Astrid Fritz Die Bettelprophetin

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Inhaltsangabe zu „Die Bettelprophetin“ von Astrid Fritz

Bettlerin, Sunderin, Prophetin In Oberschwaben wird zur Zeit des Biedermeier ein Kind geboren: Theres Ludwig kommt auf der Straße zur Welt, als Tochter einer Vagabundin. Schon sehr früh der Mutter entrissen, wächst das sensible Mädchen im Waisenhaus auf. Elend und Armut begleiten Theres’ Leben. Mit der harten Arbeit als Dienstmagd kämpft sie um ihren Lebensunterhalt. Als sie verzweifelt Gott und die Kirche verflucht, wird ein Pfarrer zu ihr geschickt. Der junge Geistliche soll ihr den Teufel austreiben. Dann aber wendet sich das Blatt: Theres hat wundersame Marienerscheinungen. Und gleichzeitig öffnet sich ihr Herz für die Liebe. Eine Liebe, wie sie verbotener nicht sein könnte – und die doch erwidert zu werden scheint.

Atmosphärisch dicht und glaubwürdig. Sehr gut recherchiert!

— Angie*

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  • Rezension zu "Die Bettelprophetin" von Astrid Fritz

    Die Bettelprophetin

    Haferkeks

    24. May 2013 um 12:35

    Der Inhalt des Buches ist hier schon gut angeführt, da spare ich es mir weiter drauf ein zu gehen. Bisher habe ich noch nicht viele historische Bücher gelesen umso mehr war ich über das Werk von Astrid Fritz überrascht. Es war interessant und lebendig geschrieben, so das es einen gut eintauchen lassen hat. Orte des Geschehens wurde gut beschrieben und man kann immer wieder nur den Kopf schütteln, wie es zu seiner Zeit zu ging. Gerade auch in Namen des Glaubens und der Kirche. Dies Buch eignet sich sehr für ein entspannten, angenehmen Leseabend zum Abschalten und eintauchen in eine Zeit, die zum Glück hinter uns liegt !

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  • Rezension zu "Die Bettelprophetin" von Astrid Fritz

    Die Bettelprophetin

    mabuerele

    03. March 2012 um 17:16

    Im Jahre 1825 werden auf einer Landstraße zwei junge Frauen mit ihren Kindern aufgegriffen. Die Frauen kommen ins Arbeitshaus, die Kinder werden zu einem Bauern gebracht. Als 1832 die Bauersfrau stirbt, darf der Junge auf dem Hof bleiben, Theres aber kommt in ein Waisenhaus. Dort lernt sie Lesen und Schreiben, Stricken und Gartenarbeit. Sie lernt aber schon in jungen Jahren, wie bitter das Leben sein kann. Dieser Lebensabschnitt wird sehr ausführlich erzählt, da er sie fürs ganze Leben prägen wird. Die Autorin erzählt die Geschichte der Therese Ludwig, wie sie sich abgespielt haben könnte. Die junge Frau hat wirklich gelebt. Sie wurde in Oberschwaben als Prophetin bezeichnet und hat viele Menschen um sich geschart. Der Autorin ist es gelungen, eine abwechslungsreiche Geschichte zu erzählen. Gleichzeitig handelt es sich um ein Sittengemälde in den Jahren der Revolution 1848. Theres ist ein Beispiel dafür, wie ein armes Mädchen in der damaligen Zeit zu kämpfen hatte. Zwei verschiedene Direktoren des Waisenhauses praktizieren völlig andere Pädagogik. Erstaunlich, dass sich der modernere Weg durchgesetzt hat. Obwohl es Theres in ihrem ersten Dienstverhältnis nicht schlecht ging, ist ihre Einsamkeit mit den Händen greifbar. Durch die Erlebnisse ihrer Kindheit psychisch angeschlagen, wird die Begegnung mit der Mutter zu einer Belastung. Zwischendurch besteht die Gefahr, dass Theres den gleichen Weg geht, wie ihre Mutter. Doch sie findet Menschen, die ihr in den schwierigsten Lebenslagen helfen. Das Buch berichtet von Zeit und Leuten sehr realistisch. Als Leser habe ich gespürt, dass eine exakte Recherche der historischen Verhältnisse Grundlage des Romans war. Nicht nur Theres, sondern auch die anderen handelnden Personen sind umfassend charakterisiert. Das Buch lässt sich zügig lesen. Die Dialoge sind nachvollziehbar. Das Cover passt weniger zur Handlung, da Theres armer Leute Kind war und sich eine solche Kleidung nicht leisten konnte. Schön finde ich, dass das Buch über ein Glossar verfügt und die Autorin im Nachwort die historischen Gegebenheiten erläutert.

