Astrid Henn

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Astrid Henn

Astrid Henn studierte in Aachen, zeichnete, malte, typografierte, fotografierte und landete nach ihrem Abschluss im Dschungel der Hamburger Werbeagenturen. Hier kämpfte sie mit Pflegeproduktherstellern und Tütensuppenfabrikanten, entkam aber diesem lebensfeindlichen Umfeld durch den rettenden Schritt in die Selbständigkeit. Sie lebt heute immer noch in Hamburg, arbeitet aber seit einigen Jahren nur noch als Illustratorin und Tütensuppen kommen nicht auf den Tisch.  

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Ich kann lesen! Lustige Geschichten zum ersten Lesen" von Astrid Henn

Lesen lernen mit Urmel, Tamino Pinguin und vielen anderen
Fernweh_nach_Zamonienvor 3 Monaten

Inhalt: 

- "Urmel in der See" von Max Kruse
- "Mein bester Freund und das Verlieben" von Joachim Friedrich
- "Zahlen her!", sagt der Bär von Edith Schreiber-Wicke
- "Leanders Geheimnis" von Hortense Ulrich
- "Tamino Pinguin und das größte und schönste Geschenk der Welt" von Christian Berg
- "Autoverrückt" von Christian Thielmann
- "Die Rüpelschule" von Michael Ende
- "Du bist ein echtes Wundertier" von Jeanette Randerath
- "Das Findel-Ei" von Angelika Glitz
- "Wo steckt Tella?" von Otfried Preußler 

Rätsel, Reime und Geschichten von den beliebtesten Kinderbuchautoren zum Selberlesen.


Illustrationen: 

Alle paar Seiten findet sich sich eine farbenfrohe Illustration (teils halb- mal ganzseitig).
Das Buchcover wurde von Astrid Henn illustriert, wohingegen die Zeichnungen aus den Originalgeschichten stammen.
Ein bunter Mix aus verschiedenen Zeichenstilen.
Die Zeichnungen von Urmel wurden nachträglich coloriert.


Altersempfehlung: 

ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
oder für geübte Leser (etwa ab der 2. Klasse)

Die Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß, der Text ist durchgehend linksbündig. Jedoch fehlt eine Unterteilung der einzelnen Erzählungen (Absätze, Kapitel o.ä.). Nur "Leanders Geheimnis" ist in Kapitel aufgeteilt.

Insbesondere bei Urmel und den Sprachfehlern der Bewohner Titiwus (z.B. Äch habe Hälfe geholt. statt Ich habe Hilfe geholt) ist es jedoch fraglich, ob diese Geschichten perfekt für Erstleser sind. Hier komme ich selbst manchmal beim Vorlesen ins straucheln ;-)


Mein Eindruck:

Bereits optisch macht das Buch einen sehr guten und hochwertigen Eindruck: gebunden, kompakt und für Leseanfänger nicht zu schwer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

Der Sammelband enthält eine bunte Mischung aus spannenden, lustigen und abenteuerlichen Kurzgeschichten 

Alle Erzählungen sind Original-Werken entnommen z. B. "Die Geschichte von den Nilpferden" von Ursula Wölfel aus "Achtundzwanzig Lachgeschichten"

Doch auch wenn man die Charaktere wie Urmel oder die vorherige Handlung des jeweiligen Buches noch nicht kennt, kann man leicht der Geschichte folgen.

Neben den Kurzgeschichten finden sich Buchstaben-Rätsel und Reime, z.B. "Die Rüpelschule". 
Bei " 'Zahlen her!', sagt der Bär" gibt es lustige Tiergedichte, bei denen am Ende jedes Vierzeilers das fehlende Reim-Wort (eine Zahl) errechnet und ergänzt werden muss.

Lösungen gibt es am Ende des Buches. 

Nicht alle Geschichten gefallen mir gleich gut bzw. schlecht.

Top:
Der Schreibstil bei "Leanders Geheimnis" ist zauberhaft leicht und ein großes Vergnügen zu lesen, die Charaktere sind liebenswert und das Abenteuer spannend und humorvoll erzählt.

"Mein bester Freund und das Verlieben" beschreibt kindgerecht und einfühlsam das Gefühl des Verliebtseins.

"Urmel in der See" kenne ich bereits seit meiner Kindheit und die lustigen und sympathischen Titiwu-Bewohner sind mir einfach ans Herz gewachsen.


Flop:
Keine

Alle anderen sind guter Durchschnitt, d.h. unterhaltsam aber nicht herausragend.

Bei der Vergabe der Sterne habe jede Geschichte separat betrachtet und der Mittelwert daraus schlägt sich bei der endgültigen Bewertung nieder (4,7 von 5).



Fazit:

Ein kleiner Wälzer für Leseanfänger.
Für den Preis erhält man eine sehr gute Qualität. Falsch machen kann man hier nichts, denn selbst wenn von den Geschichten nur drei oder vier gefallen, hat sich die Lektüre bereits gelohnt.

Favorit:
"Urmel in der See" und "Leanders Geheimnis" sowie "Mein bester Freund und das Verlieben"

Flop:
Keine 

Aufgrund der großen Fibelschrift für geübte Leseanfänger (etwa 2. Klasse) sehr gut geeignet.

Zudem sind die (teilweise) nachcolorierten Zeichnungen und farbigen Illustrationen zauberhaft.


... 
Rezensiertes Buch "Ich kann lesen! Lustige Geschichten zum ersten Lesen" aus dem Jahr 2018

...

