Astrid Gavini

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Autor von Seelen im Nebel, Seelen im Dunkel: Historischer Roman und weiteren Büchern.

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Yellow Hawk - Moondancer Saga Band I

Yellow Hawk - Moondancer Saga Band I

 (1)
Erschienen am 01.12.2013
Yellow Hawk

Yellow Hawk

 (1)
Erschienen am 18.07.2010
Seelen im Zwielicht: Historischer Roman

Seelen im Zwielicht: Historischer Roman

 (1)
Erschienen am 09.05.2016
Seelen im Nebel: Historischer Roman

Seelen im Nebel: Historischer Roman

 (1)
Erschienen am 08.04.2016
Seelen im Nebel

Seelen im Nebel

 (1)
Erschienen am 09.07.2018
Seelen im Dunkel: Historischer Roman

Seelen im Dunkel: Historischer Roman

 (1)
Erschienen am 15.10.2016
Crossover - Der Dom der verlorenen Seele

Crossover - Der Dom der verlorenen Seele

 (0)
Erschienen am 01.07.2014

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Rezension zu "Yellow Hawk - Moondancer Saga Band I" von Astrid Gavini

Yellow Hawk
Thunderdreamervor 4 Jahren

Schon vor einigen Jahren habe ich das erste Buch von Astrid Gavini, "Moondancer"(damals noch in einem Band), gelesen und sehr genossen ... jetzt also "Yellow Hawk", das Buch, das eigentlich eine Ergänzung bzw. die Vorgeschichte zum ersten Buch darstellt. Und ich denke, nachdem ich es gelesen habe, werde ich mir auch Moondancer nochmals vornehmen ...
In diesem Fall liegt eine völlig neu bearbeitete Auflage des zuvor im Persimplex Verlag Wismar erschienenen Buches vor. Und ich muss sagen: Es gefällt mir sehr gut. Auch das neue Cover ist überaus gelungen!

Worum aber geht es?
Süd-Dakota in den späten sechziger Jahren ... Den Zeiten der Bürgerrechtsbewegungen und der Anfangsphase des AIM (American Indian Movement. Die unterdrückten Rassen Amerikas fordern endlich ihre Rechte ein, etwas, was die weiße Obrigkeit nicht gerne sieht, und mit allen Mitteln (und dazu zählen durchaus auch solche, die ausdrücklich nicht rechtsstaatlich sind!) zu unterbinden versucht.
Der junge Lakota Yellow Hawk erlebt als kleiner Junge den tragischen Tod seiner Eltern mit, die bei einem Autounfall umkommen. Ihm bleibt nur der ältere Bruder, der dann, mit seinen ebenfalls erst vierzehn Jahren, für ihn sorgt. Leider tut er das, da ihm keine andere Möglichkeit bleibt, auf nicht ganz legalem Wege, sodass irgendwann das Unvermeidliche eintritt: Er wird verhaftet.

Der ältere Bruder muss ins Gefängnis, und für Yellow Hawk beginnt eine Odyssee, die ihn zunächst an einen Ort führt, der von allen Menschen seines Volkes wohl am meisten gefürchtet wird. In eines der berüchtigten Internate, die man errichtet hat, um Indianerkinder umzuerziehen, bzw. sie im Sinne der weißen Gesellschaft zu erziehen. Und das geschieht oftmals auf eine Art und Weise, die den Vorstellungen der Ureinwohner Amerikas absolut entgegengesetzt ist ...

