Die Räuberbraut

von Astrid Fritz 
4,4 Sterne bei40 Bewertungen
Die Räuberbraut
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Interessante Einblicke in das Leben der jungen Juliana an der Seite des Schinderhannes.

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Ein sehr interessanter Roman, der aber irgendwie nicht viel Neues verbirgt

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Inhaltsangabe zu "Die Räuberbraut"

Das Leben an der Seite eines Räuberhauptmanns

Um 1800: Die achtzehnjährige Juliana zieht mit ihrem Vater und ihren Schwestern als Bänkelsänger durch den Hunsrück. Eines Tages lernt sie den berüchtigsten Räuberhauptmann der Gegend kennen. Der 'Schinderhannes' umwirbt sie, verführt sie, liebt sie. Nach kurzer Zeit heiraten sie. Doch was als romantisches Abenteuer beginnt, wird schon bald bittere Realität: Juliana findet sich in einem verhängnisvollen Strudel aus bedingungsloser Liebe und Brutalität, Flucht und Verfolgung wieder …

Ein faszinierender Roman über eine der schillerndsten Gestalten der deutschen Geschichte

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499290527
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Philienes avatar
    Philienevor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Interessante Einblicke in das Leben der jungen Juliana an der Seite des Schinderhannes.
    Das Leben mit einem Räuberhauptmann.

    Hunsrück 1800:

    Juliana ist gerade einmal 18 Jahre alt, als sie auf einen charmanten jungen Mann trifft. Bald erfährt sie das es der berühmte Schinderhannes ist. Der bekannteste Räuber der Umgebung. Das junge Mädchen erliegt seinem Charme und schließt sich zusammen mit ihrer Schwester der Bande an.
    Juliana weiss zwar, das ihr Hannes ander ausausraubt und es dabei auch zu Gewalttaten kommt, doch sie verschliest die Augen vor der Wahrheit.
    Das Buch schieldert das Leben der jungen Frau und erzählt wie ein junges Mädchen zu einer Räuberbraut wird und wie das Leben in ständiger Angst um da Leben des Geliebten und auf der Flucht vor der Obrigkeit ist.
    Zwar wirkt Juiana oft naiv und leichtgläubig aber wahrscheinlich hätte sie anders dieses ganze Leben gar nicht ertragen. Ich fand das Buch sehr interessant und habe mit ihr und den anderen Charakteren mitgelitten . Ich mag es wenn Geschichte aus eher unbekannten Perspektiven erzâhlt wird und es um die kleinen Leute geht. Daher hat mir der Roman sehr gefallen.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr interessanter Roman, der aber irgendwie nicht viel Neues verbirgt
    Ein sehr interessanter Roman, der aber irgendwie nicht viel Neues verbirgt

    Der Schinderhannes . ich hatte schon vieles von ihm gehört, gelesen und gesehen, dennoch kannte ich seinen wahren Namen nicht. Überall war immer nur vom Schinderhannes die Rede, aber wer war er wirklich? Wie wurde er zum Räuberhauptmann? Woher sein Name? All diese Fragen wurden mir in diesem Roman beantwortet.

    Immer wieder durfte ich feststellen, wie sehr sich die Autorin mit der Person auseinander gesetzt und recherchiert hatte. So erfuhr ich auch, dass der richtige Name: Hannes Bückler war und sein Vater als Abdecken gearbeitet hatte. Aber auch unter dem Namen: Johannes Durchdenwald trieb er sein Unwesen. Obwohl... Unwesen?

    Nun gut, er hatte gestohlen. Man könnte auch sagen, dass er die Reichen etwas erleichtert hat. Aber auch Robin Hood hatte von den Reichen genommen.

    Juliana, die Frau an seiner Seite, zeigt sich in ihren Ansichten ziemlich aufgeschlossen und geradlinig.

    Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Das Cover passt hervorragend in die Zeit, da es eine historische Szene zeigt. Ob diese jedoch in oder um 1800 angesiedelt ist? Dennoch gefällt mir der Gesamteindruck des Covers.

    Der Klappentext macht neugierig. Klar, jeder kennt die Räuber. Das alleine macht schon neugierig auf den Inhalt. Ob die jüngere Generation jedoch den Schinderhannes kennt, wage ich zu bezweifeln. Dennoch erfährt diese Generation doch einiges über den berühmten Räuber. Mich hat dieser Klappentext jedenfalls sehr neugierig gemacht.

     Lesespaß oder Lesefrust?

     Ein sehr interessanter Roman, der aber irgendwie nicht viel Neues verbirgt. Er ist keineswegs langatmig, aber auch nicht wirklich spannend. Es war einfach ein guter Roman mit guter Unterhaltung.