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  • Rezension zu "Die Bettelprophetin" von Astrid Fritz

    Die Bettelprophetin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. January 2012 um 10:53

    Meine Bewertung: Handlung 2 + Theres wird als Baby von ihren Eltern getrennt, weil diese eingesperrt wurden, weil sie Bettler waren und keine Papiere dabei hatten. Zunächst lebt Theres mit ihrem Bruder Hannes bei einer Pflegefamilie die sie aber nicht gut behandelt. Dann kommt sie ins Waisenhaus wo eine strenge Erziehung herrschte und Peitschenhiebe und Arrest nicht ausgeschlossen waren. Doch Theres findet hier auch Freunde. Als nächstes arbeitet sie als Magd und hat es auch da nicht gerade einfach. Doch könnte es sein, dass sich ihr Schicksal bald wendet? Charaktere 1 - Die Charaktere sind liebevoll beschrieben. Ich mag viele nicht und die meisten sind nicht so besonders, aber zwei hab ich bisher wirklich ins Herz geschlossen. Zumindest im ersten Teil des Buches. Danach werden die Charaktere meist nicht mehr ganz so ausführlich beschrieben und einige mag ich zwar oder nicht, aber ich find keinen mehr so richtig wirklich toll. Idee/ Umsetzung 1 - Die Idee ist auf jeden Fall interessant und die Umsetzung ist zum größten Teil auch gut gelungen Schreibstil 1 - Der Schreibstil ist in der wörtlichen Rede und auch nebenbei hin und wieder nicht ganz meins, aber durch den Inhalt des Buches wirkt er nach einer Zeit fast schon liebenswürdig und das Buch ist auf jeden Fall gut zu lesen. Covergestaltung 2 - Das Cover hätte mich persönlich jetzt nicht unbedingt angesprochen, wenn ich es mir selbst ausgesucht hatte, aber na ja. Es gibt auf jeden Fall schönere. Länge der Kapitel 1 Eigentlich sind die Kapitel größtenteils relativ lang, aber da ich es sowieso so interessant find, dass ich kaum aufhören kann zu lesen oder es mir zumindest schwer fällt aufzuhören macht mir das hierbei nichts aus. Preis 1 Das Buch war damals im Normalpreis, da es ein Taschenbuch ist. Ende 2 Das Ende war nett, aber auch leider nicht mehr. Ich hätte mir so was in der Art schon denken würden und habe einfach von dem ganzen letzten Teil viel mehr erwartet. Fazit: 2 + Der erste Teil gefällt mir am besten. Er besitzt die liebevollsten gesstalteten Charaktere. Die Mitte find ich etwas lang, aber sonst gut beschrieben. Der 3. Teil ist dann nur noch mittelmäßig. Diese Liebe die da beschrieben wird find ich etwas unglaubwürdig, nicht nur wegen des Alters sondern auch von allem her einfach. Manche Szenen sind zwar ganz rührend, aber ich hatte da einfach mehr erwartet. Auch ihre Prophetensache find ich etwas zu weit hergeholt und etwas unglaubwürdig. Das war einfach nicht so meins. Natürlich hatte Theres von Anfang an ein schweres Leben. Viele Schicksalsleben und wenig Freude hat sie erfahren. Doch leider sind manche Dinge sehr lang beschrieben und wirken auf mich etwas zu deprimierend. Zwar kann ich mir schon vorstellen, dass die Armen tatsächlich so behandelt wurden wie es beschrieben wurden, aber dennoch fand ich es einfach zu viel des Guten. Was mich überrascht hat ist, dass trotz der sprachlichen Mängel (zumindest meiner Meinung nach) das Buch doch ziemlich gut zu lesen war. Und auf jeden Fall ist es voll mit interessanten Hintergrundmaterialien. Das Buch ist gut, aber ich müsste es jetzt nicht unbedingt noch mal lesen.

