Neuer Beitrag

Lealein1906

vor 4 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

Ich hab den Feiertag gestern gleich genutzt, um anzufangen und finde das Buch sehr schön. Man ließt total gerne von Serafina und ich finde, es ist nicht schlimm, dass ich vorher noch kein Buch aus dieser Reihe gelesen habe. Stattdessen hat man eigentlich eher Lust, die anderen Bände jetzt auch noch zu lesen.
Die Geschichte ist super geschrieben, sodass man schön flüssig lesen kann. Außerdem wird die Sprache der Zeit schön wiedergegeben, sodass man sich völlig an diesen historischen Ort begeben kann.
Spannung gibt es ja auch schon reichlich mit den Schmierereien und der toten Lämmlein-Schwester. Ich muss zugeben, mit den ganzen Schwesterschaften habe ich leichte Probleme, da fehlt mir irgendwie die Übersicht.
Die Szene im Rat regt einen wirklich auf, das manche Leute so verquere Ansichten haben und solch wichtige Arbeit nicht zu würdigen wissen, ist wirklich schrecklich. Ich hoffe, sie werden im Laufe des Buchen eines besseren belehrt.
Ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht.

flieder

vor 4 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

Der 1.Abschnitt hat mich sofort gefesselt und Serafina konnte mich wieder in ihren Bann ziehen. Ihre Hochzeit steht kurz bevor, allerdings durchlebt sie mal wieder turbulente Zeiten. Die Beginen sollen Ketzerinnen sein und ein Wandermönch macht ihnen das Leben schwer und wiegelt die Menschen auf. Dann geschieht auch noch ein Mord und wieder ist eine Begine betroffen. Auf die Hilfe vom Rat warten sie allerdings vergebens, sogar das Gegenteil ist der Fall. Da musste ich doch kräftig den Kopf schütteln, warum macht man Frauen, die sich um die Ausgestoßen kümmern das Leben so schwer. Ihre Arbeit ist doch so immens wichtig und sie tun doch niemand etwas Böses. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht

winterdream

vor 4 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

Den ersten Abschnitt habe ich jetzt schon gelesen. Ich war mal wieder von der ersten Seite an gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen und ich finde, man kann es wirklich schnell und flüssig lesen. Auch der Anfang der Geschichte war gut. Ich bin sofort wieder in die Story von Serafina hineingekommen. Ich finde Adalbert sehr herzlich. Mit seiner Art, wie er sich auf die Hochzeit freut. Bei Serafina kommt die Freude noch nicht ganz so rüber. Ihr fällt es wahrscheinlich ein wenig schwer, die Beginen zu verlassen. Ich hoffe, dass es aber zu einer Hochzeit kommt und nicht noch irgendwas dazwischen kommt. Im Moment werden sie ja als Ketzerinnen bezeichnet und beleidigt und eine von ihnen ist jetzt auch schon getötet worden. Da wird Serafina sich sicherlich für sie einsetzen und alles daran geben, den Mörder zu finden. Adelbert will sich gerne für die Beginen einsetzen und veantragt eine Sondersitzung des Rates, aber sein Antrag, den Unruhestifter aus der Stadt zu jagen, wird abgelehnt. Ich bin gespannt, was weiter passiert.

Beiträge danach
39 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Astrid_Fritz

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
@Diana182

Dann noch viel Spaß beim Lesen! :-)

wampy

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

Nun bin ich auch eingestiegen und bin angenehm überrascht. Das Personenregister gefällt mir sehr und auch die Figuren sind vielversprechend. Es gibt eine Reihe von Figuren mit einer Grauzone, also solche, die nicht nur gut oder böse sind. Auch erfährt der Leser einiges über die damaligen Verhältnisse. Wie eine Stadt wie Freiburg schon sehr demokratisch sich selbst regiert, welche Rolle die Kirche spielt, und wie sich die politischen Verhältnisse generell gestalten. Auch die Rolle der Beginen wird deutlich, auch wenn es dort unterschiedliche Ausrichtungen gibt. Etwas erstaunt hat mich, dass Mönche die Betreuung der Beginen übernehmen, obwohl die Kirche lieber Nonnen sehen würde. Man erfährt auch schon etwas über Serafinas Vergangenheit als Hübschlerin und ihren Sohn. Der Stadtmedicus wirkt etwas unbedarft in seiner Art, aber durchaus sympathisch. Dies gilt für die meisten Figuren, allein Gold- und Silberschmied fallen ab. Der Hassprediger hat leider Verwandte in der heutigen Zeit, aber auch der größte Unsinn findet seine Abnehmer. Kann die Stadt einen solchen Menschen aus der Stadt verweisen, auch wenn er im Namen eines Bischofs unterwegs ist? Welches Interesse hätte ein Bischof an einem Hassprediger?
Sehr gut gefallen hat mir, dass jede der Beginen irgendeine kleine Schwäche hat. War eigentlich jede Beginengruppe frei in der Entscheidung, welche sozialen Dienste sie ausführte oder hat sich da jemand um die Koordination gekümmert?