    Meine komplette Rezension finden Sie hier:

    https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/08/822018.html

    Viel Spaß beim Lesen und Stöbern

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 4 Monaten
    Verbrecher oder Volksheld?

    Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, machte als Räuber mit seinen Kumpanen um 1800 den französisch besetzten Hunsrück unsicher. „Die Räuberbraut“ erzählt seine Geschichte durch die Augen seiner Geliebten und Braut Juliana Blasius, genannt Julchen.

    Bänkelsängerin Julchen trifft den Schinderhannes auf einem Fest und schließt sich ihm an. Das unstete Leben macht Julchen nichts aus, denn sie liebt ihren Hannes sehr. Doch als die Taten blutrünstiger werden und ihre Lage immer unsicherer, lernt Juliana zunehmend die negativen Seiten ihres Lebens als Räuberbraut kennen. Wird sie umdenken?

    Den Namen Schinderhannes habe ich auch als Eifelanerin schon gehört, doch viel über ihn habe ich nicht gewusst. Astrid Fritz hat diese Wissenslücke mit ihrem hervorragend recherchierten Roman nun geschlossen und dabei auch noch den zweihundert Jahre alten Mythos vom Hunsrücker „Robin Hood“ widerlegt. Den Armen hat Bückler nur gegeben, wenn sie sein Diebesgut vertickten. Seine Opfer waren vornehmlich Juden, denn die durften sich nicht bewaffnen und er hatte so den Rückhalt in der eher antisemitisch eingestellten Landbevölkerung. Eher kein edler Räuber, vielleicht ein Feigling, vielleicht ein blutrünstiger Mörder. Das endgültige Urteil wird dem Leser überlassen, wohl auch, weil vieles nicht eindeutig bewiesen werden konnte.

    Astrid Fritz hält sich beim Hergang des Romans eng an die durch den Prozess gegen den Schinderhannes aufgedeckten Lebensstationen und Verbrechen der Räuber ab circa 1800.

    Einige Passagen wirken dabei ziemlich ähnlich, denn Julchen und er ziehen übers Land, müssen immer wieder fliehen, hecken Raubzüge aus und treffen immer wieder auf neue und alte Kumpanen.
    Ich wusste gar nicht, dass es zu dieser Zeit in vielen Regionen des Rheinlands und der angrenzenden Mittelgebirge Räuberbanden gab oder dass die Opfer fast ausnahmslos Juden waren. Wieder was gelernt!

    Ein großes Lob muss ich Astrid Fritz für ihren Schreibstil aussprechen. Neben zahlreichen Begriffen aus der „Räubersprache“ Rotwelsch (die auch in einem Glossar erläutert werden), enthält „Die Räuberbraut“ auch viele alte deutsche Wort-Schätzchen, so dass die Zeit vor 200 Jahren lebendig wird! Das verleiht dem Roman die richtige Würze und es gefiel mir richtig, richtig gut!

    Um die verschiedenen Ortschaften, die genannt werden, besser geografisch einordnen zu können, hätte ich mir nur eine Karte gewünscht! Nicht alle Leser sind ortskundig...

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor einem Jahr
    Die Frau an der Seite des Schinderhannes

