Astrid Fritz Das Aschenkreuz

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Inhaltsangabe zu „Das Aschenkreuz“ von Astrid Fritz

Blutmysterium und Aschenkreuz: Viel Wunderbares und viel Böses gibt es unter Gottes Himmel.

Im Frühjahr 1415 tritt die kluge, vorwitzige und nicht mehr ganz junge Serafina in das Schwesternhaus Sankt Christoffel zu Freiburg ein, dessen fromme Bewohnerinnen sich den Armen, Kranken und Sterbenden unter den Bürgern widmen. Schnell lebt sich Serafina ein in der Stadt am Rande des Schwarzwalds. Wäre da nur nicht die Geschichte mit dem Sohn des Kaufherrn Pfefferkorn, an dessen Selbstmord sie zweifelt. Und wäre da erst recht nicht der neue Stadtarzt. Adalbert Achaz kennt Serafina. Und er weiß um ihr dunkles Geheimnis. Ein zweiter Toter findet sich. Auch er trägt ein Aschenkreuz auf der Stirn. Und Serafina fängt an nachzudenken.

Begine Serafina und das Verbrechen:

Eine neue Serie von Astrid Fritz

Spannend und witzig

— Malka

Schöner historischer Roman mit einer Begine als Ermittlerin im mittelalterlichen Freiburg.

— Caliara

Schöner historischer Krimi im mittelalterlichen Freiburg - unbedingte Leseempfehlung!

— mabuerele

Schöner historischer Krimi im mittelalterlichen Freiburg - unbedingte Leseempfehlung!

— mabuerele

Guter Auftakt einer neuen Reihe um Serafina - eine Begine als Ermittlerin im 15. Jh.

— Girdie

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    Das Aschenkreuz

    Malka

    18. February 2018 um 16:44

    Inhalt: Im Jahr 1415 findet die aus Konstanz stammende Serafina Aufnahme in einem Freiburger Beginenhaus. Einige ihrer Mitbewohnerinnen sind ihr gegenüber anfangs argwöhnisch, denn sie spricht nicht über ihre Vergangenheit, und das macht sie in den Augen einiger Mitschwestern verdächtig. Nachdem Serafina eines Tages dazu kommt, als ein Toter gefunden wird, der dem ersten Anschein nach Selbstmord begangen hat und ein Aschenkreuz auf der Stirn trägt, droht ihr Geheimnis aufzufliegen, denn der hinzu gerufene Stadtarzt Adalbert Achaz ist ebenfalls neu in Freiburg, und kennt sie von einer früheren Begegnung. Trotz ihrer Sorge, er könnte sie verraten, wendet sich Serafina an Achaz und bittet ihn um Hilfe bei ihren Recherchen, denn sie zweifelt am Freitod des jungen Kaufmannssohns. Äußerst beherzt stürzt sich die kluge Frau in die Nachforschungen und damit selbst in Gefahr. Als eine weitere Leiche gefunden wird, die zudem übel zugerichtet ist, gerät der offizielle Verdacht auf Selbstmord ins Wanken. Schnell ist ein vermeintlich Schuldiger gefunden, aber Serafina glaubt nicht an den Tathergang, wie er öffentlich dargestellt wird.Sprache:Astrid Fritz schreibt sehr erfrischend und spannend. Sie bringt zum richtigen Zeitpunkt etwas amüsantes und witziges mit hinein. Die Kapitel sind nicht zu lang dafür schön knackig und mit viel Spannung geschrieben. Die Autorin hat einige Fremdwörter benutzt jedoch sind diese am Ende des Buches erläutert. Astrid Fritz hat sehr gut recherchiert und sie schmückt den Roman mit so vielen Verben und Adjektiven aus, dass man das Gefühl hat man sei mitten drin im Geschehen. Dank der einfachen und verständlichen Schreibweise der Autorin, kann man sich handelnden Personen sehr gut vorstellen- nicht nur dies, man denkt sogar die besagte Person stehe direkt vor einem, so sehr kann man sich in den Roman hinein träumen. Fazit/ Eigene Meinung:Anfangs habe ich gezweifelt, ob ich diesen historischen Roman wirklich lesen soll, da es um Kirche / Mönche und Schwesternschaften geht. Jedoch war ich ab der ersten Seite mehr als positiv überrascht und habe den Roman von der ersten Seite an verschlungen. Ich konnte / tat mich sehr schwer damit das Buch aus der Hand zu legen. Dieser Roman hat meine persönliche Liebe gefunden. Ich kann sagen: Eine 100 Prozentige Lese Empfehlung. :) :) :)  :) Ich finde mit der  vorwitzigen und tatkräftigen Begine Serafina hat der Roman eine starke und mutige Heldin, die sich nicht mit begangenem Unrecht abfinden kann und auch nicht so schnell nachgibt, wenn es darum geht, ihre Meinung kund zu tun. Serafine ist eine Persönlichkeit mit vielen Facetten.  Ich hoffe, dass der Stadtarzt auch weiterhin eine Rolle in Serafines Leben spielt.  