Doch Yellow Hawk hat einen starken Schutzgeist, der ihm hilft, auch diese Qualen zu überstehen. Zudem hat er das "Glück", kurz darauf von weißen Eltern adoptiert zu werden, welche ihm zwar nicht die verlorene Familie ersetzen, ihm jedoch eine gute Schulbildung ermöglichen.
Aus Pat Yellow Hawk wird, zumindest offiziell, Pat Nielsson, der Sohn wohlhabender weißer Bürger. Später dann tritt er in den Polizeidienst ein, wird Offizier des BIA (Bureau of Indian Affairs) und Student im Fach Jura. Sein Ziel ist es, ganz im Sinne der weißen Meinung, seinen "zurückgebliebenen" roten Verwandten zu helfen. Alles scheint geregelt ... bis er einen speziellen Auftrag des FBIs erhält. Er soll als Undercoveragent ausgerechnet nach Pine Ridge gehen, der großen Reservation der Oglala-Lakota ... seines Volkes. Und dieser Auftrag stürzt ihn in eine wirkliche
Identitätskrise, die schlimm zu enden droht ... wäre da nicht der Geist des Habichts, seines Totems aus Kindertagen, der über ihn wacht ...
Ein tolles Buch, sehr lebhaft geschrieben, mitreißend ... empfehlenswert!

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Rezension zu "Yellow Hawk" von Astrid Gavini

Spirit of the hawk!
Thunderdreamervor 5 Jahren

Schon vor einigen Jahren habe ich das erste Buch von Astrid Gavini, "Moondancer", gelesen und sehr genossen ... jetzt also "Yello Hawk", das Buch, welches eigentlich eine Ergänzung bzw. die Vorgeschichte zum ersten Buch darstellt. Und ich denke, nachdem ich es gelesen habe, werde ich mir auch Moondancer nochmals vornehmen ...

Worum aber geht es?
Süd-Dakota in den späten sechziger Jahren ... Den Zeiten der Bürgerrechtsbewegungen und der Anfangsphase des AIM (American Indian Movement. Die unterdrückten Rassen Amerikas fordern endlich ihre Rechte ein, etwas, was die weiße Obrigkeit nicht gerne sieht, und mit allen Mitteln ( und dazu zählen durchaus auch solche, die ausdrücklich nicht rechtsstaatlich sind!) zu unterbinden versucht.
Der junge Lakota Yellow Hawk erlebt als kleiner Junge den tragischen Tod seiner Eltern mit, die bei einem Autounfall umkommen. Ihm bleibt nur der ältere Bruder, der dann, mit seinen ebenfalls erst vierzehn Jahren, für ihn sorgt. Leider tut er das, da ihm keine andere Möglichkeit bleibt, auf nicht ganz legalem Wege, sodass irgendwann das Unvermeidliche eintritt. Er wird verhaftet.
Der ältere Bruder muss ins Gefängnis, und für Yellow Hawk beginnt eine Odyssee, die ihn zunächst an einen Ort führt, der von allen Menschen seines Volkes wohl am meisten gefürchtet wird. In eines der berüchtigten Internate, die man errichtet hat, um Indianerkinder umzuerziehen, bzw. sie im Sinne der weißen Gesellschaft zu erziehen. Und das geschieht oftmals auf eine Art und Weise, die den Vorstellungen der Ureinwohner Amerikas absolut entgegengesetzt ist ...
Doch Yellow Hawk hat einen starken Schutzgeist, der ihm hilft, auch diese Qualen zu überstehen. Zudem hat er das "Glück", kurz darauf von weißen Eltern adoptiert zu werden, welche ihm zwar nicht die verlorene Familie ersetzen, ihm jedoch eine gute Schulbildung ermöglichen.
Aus Pat Yellow Hawk wird, zumindest offiziell, Pat Nielsson, der Sohn wohlhabender weißer Bürger. Später dann tritt er in den Polizeidienst
ein, wird Offizier des BIA (Bureau of Indian Affairs) und Student im Fach Jura. Sein Ziel ist es, ganz im Sinne der weißen Meinung, seinen "zurückgebliebenen" roten Verwandten zu helfen. Alles scheint geregelt ... bis er einen speziellen Auftrag des FBIs erhält. Er soll als Undercoveragent ausgerechnet nach Pine Ridge gehen, der großen Reservation der Oglala-Lakota ... seines Volkes. Und dieser Auftrag stürzt ihn in eine wirkliche Identitätskrise, die schlimm zu enden droht ... wäre da nicht der Geist des Habichts, seines Totems aus Kindertagen, der über ihn wacht ...
Ein tolles Buch, sehr lebhaft geschrieben, mitreißend ... empfehlenswert!

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