    Räubergeschichten sind und waren immer schon beliebt: Robin Hood, Hotzenplotz, der Schinderhannes oder Bonnie und Clyde – edle Volkshelden, spitzbübige Halunken oder gar schreckliche Unholde tummeln sich seit jeher in den Bänkelliedern und Moritaten, den Sagen und Märchen und Herdfeuergeschichten. Dabei besungen wird jedoch nur selten deren harte Lebenswirklichkeit.
    Astrid Fritz beschäftigt sich in ihrem Roman nicht nur mit dem Schinderhannes, einem der bekanntesten deutschen Räuber, sondern vor allem mit seinem 'Julchen', der Frau an seiner Seite, über deren Leben vergleichsweise wenig bekannt ist. Dabei beschönigt sie nichts, sondern schildert den Hunger und das Elend der armen Leute, die enorm hohe Kindersterblichkeit, die Machtlosigkeit des braven Bürgers und die Not des allseits verhassten Juden. Und obgleich Juliana von ihrem Schinderhannes über lange Jahre nichts Böses glauben mag, bekommt man als Leser doch eine sehr gute Vorstellung davon, dass auch ein allseits beliebter Räuberhäuptling seinen Ruhm sicher nicht erlangt, indem er seine Opfer schonte.
    Als Leser kann man nachvollziehen, was arme Menschen zur Zeit des Schinderhannes zur Räuberei trieb: Wer bei ehrlicher Arbeit halb verhungert und seine Kinder sterben sieht, hat nichts mehr zu verlieren. Dazu kommt noch der Groll gegen diejenigen, die scheinbar unverdient zum Gelde gekommen sind, auch wenn das oft nicht wahr und gerechtfertigt ist. Dennoch muss sogar Juliana nach und nach im Laufe ihres Lebens erkennen, dass das, was die Räuberbanden tun, nichts Edles an sich hat.
    Mir kam das Buch schlüssig und glaubhaft vor, mit genug Fakten, dass ich den Eindruck hatte, die Autorin habe alles gut recherchiert. Das Nachwort, in dem sie mehr über die Hintergründe schreibt, hat mich darin noch bestärkt.
    Das ist bei einem historischen Roman schon die halbe Miete, aber dennoch reichen harte Fakten alleine nicht aus – in dem Sinne sind wir wahrscheinlich gar nicht so weit entfernt von den Menschen, die sich früher auf den Märkten begierig um die Bänkelsänger scharten. Wir wollen unterhalten werden!
    Und das war hier der Fall – meistens.
    In manchen Kapiteln hatte das Buch für mich ein paar empfindliche Längen, wenn die Charaktere von hier nach da, dann dorthin und schließlich wieder zurück reisen. Das geht rund ums Jahr 1800 ja nicht so schnell, und durch das unstete Räuberleben sind der Schinderhannes und sein Julchen ständig unterwegs. Andere Kapitel flogen dafür nur so vorbei, und ich wollte doch immer wissen, wie es weitergehen würde mit den beiden. Dazu kamen spannende Einblicke in das Rechtssystem, das zu der Zeit im Umbruch war!
    Juliana ist eine sehr interessante Protagonistin, mit der ich mich jedoch erstmal anfreunden musste. Das liegt zum Teil sicher daran, dass mir die Schilderungen ihrer Handlungen und Gefühle oft eher nüchtern erschienen, so dass mich die Geschichte nicht immer emotional bewegen konnte und mir Juliana als Hauptfigur stets ein wenig fremd blieb.
    Dennoch hat mich durchweg interessiert, was sie noch erleben würde! Ihr Leben ist so gänzlich anders als das einer Frau in unserer Zeit, dass es alleine schon spannend ist, mitzuverfolgen, wie sie versucht, es selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.
    Am Schinderhannes gefiel mir sehr gut, dass die Autorin ihn weder zum strahlenden Helden noch zum bösen Scheusal macht. Ich hatte das Gefühl, dass er im Grunde ein guter Mensch ist, der auf Abwege geraten ist, und dass er sein Julchen ehrlich liebt. aber er ist gleichzeitig ein schwacher Mensch, der sich immer mehr verzettelt in ein Leben, das er im Grunde selber nicht mehr will und dabei unentschuldbare Taten begeht.   
    Die Liebesgeschichte hat etwas sehr Rührendes, trotz Gewalt und Mord und Räuberei, aber auch da kamen die Emotionen nicht immer voll und ganz bei mir an.
    Den Schreibstil fand ich angenehm und flüssig zu lesen – trotz einiger Ausdrücke aus der Gaunersprache Rotwelsch, die im Glossar erklärt werden. In meinen Augen erreicht die Autorin eine gute Balance: wenn die Räuber wirklich durchweg Rotwelsch sprechen würden, kämen die meisten Leser wohl nicht mehr mit, aber so ist es gerade genug, um der Sprache einen Hauch der Zeit zu verleihen.
    Fazit:Über den Räuber Schinderhannes wurde in den letzten 200 Jahren viel geschrieben, aber Astrid Fritz erzählt ihren Roman aus Sicht der Frau an seiner Seite: Juliana Blasius. Das Buch bietet einen gut recherchierten Einblick in die Lebenswirklichkeit der damaligen Menschen (insbesondere derer, die am Rande der Gesellschaft standen) und ist dabei unterhaltsam – wenn auch mit kleinen Schwächen. Die Charaktere sind interessant, auch wenn ihre Emotionen nicht immer bei mir ankamen. Besonders die Hauptfigur ist eine ungewöhnliche Frauengestalt, die es verdient hat, einmal aus dem Schatten des berühmten Schinderhannes herauszutreten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Sehr gut recherchiert, jedoch teilweise langatmig

    Zeitweise liebe ich historische Romane und da ich die Autorin noch nicht kannte, aber mich der Klappentext angesprochen hat, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Auch das Cover gefällt mir gut und ist typisch für historische Romane.

    Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, sowie fließend zu lesen und die Sprache verständlich. Der Spannungsbogen war teilweise gegeben, jedoch gab es einige Stellen, die mir langweilig bzw. langatmig vorkamen.