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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Yolande                                       --   233 Punkte

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 01.01.2018)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  17                           22                   79,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                     53,00€ annlu                                      78                        100                    318,00€Nelebooks                            422                        703                      152,30€ulrikeu                                      81                          50                      30,00€Oanniki                                    25                          38                      28,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     133,40€ Kurousagi                             374                        251                     -2,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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    • 281
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1654
  • Das Aschenkreuz

    Das Aschenkreuz

    Caliara

    02. August 2015 um 22:37

    Blutmysterium und Aschenkreuz: Viel Wunderbares und viel Böses gibt es unter Gottes Himmel. Im Frühjahr 1415 tritt die kluge, vorwitzige und nicht mehr ganz junge Serafina in das Schwesternhaus Sankt Christoffel zu Freiburg ein, dessen fromme Bewohnerinnen sich den Armen, Kranken und Sterbenden unter den Bürgern widmen. Schnell lebt sich Serafina ein in der Stadt am Rande des Schwarzwalds. Wäre da nur nicht die Geschichte mit dem Sohn des Kaufherrn Pfefferkorn, an dessen Selbstmord sie zweifelt. Und wäre da erst recht nicht der neue Stadtarzt. Adalbert Achaz kennt Serafina. Und er weiß um ihr dunkles Geheimnis. Ein zweiter Toter findet sich. Auch er trägt ein Aschenkreuz auf der Stirn. Und Serafina fängt an nachzudenken... Soviel zum Klappentext. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und man bekommt, was mir gut gefallen hat, immer wieder kleinere und auch manchmals größere Einlicke in die Vergangenheit von Serafina. Serafina ist auch nicht auf den Mund gefallen und kann sich im mittelalterlichen Freiburg gut behaupten, was jedoch nicht bei allen Einwohnern der Stadt so gerne gesehen ist. Man bekommt auch ebenfalls Einblicke in das damalige Leben, was meiner Meinung nach gut geschildert und beschrieben ist. Die Handlung ist immer spannend erzählt und man kann gut "mitermitteln" und wird aber manchesmal doch wieder überrascht. Die letzten Seiten habe ich im Prinzip verschlungen, da ich doch gespannt war wie es nun endet und ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag. Gegen Ende dachte ich mir dann auch nur, dass kann doch noch nicht alles gewesen sein, das Buch schreit förmlich nach einer Forsetzung und ich habe dann gesehen, dass dies nur der erste Teil einer Reihe ist. Der zweite Teil (Hostienfrevel) ist auch bereits erschienen und ich bin schon gespannt was es dort zu ermitteln gibt. Am Ende des Buches gibt es noch ein mehrseitiges Glossar mit vielen guten Begriffserklärungen Mir hat das Buch seht gut gefallen und ich werde bestimmt demnächst auch den zweiten Teil lesen.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Sozialarbeiterin aus dem Mittelalter ermittelt

