Astrid H. Roemer

 4,3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor*in von Könnte Liebe sein, Könnte Liebe sein und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Astrid H. Roemer, geboren 1947 in Paramaribo (Suriname), einer ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika. Sie hat Theaterstücke, Lyrik sowie zahlreiche Romane publiziert, in denen sie Fragen der Heimat, Familie, Identität und postkolonialen Politik verhandelt. 2016 hat sie den renommierten P.C.-Hooft-Preis für ihr Gesamtwerk erhalten, 2021 als erste POC den Prijs der Nederlandse Letteren 2021, den wichtigsten Literaturpreis für Autor*innen niederländischer Sprache. Im Residenz Verlag erschien 2022 „Gebrochen-Weiß“, das auf Platz 1 der Litprom-Weltempfänger Bestenliste stand.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Astrid H. Roemer

Cover des Buches Gebrochen-Weiß (ISBN: 9783701717675)

Gebrochen-Weiß

 (1)
Erschienen am 14.03.2023
Cover des Buches Vom Wahnsinn einer Frau (ISBN: 9783701717828)

Vom Wahnsinn einer Frau

 (1)
Erschienen am 04.03.2024

Neue Rezensionen zu Astrid H. Roemer

Cover des Buches Vom Wahnsinn einer Frau (ISBN: 9783701717828)
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Rezension zu "Vom Wahnsinn einer Frau" von Astrid H. Roemer

Ein Roman, wie ein Fiebertraum
_leserin_vor 2 Monaten

Aufgrund seiner Gewalttätigkeit möchte Noenka nach nur neun Tagen Ehe die Scheidung von Louis - er lehnt ab. Noenka verlässt ihn trotzdem. Sie geht ihren eigenen Weg, der kein einfacher ist. In Suriname, ein kleiner Staat im Norden Südamerikas, ist familiäre Gewalt Privatsache, keine*r mischt sich ein, aber schon gar nicht verlässt man wegen Gewalt seinen Ehemann.

Auf der Suche nach einer Bleibe lernt sie Ramses kennen, aber diese Beziehung ist für sie nicht ernsthaft. Schon gar nicht will Noenka sich auf ihn einlassen und Kinder haben, schließlich ist sie ja noch verheiratet. Und dann kommt sie bei Gabrielle unter und die Leidenschaft zu dieser Frau fühlt sich richtig an, ist jedoch gegen die gesellschaftlichen Konventionen des religiösen Karibikstaates.

Der Roman ist nicht ganz einfach zu lesen. Ein Großteil des Romans wird mit Personalpronomen geschrieben und man weiß oft nicht wer mit „sie“ und „er“ gemeint ist. Erst viel später erschließt sich oftmals, um wen es sich handelt. Man trifft auf Begebenheiten, die in der Gegenwart beginnen und plötzlich in der Vergangenheit enden. Also alles sehr sprunghaft, manchmal klar, dann wieder verwirrend und es ist während des Lesens nicht immer auszumachen, ob eine erzählte Episode zurückgeblickt oder die aktuelle Geschichte weitererzählt wird. Irgendwo habe ich gelesen, der Roman liest sich wie ein Fiebertraum. Das kann ich bestätigen.

Ich fand das Lesen des Romans recht anstrengend, es hat aber einige interessante Aspekte: wie in dem karibischen Suriname mit Misogynie, Patriachat, Liebe, Rasse, Religion und Familienbeziehungen umgegangen wird.

Cover des Buches Könnte Liebe sein (ISBN: 9783827002884)
krimtangos avatar

Rezension zu "Könnte Liebe sein" von Astrid H. Roemer

Rezension zu "Könnte Liebe sein" von Astrid H. Roemer
krimtangovor 17 Jahren

Die Autorin erhielt für dieses Buch den LiBeraturpreis 1999.

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