Leserpreis 2018
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Astrid_Fritz

vor 3 Monaten

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Leserunde zu meinem neuen historischen Roman „Der Hexenjäger“

Heute möchte ich euch zu einer herbstlichen Leserunde mit meinem neuen Roman „Der Hexenjäger“ einladen, der am 20. November im Buchhandel und als E-Book erscheint. Es geht darin um die Anfänge der Hexenverfolgung, um Heinrich Kramer, den geistigen Brandstifter und Verfasser des berüchtigten „Hexenhammers“, vor allem aber um das Schicksal einer jungen Frau:

Schlettstadt im Elsass, 1484: Bruder Heinrich, Prior des dortigen Dominikanerklosters und zugleich päpstlicher Inquisitor im Kampf gegen Ketzer, lernt Susanna, die 20jährige Schwester eines seiner Mönche, näher kennen. Als Junge, der in einfachsten Verhältnissen aufwuchs, war er einst in deren Mutter verliebt gewesen, hatte vergebens um sie geworben und schließlich eine Laufbahn im Kloster eingeschlagen. Nun fühlt er sich von Susanna magisch angezogen, zunächst in väterlicher Zuneigung.

Susanna, die eben erst auf tragische Weise ihre Mutter verloren hat, ist heilfroh um Heinrichs Fürsorge, erst recht als der ihre geplante Verheiratung mit dem tumben Auberlin zu verhindern sucht. Doch dann hält das Schicksal einige harte Prüfungen für Susanna bereit, und ihre verhängnisvolle Nähe zu dem Prior und selbsternannten Hexenjäger wird ihr zur großen Gefahr.

Zu dieser gemeinsamen Leserunde, für die der Rowohlt Verlag 20 Freiexemplare zur Verfügung stellt, möchte ich euch ganz herzlich einladen. Bewerbt euch einfach bis Mittwochabend, den 14. November 2018, um ein Leseexemplar und beantwortet mir dabei bitte die folgende Frage: Habt ihr schon einmal von dem Buch „Hexenhammer“ (lat. „Malleus Maleficarum“) gehört und falls ja, was wisst ihr darüber?

Die Verlosung findet dann am Donnerstag, den 15. November statt, die Gewinner bekommen umgehend Bescheid. Aber auch wer leer ausgehen sollte, ist ganz herzlich eingeladen mitzumachen! Und wenn der Buchversand zügig klappt, könnten wir eine Woche später mit Lesen loslegen…

Zum Reinschnuppern hier noch der Link zur Leseprobe.

Ich freu mich schon sehr auf die neue Runde!
Herzlichst und bis bald
Astrid Fritz
(Aktuelle Infos zu meinen Büchern und mir wie immer unter www.astrid-fritz.de)

Autor: Astrid Fritz
Buch: Der Hexenjäger

Tanpopo

vor 3 Monaten

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Ich würde gerne mitlesen. Und der "Hexenhammer" ist mir durchaus geläufig. Die darin beschriebenen Proben, wie man eine Hexe erkennen kann wurde gerne zur Hexenverfolgung mit herangezogen.
Interessant fand ich jedoch auch den Einfluss des Werkes auf Jacob I. am Ende des 16. Jahrhunderts.

Chili07

vor 3 Monaten

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Ich beantworte zunächst einmal die Frage - nein, hatte ich bis gerade noch nicht. Aber Goggle schaffte Abhilfe. Interessant, dass die Abhandlung unter Zeitdruck verfasst werden musste (wenn man Wikipedia glauben kann, ich gehe erstmal davon aus).
Ich bewerbe mich für dieses Buch, da ich nach wirklich langer Abstinenz gerade erst wieder einen historischen Roman gelesen und für durchaus gut befunden habe. Ich hätte wirklich Lust mich mit der geschichtlichen Entwicklung der Hexenverfolgung etwas zu beschäftigen.
Ich bin an einer Straße "Galksiepen" aufgewachsen - unweit meines Elternhauses haben im Mittelalter Galgen gestanden und in 500m Luftlinie ist die Straße "Am Gericht" - dort wurde im Mittelalter über Hexen gerichtet.
Daher bewerbe ich mich gern.