    Das Aschenkreuz

    joleta

    Klappentext: Blutmysterium und Aschenkreuz: Viel Wunderbares und viel Böses gibt es unter Gottes Himmel. Im Frühjahr 1415 tritt die kluge, vorwitzige und nicht mehr ganz junge Serafina in das Schwesternhaus Sankt Christoffel zu Freiburg ein, dessen fromme Bewohnerinnen sich den Armen, Kranken und Sterbenden unter den Bürgern widmen. Schnell lebt sich Serafina ein in der Stadt am Rande des Schwarzwalds. Wäre da nur nicht die Geschichte mit dem Sohn des Kaufherrn Pfefferkorn, an dessen Selbstmord sie zweifelt. Und wäre da erst recht nicht der neue Stadtarzt. Adalbert Achaz kennt Serafina. Und er weiß um ihr dunkles Geheimnis. Ein zweiter Toter findet sich. Auch er trägt ein Aschenkreuz auf der Stirn. Und Serafina fängt an nachzudenken Ich meine dazu: Wirklich toller Auftakt einer neuen Reihe. Bislang habe ich mit Krimis, die im Mittelalter spielen, keine so guten Erfahrungen gemacht. Ich will nicht sagen, daß sie nicht gut waren, sie haben mir nur nicht so gefallen. Also war mein Fazit daher: Entweder Krimi oder ein historischer Roman. Warum ich es nun doch wieder getan habe?... Ganz einfach. Ich liebe den Schreibstil von Frau Fritz. Ich habe bisher noch nichts von ihr gelesen, was mir nicht gefallen hat. Und so entschloß ich mich, es hier einfach nochmal zu versuchen. - Und ich habe es nicht bereut. Dadurch, daß man Serafina sehr schnell recht gut kennen lernt, kommt sie in meinen Augen sehr glaubhaft rüber. Sie fängt nicht einfach an, zu ermitteln, denn sie weiß, daß sie als Frau und als Laienschwester ohne Klausur nicht wirklich viele Freiheiten besitzt, aber sie mischt sich ein und sie hinterfragt. Das macht das Leben nicht gerade ungefährlich für sie, denn zum einen hat sie ein Geheimnis zu wahren und zum anderen machen sie ihre Fragen und Beobachtungen im Stadtrat nicht gerade beliebter... Und auch in der Schwesternschaft muß sie sich Akzeptanz erst erarbeiten. Der Schreibstil von Frau Fritz: Eine Bank - zuverlässig-flüssig lesbar und bildhaft beschrieben. Der Roman: Voll mein Ding! Auch hier ein neuer Favorit, bei dem ich noch auf viele Nachfolger hoffe und deren zweiter Teil gleich im Anschluß verschlungen wird... ☺