Astrid_Fritz

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

wampy schreibt:
Etwas erstaunt hat mich, dass Mönche die Betreuung der Beginen übernehmen, obwohl die Kirche lieber Nonnen sehen würde. Kann die Stadt einen solchen Menschen aus der Stadt verweisen, auch wenn er im Namen eines Bischofs unterwegs ist? Welches Interesse hätte ein Bischof an einem Hassprediger? War eigentlich jede Beginengruppe frei in der Entscheidung, welche sozialen Dienste sie ausführte oder hat sich da jemand um die Koordination gekümmert?

Hallo Wampy, willkommen in der Leserunde!
Zu deinen Anmerkungen: Die Mönchsorden waren nicht unbedingt auf einer Linie mit den offiziellen Kirchenvertretern, also den Bischöfen und Päpsten. Gerade der Bettelorden der Franziskaner (hie und da auch der Dominikaner) tolerierte zumeist diese freien religiösen Schwesternsammlungen und bot sich ihnen als geistliche Betreuer an.

Zum zweiten: Der Freiburger Magistrat hätte den Wanderprediger aus der Stadt verweisen können, weil er im Namen eines fremden Bischofs unterwegs war, nämlich dem Basler Bischof. Freiburg aber unterstand dem Konstanzer Bischof (von dem die Beginen sich ja auch Hilfe erwarten).

Zum Dritten punkt. Ich vermute mal, dass man sich unter den einzelnen Schwesternsammlungen bei bedürftigen Privatpersonen nicht absprach, wohl aber, wenn man in den städtischen Einrichtungen wie Spital oder Armenhaus unterwegs war. Das taten die jeweiligen Meisterinnen untereinander. Auf meiner Website hab ich ein paar Infos zu den Beginen unter

http://astrid-fritz.de/hintergrundinformation_aschenkreuz.html

Liebe Grüße
Astrid

Ausgewählter Beitrag

Akantha

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

Astrid_Fritz schreibt:
bot sich ihnen als geistliche Betreuer an.

D.h. die Beginen haben ihr Angbeot angenommen, konnten also frei auswählen, ob sie es tun oder nicht?

Astrid_Fritz

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

Akantha schreibt:
D.h. die Beginen haben ihr Angbeot angenommen, konnten also frei auswählen, ob sie es tun oder nicht?

na ja - so ganz frei waren sie nicht. Irgendwelche geistlichen Betreuer (und auch unter Umständen männliche "Vormundschaft" bei Gerichtsstreitigkeiten) brauchten sie auf jeden Fall, weibliche Priester/Pfarrer gab es ja nicht bzw. waren verboten. Eine Frau war ja im späten Mittelalter/Früher Neuzeit in dieser reinen Männergesellschaft relativ macht- und rechtlos.
Jedenfalls suchten sich die meisten Beginensammlungen ihre geistliche Obhut bei den Franziskanermönchen, die es in fast jeder größeren Stadt gab und die wohl relativ tolerant waren gegenüber ihrer ziemlich freiheitlichen Organisationsform der nicht-klösterlichen Wohngemeinschaft.

Wildpony

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

Endlich nach drei qualvollen Wochen Grippe kann ich wieder lesen. Und da das Buch an meine Arbeitsstelle geschickt wurde konnte ich auch leider erst jetzt starten.
Aber dafür war der Start umso schöner....

Ich finde die Personenbeschreibungen am Anfang sehr gelungen und auch zum tatsächlichen Start hab ich mich gleich wieder im Buch wohlgefühlt.
Ich mag Serafina und hab mich gleich zu Anfang mit ihr über die nun bevorstehende Hochzeit mit Achaz gefreut.
Noch bin ich nicht ganz durch mit dem ersten Abschnitt, aber es wird schon spannend wenn so ein Dominikanermönch gegen die Beginen wettert. Da ist auf jeden Fall Gefahr im Anzug....

Der Schreibstil von Astrid ist einfach wieder wunderbar ♥

Astrid_Fritz

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 1: Beginn bis einschließlich Kapitel 7
Beitrag einblenden

Wildpony schreibt:
Endlich nach drei qualvollen Wochen Grippe kann ich wieder lesen. Und da das Buch an meine Arbeitsstelle geschickt wurde konnte ich auch leider erst jetzt starten. Aber dafür war der Start umso schöner....

Liebe Wildpony,
das tut mir leid wegen der Grippe - hoffentlich ist sie nun endgültig überstanden! Willkommen also in der Leserunde und viel Spaß beim Weiterlesen!
Liebe Grüße
Astrid

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks