Astrid Göpfrich , Barbara Korthues Die Stallmädchenbande - Ein affenstarkes Pony

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Inhaltsangabe zu „Die Stallmädchenbande - Ein affenstarkes Pony“ von Astrid Göpfrich

Im Galopp ins Abenteuer mit Plapper-Pony Mörtel: Man nehme ein eitles Pony mit französischem Akzent, drei Freundinnen, ein ausgebüxtes Äffchen und fertig ist ein Pferdebuch der besonderen Art: Stellas Forscher-Eltern bringen von einer ihrer Reisen einen Affen mit, der als ausgestorben galt. Natürlich möchte Stella das kleine Kerlchen gleich ihren Freundinnen zeigen, doch es entwischt! Mit Mörtels Hilfe machen sich die drei auf die abenteuerliche Suche.Freundschaft, Spaß und Pferde: Perfekter Schmökerstoff mit Witz, Herz und viel Fantasie.

Kurzweilige Geschichte um Neid, Ruhm und Tierschutz! Wieder sehr lustig, einfallsreich und spannend! Wann geht's weiter?

— danielamariaursula

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    Die Stallmädchenbande - Ein affenstarkes Pony

    danielamariaursula

    07. October 2016 um 09:28

    Dies ist Band 2 der Stallmädchenbande, einer etwas anderen Pferdebuchreihe. Die Stallmädchenbande sind 3 sehr unterschiedliche pferdeverrückte Freundinnen, Fritzi, Miyuki und Stella, so wie ein kleines dickes Pony Meurtelle/Mörtel, daß aus einem fünftklassigen Zirkus entfloh und mit Fritzi sprechen kann. Fritzi und Mörtel sind nämlich beides einsame Seelen und so findet auch die Sprache den Weg zu einander. Allerdings spricht Mörtel mit französischem Akzent! Fritzis Vater ist als Erlebnisfotograf immer unterwegs und fast nie zu Hause und wenn, dann kümmert er sich auch nicht wirklich um sie. Mutter Nina, möchte nicht Mama genannt werden, da sie sich dann zu alt fühlen würde, daher ist Nina Mama eine nicht-erwachsen-werden-wollende Sängerin, die immer noch auf den Durchbruch hofft und keine Zeit für „Nebensächlichkeiten“ wie Kinder und Haushalt hat. Miyuki ist wohlerzogen und stammt aus einer japanischen Familie und tanzt zudem Ballett. Stellas Insektenforscher-Eltern sind auch öfters auf Forschungsreise unterwegs, aber dann sollte eigentlich die Oma im Haus auf Stella aufpassen. Das ginge auch, wäre nicht das Fernsehprogramm so spannend! In diesem Band ist Nina-Mama auf Tour und Papa Rafael erzählt seine Erlebnisse so, daß man sich Vergleiche mit Baron von Münchhausen nicht ganz verkneifen kann. Stellas Eltern haben auf ihrer letzten Reise eine sensationelle Entdeckung gemacht, einen für ausgestorben gehaltenen weißen Lemuren. Während sie unterwegs zu Kongressen sind, soll Stella ihn zu Hause hüten. Das gelingt ihr aber nicht so ohne weiteres und das Chaos ist ebenso vorprogrammiert wie Mörtels Eifersucht auf dieses kleine Äffchen, daß nun seiner Meinung nach völlig unverdient im Mittelpunkt steht! Während Band 1 unter dem Motto „Wahrheit und Lügen“ stand, steht Band 2 unter dem Motto „die verschiedenen Arten von Neid“. Das Motto wird stets zu Beginn des Buches für Kinder sehr anschaulich erläutert. So einprägsam, daß meine Älteste (9 Jahre und bekennende Pferdebuchhasserin, aber dieses findet sie total lustig) mir nun stets erläutert, wer gerade welche Neid-Form empfindet. Das finde ich klasse, daß sie sowohl das Buch so verinnerlicht, als auch sich so empathische Gedanken macht. Das Buch ist bestens zum Vorlesen geeignet, da Mörtels französischer Akzent in Lautschrift geschrieben wird und es daher lustiger ist, wenn man diese affektierte Sprache von Mörtel laut ausspricht. Ab etwas vor der Mitte des Buches kam meine Tochter aus dem Lachen kaum noch raus. Na gut, die Große versteht mittlerweile auch die Ironie meiner Kommentare, die ich mir beim Vorlesen nicht immer verkneifen kann. Sehr gut gefielen ihr die Hühnerbergerstadtmusiktanten, die man schon vorne in bunt auf dem Titelbild als lebenden Turm sehen kann. Die übrigen schwarzweißen Illustrationen gefielen beiden Kinder ebenfalls sehr gut, da sie stets mit einem kleinen Augenzwinkern gezeichnet sind. Das Ende endete ganz so, wie ich es mir gewünscht hatte, aber nicht zu hoffen gewagt habe. Es ist ein sehr schönes und lustiges Ende, daß aber auch ein wenig zum Nachdenken anregt. Über die Bedeutung von Ruhm, Forschung und Tierschutz. Dabei ist es für Kinder aber nicht unbedingt vorsehbar. Am allerschönsten ist aber, daß der Neid in der Stallmädchenband auf Dauer einfach keinen Platz hat, egal welche Art von Neid! Absolut verdiente und neidfreie 5 von 5 Sternen.

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