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    • 10

    dicketilla

    18. January 2015 um 18:37
  • Mord im mittelalterlichen Freiburg

    Das Aschenkreuz

    mabuerele

    03. May 2014 um 20:26

    Serafina Stadlerin hält Nachtwache bei der Witwe Kandlerin. Serafina ist im Frühjahr 1415 in das Schwesternhaus zu Freiburg eingetreten. Dort weiß man nichts über ihre Vergangenheit. Sie übernimmt die ihr übertragenen Aufgaben in der Alten- und Krankenpflege. Auf dem Heimweg trifft sie Barnabas, den Bettelzwerg. Er übernimmt ab und zu Botengänge für das Schwesternhaus. Heute aber führt er sie auf ein abgelegenes Grundstück. Dort hängt ein 15jähriger Junge. Auf seiner Stirn ist ein Aschenkreuz gezeichnet. Die Menge regt sich über den Selbstmörder auf. Serafina aber hat Zweifel am Selbstmord des Jungen. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen historischen Krimi geschrieben. Im Mittelpunkt der Handlung steht Serafina. Sie hat in Freiburg eine neue Heimat gefunden. Doch wenn ihre Vergangenheit publik wird, könnte sie diese schnell verlieren. Trotzdem geht sie unbeirrt ihren Weg. Das bedeutet, dass sie versucht, den Mord an Hannes Pfefferkorn zu beweisen. Das Buch zeichnet sich nicht nur durch eine spannende Handlung, sondern auch durch gut recherchierte Zeitverhältnisse aus. So wird die Arbeit im Schwesternhaus genauso exakt dargestellt wie die Probleme, die eine Kaufmannsfamilie durch den angeblichen Selbstmord des Sohnes bekommt. Das Buch lässt sich zügig lesen. Der Sprachstil ist der heutigen Zeit angepasst. Serafina tritt als Frau allerdings sehr selbstbewusst auf und sagt auch den Herren ihrer Meinung. Das Cover hebt sich nicht von den üblichen Covern historischer Romane ab. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Vielschichtigkeit der Bevölkerung der damaligen Zeit und ihre Lebensverhältnisse werden ausreichend beschrieben und geschickt in eine spannende und abwechslungsreiche Handlung eingebettet.  

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  • Schöne Unterhaltung

    Das Aschenkreuz

    Nini61

    06. November 2013 um 12:48

    Im Jahre 1415 kommt die - nicht mehr ganz junge - Serafina in Freiburg an und tritt einem kleinen Orden bei, der sich um Alte, Kranke und Sieche kümmert. Ursprünglich in Konstanz als Hübschlerin in einem Freudenhaus angestellt, hofft Serafina, dass niemand ihr dunkles Geheimnis enthüllt. Der neue Stadtarzt allerdings kommt ebenfalls aus Konstanz und kennt Serafina von früher.  Nachdem ein junger Mann aus gutem Hause erhängt mit einem Aschenkreuz auf der Stirn aufgefunden wird, glauben alle - außer Serafina - das er sich selbst gerichtet hat. Und das bedeutet, er bekommt kein Begräbnis, sondern wird außerhalb der Stadt auf dem Schindanger verscharrt. Serafina allerdings will beweisen, dass der junge Pfefferkorn ermordet wurde und alles nur als Selbstmord getarnt wurde. Zeitgleich wird in einem Kloster etwas außerhalb von Freiburg allwöchentlich das sogenannte "Blutwunder" bei der Freitagsmesse gefeiert. Angeblich ist ein Einsiedler seit dem letzten Karfreitag mit Stigmata gezeichnet, die jeden Freitag wieder zu bluten anfangen. Serafina, auch hier sehr misstrauisch, sieht sehr schnell einen Zusammenhang zwischen dem toten Jungen und dem Blutwunder, denn der Tote war als Messdiener in diesem Kloster tätig. Als dann auch noch ein Klosterbruder tot aufgefunden wird, ebenfalls mit einem Aschenkreuz auf der Stirn, ist für Serafina alles klar.... Mir hat dieser Roman, den ich auf eine Buchempfehlung aus der Tageszeitung gekauft habe, sehr gut gefallen. Er lässt sich leicht und flüssig lesen, man ist sehr schnell im mittelalterlichen Freiburg unterwegs und kann sich alles sehr gut bildlich vorstellen. Ich mag Bücher über Frauen, die auch schon in der damaligen Zeit ihren eigenen Kopf benutzten. Gegen alle männliche Vorherrschaft. Und davon gab es wirklich reichlich. Sehr empfehlenswert für diejenigen, die historische Bücher mögen.