    Die Charaktere sind für das 18. Jahrhundert typisch und einige sympathisch. Der Inhalt berichtet über eine sehr gut recherchierte Geschichte, die mich sehr interessiert hat. Juliana war im wahren Leben ebenfalls die Frau des Schinderhannes. Die Autorin hat hier gute Recherche geleistet und diese mit Herzblut umgesetzt.

    Durch ihren Schreibstil konnte ich mich in die damalige Zeit, sowie in die Figur von Juliana hineinversetzen und mir alles bildlich vorstellen. Auch die Orte waren sehr gut beschrieben, dass ich mich gut auskannte.

    Was mich jedoch am meisten gestört hat, waren die langatmigen und zähen Stellen, die mir das Lesen etwas erschwert und ermüdet haben.

    "Sehr gut recherchierter historischer Roman, der mit Herzblut geschrieben wurde, jedoch die langatmigen und zähen Stellen, das Lesen beeinflusst haben. Daher leider nur ganz okay."

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    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Solider Historischer Roman. Die detaillierte, schonungslose Analyse eines Volkshelden - der im Grunde nur ein armseliger Feigling war.
    Eine Räuberpistole mit Tiefgang

    Die in Stuttgart lebende Autorin Astrid Fritz hat im Verlag Wunderlich ihren neuesten Roman: „Die Räuberbraut“ veröffentlicht.

    Die Geschichte der Räuberbraut: Juliana Blasius spielt um 1800. Die junge Frau, war die Gefährtin und spätere Ehefrau des als bekannten Räuberhauptmannes „Schinderhannes“, bürgerlich Johannes Bückler. Es finden sich leider wenig Quellen über das schicksalshafte Leben der jungen Frau, die schon mit knappen 18 Jahren ihren späteren Ehemann kennengelernt hat. Aus ärmlichen Familienverhältnissen stammend, wusste Juliana Blasius offensichtlich sich durchzusetzen. Das Julchen wie sich auch genannt wurde, überlebte ihren Mann und starb im Alter von 70 Jahren an der Wassersucht. Das meiste, was man von historischen Quellen über Sie entnehmen kann, stammt wohl aus den Prozessakten – sie wurde selbst als Mittäterin, Komplizin auf zwei Jahre Haft rechtmäßig verurteilt.

    Die Autorin Astrid Fritz befasst sich natürlich nicht nur mit Juliana (Julchen) Blasius, sondern schildert ihr Leben an der Seite der legendären Figur des Räubers Schinderhannes.

    Doch wer war dieser Räuber überhaupt?! Schon zu Lebzeiten wurde der Schinderhannes eine Legende: ein Freiheitskämpfer, der gegen die französische Besatzungsmacht kämpfte, ein deutscher Robin Hood, der die Reichen bestahl und mit dem Diebesgut, die armen Menschen versorgte?! Ein Hallodri, ein charmanter Verführer? Glaubt man den Balladen, Theaterstücken und den Verfilmungen, so soll er das mit seiner schillernden Persönlichkeit wirklich gewesen sein.

    Doch Dichtung und Wahrheit driften stark auseinander. Glaubt man der Autorin Astrid Fritz, so war der Schinderhannes nichts anderes, als ein rücksichtsloser Verbrecher. Er war feige, brutal, ein Verräter – er war ein Räuber und wahrscheinlich auch ein Mörder, er war gewalttätig und raubte, erpresste die jüdische Bevölkerung, die sowie unter den antisemitischen Hass der Bevölkerung, kaum Unterstützung fand.

    Astrid Fritz erzählt allerdings auch eine ganz andere Perspektive. Sie erzählt von einem Familienvater, der stolz auf seinen Sohn war, von einem Mann, der ein Meister der Manipulation war, dass gleich in mehrerer Hinsicht. Charismatisch – eindrucksvolle Rhetorik, ein gutes Aussehen und brillante Überzeugungskraft.

    Die wesentliche Stärke des Romans liegt in der Authentizität. Astrid Fritz katapultiert den Leser eine romantisch-/unromantische Räuberpartnerschaft mit all ihren Höhen und Tiefen, familiären Problemen. Es gibt keine klassische Lagerfeuerromantik, sondern sie beschreibt ein raues Leben. Immer wieder die Flucht vor den polizeilichen Behörden, immer wieder betteln um eine sichere Unterkunft, immer die Sorge, dass sie überführt, oder sogar getötet werden können. Ein Leben auf der Straße, im Wald, in Scheunen, unter Freunden, späteren Feinden und Verrätern.

    Die gesamte Geschichte umkreist und konzentriert sich auf die Welt von Juliana und dem Schinderhannes. Es gibt viele, fast schon zu viele Nebencharaktere und eine Vielzahl von Schauplätzen. Die Spannung des Romans erklärt sich dadurch, dass man ja weiß, dass der Schinderhannes in Mainz hingerichtet wird, aber nicht wie ist es dazu gekommen!? Es ist eine kleine, sehr fein ausgearbeitete Persönlichkeitsanalyse eines Räuberhauptmannes, eines kriminellen – der nichts anders gewesen sein mag, als ein trauriger, nach Aufmerksamkeit strebender Versager.