Hinweis:

Neuauflage in gekürzter Fassung von "Jetzt lese ich! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen"

es fehlen: "Die Geschichte von den Nilpferden" und "Leo lernt zaubern"

gekürzt von 249 auf 203 Seiten


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Rezension zu "Ich kann lesen! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen" von Astrid Henn

Lesen lernen mit Abenteuern von Urmel und Dr. Brumm
Fernweh_nach_Zamonienvor 3 Monaten

Inhalt:


Verse, Geschichten und Rätsel von großen Autoren für kleine Leser:

- "Der irrste Schultag" von Edith Schreiber-Wicke 
- "Dr. Brumm liest ein Buch" von Daniel Napp aus "Dr. Brumm gibt Gas"
- "Kommt ein Vogel gelaufen" von Thomas Fuchs aus "Der Vogel Kakapo"
- "Die Geschichte von den Ferkelchen" von Jrsula Wölfel aus "Siebenundzwanzig Suppengeschichten"
- "Mein bester Freund und die Schatzsuche" von Joachim Friedrich
- "Vom Drachen, der zu den Indianern wollte" von Ottfried Preußler
- "Was ist ein Schnurps?" von Michael Ende
- "Tausche kleine Schwester gegen ..." von Daniela Kulot
- "Ibo traut sich" von Thomas Brinx
- "Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen" von Edith Schreiber-Wicke
- "Urmel kommt zur Welt" von Max Kruse aus "Geschichten vom Urmel"


Illustrationen:

Alle paar Seiten findet sich sich eine farbenfrohe Illustration (teils halb- mal ganzseitig).
Das Buchcover wurde von Astrid Henn illustriert, wohingegen die farbigen Zeichnungen aus den Originalgeschichten stammen.


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
oder für geübte Leser (etwa ab der 2. Klasse)

Die Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß, der Text ist durchgehend linksbündig. Jedoch fehlt meist eine Unterteilung der einzelnen Erzählungen (Absätze, Kapitel o.ä.).

Die Geschichte von Dr. Brumm, die von vorneherein bereits kurz ist, wurde seltsamerweise in zwei Teile gesplittet.

"Ibo traut sich" ist in viele kurze Kapitel unterteilt, was das Lesen enorm erleichtert.

Bei einigen Geschichten ist es jedoch fraglich, ob sie für Erstleser geeignet sind:
Insbesondere bei Urmel und den Sprachfehlern der Bewohner Titiwus komme selbst ich beim Vorlesen manchmal ins Straucheln.
"Tschuerst techerbricht man sich immer die Techunge! bzw. Zuerst zerbrächt man säch ämmer dä Zunge!"



Mein Eindruck:

Bereits optisch macht das Buch einen hochwertigen Eindruck, denn es ist gebunden, kompakt und für Leseanfänger vom Gewicht her nicht zu schwer.

Dieser Sammelband enthält eine kunterbunte Mischung aus humorvollen, abenteuerlichen und spannenden Kurzgeschichten.

Alle Erzählungen sind Original-Werken entnommen z. B. "Kommt ein Vogel gelaufen" von Thomas Fuchs aus "Der Vogel Kakapo".

Doch auch wenn man die Charaktere Urmel, Dr. Brumm u.a. oder die vorherige Handlung des jeweiligen Buches noch nicht kennt, kann man leicht der Geschichte folgen.

Zusätzlich zu den Kurzgeschichten gibt es Reime (Was ist ein Schnurps? und Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen) und Wörter-Rätsel.

Nicht alle Geschichten gefallen mir gleich gut bzw. schlecht.

Top:
"Urmel kommt zur Welt" ist der Beginn der großartigen Abenteuer des kleinen, frechen Urmel. Da ich mit diesen Geschichten aufgewachsen bin, bin ich wahrscheinlich ein wenig voreingenommen ;-)

"Tausche kleine Schwester gegen ..." ist eine irre lustige Geschichte, die vielen Geschwisterkindern sehr bekannt vorkommen wird.

Bei "Mit Ottern stottern, mit Drachen lachen" können Kinder mitdichten, da bei jedem der Vierzeiler das letzte Wort fehlt. 


Flop:
Keine

Alle anderen sind guter Durchschnitt.

Bei der Vergabe der Sterne habe jede Geschichte separat betrachtet und der Mittelwert daraus schlägt sich bei der endgültigen Bewertung nieder (4,5 von 5 Sternen).


Fazit:

Für den Preis erhält man eine sehr gute Qualität und einen kleiner Wälzer für Leseanfänger. Falsch machen kann man hier nichts, denn selbst wenn von den Geschichten nur drei oder vier gefallen, hat sich die Lektüre bereits gelohnt.

Favorit:
"Urmel kommt zur Welt"

Flop:
Keine

Aufgrund der großen Fibelschrift für geübte Leseanfänger (etwa 2. Klasse) sehr gut geeignet.

Zudem sind die (teilweise) nachcolorierten Zeichnungen und farbigen Illustrationen zauberhaft.


... 
Rezensiertes Buch "Ich kann lesen! Kunterbunte Geschichten zum ersten Lesen" aus dem Jahr 2016

Achtung: Diese Ausgabe ist eine "leicht veränderte" Neuauflage. Das Original ist 2011 erschienen.







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Rezension zu "Ich kann lesen! Lustige Geschichten zum ersten Lesen" von Astrid Henn

bunte Mischung
coffee2govor 2 Jahren

Die Geschichten von diversen Autoren sind eine bunte Mischung, sodass für jeden etwas passendes dabei sein wird. Meine Töchter haben fast alle Geschichten lustig gefunden, am besten hat uns "Leanders Geheimnis" gefallen. Ich finde, dass die Altersangabe mit 6 Jahren stimmig ist und sich das Buch für Mädchen als auch Buben für die ersten gemeinsamen Leseversuche mit Erwachsenen eignen und für etwas geübtere LeserInnen auch zum selberlesen. Die große Schrift und die vielen bunten Zeichnungen unterstützen auch Kinder, die nicht ganz so gerne lesen.


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