was will ein Straßenjunge anderes sein, als eben dieser Straßenjunge. Doch Johanna geht es ihrem Leben nicht besser. Von der Mutter zu jeglicher Hausarbeit genötigt, darf sie die Mädchenschule nicht weiter besuchen und als ihr Bruder stirbt, nimmt das Elend nur weiter seinen Lauf.
Der Zufall will es, dass Jakob in die armselige Behausung von Johannas Familie eindringt, als sie zu des Bruders Beerdigung gehen. Doch sein Besuch bleibt nicht unentdeckt.
Wie der Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmied" impliziert, ist es nicht immer nur das Schicksal, das das Leben der einzelnen lenkt. Vielmehr ist es die Summe aller Teile, die das Leben des Individuums bestimmen.
Schuld, Sühne und Vergebung - die ganze Erzählung spiegelt die Nebenschauplätze der Weihnachtszeit so deutlich wider, dass es nicht viel zu interpretieren gibt. Zudem kann auch aus Leid Gutes und Schönes entstehen.Das Buch benötigt seine ersten Seiten, um in die Welt und auch in die Gedanken der Personen einzutauchen. Neben aller Trauer und Wut zeigt sich, dass keiner der Menschen so sein will, wie er ist, sondern dass die Umstände ihn dazu gemacht haben.
Und vielleicht der wichtigste Gedanke: Wenn man eine Chance bekommt, kann sich vieles ändern.Ein schönes Buch zur Weihnachtszeit, wenn man es ein bisschen tiefgründiger mag.
4,5 von 5 Weihnachtsmaien

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Die Magd des Medicus
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Astrid_Fritz

Vor kurzem ist mein neuer historischer Roman "Die Magd des Medicus" erschienen, den ich gerne mit euch gemeinsam lesen möchte: Die pfiffige junge Barbara, die aus einfachsten Verhältnissen kommt, verdingt sich 1527 in Basel als Magd des gelehrten Arztes Paracelsus. Sie ahnt nicht, dass sich ihr Leben an der Seite dieses ruhelosen Querkopfs, der überall aneckt,  entscheidend verändern wird.

377 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Der dunkle Himmel
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Astrid_Fritz

Was vermag die Liebe in katastrophalen Zeiten, wie bewahrt man sich die Hoffnung, wenn rundum alles zu zerbrechen droht? Darum geht es in meinem neuen historischen Roman "Der dunkle Himmel", zu dem ich sehr gerne wieder eine Leserunde mit euch starten möchte. Der Rowohlt-Verlag spendiert 25 Print-Ausgaben, also nichts wie los mit den Bewerbungen. Viel Glück wünscht jetzt schon eure Astrid Fritz

392 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Der Totentanz zu Freiburg
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Astrid_Fritz

Der 7. Band meiner Krimi-Reihe im mittelalterlichen Freiburg ist soeben erschienen. Für die ehemalige Begine und jetzige Stadtarztgattin Serafina geht es diesmal wirklich ums Ganze: Ihr Sohn Vitus, Mitglied einer Gauklertruppe, wird als Mörder gejagt! Wieder spendiert der Verlag 25 Taschenbücher – ich freu mich also jetzt schon auf eure Bewerbungen.

319 BeiträgeVerlosung beendet

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