Tod im Höllental

von Astrid Fritz 
4,4 Sterne bei27 Bewertungen
Tod im Höllental
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Spannende Geschichte rund um die Beginen im Mittelalter.

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Äußerst spannender vierter Teil um die Begine Serafina und den Freiburger Stadtarzt Achaz

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Inhaltsangabe zu "Tod im Höllental"

Von Liebe, Tod und Teufel

November 1416: Die ehemalige Begine Serafina heiratet endlich ihre große Liebe, den Stadtarzt Achaz. Sie bleibt der Schwesternsammlung aber nach wie vor verbunden. Die plagen seit kurzem große Sorgen: Ein Basler Wanderprediger hetzt gegen die freien Schwestern auf, an ihren Häusern prangen schon Wandschmierereien. Und dann der Schock: Eine Lämmlein-Schwester wird in einer Gasse erschlagen aufgefunden.
Die Situation spitzt sich zu, als Catharina, die Meisterin der Beginen, schwer verletzt von ihrer Reise nach Villingen zurückgebracht wird, wo sie den Bischof als Fürsprecher gewinnen wollte. Sie musste den Weg durch die enge Schlucht bei der Ruine Falkenstein nehmen, genannt Höllental, und wurde an einer Engstelle blutüberströmt vorgefunden. Nun beschließt Serafina, selbst nach Konstanz aufzubrechen. Dafür muss auch sie das Höllental passieren…

Der vierte Fall der ehemaligen Begine Serafina.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499273476
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:15.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Philienes avatar
    Philienevor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte rund um die Beginen im Mittelalter.
    Serafina im Höllental

    Das Cover des Buches hat mir sofort gefallen und lässt auf einen spannenden Roman hoffen.

    Serafina ermittelt nun schon in ihrem vierten Fall. Dieses Mal macht ein Wanderprediger den Beginen das Leben schwer und hetzt die Bürger Freiburgs gegen sie auf. Als dann auch noch eine Begine schwer verletzt im Höllental gefunden wird macht sich Serafina auf die Suche bach dem Täter.
    Eine spannende Geschichte die sich gut lesen lässt.

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    Klusis avatar
    Klusivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Äußerst spannender vierter Teil um die Begine Serafina und den Freiburger Stadtarzt Achaz
    Tod im Höllental

    November 1416 in Freiburg: Noch wohnt Serafina im Beginenhaus, aber schon in wenigen Tagen wird sie den Stadtarzt Achaz heiraten. Eine Reihe folgenschwerer Ereignisse führt jedoch dazu, dass Serafina sich wieder einmal in Gefahr begibt. Diesmal ist es jedoch nicht aus Neugierde oder Spürsinn, sondern die Sorge treibt sie an. Dabei gerät sie wieder in waghalsige Situationen, und nicht nur ihr Leben ist in Gefahr, sondern sie muss auch um die Sicherheit der Menschen fürchten, die ihr am Herzen liegen.
    Da dies bereits der vierte Band mit Serafina und Achaz ist, sind mir die Protagonisten schon sehr vertraut; sympathisch waren sie mir von Anfang an. Aber auch die Nebencharaktere sind sorgfältig ausgearbeitet, so dass man sich alle bildlich vorstellen kann und einen guten Eindruck von ihnen bekommt.
    Der Spannungsbogen baut sich im ersten Drittel der Geschichte kontinuierlich auf und bleibt dann bis zum Ende auf einem sehr hohen Level. Gefallen haben mir alle Serafina-Folgen, aber dies ist für mich der bisher spannendste Teil. Für mich ist immer wieder erschütternd, wie sehr die Menschen im Falle eines Verbrechens damals auf sich gestellt waren.
    Obwohl die vier bisher erschienenen Bände aufeinander aufbauen und es auch sinnvoll ist, von Anfang an zu erfahren, wie sich alles entwickelt hat, kann man doch durchaus auch jeden Band für sich lesen, denn die Kriminalhandlung ist in sich abgeschlossen. Auch gibt die Autorin immer zwischendurch Hinweise zu wichtigen Details aus dem früheren Leben Serafinas, so dass man zumindest grob informiert ist, wenn man die vorherigen Bücher nicht gelesen hat.
    Ich kann die ganze Reihe empfehlen, und dieser vierte Band hat es ganz besonders in sich. Serafina ist eine starke, kluge Frau, die ihr unbedingt kennenlernen solltet.