    Fazit

    Astrid Fritz ist ein Profi, wenn es darum geht, historische Quellen spannend und unterhaltsam zu erzählen. Weder wird etwas beschönigt, oder offensiv mit Klischees durchsetzt. Im Anhang befindet sich neben dem Nachwort, auch ein Glossar mit den herkömmlichen Begrifflichkeiten und Erklärungen aus dieser Epoche.

    „Die Räuberbraut“ ist eine spannende, authentische Räuberpistole mit Tiefgang.

    Michael Sterzik 

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    Pixibuchvor einem Jahr
    Die Räubebraut

    Ein historischer Roman, der auf Tatsachen beruht. Man schreibt das Jahr 1800. Juliana tritt mit ihren Geschwistern und dem Vater als Bänkelsängerin auf. Die Familie lebt von der Hand in den Mund. Da lernen sie eines Tages nach einem Auftritt den berühmten Räuber Hannes Bückler "Schinderhannes" kennen. Juliana und ihre Schwester sind von dem gutaussehenden und charmanten Mann derart angetan, dass sie mit ihm ziehen, wollen sie doch der Armut entkommen. Sie leben von Diebstählen und Schutzgeld. Juliana wird Hannes Geliebte und dann seine Ehefrau. Doch dann erfährt Juliana, dass die Truppe um Hannes auch vor Mord nicht zurückschreckt und sie bittet Hannes, mit ihr ein Leben als Händler zu führen. Er verspricht es, hält es aber nie. Sie werden verfolgt, gejagt und hetzen von einem Versteck zunächsten, bis sie eine Tages alle ins Gefägnis kommen. Es nimmt ein gutes Ende. Juliana überlebt Hannes um 40 Jahre. Ein sehr gut geschriebener Roman, bei dem Wahrheit und Fiktion gekonnt gemischt ist. Man erfährt in dem Buch sehr viel über das Leben zu dieser Zeit. Das Leben der Juliana geht einem sehr zu Herzen. Die Autorin hat über diese Zeit sehr umfangreich recherchiert und man ist richtig enttäuscht, wenn das Buch zu Ende ist.

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    Moni2506s avatar
    Moni2506vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter Roman, der die unterschiedlichen Aspekte des Lebens als Räuberbraut wunderbar einfängt, aber erst mit der Zeit überzeugt.
    Das spannende Leben an der Seite eines Räuberhauptmannes

    Mit „Die Räuberbraut“ entführt uns Astrid Fritz in die Welt des berühmt-berüchtigten Schinderhannes, der um die Jahrhundertwende die Gegend im Hunsrück unsicher gemacht hat. Erschienen ist der Roman im Juli 2017 bei Wunderlich.

    1800, Nahe Weyerbach: Juliana Blasius zieht als Bänkelsängerin zusammen mit ihrem Vater und ihrer Schwester durch die Gegend, als sie den Räuberhauptmann Johannes Durchdenwald kennenlernt. Schnell verliebt sie sich in ihn und schließt sich ihm und seiner Räuberbande an. Fortan führt sie ein unstetes Leben, dass sie an viele unterschiedlich Orte entlang des Rheins führt. Was als großes Abenteuer und Spaß beginnt, hat aber auch recht schnell seine Schattenseiten.