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  • Ein wirklich schöner historischer Roman

    Das Aschenkreuz

    Carol-Grayson

    03. October 2013 um 19:15

    Dieses Buch lässt sich trotz des historischen und regionalen Bezugs leicht und flüssig lesen. Die Geschichte spielt im Jahre 1415 als Serafina in einen kleinen Orden in Freiburg eintritt, um ihre dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen. Sie widmet sich fortan den Armen, Sterbenden und Kranken. Als jedoch zwei Tote mit einem Aschenkreuz auf der Stirn in der Nähe von Freiburg gefunden werden und ein Freund von ihr verhaftet wird, macht sich die nicht mehr ganz junge Schwester selbst an die Aufklärung der Fälle. Sie war bereits beim ersten angeblichen Selbstmord eines Knaben misstrauisch geworden. Im zweiten Fall wurde ein Geistlicher auf üble Weise ermordet.  Als Frau hat sie es in der damaligen Zeit nicht leicht und so macht Serafina sich schnell Feinde bei den Ratsherren. Dazu muss sich fürchten, dass der neue Stadtarzt, der ihre Vergangenheit kennt, sie eventuell verraten und in Verruf bringen könnte. Trotzdem gibt sie nicht auf und setzt sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel, um den oder die Mörder zu finden.  Ein wirklich spannender historischer Roman, der durch ein ausführliches Glossar der mittelalterlichen Begriffe am Ende des Buches ergänzt wird.

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  • Kurzweiliger historischer Krimi

    Das Aschenkreuz

    Fluse

    02. September 2013 um 10:15

    Dieses war das erste Buch der Autorin und wird nicht das letzte gewesen sein. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich lese unheimlich gern historische Krimis, in denen toughe Frauen eine Rolle spielen. Astrid Fritz schreibt bildhaft, nicht überladen, flüssig und hat nachvollziehbare und gut vorstellbare Charaktere erschaffen. Es geht wie immer um Lug und Trug, Verrat und Ungerechtigkeit und da kommt Serafina ins Spiel. Einstmals schlug sie sich als Hübschlerin durch und nach einem tragischen Vorfall verlies die nicht mehr ganz junge Serafina das Freudenhaus, um in Freiburg ein neues Leben zu beginnen - als fromme Bewohnerin eines Beginenhauses.  Dort holt sie nicht nur die Vergangenheit ein, die leicht zum Verhängnis des ganzes Schwesternhauses werden kann.  Mit Mut und gegen manch eine Regel macht sie sich an die Aufklärung der Frevel und nicht nur eine Lüge wird dabei aufgedeckt. Ein toller Auftakt zu einer historischen "Miss Marple".

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  • Eine Begine ermittelt

    Das Aschenkreuz

    Klusi

    30. July 2013 um 14:06

    Im Jahr 1415 findet die aus Konstanz stammende Serafina Aufnahme in einem Freiburger Beginenhaus. Einige ihrer Mitbewohnerinnen sind ihr gegenüber anfangs argwöhnisch, denn sie spricht nicht über ihre Vergangenheit, und das macht sie in den Augen einiger Mitschwestern verdächtig. Nachdem Serafina eines Tages dazu kommt, als ein Toter gefunden wird, der dem ersten Anschein nach Selbstmord begangen hat und ein Aschenkreuz auf der Stirn trägt, droht ihr Geheimnis aufzufliegen, denn der hinzu gerufene Stadtarzt Adalbert Achaz ist ebenfalls neu in Freiburg, und kennt sie von einer früheren Begegnung. Trotz ihrer Sorge, er könnte sie verraten, wendet sich Serafina an Achaz und bittet ihn um Hilfe bei ihren Recherchen, denn sie zweifelt am Freitod des jungen Kaufmannssohns. Äußerst beherzt stürzt sich die kluge Frau in die Nachforschungen und damit selbst in Gefahr. Als eine weitere Leiche gefunden wird, die zudem übel zugerichtet ist, gerät der offizielle Verdacht auf Selbstmord ins Wanken. Schnell ist ein vermeintlich Schuldiger gefunden, aber Serafina glaubt nicht an den Tathergang, wie er öffentlich dargestellt wird. Mehrmals im Handlungsverlauf ist man sich schon sicher, auf der richtigen Spur zu sein, was den Tod am Sohn des Kaufmanns Pfefferkorn angeht. Aber es ergeben sich immer wieder neue Hinweise und Erkenntnisse, nicht zuletzt durch Serafinas Einmischung. Mit der vorwitzigen und tatkräftigen Begine Serafina hat der Roman eine starke und mutige Heldin, die sich nicht mit begangenem Unrecht abfinden kann und auch nicht so schnell nachgibt, wenn es darum geht, ihre Meinung kund zu tun. Sie ist eine facettenreiche Persönlichkeit, und es gibt aus ihrem früheren Leben sicher noch so manches Geheimnis zu lüften. „Das Aschenkreuz“ ist der gelungene Auftakt einer neuen Reihe, die sich um Serafina und vermutlich auch um Adalbert Achaz drehen wird, denn obwohl Serafina sich für ein keusches Leben als Begine entschieden hat, so knistert es doch von Zeit zu Zeit recht kräftig zwischen ihr und dem attraktiven Stadtarzt. Daher vermute ich, dass Achaz auch weiterhin eine Rolle in Serafinas Leben spielen wird. Man darf sicher auf die Fortsetzung gespannt sein, und ich freue mich jetzt schon auf weitere, spannende Folgen der Serafina-Reihe. 

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  • Das Aschenkreuz

    Das Aschenkreuz

    maxibiene

    05. July 2013 um 22:02

    Als Hannes Pfefferkorn erschreckend feststellen muss, wer sein Gegenüber ist, ist es auch schon zu spät. Am nächsten Morgen wird der 17jährige nur noch leblos am Strick hängend vorgefunden. Für alle steht fest, dass Hannes seinem Leben selbst ein Ende gesetzt hat. Davon zeugt nicht nur das Aschenkreuz auf seiner Stirn, das als Zeichen der Schuld steht. Nur Serafina Stadlerin glaubt nicht an einen Selbstmord. Der Ratsherr Nidank, seine Büttel und der Wundarzt, selbst der Vater und Bruder von Hannes sind von seiner Schuld überzeugt, sodass Hannes kein christliches Begräbnis zusteht. Auch der neue Stadtarzt Adalbert Achaz lässt sich von keinem anderen Urteil leiten. Doch Serafina gibt nicht auf und beginnt ihre eigenen heimlichen Ermittlungen. Astrid Fritz hat mit "Das Aschenkreuz" einen interessanten und spannenden historischen Krimi in einer leicht verständlichen Sprache präsentiert, der nicht nur das Leben im Schwesterhaus Sankt Christoffel sondern auch das Leben der reichsfreien Stadt Freiburg Anfang des 15. Jahrhunderts wieder spiegelt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Serafina Stadlerin, die ihrem einstigen Leben als Hure den Rücken gekehrt hat und nun in einem Schwesternhaus als fromme Begine in Freiburg lebt. Ihre Entscheidung beruhte auf einem tragischen Ereignis und der Erkenntnis, dass sie eines Tages als alte Frau nicht mehr begehrenswert sein könnte. Ihre Flucht aus Konstanz, wo gerade das Konzil statt fand und sie eigentlich zu einer reichen Frau hätte machen können, kam über Nacht, und nach einer Begegnung mit dem Leibarzt des Bischof von Basel. Inzwischen führt Serafina seit knapp drei Monaten in Freiburg ein erfülltes Leben. Unter den Schwestern ist sie anerkannt und Catharina, die Leiterin des Hauses, vertraut ihr. Als jedoch der junge Ministrant der Ratsherrenfamilie Pfefferkorn erhängt in einer Scheune gefunden wird und dies, entgegen Serafinas Gefühl, als Selbstmord abgetan wird, werden in ihr Instinkte geweckt, die eine Aufklärung der tatsächlichen Todesumstände erforderlich machen. Doch schon bald geschieht ein zweiter Mord und Barnabas, ein kleiner verwachsener Zwerg, der zudem als unsinnig und verworren gilt, muss als Sündenbock für die beiden Morde herhalten. Während sich Serafina um die Aufklärung der Morde bemüht, geschehen in Freiburg und der nahe gelegenen Kapelle Sankt Peter und Paul wundersame und zweifelhafte Dinge. Dabei lässt die Autorin den starken Charakter von Serafina besonders gut zur Geltung kommen und zeigt mit welchem Mut sich Serafina gegen die Obrigkeiten der Stadt und Kirche widersetzt. Dass sie dabei selbst in Gefahr gerät, ist kaum verwunderlich. Astrid Fritz versteht es, ihre Geschichte bis auf kleine Ausnahmen im Mittelteil durchweg spannend zu halten. Die Ereignisse reihen sich rasant aneinander, sodass zum Verschnaufen keine Zeit bleibt. Mit Serafina hat die Autorin eine Figur geschaffen, die sympathisch und entschlossen wirkt und durchaus das Potential einer Serienfigur hat. Die Gefühle, die Serafina und der Stadtarzt heimlich und füreinander hegen, könnten sich bestimmt weiter entwickeln und in Freiburg geht sicherlich auch nicht immer alles mit rechten Dingen zu.

