Astrid Göpfrich , Claudia Engel Der Weihnachtsmann steigt aus

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Inhaltsangabe zu „Der Weihnachtsmann steigt aus“ von Astrid Göpfrich

Weihnachtsmann, das war einmal ein Traumberuf: freundliche Kunden, Dienstschlitten gratis, pünktlicher Feierabend und viel Urlaub. Heute hingegen: Nachtschichten, wachsende Paketberge, streikende Rentiere, und danke sagt auch keiner mehr. Es hilft alles nichts, der Weihnachtsmann schmeißt hin und muss zum Arbeitsamt, das auch prompt einen Job für ihn hat. Als Fahrkartenkontrolleur schenkt er jedem Schwarzfahrer 40 Euro, damit dieser sich ein Ticket kaufen kann. Da hat er doch alles richtig verstanden, oder?

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  • Reality-Check für den Weihnachtsmann

    Der Weihnachtsmann steigt aus

    Flinkbaum12

    30. November 2015 um 12:18

    Eigentlich ist 'Der Weichnachtsmann steigt aus" ein "Post"-Weihnachtsroman: Die Geschenke sind verteilt, der Weihnachtsmann ist völlig am Ende und jetzt treten auch noch die Rentiere in den Streik. Willkommen in der irdischen Realität! Gut, dass es Luna, die nette Bedienung aus dem Gasthaus Himmelreich und Amar, den libanesichen Bufdi gibt. Sie helfen dem Weihnachtsmann über die Wirrungen der irdischen Arbeitsamtsbürokratie hinweg und begeleiten ihn bei seinen aberwitzigen Versuchen in der normalen Arbeitswelt klarzukommen. Hinzu kommt eine bunte Truppe aus Obdachlosen, unter denen sich auch ein schräger Widersacher befindet. Hoch über dem dem Ganzen schwebt eine Truppe himmlischer Chaoten, die den Weihnachtsmann unbedingt zurückhaben will. Und am Ende gibt es auch noch einige überraschende Wendungen. Das Buch hat mir besonders wegen seines satirischen Humors gefallen. Es strotzt vor witzigen und skurilen Einfällen, die immer wieder von überraschenden Wendungen gekrönt werden. Wer hier allerdings eine rosa-zuckerguss-Weihnachtsgeschichte erwartet, ist fehl am Platz. Das Leben auf der Erde ist kein Zuckerschlecken, auch für den Weihnachtsmann nicht. Dennoch - oder gerade deshalb -  ist es eine Geschichte mit viel Herz und Tiefgang.

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  • Der Weihnachtsmann steigt aus

    Der Weihnachtsmann steigt aus

    angeltearz

    19. November 2015 um 07:28

    Hach, ich schreibe total gerne eine negative Rezension. Und eigentlich hat dieses Buch es auch gar nicht verdient. Denn der Klapptext hat mich wirklich angesprochen. Ich fand die Idee, dass der Weihnachtsmann seinen Job hinschmeißt, weil es ihm zuviel wird echt drollig. Wobei ich auf den ersten Seiten nicht wirklich den Eindruck hatte, dass er hinschmeißen wollte. Ihm war das zuviel, ja, aber hinschmeißen wollte er wohl nicht. Er wurde eher dazugenötigt. Aber dazu sag ich jetzt nichts mehr, wegen Spoilergefahr. Trotzdem habe ich das Buch nicht abgebrochen, sondern habe weitergelesen. Ich lass mich ja gerne überraschen. Letztendlich muss ich aber leider sagen, dass mir die ganze Geschichte zu oberflächlich ist. Der Weihnachtsmann erlebt auf der Erde so viel und so schnell, dass ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Ich fand es teilweise auch schwierig zu lesen, da die einzelnen Charaktere gerne mit einem Dialekt versehen wurden. Ist zwischendurch ja ganz nett, muss aber meiner Meinung nach nicht sein. Wenn ein Charakter gut beschrieben wird, dann entwickelt sich ein Kopfkino (den wir Leseratten unheimlich lieben) und dann ist ein Dialekt unnötig. Ganz positiv sind die zuckersüßen Zeichnungen im Buch, die immer zu den einzelnen Szenen gepasst haben. Die haben das ganze Buch nochmal aufgelockert und, wie ich finde, einen weihnachtlichen Touch verpasst. Cover: Zuckersüß! Die beiden Rentiere, die dem Weihnachtsmann hinterher schauen. Sehr weihnachtliches Cover. Gefällt mir gut! Fazit: Es ist soooooo schade. Ich finde die Geschichte an sich wirklich toll. Aber soviele Kleinigkeiten, die einfach nicht gepasst haben.

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