Astrid Korten Wintermorde

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Inhaltsangabe zu „Wintermorde“ von Astrid Korten

Wintermorde Wut * Hass * Rache Was wir taten, war unvorstellbar. Verlegerin Alma, erdrückt von Beruf, Familie und dem Desinteresse ihres Mannes, sucht nach radikaler Veränderung. Sie will ihren Mann loswerden. Alma sucht nach Gleichgesinnten und findet sie in einem Chatroom. Vier Frauen, ein gemeinsamer Nenner: Wut. Doch dann geschieht ein heimtückischer Mord, der wie ein Albtraum auf Almas Brust lastet. Als sie begreift, dass sie die Hauptfigur in einem perfiden Rachespiel ist, ist es zu spät. Ein packender Psychothriller, in dem nichts so ist, wie es scheint, und der den Leser fassungslos zurücklässt. Erste Buchkritiken: Als hätte Gillian Flynn (Gone Girl) die Desperate Housewives ersonnen, so liest sich der neue Thriller von Astrid Korten, der mit dem verzweifelten Entschluss einer betrogenen Ehefrau beginnt und in einen packenden Strudel aus Tod und Täuschung mündet. Wolfgang Brandner, Kulturreferent Wenn man denkt, dass es gar nicht mehr böser geht, setzt Astrid Korten noch einen drauf! Chapeau! Wer Psychothriller mit Tiefgang, Wendungen und Überraschungen mag, wird "Wintermorde" lieben! Ein gut durchdachter und hervorragend erzählter Psychothriller! Alexandra Hoffmann, Thrillertante.blogspot.de

Männer, vor diesen Frauen müsst ihr euch in Acht nehmen!

— vronika22
vronika22

ein Psychothriller mit überraschender Wendung, aber bei weitem nicht der Beste der Autorin

— Engel1974
Engel1974

Spannende Lektüre mit mehreren schlüssigen Wendungen

— Tauriel
Tauriel

Spannender Krimi, der mich sehr nachdenklich und betroffen zurücklässt.

— Langeweile
Langeweile

Es ist spannend, in die Psyche dieser vier unterschiedlichen Frauen einzudringen und sie zunächst kennenzulernen.

— Livres
Livres

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  • Psychothriller mit Tiefgang und ziemlich schrägen housewives

    Wintermorde
    vronika22

    vronika22

    23. August 2017 um 20:50

    Inhalt:Verlegerin Alma ist in ihrer Ehe nicht mehr glücklich und fühlt sich von ihrem Mann nicht mehr geliebt. In einem Chatroom lernt sie die Frauen Greta, Sophie und Marie kennen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Die Frauen treffen sich nun regelmäßig, anfangs im Chat, und dann aber auch freitagsabends real. Aus einem Spiel wird bitterer Ernst und es geschieht ein Mord. Von nun an ist nichts mehr wie es war...Meine Meinung:Es handelt sich um einen Psychothriller mit Tiefgang!Erzählt wird er größtenteils von der Hauptprotagonistin Alma in der Ich-Form. Zwischendurch gibt es immer wieder Tagebucheinträge eines Häftlings. Bis unmittelbar zum Ende wusste ich nicht wer sich hinter dem Gefangenen verbirgt.Die vier Freundinnen erinnern anfangs ein wenig an die "Desperate Housewives", allerdings ist die Geschichte hier sehr viel spannender und mit mehr Tiefe. Sie machen alle vier einen sehr strangen und mysteriösen Eindruck. Einerseits jammern sie nur über ihre Männer und sind nicht in der Lage mit ihnen mal Tacheles zu reden, andererseits sind sie sogar in  der Lage einen Mord zu begehen.Im Laufe der Geschichte erhält man einen kleinen Einblick in die Psyche dieser Frauen, wenngleich ich mich wenig oder garnicht mit ihnen identifizieren konnte.I m Gegenteil, teilweise fand ich das schon etwas erschreckend. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Autorin tatsächlich Frauen zur Thematik Ehebruch befragt hat, und diese Ergebnisse mit in das Buch eingeflossen sind.Es werden sehr viele ernste Themen wie Ehebruch, Wut, Familienehre usw. angerissen.Vom Schreibstil her ist das Buch wirklich gut und flüssig zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz. Besonders gut hat mir gefallen, dass es einen durchgehenden Spannungsbogen gibt und die Spannung wirklich bis zum Ende durchgehalten wird. Es gibt Überraschungen und Wendungen, die alles in einem anderen Licht scheinen lassen. Und am Ende hat Astrid Korten nochmal eine dicke Überraschung parat, die dann im Nachhinein einiges in dem Buch noch verständlicher und logischer macht. Alles in allem ein Psychothriller, den ich vor allem gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte. Er ist wirklich spannend geschrieben, gut durchdacht, und in sich schlüssig. Er hat mich auch ein wenig zum Nachdenken angeregt. Ich kann dieses Buch allen Frauen empfehlen, die gerne anspruchsvolle Psychothriller lesen.