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  • Das Aschenkreuz

    Das Aschenkreuz

    buchleserin

    03. July 2013 um 15:08

    Das Aschenkreuz Astrid Fritz Klappentext: Blutmysterium und Aschenkreuz: Viel Wunderbares und viel Böses gibt es unter Gottes Himmel. Im Frühjahr 1415 tritt die kluge, vorwitzige und nicht mehr ganz junge Serafina in das Schwesternhaus Sankt Christoffel zu Freiburg ein, dessen fromme Bewohnerinnen sich den Armen, Kranken und Sterbenden unter den Bürgern widmen. Schnell lebt sich Serafina ein in der Stadt am Rande des Schwarzwalds. Wäre da nur nicht die Geschichte mit dem Sohn des Kaufherrn Pfefferkorn, an dessen Selbstmord sie zweifelt. Und wäre da erst recht nicht der neue Stadtarzt. Adalbert Achaz kennt Serafina. Und er weiß um ihr dunkles Geheimnis. Ein zweiter Toter findet sich. Auch er trägt ein Aschenkreuz auf der Stirn. Und Serafina fängt an nachzudenken … Meinung: Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet und passt gut zu dem historischen Roman. „Das Aschenkreuz“ beginnt spannend und mysteriös. Man ist gleich im Geschehen drin. Ein merkwürdiger Selbstmord ist geschehen oder war es doch Mord? Serafina lebt inzwischen im Schwesternhaus Sankt Christoffel in Freiburg. Sie zweifelt an dem Selbstmord des Sohns vom Kaufmann Pfefferkorn. Er hat eine Kopfwunde und ein Aschenkreuz auf der Stirn. Serafina beginnt nachzuforschen. Ein neuer Stadtarzt taucht auf. Es ist Adalbert Achaz, den sie schon mal getroffen hat und der ihre Vergangenheit kennt. Serafina hat jahrelang in einem Hurenhaus in Konstanz gelebt. Plötzlich passiert noch ein zweiter Mord. Die Spannung des Romans wird bis zum Ende gehalten und die Geschichte weist überhaupt keine Längen auf. Das Buch war sehr angenehm leicht und zügig zu lesen. Der Schreibstil von Astrid Fritz gefällt mir, er ist flüssig und gut zu lesen. Die Beschreibungen der Schauplätze und Szenen sind detailliert und gut dargestellt, so dass man sich bildlich alles sofort vorstellen kann. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben. Serafina war mir gleich sehr sympathisch. Auch die anderen Charaktere wurden gut dargestellt. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und er bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Guter Auftakt einer neuen Reihe um Serafina - eine Begine als Ermittlerin im 15. Jh.