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    makamas avatar
    makamavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Der 4. Band um die Begine Serafina, wieder ein interessanter, historischer Krimi.
    Abenteuer im Höllental

    Das ist nun schon der vierte Band um die Beginin Serafina Stadlerin. Sie wird die Gemeinschaft bald  verlassen und endlich ihre große Liebe den Medicus und Stadtarzt von Freiburg Adalbert Achaz zu ehelichen.
    Doch bis es soweit ist müssen sie und ihre Freunde noch ein gefährliches Abenteuer bestehen, dass sie in Lebensgefahr bringt.
    In Freiburg treibt ein ominöser  Wanderprediger sein Unwesen, der dem Beginenorden große Sorgen macht.
    Der Mann hetzt ganz offen gegen die Schwesternschaft mit fatalen Folgen.
    Es bleibt nicht bei bösen Schmierereien, eine junge Schwester verliert ihr Leben.....
    Dann spitzt sich die Situation zu, eine Begine wird schwer verletzt in der Nähe des Höllentals gefunden, sie zusammen mit einer Mitschwester auf dem Weg zum Konstanzer Fürstbischof.....
    Von der anderen Schwester fehlt jede Spur.....
    entschlossen macht sich Serafina auf den Weg, um derSache auf den Grund zu gehen - doch dazu muss sie auch durchs Höllental.
    Ein Unternehmen, dass nicht nur sie in höchste Gefahr bringt.
    Fazit und Meinung:
    Mir hat auch deiser Band um Serfaina wieder gut gefallen. Das Buch hat einen hohen Spanungsbogen, der sich am Ende des Buches noch zuspitzt.
    Die Protanostin sind durchweg sehr sympyhtisch und kommen glaubwürdig rüber.
    Hilfreich ist das die Hauptpersonen am Anfang vorgestellt, so dass man immer mal schnell nachschlagen kann, welche Rolle der Betreffende spielt. Das ist bei der Menge der Mitspieler auch bitter nötig.
    Gut sind auch die Begriffserklärungen am Ende, denn im Mittelalter gab es doch gänzlich andere Bezeichnungen.
    Von mir gibt es gute vier Sterne für dieses Buch.
    Und ich hoffe auf einen Folgeband



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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein historischer Krimi der ganz leicht und mit vielen Wendungen aufwartet - eine kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch
    Leichter historischer Krimi

    Freiburg im November 1416:
    Aus der neugierigen, eigenwilligen und klugen Begine Serafina soll in Kürze die Ehefrau des Stadtarztes Adalbert Achaz werden. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Brautleute freuen sich schon sehr auf die Feier. Es könnte alles so schön sein, wenn … ja, wenn da nicht die aufkommende Hetze gegen die Beginensammlung wäre. Serafina lebt nach wie vor in Gemeinschaft mit ihren Schwestern, die sich liebe- und aufopferungsvoll um die Armen und Sterbenden in und um Freiburg kümmern. Ihre weltoffene Lebensweise – sie gehören keinem Orden an – ist allerdings nicht nur diversen Ratsherren ein Dorn im Auge, sondern auch ein dreister und gefährlicher Wanderprediger samt Scholar will die Beginen vertreiben. Zunächst wird mit Tierblut „Ketzerinnen“ an die Hauswand der Beginen geschmiert, doch kurz darauf wird eine junge Schwester, die der Lämmlein-Sammlung angehört, tot in einer Gasse aufgefunden. Ehe es sich Serafina und Adalbert versehen geraten sie in Gefahr, als sie nach 2 weiteren Beginen suchen, die sich auf den Weg nach Villingen machten, um dort den Konstanzer Fürstbischof um Hilfe zu bitten. Ihr Weg führt sie ins gefürchtete Höllental, in dem es angeblich spuken soll.