Meine Rezensionen veröffentliche ich immer wie folgt:
www.LeseLeidenschaft.org
Lovelybooks
Amazon
Verlagsseite wenn möglich/gewünscht

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Astrid_Fritz

vor 1 Monat

Eure Rezensionen
@Leseratte61

Danke, liebe Leseratte61, fürs Mitlesen und für die Rezi!
Frohe Weihnachten wünsche ich dir und allen anderen, die bereits fertig sind mit dem "Hexenjäger", und für 2019 viel Glück, Gesundheit und spannende Bucher.
Liebe Grüße, Astrid

bblubber

vor 1 Monat

Leseabschnitt 6: Kapitel 59 bis Ende
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Astrid_Fritz schreibt:
Leider war das, zumindest im Hochadel und in den Herrscherhäusern, durchaus üblich, sich von irgendwelchen heiligen Gelöbnissen freizukaufen, sprich: leider waren viele Mittelalterpäpste reichlich korrupt ...

Man konnte sich ja auch von seinen Sünden per Ablass freikaufen. Ich denke, die Kirche ist da ein Spiegel ihrer Zeit. Damals war sicherlich noch mehr korrupt als nur die Kirche aber bei ihr stößt es natürlich doppelt sauer auf.

bblubber

vor 1 Monat

Leseabschnitt 6: Kapitel 59 bis Ende

Chili07 schreibt:
Was für ein Ende, ich ahnte es schon als Heinricv in Augsburg warund habe bis zuletzt wirklich gebangt... Ich bin froh, dass nur am Schluss diese widerlichsten Methoden en detail zur Sprache kamen. Das ist keine Kritik, aber ich glaube mehr davon hätte ich nur schwer ertragen. Unfassbar. Ein ganz tolles Buch, ich bin sehr begeistert!!

Irgendwie gehört es aber schon in einen Roman über den größten deutschen Hexenverfolger, dass man beschreibt, wie grausam und unmenschlich vorgegangen wurde. Damit man die ganze Tragweite der damaligen Geschehnisse auch kennt.

bblubber

vor 1 Monat

Leseabschnitt 6: Kapitel 59 bis Ende

Akantha schreibt:
Bei Richter Böcklin hatte ich ja im fünften Abschnitt noch Hoffnung auf Vernunft, die ist jetzt auch enttäuscht. Wer weiß, was Heinrich denen eingeredet hat, dass auf einmal alle mit Schutzamuletten erscheinen.

Da dachte ich mir schon, dass der Mann umkippen wird. Das war sicherlich eine Mischung aus Druck von außen und oben aber auch die Angst vor dem Unbekannten und der Möglichkeit, etwas zu übersehen.

bblubber

vor 1 Monat

Leseabschnitt 6: Kapitel 59 bis Ende

Astrid_Fritz schreibt:
Das mit den Nachnamen bei den Frauen damals ist ein interessanter Aspekt! Ich zitiere mal von meiner eigenen Website: https://www.astrid-fritz.de/namensfindung.html Eheliche Töchter erhielten den Nachnamen des Vaters mit der Nachsilbe „in“, den sie Zeit ihres Lebens behielten, auch nach der Heirat (uneheliche Kinder trugen den Nachnamen der Mutter). Im Alltag wurden verheiratete Frauen zwar häufig mit dem Nachnamen ihrer Männer bedacht, dann aber ohne Vorname. Meine (historische) Protagonistin in „Die Hexe von Freiburg“ wurde also entweder „Catharina Stadellmenin“ genannt (als Tochter des Stadellmen) oder „die Bantzerin“ (als Ehefrau von Michael Bantzer). Dass Frauen bei der Heirat den Nachnamen des Mannes als ihren eigenen annahmen, entwickelte sich erst in der späteren Neuzeit, die Nachsilbe -in hat sich bis heute in ländlichen Gegenden erhalten.

Das ist ja spannend. Ich habe ja schon so einige Histos gelesen, aber es wurde noch nie so erklärt. Hochinteressant.

bblubber

vor 1 Monat

Eure Rezensionen

Liebe Astrid, vielen Dank für das spannende Buch. Es steht schon friedlich neben der Henkersmarie im Regal.
Schöne und harmonische Weihnachten. Lieben Gruß

https://www.lovelybooks.de/autor/Astrid-Fritz/Der-Hexenj%C3%A4ger-1553177079-w/rezension/1946034642/

Leseratte61

vor 1 Monat

Leseabschnitt 6: Kapitel 59 bis Ende
@bblubber

Diese Erklärung ist auch für mich neu, so toll erklärt hat es bisher nur Astrid

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