Astrid Geisler , Christoph Schultheis Heile Welten

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Inhaltsangabe zu „Heile Welten“ von Astrid Geisler

Rechtsradikale erkennt man längst nicht mehr nur an Springerstiefeln und kahlrasierten Schädeln. Die Rechte hat ein neues Gesicht: Sie sitzen im Elternbeirat, kaufen Gemüse aus der Region und nennen ihren Sohn Siegfried. Astrid Geisler und Christoph Schultheis haben in einer Subkultur in Deutschlands Gesellschaft recherchiert, die sich nach außen bürgerlich gibt, aber im Innern für Nationalismus und Antisemitismus kämpft. Sie gewinnt Anhänger, die sich von der Politik im Stich gelassen fühlen: in der Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut, in ihren Ressentiments, die sie gegen Ausländer hegen. Hier lauert eine versteckte Gefahr.

Ein interessantes Sachbuch für jene Leute die mehr über Fälle wissen möchten die mit den Rechtsradikalen zu tun haben.

— ban-aislingeach
ban-aislingeach

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

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        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • rechter Alltag in Deutschland

    Heile Welten
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    13. July 2016 um 15:44

    Das Sachbuch „heile Welten – rechter Alltag in Deutschland“ wurde von den Journalisten Astrid Geisler und Christoph Schultheis geschrieben. 2011 ist es im Carl Hanser Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten. Astrid Geisler hat nicht nur Journalismus, sondern auch Politik studiert. Nach ihrem Studium absolvierte sie ein Praktikum in der französischen Nationalversammlung. Danach entschied sie sich jedoch für den Journalismus. So arbeitet sie von 2000 – 2002 als Politikredakteurin beim Berliner Online-Dienst Netzeitung. Anschließend war sie zwei Jahre Norddeutschland Korrespondentin der Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP) und schrieb in dieser Zeit als freie Journalistin Beiträge für verschiedene Magazine und Zeitungen. Seit 2004 ist sie Redakteurin im Inlandsressort der taz mit Schwerpunkt Innere Sicherheit und Rechtsextremismus. In dem Sachbuch geht es um verschiedene Fälle die alle mit den Nazis zu tun haben. Ich persönlich kannte keinen von diesen Fällen und fand alle interessant, besonders gut und gelungen fand ich die Mischung. Es wurden sowohl Leute und Familien beschrieben die mit den Nazis zu tun haben ob nun freiwillig oder nicht wie auch über die Gegner. Zum Beispiel geht es im ersten Kapitel gleich um eine nette junge Frau, bei der ich solch eine Gesinnung nie vermutet hätte und dann geht es um eine Familie die ihren jüngsten Söhn an die Rechten verloren hat. Dann geht es zum Beispiel um ein Dorf welches lieber ein teures Grundstück bzw. Hotel kaufte bevor ein bekannter Nazi dies tun konnte. Die Autoren haben einen sehr flüssigen Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt und es gab einige Zitate. Ich habe durch dieses Buch nicht nur einige Fälle kennen gelernt, sondern auch, dass ein Nazi nicht gleich so ist wie man sich solch einen vorstellt. Es gibt auch Leute unter ihnen die eher an Grüne als an Rechtsradikale erinnern. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es ist ein Sachbuch für Leute die mehr über die Rechten wissen wollen und nichts gegen einen objektiven Bericht über diese haben.

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  • Rezension zu "Heile Welten" von Astrid Geisler

    Heile Welten
    Sokrates

    Sokrates

    26. March 2012 um 08:56

    Viele der in diesem Band beschriebenen Einzelfälle unscheinbarer Rechtsextremisten ist bereits durch Funk, Fernsehen oder Print gegeistert, verlieren aber trotzdem nicht an Brisanz. Rechtes Gedankengut kommt heute in vielen Bereichen "salonfähig" daher, wird von den Betroffenen als solches garnicht oder zu spät erst erkannt. Gerade für Eltern stellt dies ein entscheidendes Problem dar, denn einerseits erweist sich die heutige Jugendkultur als unglaublich vielgestaltig und schnelllebig, auf der anderen Seite kapseln sich junge Leute in der Pubertät sowieso gerne ab, so dass ein "kontrollierter Umgang" mit Freunden, Ideen oder Freizeitbeschäftigungen für die Eltern schwierig wird. Besser deshalb, wenn sie dieses Buch lesen und für die unauffällige Szene, die manchmal wie der Nachbar von nebenan daherherkommt, ein Gefühl entwickeln, um am Ende besser bewerten und handeln zu können. Erschreckende, abstoßende und beunruhigende Fälle in diesem Buch, von denen man noch nicht einmal beschwichtigend behaupten könnte, sie wären "nur" Einzelfälle!

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