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  • ein Psychothriller mit überraschender Wendung, aber bei weitem nicht der Beste der Autorin

    Wintermorde
    Engel1974

    Engel1974

    23. August 2017 um 18:05

    „Wintermorde“ von Astrid Korten, ist eine überarbeitete Fassung ihres Psychothrillers „Eiskalte Rache“. Um was geht es? Die Chatbekannten Alma, Marie, Greta und Sophie verbindet Eines, sie sind in ihrer Ehe nicht gerade glücklich. Bei der Einen ist es Desinteresse des Mannes, bei Einer anderen geht der Ehemann fremd usw. Alle vier haben eine enorme Wut gegen ihre Ehemänner und suchen nach radikaler Veränderung. Da berichtet Sophie, die als Ärztin in einem Krankenhaus arbeitet, von einem kleinen, grausamen Mädchen, welches von ihrem Babysitter vergewaltigt wurde. Da die Eltern dieses Mädchens lieber die Straftat vertuschen, als zur Polizei zu gehen, beschließen die vier Frauen dem Babysitter einen Denkzettel zu verpassen, dieser geht jedoch gehörig daneben. Des Weiteren gerät ein Schauspieler, der seine Ehefrau misshandelt ins Visier der vier Frauen. Erst viel zu spät merken drei von ihnen, dass sie Figuren in einem Rachespiel sind, denn eine von ihnen spielt ein falsches Spiel. Meinung: Astrid Korten gewährt in ihrem Psychothriller tiefe Einblicke in die Welt verzweifelter und betrogener Ehefrauen. Es geht, wie es für einen Thriller üblich ist um Mord und Täuschung und zum Schluss ist nichts mehr so, wie man s eigentlich vermutet hat. In all diesen Sachen und vor allem, die Leser zum Ende hin zu verblüffen hat die Autorin ein riesen Talent. Ihre Thriller sind spannend, flüssig zu lesen und von der ersten Seite an fesselnd. Da ich schon eigne Thriller von der Autorin gelesen habe, habe ich mich auch auf diesen gefreut. Doch dieser hier ist anders, anders geschrieben, nicht ganz so fesselnd und am Anfang vom Verständnis her etwas schwierig. Der Schreibstil wirkt im Vergleich zu den anderen Thrillern regelrecht abgehackt, das mag dem geschuldet sein, das es u.a. um ein Tagebuch eines Häftlings geht, aber mir fehlt die „Flüssigkeit“ beim Lesen. Mit den Protagonisten bin ich leider auch nicht recht warm geworden, ich wusste teilweise nicht, ob ich Mitleid mit ihnen haben sollte oder nicht. Für vier sehr bodenständige Frauen, reagieren diese hier manchmal doch sehr naiv. Mag allerdings auch sein, dass diese Charaktere mit Absicht so dargestellt wurden, um aufzuzeigen, dass Zorn und Wut keine „guten Freunde“ sind. Fazit: ein Psychothriller mit überraschender Wendung, aber bei weitem nicht der Beste der Autorin

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  • Männer, nehmt euch in Acht vor der Frauenwelt!

    Wintermorde
    melanie1984

    melanie1984

    21. August 2017 um 18:50

    Alma ist unglücklich mit ihrem Leben, vor allem aber in ihrer Ehe. Eine Herz-OP verändert Alma radikal. In einem Chatroom lernt sie Leidensgenossinnen kennen. Gemeinsam schmieden die Frauen Pläne, ohne zu merken, dass sie selbst Marionetten sind, um Rachegelüste auszuleben.Hauptfiguren sind vier im Beruf erfolgreiche Frauen. Sie arbeiten als Anwältin, Ärztin, Kripobeamtin und Lektorin. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie fühlen sich in ihrer Ehe ungeliebt und schüren eine beinahe unbändige Wut. Ihre Fantasien nehmen schnell eine Eigendynamik an, die kaum mehr zu stoppen ist. Ihre Wut auf die eigenen Männer projizieren sie auf andere und meinen, der Frauenwelt einen Gefallen zu tun, wenn sie die Bestien beseitigen.Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Alma erzählt. Immer wieder gibt es Sprünge in die Gegenwart, die aus der Sicht eines Häftlings beschrieben sind. Bis zum Schluss weiß man nicht, um wen es sich hierbei handelt. Kurze Passagen zeigen, wie sich die potentiellen Opfer verhalten könnten. Ich habe diese als Wunschvorstellungen der Frauen gesehen, um ihre Taten zu rechtfertigen. Mir erscheint die Thematik durchaus realistisch, denn aufgestaute Wut kann schnell eskalieren. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch gut getan, um mich noch besser in die Protagonisten hineinversetzen zu können. Die Herzoperation zu Beginn hat nämlich verhältnismäßig viel Platz eingenommen.Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt perfekt zum Titel. Der Titel wiederum ist für mich doch eher nichtssagend.FAZIT:Ein psychologisch raffinierter Thriller, der zum Nachdenken anregt. Männer, kümmert euch gut um eure Frauen, damit ihr nicht endet wie der Insasse!