    Vorweg sei gesagt, dass ich die 3 Vorgängerbände rund um die Begine Serafina nicht kenne. Dennoch hatte ich keine nennenswerten Schwierigkeiten, mich in der Geschichte zurechtzufinden. Der Schreibstil ist wunderbar leicht, ohne langweilig zu sein. Die historischen Gegebenheiten sind gut recherchiert und die damalige Zeit wird beim Lesen lebendig. Aberglaube, Angst, Missgunst und starre Konventionen werden von Astrid Fritz ganz eindrücklich geschildert. So konnte ich der Geschichte um Serafina recht gut folgen und befand mich schließlich gedanklich im Mittelalter und im Höllental wieder. Dass zur damaligen Zeit Gebete als Zeitspanne, z. B. „Ein Vaterunser später …“ genutzt wurden, war mir neu.

    Am Anfang des Buches befindet sich ein Namensregister mit teils ganz lustigen Anmerkungen zu den handelnden Personen, welche sich im Laufe des Buches erschließen. Ganz hilfreich ist auch das Glossar zu verschiedenen Begriffen am Ende des Buches.

    Die Geschichte nimmt einige Wendungen, leider ohne große Überraschungen und manchmal war ich über die Blauäugigkeit der Protagonisten genervt. Aufgefallen ist mir dabei auch die mehrfache Wiederholung des Satzes „Ihr Schicksal war besiegelt.“ Doch alles in allem ist „Tod im Höllental“ ein ganz kurzweiliger Krimi mit historischem Hintergrund, der für Unterhaltung sorgt und leicht zu lesen ist.

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    wampys avatar
    wampyvor 7 Monaten
    Überraschend gut

    Buchmeinung zu Astrid Fritz – Tod im Höllental

    „Tod im Höllental“ ist ein Historischer Kriminalroman von Astrid Fritz, der 2017 im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen ist. Dies ist der vierte Fall für die Begine Serafina.

    Zum Autor:
    Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren großen Erfolgen zählen "Die Hexe von Freiburg", "Die Tochter der Hexe" und "Die Vagabundin". Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.

    Klappentext:
    November 1416: Die ehemalige Begine Serafina heiratet endlich ihre große Liebe, den Stadtarzt Achaz. Sie bleibt der Schwesternsammlung aber nach wie vor verbunden. Die plagen seit kurzem große Sorgen: Ein Basler Wanderprediger hetzt gegen die freien Schwestern auf, an ihren Häusern prangen schon Wandschmierereien. Und dann der Schock: Eine Lämmlein-Schwester wird in einer Gasse erschlagen aufgefunden.
    Die Situation spitzt sich zu, als Catharina, die Meisterin der Beginen, schwer verletzt von ihrer Reise nach Konstanz zurückgebracht wird, wo sie den Bischof als Fürsprecher gewinnen wollte. Sie musste den Weg durch die enge Schlucht bei der Ruine Falkenstein nehmen, genannt Höllental, und wurde an einer Engstelle blutüberströmt vorgefunden. Nun beschließt Serafina, selbst nach Konstanz aufzubrechen. Dafür muss auch sie das Höllental passieren…


    Meine Meinung:
    Manchmal frage ich mich, wie so ein Klappentext zustande kommt. Da stimmt diesmal so Einiges nicht. Das ist zumindest ärgerlich, aber ansonsten punktet das Buch ordentlich. Dies fängt mit einem Kartenausschnitt an, der die Handlungsorte beinhaltet und einem ausführlichen Personenregister zu Beginn des Buches, welches auch schon eine gewisse Klassifizierung aufweist. Die Ausstattung des Buches wird durch ein Nachwort der Autorin und ein umfängliches Glossar abgerundet.