    Mit „Die Räuberbraut“ ist Astrid Fritz ein interessanter Roman über den berühmtesten Räuberhauptmann seiner Zeit gelungen. Eindringlich schildert die Autorin die verschiedenen Aspekte des Lebens als die Frau an seiner Seite. Anfangs ist alles noch sehr unbekümmert und fröhlich, mit der Zeit schleichen sich aber auch immer mehr kritische Töne ein. Ich finde, dieser Wandel wurde gut eingefangen.
    Der Schreibstil ist gut zu lesen, hat mich aber erst mit der Zeit mehr gepackt. Gerade zu Beginn wirkte das Ganze auf mich wie ein deutscher Heimatfilm, weil auch die wörtliche Rede an die verschiedenen Dialekte und Begriffe der Zeit angepasst ist. Wir lernen auch viele Begriffe aus dem Rotwelsch, die Sprache der Räuber, kennen. So ungewohnt und komödienhaft ich die Sprache des Buches zunächst auch empfand, so macht sie das Buch auch deutlich authentischer. Im weiteren Verlauf ist dies immer mehr in den Hintergrund gerückt und letztendlich fand ich es passend und stimmig. Auf jeden Fall ist dies auch ein guter Indikator für die sicher teils aufwendige Recherchearbeit der Autorin.
    Mit der Zeit habe ich auch immer mit den Personen im Buch mitgefühlt. Anfangs war mir das Ganze viel zu kitschig und zu sehr von der rosaroten Brille Julianas geprägt und ich muss ehrlich gestehen, dass ich sogar ein wenig enttäuscht war von dem Buch. Je mehr die Geschichte jedoch voranschritt und sich immer mehr kritische Töne eingeschlichen haben, umso mehr konnte mich das Schicksal von Juliana und ihrem Johannes mitnehmen. Ich habe ihre Sorgen geteilt, konnte nachvollziehen, warum sie ihren Hannes so lange verklärt hat und war traurig über ihr Schicksal.
    Auf der anderen Seite darf man natürlich nicht vergessen, dass das hier eine Geschichte ist über einen Räuber und Verbrecher und der Frau an seiner Seite ist. Wir werden in diesem Buch Zeuge eines neuen Rechtssystems. Napoleon Bonaparte hat dem linksrheinischen Gebiet seine Werte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gebracht, während das rechtsrheinische deutsch blieb. Dabei legt der Fokus aber eindeutig auf der einfachen Bevölkerung und den Menschen, die diese neuen Gesetze ausführen. Napoleon spielt in diesem Buch keine größere Rolle.
    Insgesamt ist dies ein Roman, der erst durch Fortschreiten der Geschichte an Kraft gewinnt. In einem ausführlichen Nachwort legt Astrid Fritz dar, was zu den beiden Personen Johannes Bückler und Juliana Blasius bekannt ist. An die historischen Fakten wurde sich gehalten. Für mich immer ein großer Pluspunkt bei einem historischen Roman. Die Quellenlage war sicher besser als bei einem Mittelalterroman, aber auch hier steckt sicher viel Arbeit dahinter alle Informationen zu sammeln und zu einer spannenden Geschichte zu vereinen.
    Neben dem Nachwort wird der Roman auch noch durch ein umfangreiches Glossar abgerundet. Kartenmaterial gab es im ebook keines und auch auf ein Personenverzeichnis wurde verzichtet. Was allerdings verschmerzbar ist, da die Anzahl der Personen überschaubar ist.

    Fazit: Hier wurde ein interessanter historischer Roman über einen berühmten und berüchtigten Räuberhauptmann geschaffen, der für mich persönlich erst mit der Zeit überzeugen konnte. Gerade auch durch die Sprache wurde das 19. Jahrhundert zum Leben erweckt. Wer gerne eine historischen Roman lesen möchte, der die einfache Bevölkerung in den Fokus rückt, ist bei Astrid Fritz wunderbar aufgehoben. 3,5 Sterne gibt es hierfür von mir.

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    Klusis avatar
    Klusivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Abenteuerliche Reise durch den Hunsrück, auf den Spuren des legendären Schinderhannes, betrachtet aus der Sicht seiner Braut Julchen
    Die Räuberbraut