    Das Aschenkreuz

    Girdie

    01. July 2013 um 20:46

    Der historische Roman „Das Aschenkreuz“  von Astrid Fritz ist als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen und umfasst 287 Seiten inklusive einem Prolog, 30 Kapiteln und einem ausführlichen Glossar. Bei historischen Romanen findet man oft einen Ausschnitt aus einem historischen Portrait als Cover, doch hier wurde ein aktuelles Foto einer jungen Frau in Kleidung des 15. Jahrhunderts vor dem Freiburger Münster im Hintergrund gewählt. Der Titel wurde in goldener Schrift aufgedruckt. Der Name der Autorin befindet sich interessanterweise vertikal gedruckt am rechten Rand in einer Leiste, die sich matt von dem hochglänzenden Teil des Drucks abhebt. Das Genre des Romans lässt sich eingrenzen auf einen historischen Kriminalroman. Schon der Titel nimmt Bezug auf zwei Morde bei denen den Toten jeweils ein Aschenkreuz als Zeichen der Schuld auf die Stirn gezeichnet wurde. Serafina ist 30 Jahre und hat beschlossen ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Daher sucht sie Aufnahme in der Schwesternschaft im Haus Zum Christoffel in Freiburg. Hier hofft sie auf die Empfehlung einer Freundin aus Kindheitstagen, die dort bereits wohnt, doch diese ist leider inzwischen verstorben. Dennoch darf sie zunächst für eine Probezeit von drei Monaten bleiben und fortan ein gottgefälliges Leben unter den fünf Mitschwestern führen. Auf einem frühen morgendlichen Ausgang begegnet sie dem kleinwüchsigen Barnabas, der als Bettelzwerg vor den Toren der Stadt wohnt. Er zerrt sie mit zu einer Scheune. Am Querbalken des offenen Tors hat sich der Sohn eines Freiburger Kaufmanns offensichtlich selbst erhängt. Doch wieso hat er eine Wunde am Hinterkopf und wie kommt das Aschenkreuz auf seine Stirn. Serafinas Gerechtigkeitssinn lässt ihr keine Ruhe und sie macht sich daran den Vorfall zu hinterfragen, sehr zum Missfallen einiger hoher Herren der Stadt und der Kirche. Außerdem begegnet sie dem neuen Stadtarzt, der ihre Vergangenheit kennt. Wenn er sie verrät, darf sie nicht mehr in der Schwesterngemeinschaft bleiben. Und dann wird ein weiterer Toter gefunden. Serafina zieht daraus ihre eigenen Schlüsse und versucht die Wahrheit ans Licht zu bringen. Der Prolog schildert das Verbrechen am Sohn des Freiburger Kaufmanns. Zwar werden dort noch keine Namen genannt, aber nach Auffinden des Gehängten lassen sich hierzu sehr schnell Schlüsse ziehen. Es ist dem Leser also von Anfang an klar, dass hier jemand versucht einen Mord zu vertuschen. Umso spannender ist es, zu verfolgen, ob es Serafina gelingen wird, das Verbrechen aufzuklären. Die Aussage einer ledigen Frau im 15. Jahrhundert hatte kaum Gewicht. Hinzu kommt, dass Beginen Stadt und Kirche ein Dorn im Auge waren. Ihnen wurde gerne Ketzerei vorgeworfen. Serafina ist eine selbstbewusste und beherzte Frau, die sich gern für andere einsetzt. Zur Schwesterngemeinschaft gehören die unterschiedlichsten Frauencharaktere, so dass es Spaß macht über das Zusammenleben zu lesen. Der Alltag zur damaligen Zeit ist authentisch dargestellt, die Alleingänge von Serafina sind für eine Frau allerdings sehr gewagt. Der Schreibstil ist leicht lesbar, vor allem deshalb weil die Sprache zwar stets höflich bleibt, wie es zur damaligen Zeit in geistlichen wie gehobenen weltlichen Kreisen üblich war, aber dennoch nicht der historischen sondern unserer heutigen Ausdrucksweise entspricht. Die Aufklärung zum Schluss kommt rasch und es bleiben noch einige Fragen offen, die Stoff für eine Fortsetzung lassen, vor allem ob Serafina ihrem ehelosen Leben als Begine treu bleiben wird. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung an Leser von historischen Kriminalromanen.

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