    Die Sprache ist relativ modern, aber passend zum Charakter der Figuren. Die Figurenzeichnung hat mir gut gefallen und ist sicherlich eine Stärke des Romans. Fast alle Figuren weisen Grautöne auf und jede Figur hat eine Schwäche. Dies macht die Figuren realistisch und auch sympathisch. Serafina steht ein wenig über den anderen Figuren. Sie agiert sehr selbstbewußt und scheut auch kein Risiko. Im historischen Bereich erfährt der Leser viel über die Strukturen einer Stadt wie Freiburg und über die Rolle der Beginen. Auch das Zusammenspiel kirchlicher und weltlicher Macht wird deutlich.

    Die Beschreibung der Rolle eines Hasspredigers macht deutlich, dass dies keine neuzeitliche Erscheinung ist und insbesondere der Schaden, den sein Wirken anrichtet, ist immens. Auch Personen, die es besser wissen sollten, lassen sich beeindrucken, aber erst recht unbedarfte Jugendliche.

    Der Kriminalfall ist durchaus nicht simpel und der Leser wird mehrfach in die Irre geleitet. Serafina gerät in Gefahr und auch ihr Sohn sowie der Stadtmedicus geraten beim Versuch, Serafina zu helfen, in Schwierigkeiten. Beeindruckt hat mich, dass die Figuren in der Lage waren, ihre Stärken erfolgsversprechend einsetzen zu können.

    Ich habe von Anfang an mit den Figuren mitgefiebert und auch mitgelitten.

    Fazit:
    Mir hat dieser Historische Kriminalroman gut gefallen. Die Figurenzeichnung ist gerade für einen Historischen Roman überdurchschnittlich und auch die historische Komponente stimmt. Ich vergebe gerne gute vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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    melsunvor 8 Monaten
    Spannender 4. Fall für Serafina

    Dies hier ist der erste Band, den ich aus dieser Reihe gelesen habe. Die Autorin war mir vorher bereits durch andere Bücher bekannt und ich mag ihren Schreibstil sehr, deshalb wollte ich auch mal in diese Reihe reinschnuppern. Obwohl ich, wie bereits erwähnt, die anderen drei Teile nicht kenne, war ich gleich drin in der Geschichte. Das hat die Autorin sehr geschickt gelöst, man bekommt die notwendigen Hintergrundinformationen in der Form, dass man gut informiert ist, der Leser dem bereits die anderen Bände bekannt sind aber nicht durch ständige Rückblenden „genervt“ wird. Serafina möchte endlich heiraten. Doch bevor es soweit kommt, muss erst noch ein Abenteuer bestanden werden. Wer hat es auf die Beginen abgesehen? Im Höllental kommt es zum großen Showdown. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Seiten fliegen nur so vorbei. Historische Informationen werden gut und wirklichkeitsgetreu wiedergegeben (soweit ich das beurteilen kann). Spannung ist auch ausreichend vorhanden, man liest sich von Kapitel zu Kapitel und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich verteile gerne 5 Sterne für diese tolle Geschichte und werde mir die Vorgängerbände auf jeden Fall mal anschauen.

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    Wildponyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder volle historische Krimi-Spannung vom Feinsten!
    Tolle Fortsetzung über die Begine Serafina

    Tod im Höllental  -  Astrid Fritz

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Von Liebe, Tod und Teufel
    November 1416: Die ehemalige Begine Serafina heiratet endlich ihre große Liebe, den Stadtarzt Achaz. Sie bleibt der Schwesternsammlung aber nach wie vor verbunden. Die plagen seit kurzem große Sorgen: Ein Basler Wanderprediger hetzt gegen die freien Schwestern auf, an ihren Häusern prangen schon Wandschmierereien. Und dann der Schock: Eine Lämmlein-Schwester wird in einer Gasse erschlagen aufgefunden.
    Die Situation spitzt sich zu, als Catharina, die Meisterin der Beginen, schwer verletzt von ihrer Reise nach Konstanz zurückgebracht wird, wo sie den Bischof als Fürsprecher gewinnen wollte. Sie musste den Weg durch die enge Schlucht bei der Ruine Falkenstein nehmen, genannt Höllental, und wurde an einer Engstelle blutüberströmt vorgefunden. Nun beschließt Serafina, selbst nach Konstanz aufzubrechen. Dafür muss auch sie das Höllental passieren …

    Mein Leseeindruck:

    Ich habe mich sehr gefreut das es in der Serie um die Begine Serafina eine weitere Fortsetzung gibt und habe mich deswegen auch gleich darauf gestürzt. Das Kribbeln wie es weiter gehen mag ist dann immer total hoch.