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  • Rezension zu "Die Bettelprophetin" von Astrid Fritz

    Die Bettelprophetin

    robbylesegern

    18. December 2011 um 18:44

    ein tolles Leseerlebnis Astrid Fritz hat auch in ihrem neuen Roman"Die Bettelprophetin" Geschichte lebendig gemacht. Auf der Grundlage von verbürgten historischen Fakten, hat sie Kraft ihrer Fantasie eine Geschichte geschrieben, die dem Leser das Leben der Oberschwaben am Anfang der industiellen Revolution lebendig macht.Die Atmosphäre und der Zeitgeist dieser Epoche wird dem Leser gut nachvollziehbar vor Augen geführt, anhand der Geschichte der Theres Ludwig. Theres Ludwig wird als Tochter einer Vagabundin 1825 auf den Straßen Oberschwabens geboren. Sie wird der Mutter entrissen und erlebt eine freudlose Kindheit in einer Pflegefamilie und später im Waisenhaus Weingarten.Ihre Jugend ist geprägt von Elend, Armut und Lieblosigkeit.Auch ihre harte Arbeit als Dienstmagd bei verschiedenen Arbeitgebern verbessert ihre Situation nicht.Immerwieder erschüttern Schicksalsschläge ihr Leben, sodass das sensible Mädchen fast ihren Glauben verliert. Krank an Körper und Geist, erlebt sie einen Zusammenbruch und wird von einem ihr aus der Jugend bekannten Pfarrer aufgenommen, der einen Exorzismus an ihr durchführt. Danach wird sie von Visionen und Marienerscheinungen heimgesucht und von den tiefgläubigen Oberschwaben als die" Prophetin von Weissenau"gefeiert.Zusammen mit dem Priester Patiz Seibold gründen sie die Glaubensgemeinschaft der "Theresianer", die den tiefgläubigen Menschen dieses Landstriches, denen die Staatskirche mit ihrem bigotten Verhalten fremd bleibt,Mut und Vertrauen in die Zukunft gibt. Frau Fritz hat mich mit ihrem Buch "Die Bettelprophetin" von Anfang an gefangen genommen. Sehr anschaulich und nachvollziehbar erzählt sie die erschütternde Lebensgeschichte der Theres Ludwig.Die Zustände in den Waisenhäusern dieser Zeit und die Situation der einfachen Bevölkerung dieses Landstriches wird erlebbar geschildert und haben mich so manches Mal dankbar werden lassen, für die Zeit in der wir leben. Die Anfänge der industriellen Revolution in Deutschland werden lebendig.Fabriken entstehen, Eisenbahnen werden als neue Errungenschaften des Fortschritts gefeiert,doch die Vorteile dieser Zeit bleiben nur einer kleinen Gruppe von Menschen vorbehalten. Der Unterschied zwischen Arm und Reich könnte nicht sichtbarer sein.Der Großteil der Bevölkerung hungert, lebt auf der Straße oder in Armenhäusern, verdammt ein freudloses Leben zu führen. Auf der anderen Seite, die Gewinner dieser Zeit, die statt Gott, den schnöden Mammon "Geld" vergöttern und Wert darauf legen, die Klassenunterschiede bestehen zu lassen, da sie ihren Reichtum diesem Zustand mit zu verdanken haben. Der Widerstand der Bevölkerung ist spürbar. Dass der Glaube, gerade in Krisenzeiten immer wieder eine Wiederbelebung erfährt, ist nichts Neues. Hier wird aber deutlich, dass nur das Vorleben des Glaubens die Entscheidung bringt. Die staatlich reglementierte Kirche kann den Leuten in diesen Zeiten keinen Trost bringen, da ihr Verhalten nicht von Nächstenliebe und menschenwürdigem Verhalten geprägt ist. Da ist es nicht weiter verwunderlich,dass Gemeinschaften, die diesen Rahmen bieten,Zulauf haben. Ob es nun Visionen dieser Art oder Marienerscheinungen gibt, mag ich nicht zu beurteilen. Außerdem sollte man die Zeit beachten in der dieses stattfand. Man glaubte noch an die Existenz des Teufels und manch ein Leben mag einem auch wie der Vorhof der Hölle vorgekommen sein,doch entscheidend ist glaube ich, dass diese Glaubensgemeinschaft ,die" Theresianer", den Menschen in diesen Zeiten geholfen hat, durch ihre Solidarität und den festen Glauben an ein besseres Leben und Gott sei Dank gab und gibt es in allen Zeiten Leute, die für ihre Überzeugung leben und dafür sogar Nachteile in Kauf nehmen.Dass Menschen, die gegen den Strom schwimmen Widerstand bei der Obrigkeit hervorrufen, ist durch die Geschichte belegt, aber nur so sind Veränderungen durchgesetzt worden, die zu einem besseren Leben geführt. haben. Für mich war dieses Buch ein tolles Leseerlebnis , das viel zu schnell vorbei war.

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