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  • Sehr perfider Thriller

    Wintermorde
    Langeweile

    Langeweile

    21. August 2017 um 13:12

    Klappentext:Verlegerin Alma, erdrückt von Beruf, Familie und dem Desinteresse ihres Mannes, sucht nach radikaler Veränderung. Sie will ihren Mann loswerden. Alma und sucht nach Gleichgesinnten und findet sie in einem Chat Rom. Vier Frauen, ein gemeinsamer Nenner: Wut. Doch dann geschieht ein heimtückischer Mord, der wie ein Albtraum auf Almas Brust lastet, in dem ihr Winterherz mit neuer Herzklappe schlägt. Als sie begreift, dass sie die Hauptfigur in einem perfiden Rachespiel ist, Ist es zu spät. Ein packender Psychothriller, In dem nicht so ist, wie es scheint, und der den Leser fassungslos zurücklässt. Meine Meinung: Mit diesem äußerst spannendenden und gleichzeitig erschütternden Roman hat sich die Autorin selbst übertroffen. Auf eine eindringliche Weise schildert sie die Entwicklung von vier Frauen, die zwar mitten im Leben stehen, mit diesem aber sehr unzufrieden sind. Sie geben ihrer Wut immer mehr Raum und überschreiten dabei stetig neue Grenzen. Zum größten Teil bleibt das Ausmaß ihrer Aktionen von ihrer Umwelt unbemerkt. Sie selbst geraten in einen solchen Sog ,der sie nicht merken lässt,dass jemand im Hintergrund auf eine ganz perfide Weise die Fäden zieht. Genau wie in den vorigen Romanen der Autorin, werden auch hier laufend falsche Fährten für den Leser gelegt. Immer wenn ich gedacht habe, die ganze Sache zu durchschauen, wurde ich bald eines Besseren belehrt. Wie im Klappentext versprochen, bin ich nach der Lektüre fassungslos zurückgeblieben. Dazu beigetragen hat auch der Bericht über die eingehenden Recherchearbeiten der Autorin. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe voll Überzeugung fünf Sterne.

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  • Leserunde zu "WINTERMORDE: Eiskalte Wut" von Astrid Korten

    Wintermorde
    astridkorten

    astridkorten

    WUT * HASS * RACHEVier Frauen.Ein Nenner.W U TWas sie taten, war unvorstellbar.Verlegerin Alma, erdrückt von Beruf, Familie und dem Desinteresse ihres Mannes, sucht nach radikaler Veränderung. Sie will ihren Mann loswerden. Alma sucht nach Gleichgesinnten und findet sie in einem Chatroom. Vier Frauen, ein gemeinsamer Nenner: Wut. Doch dann geschieht ein heimtückischer Mord, der wie ein Albtraum auf Almas Brust lastet, in dem ihr Winterherz mit neuer Herzklappe schlägt. Als sie begreift, dass sie die Hauptfigur in einem perfiden Rachespiel ist, ist es zu spät. Ein packender Psychothriller, in dem nichts so ist, wie es scheint, und der den Leser fassungslos zurücklässt.Erste Buchkritiken:Als hätte Gillian Flynn (Gone Girl) die Desperate Housewives ersonnen, so liest sich der neue Thriller von Astrid Korten, der mit dem verzweifelten Entschluss einer betrogenen Ehefrau beginnt und in einen packenden Strudel aus Tod und Täuschung mündet. Wolfgang Brandner, KulturreferentLiebe Leserinnen und Leser,recht herzlich lade ich zur Leserunde "Wintermorde" ein.Verlost werden 5 Prints und 5 Ebooks. Die Bedingung ist wie immer die Rezension auf den diversen Plattformen.Ich freue mich auf Euch.Astrid Korten

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    • 183
  • Spannend!