    Und auch in diesem 4. Teil konnte mich die Autorin Astrid Fritz wieder in die Vergangenheit mit ziehen und ich habe durch den schönen flüssigen Schreibstil mich sofort wieder heimisch im Buch gefühlt.

    Auch in diesem Teil hat es Serafina nicht leicht, denn bevor ihre Hochzeit mit dem Arzt Achaz stattfinden kann erlebt die Beginengemeinschaft böse Anfeindungen und natürlich große Aufregung, als eine Schwester eines weiteren freien Ordens plötzlich tot aufgefunden wird. Und so wie es scheint gibt es auch eine Verräterin in den eigenen Reihen.

    Und so macht sich Serafina auf um Hilfe zu holen und geht den dunklen und gruseligen Weg durch die Höllenschlucht. Und auch der Leser wird von einem wohligen Gänsehautgefühl beim lesen begleitet.

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen nach all der Spannung und Aufregung und ich konnte zufrieden die Buchseiten zuklappen.

    Fazit:

    Ein super gelungener 4. Teil der Serafina-Reihe, der mich durch den historischen Hintergrund immer wieder in die Vergangenheit versetzen kann und der mich super gut unterhalten hat.

    Ganz klar gibt es wieder 5 Sterne für Serafina und die Autorin Astrid Fritz *****  Unbedingt die ganze Serie lesen!

    Kommentare: 1
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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 8 Monaten
    Einfach wunderbar

    Die Begine Serafina ist mit den Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit mit Adalbert Achse beschäftigt. Doch so recht darauf konzentrieren kann sie sich nicht, denn ein Wanderprediger verbreitet in Freiburg Hetzereien und Diffamierungen gegen die Beginen. Er bezeichnet sie als Ketzerinnen und versucht, sie aus der Stadt zu vertreiben. Es kommt sogar zu einem Mord an einer jungen Begine. Serafina tut alles, um ihren Schwestern zu helfen.


    Hier liegt nun endlich Serafinas viertes Abenteuer vor. Auch dies ist wieder spannend und absolut lesenswert. Astrid Fritz schafft es immer wieder eine Hochspannung zu erzielen, die bis zum Schluß anhält.  Dazu besticht sie durch einen sehr flüssigen Schreibstil, der zu einem historischen Roman paßt, jedoch nicht abgehoben wirkt, sondern normal rüber kommt. Auch die Details zu Zeit und Örtlichkeiten sind hervorragend recherchiert und man merkt, daß hier sehr viel Hintergrundwissen eingeflochten wurde. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt, man kann auch mitten in der Serie einsteigen und wird sich nicht fremd fühlen. Natürlich entwickeln sich die Charaktere von Buch zu Buch, aber diese Hürde meistert Astrid Fritz mit Bravour.

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    Diana182vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender, historischer Krimi in gelungener Fortsetzung
    Spannender, historischer Kriminalroman

    Das Cover zeigt einer Frau vor einer Schlucht. Diese trägt altertümliche Kleidung, was sofort darauf hindeutet, dass hier ein historischer Roman enthalten sein könnte. Auch die Buchbeschreibung erzählt eine spannende Story, über die man mehr erfahren möchte.


    Da ich Serafina bereits aus den vorherigen Büchern kannte, war ich natürlich umso neugieriger, was mich hier erwarten würde.