    Der neue Roman von Astrid Fritz erzählt die Geschichte von Juliana Blasius, der Braut des berühmt-berüchtigten Räuberhauptmanns Schinderhannes, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Gegend um den Hunsrück sein Unwesen trieb.
    Es beginnt damit, dass Hannes sein Julchen, wie er sie später liebevoll nennt, bei einer Festlichkeit kennenlernt, wo die junge Frau, zusammen mit ihrem Vater und ihrer Schwester, singt und musiziert. Als Hannes sie fragt, ob sie auf ewig bei ihm bleiben will, bricht sie alle Brücken hinter sich ab und folgt ihm. Dass er ein gesuchter Räuber ist, stört die junge Frau in ihrer Verliebtheit nur am Rande. Dass es bei den Überfällen, die Hannes mit seinen Kumpanen unternimmt, auch zu brutalen Übergriffen kommt, verdrängt sie einfach. Zwischendurch, wenn es ihr bewusst wird, ist sie zwar schockiert, aber das ändert nichts an ihrer großen Liebe zu Hannes. Trotz ständiger Gefahr, entdeckt und verhaftet zu werden, verbringt das junge Paar eine schöne, fast unbeschwerte Zeit, aber das Glück ist nicht von Dauer.
    Man begleitet den Räuberhauptmann und seine Anhänger quer durch den Hunsrück und ist bei allen Raubzügen „hautnah“ dabei, bis zum bitteren Ende. Die allgemeine Lage lernt der Leser aus Julchens Sicht kennen, aber mit der Zeit wird klar, dass der Schinderhannes, so gefühlvoll und sanft er mit seinem Julchen auch umgehen mag, letztendlich doch zu schlimmen Taten fähig ist. Die Autorin hat sehr gründlich recherchiert und bewegt sich mit ihrer Geschichte sehr nahe an den Fakten. Sie zeigt deutlich die zwei Seiten dieses Lebens, das der Schinderhannes und auch seine Freunde gewählt haben. So mancher rücksichtslose Räuber ist zugleich auch ein zärtlicher Familienvater. Man muss die Situation der Räuberbanden natürlich auch vor dem damaligen sozialen Hintergrund sehen, denn nicht wenige Menschen, vor allem bei der Landbevölkerung, waren bitterarm, und da kommt man leicht auf kriminelle Gedanken. Für die Räuber war das, was sie taten, in gewisser Weise schon fast wie „Arbeitsalltag“.
    In der ganzen Geschichte spielen Emotionen eine große Rolle, denn aus Liebe zu seinem Julchen tut der Hannes so manches, was seine Kumpane nicht gutheißen. Sehr intensiv kann man sowohl die Gefühle Julchens, aber auch die Gewissensnöte des Schinderhannes nachvollziehen. Letztendlich müssen sich jedoch alle ihrem Schicksal stellen, und erst gegen Ende des Romans wird es Juliana richtig bewusst, welch schlimme Taten ihr geliebter Hannes verübt hat und wie sehr die Opfer darunter litten.
    Befasst man sich ein wenig näher mit der Figur des Schinderhannes, so stellt man fest, dass seine Person von Anfang an stark verklärt und in einem romantischen Licht gesehen wurde. Wenige Jahre nach seinem Tod gab es bereits jede Menge an Schundliteratur über ihn, und die fahrenden Leute führten auf den Jahrmärkten Schauspiele auf, in denen sie seine Taten verherrlichten und ihn quasi zum Volkshelden machten. Bis in die Gegenwart hat der Räuberhauptmann schon fast so etwas wie Kultstatus erreicht, denn es sind Gaststätten und Gerichte auf Speisekarten nach ihm benannt, es gibt Literatur und Schauspiele über ihn, es wurden Lieder komponiert und Filme gedreht, und ihm wurde sogar ein Denkmal in Form einer Bronzebüste gesetzt. Dass er in seiner Heimat eine gewisse Berühmtheit erlangt hat und sich die Region, in der er sein Unwesen trieb, die Faszination, die diese sagenumwobene Gestalt auf die Touristen ausübt, zunutze macht, ist einerseits verständlich.
    Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, kann ich jedoch diese starke Verklärung seiner Person nicht so ganz nachvollziehen, denn seine Taten waren abenteuerlich, aber alles andere als rühmlich.
    Die Autorin hat in ihrem Roman ein klares und authentisches Bild der damaligen Ereignisse geschaffen, ohne den Schinderhannes auf einen Heldensockel zu stellen. So lebendig und facettenreich wie sie alles beschreibt, kann es durchaus gewesen sein. 

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Die Räuberbraut" von Astrid Fritz

    In ihrem historischen Roman „Die Räuberbraut“ entführt Astrid Fritz den Leser in das frühe 19. Jahrhundert in den Hunsrück und erzählt die Geschichte der Musikantentochter Juliana „Julchen“ Blasius, die drei Jahre lang mit dem als Schinderhannes bekannt gewordenen Räuber Johannes Bückler durch die Lande gezogen ist.

    Astrid Fritz hat die zahlreichen historischen Fakten und Hintergründe rund um Johannes Bückler und das Wenige, das über Juliana selbst bekannt ist, mit einer spannenden fiktiven Geschichte verknüpft und ein umfassendes und sehr glaubwürdiges Bild der Welt der Räuber und Gauner zur damaligen Zeit gezeichnet.
    Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin viele Begriffe aus dem Rotwelsch in die Dialoge eingeflochten hat - das macht die ganze Geschichte noch überzeugender und authentischer.

    In einer Rahmenhandlung, die im Mai 1844 spielt, blickt die mittlerweile 63-jährige Juliana auf die gemeinsame Zeit mit dem Schinderhannes und seinen diversen Gefährten zurück und lässt den Leser damit an ihren vielfältigen Erlebnissen und Abenteuern teilhaben.