    Der Einstig in die Geschichte gelingt recht schnell. Direkt hat man dank der flüssig, detaillierten Schreibweise wieder viele Bilder vor Augen und das Gefühl, selbst durch die Szenen zu wandern. Alles wirkt wieder sehr anschaulich und authentisch. So stellt man sich die damalige Zeit vor.


    Die einzelnen Figuren werden auch hier charakterlich geprägt und können problemlos voneinander unterschieden werden. Sie entwickeln ihr Eigenleben weiter und man trifft gelegentlich auf alte Bekannte. So ist es auch schon bekannt, dass Serafina bereits einiges erlebt hat. Auch in dieser Geschichte wächst sie mir wieder tief ans Herz und ich war neugierig, welch Abenteuer wir mit ihr erleben würden.


    Die Spannung steigt hier kontinuierlich an. Ganz oft habe ich alles um mich herum vergessen und bangte um meine Lieblingsfiguren. So war es nicht verwunderlich, dass man dieses spannende Buch in kürzester Zeit verschlingt.


    Da Ende ist hier sehr gut gewählt und schließt auch diesen Teil der Geschichte passend ab. Natürlich kann man auch weiterhin gespannt darauf sein, was Serafina zukünftig erleben wird. Denn als Sesshafte Ehe- und Hausfrau kann ich sie mir wirklich nicht vorstellen.


    Mein Fazit:


    Wieder einmal ein schöner Roman, der alle Gefühlsregungen anspricht. Auch hier habe ich mich wieder mit Serafina gefreut aber auch gezittert, wenn ihr etwas zugestoßen ist.


    Es handelt sich um eine schöne Fortsetzung einer spanenden historischen Buchreihe, dennoch kann man es sicherlich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Für Fans des Genres vergebe ich hier eine klare Leseempfehlung!

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    Katzenmichas avatar
    Katzenmichavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eintolles Buch,war wunderbar zu lesen!
    Liebe und Mord im Mittelalter

    November 1416: Die ehemalige Begine Serafina heiratet endlich ihre große Liebe, den Stadtarzt Achaz. Sie bleibt der Schwesternsammlung aber nach wie vor verbunden. Die plagen seit kurzem große Sorgen: Ein Basler Wanderprediger hetzt gegen die freien Schwestern auf, an ihren Häusern prangen schon Wandschmierereien. Und dann der Schock: Eine Lämmlein-Schwester wird in einer Gasse erschlagen aufgefunden.
    Die Situation spitzt sich zu, als Catharina, die Meisterin der Beginen, schwer verletzt von ihrer Reise nach Konstanz zurückgebracht wird, wo sie den Bischof als Fürsprecher gewinnen wollte. Sie musste den Weg durch die enge Schlucht bei der Ruine Falkenstein nehmen, genannt Höllental, und wurde an einer Engstelle blutüberströmt vorgefunden. Nun beschließt Serafina, selbst nach Konstanz aufzubrechen. Dafür muss auch sie das Höllental passieren…

    Fazit zum Buch:

    Bei der Begine Serafina hängt der Himmel voller Sterne,sie steht kurz vor der Hochzeit mit dem Stadtarzt Adalbert Achaz-ihrer großen Liebe.
    Doch gerade jetzt geht ein Prediger rum-der gegen die Beginen viele böse Anschuldigungen in die Welt setzt.Die leider auf fruchtbaren Boden treffen.Und auch im Stadtrat ist man sich uneinig über die Zukunft dieser barmherzigen Frauen.
    Dann wird eine der Beginen tot aufgefunden,Serafina und ihre Mitschwestern wollen nicht tatenlos zusehen,wie sie verunglimpft werden.
    Wer ist es ,der Intresse hat,den Beginen zu schaden?
    Die Meisterin Catharina und Serafinas Mitschwestern machen sich auf nach Konstanz um den Bischhof um Hilfe zu bitten.
    Doch leider kommen die Mitschwestern nicht in Konstanz an und von der Meisterin Catharina fehlt jede Spur.
    Serafina macht sich mit Hilfe eines Mönchs auf den Weg -die verschwundene Meisterin zu finden.Eine gefährliche Reise beginnt.
    Sie führt Serafina und den Mönch ins Höllental.
    Die Autorin Astrid Fritz hat einen sehr spannenden Mittelalterroman geschrieben,eine tolle Mischung zwischen Liebesroman und Krimi.
    Der einen gleich mitreißt und man gar nicht mit dem lesen aufhören möchte.Es wird alles sehr schön beschrieen,so das ich das Gefühl hatte alles an Serafinas Seite zu erleben.
    Was ich auch sehr schön fand,das einem gleich zu Beginn des Buches alle Personen beschrieben wurden.So konnte mann sich leichter in die einzelnen Personen versetzten.
    Leider vielzu schnell war das Buch zu Ende,ich hoffe das ich von Serafina noch mehr lesen kann.
    Ich gebe volle 5 Sterne-wirklich ein gelungener Lesegenuss.

    Vielen Dank das ich das Buch len durfte!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Astrid_Fritzs avatar


    Leserunde zu meinem neuen Historienkrimi „Tod im Höllental“


    Nach „Das Aschenkreuz“,„Hostienfrevel“ und „Das Siechenhaus“ erscheint nun am 15.12.2017 der vierte Band um meine vorwitzige Begine Serafina, die im spätmittelalterlichen Freiburg nicht nur schlafende Hunde weckt, sondern auch handfeste Mordfälle aufdeckt. Wer Serafina nicht kennt: macht nichts – alle Kriminalfälle können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Zur Info für die Neueinsteiger: Beginen sind fromme Frauen, die nicht hinter Klostermauern leben wollten, sondern sich lieber um Arme, Kranke und Sterbende kümmerten. Und speziell Serafina kümmert sich auch um alles, was ihr nicht ganz koscher erscheint. Obendrein will sie lange nicht wahrhaben, dass sie ihr Herz an den Stadtmedicus Adalbert Achaz verloren hat …

    Diesmal soll es sämtlichen Beginen Freiburgs an den Kragen gehen: Ein Basler Wanderprediger hetzt gegen sie auf und verdammt sie als Ketzerinnen, an ihren Häusern prangen schon Wandschmierereien. Und dann der Schock: Eine junge Lämmlein-Schwester wird auf der Gasse erschlagen aufgefunden. Die Lage spitzt sich zu, als eine weitere Begine in der Schlucht nahe der Ruine Falkenstein, dem sogenannten Höllental, schwer verletzt wird: Sie war auf dem Weg zum Konstanzer Bischof, um ihn als Fürsprecher zu gewinnen. Serafina will der Sache auf den Grund gehen und begibt sich hierfür selbst in jene gefährliche und unheimliche Schlucht…

    Zum Erscheinungstermin Mitte Dezember 2017 spendiert der Rowohlt Verlag 20 Bücher für diese Leserunde, zu der ich euch hiermit ganz herzlich einlade. Wenn ihr also Lust darauf hat, bewerbt euch bis zum Donnerstag, den 14. Dezember 2017, um eines der Freiexemplare.

    Dabei würde mich Folgendes interessieren: Was gefällt euch an Mittelalter-Krimis und legt ihr mehr Wert auf Spannung oder auf historisches Ambiente?

    Falls sich mehr als 20 Teilnehmer anmelden (was mich natürlich sehr freuen würde), werde ich die Freiexemplare am Tag nach der  Anmeldefrist verlosen. Die Gewinner bekommen umgehend Bescheid. Allerdings kann der Versand wegen der Vorweihnachtszeit ein bisschen länger dauern, aber ich denke, spätestens zum 2. Januar könnten wir dann mit der Leserunde starten.

    Wer vorab schon mal reinschmökern möchte: Hier der Link zur Leseprobe. Mehr zu meinen Büchern und meiner Vita findet ihr im Internet unter www.astrid-fritz.de

    Ich freue mich schon sehr auf die neue Leserunde!
    Herzlichst, Eure Astrid

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