    Armut und Frust in ihrem Elternhaus wecken in der 18-jährigen Juliana den Wunsch nach Freiheit und Abenteuer. Beides findet sie an der Seite des Räubers Johannes Bückler. Julchen verbringt zunächst sorglose Wochen und Monate inmitten der Schinderhannesbande - sie und Hannes heiraten und schon nach kurzer Zeit ist sie fest mit dem Räuberleben verwachsen.
    Ihre anfängliche Euphorie erhält einen ersten Dämpfer, als sie den Banditen heimlich auf einen Raubzug folgt und beobachtet, dass Kinder misshandelt und als Druckmittel eingesetzt werden. Julchen begreift dann nach und nach, dass das Räuberleben auch seine Schattenseiten hat und dass der Alltag einer Räuberbraut nicht so abenteuerlich ist, wie sie sich vorgestellt hat, sondern zunehmend eine eintönige Abfolge aus Warten, Hoffen und Bangen sowie ausufernder Gelage ist. Während sie selbst mit gefälschten Papieren als Krämerin Juliana Ofenloch von Markt zu Markt zieht, werden die Beutezüge und Schutzgelderpressungen von Hannes und seinen Kumpanen immer tollkühner und leichtsinniger - die mittlerweile schwangere Julchen hat nicht nur Angst um ihren Hannes, sie ist auch enttäuscht und später wütend, dass er seine Versprechen nicht hält…

    Trotz der ausführlichen Beschreibungen und detailreichen Schilderungen ist es nicht ganz einfach, Julianas Wege und die der Räuber durch die vielen kleinen Dörfer zu verfolgen, wenn man nicht ortskundig ist. Obwohl dies der eigentlichen Geschichte keinen Abbruch tut, habe ich es als ein wenig schade empfunden, dass dem Buch eine Übersichtskarte über das Gebiet fehlt, in dem der Räuberhauptmann sein Unwesen getrieben hat.

    Mit „Die Räuberbraut“ ist Astrid Fritz ein spannendes Porträt über eine interessante Frau des 19. Jahrhunderts gelungen. Es hat Spaß gemacht, Juliana Blasius kennenzulernen, sie auf dem Weg durch ihren wohl aufregendsten Lebensabschnitt zu begleiten und die guten wie auch die schlechten Zeiten mit ihr zu teilen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Astrid_Fritzs avatar

    Leserunde zu meinem neuen historischen Roman „Die Räuberbraut“

    Wer hat nicht schon mal von dem legendären Räuberhauptmann Schinderhannes gehört, dem „Robin Hood“ des Hunsrücks, vor dem die Reisenden Anfang des 19. Jahrhunderts zitterten? Dass er auch eine junge Frau an seiner Seite hatte, und zwar die Bänkelsängerin Juliana Blasius, genannt Julchen, ist schon weniger bekannt. Was die beiden verband, war eine tragisch-schöne Liebe, und so geht es mir in meinem neuen Roman auch mehr um Juliana: Wie lebte es sich als Frau damals im Räubermilieu, mit den täglichen Gefahren, mit den Ängsten um den Geliebten, mit der Brutalität der männlichen Genossen? Im Umfeld von Verbrechen, Mord und Totschlag?

    Der junge Hannes Bückler ist nämlich alles andere als ein Sozialrebell: Wenn es sein muss, geht er über Leichen, bringt sich und andere in Gefahr, verprasst mit kindlichem Vergnügen seine Beute. Hat er anfangs noch Rückhalt beim einfachen Volk, das unter den französischen Besatzern leidet, so wendet sich bald das Blatt. Juliana aber will die Wahrheit nicht sehen und gerät zusehends in den verhängnisvollen Strudel von bedingungsloser Liebe und Brutalität des Räuberlebens, von Flucht und Verfolgung – erst recht, als sie schwanger wird…

    Zu dieser gemeinsamen Leserunde, für die der Rowohlt Verlag 20 Freiexemplare zur Verfügung stellt, möchte ich euch ganz herzlich einladen. Bewerbt euch einfach bis Donnerstagabend, den 13. Juli 2017, um ein Leseexemplar und beantwortet mir dabei bitte die folgende Frage: Ist euch der Name Schinderhannes schon einmal irgendwo begegnet und wenn ja, in welchem Zusammenhang? (in meiner Jugend beispielsweise hieß meine Stammkneipe so!)

    Die Verlosung findet am Freitag, den 14. Juli statt, die Gewinner bekommen umgehend Bescheid. Aber auch wer leer ausgehen sollte, ist ganz herzlich eingeladen mitzumachen! Und wenn der Buchversand zügig klappt, könnten wir in der Woche darauf mit Lesen loslegen…

    Hier noch der Link zur Leseprobe. Und sobald ich mein eigenes Lese-Exemplar habe, trage ich die genaue Einteilung der Leseabschnitte ein.

    Ich freu mich schon sehr auf die neue Runde, liebe Grüße und bis bald!

    Astrid Fritz

    PS: Ich habe meine Website www.astrid-fritz.de erweitert: Neben aktuellen Infos zu meinen Büchern gibt's jetzt auch so einiges zu mir und meiner  "Schreibwerkstatt"

    Zur Leserunde

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