    Wintermorde
    Livres

    Livres

    16. August 2017 um 12:27

    Alma ist eine erfolgreiche Verlegerin und scheint mit Mann und kleinem Kind eine Bilderbuchfamilie zu sein. Doch hinter der Fassade brökelt es: Alma hat große Herzprobleme und muss operiert werden, fühlt sich von ihrem Mann jedoch nicht unterstützt. Die Kommunikation zwischen den beiden ist am Nullpunkt angelangt, mit ihrer Ehe steht es nicht zum Besten, und Alma will am liebsten aus Famile/Kind/Karriere ausbrechen. Im Internet trifft sie auf Sophie, Marie und Greta und die 4 Frauen können sich endlich all das anvertrauen, was sie sonst nicht zu sagen wagen. Ihre Wut vereint sie und schweißt die Frauen regelrecht zusammen. Doch plötzlich geschieht ein Mord… Astrid Korten legt mit „Eiskalter Plan – Im Netz der Rache“ nach eigener Aussage ein „Psychogramm der Wut“ vor und finde diesen Ausdruck sehr passend. Es ist spannend, in die Psyche dieser vier unterschiedlichen Frauen einzudringen, sie zunächst kennenzulernen und dann mitzuerleben, wie die Gruppendynamik wirkt, bis zum unerwarteten Ende. Denn in diesem Buch ist nicht alles so, wie es scheint. Die Story beinhaltet einige Drehungen und Wendungen, die die Spannung nur noch verstärken. Es handelt sich hierbei nicht um einen Thriller im vielleicht „allgemeinen“ Sinne (wobei ich finde, dass es generell unterschiedliche Arten von Thrillern gibt), sondern um einen „leisen Thriller“. Dieser liefert eine sehr gelungene, spannende und äußerst packende Betrachtung von vier Frauen und den Dingen, die sich aus falsch verstandener Solidarität und durch gezielte Manipulation entwickeln können, so dass diese am Ende nicht mehr aufzuhalten sind. Die Geschichte wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Alma erzählt. Es gibt aber auch Passagen, die aus der Sicht anderer Personen geschildert werden, ebenso wie Tagebucheinträge eines Häftlings, die im Verlauf des Buches immer wieder neue, spannende Fragen aufwerfen. Die verschiedenen Perspektiven werden durch unterschiedliche Erzählstile zusätzlich voneinander „abgegrenzt“, was sehr gelungen umgesetzt war. Der Schreibstil im Allgemeinen ist, wie schon bei den anderen Büchern von Astrid Korten, wieder auf einem sehr hohen Niveau. Sie schafft es, äußerst wortgewandt die Geschichte voranzutreiben und gleichzeitig das Spannungslevel hoch zu halten.

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  • Spannend!

    Wintermorde
    Livres

    Livres

    16. August 2017 um 12:27

    Alma ist eine erfolgreiche Verlegerin und scheint mit Mann und kleinem Kind eine Bilderbuchfamilie zu sein. Doch hinter der Fassade brökelt es: Alma hat große Herzprobleme und muss operiert werden, fühlt sich von ihrem Mann jedoch nicht unterstützt. Die Kommunikation zwischen den beiden ist am Nullpunkt angelangt, mit ihrer Ehe steht es nicht zum Besten, und Alma will am liebsten aus Famile/Kind/Karriere ausbrechen. Im Internet trifft sie auf Sophie, Marie und Greta und die 4 Frauen können sich endlich all das anvertrauen, was sie sonst nicht zu sagen wagen. Ihre Wut vereint sie und schweißt die Frauen regelrecht zusammen. Doch plötzlich geschieht ein Mord… Astrid Korten legt mit „Eiskalter Plan – Im Netz der Rache“ nach eigener Aussage ein „Psychogramm der Wut“ vor und finde diesen Ausdruck sehr passend. Es ist spannend, in die Psyche dieser vier unterschiedlichen Frauen einzudringen, sie zunächst kennenzulernen und dann mitzuerleben, wie die Gruppendynamik wirkt, bis zum unerwarteten Ende. Denn in diesem Buch ist nicht alles so, wie es scheint. Die Story beinhaltet einige Drehungen und Wendungen, die die Spannung nur noch verstärken. Es handelt sich hierbei nicht um einen Thriller im vielleicht „allgemeinen“ Sinne (wobei ich finde, dass es generell unterschiedliche Arten von Thrillern gibt), sondern um einen „leisen Thriller“. Dieser liefert eine sehr gelungene, spannende und äußerst packende Betrachtung von vier Frauen und den Dingen, die sich aus falsch verstandener Solidarität und durch gezielte Manipulation entwickeln können, so dass diese am Ende nicht mehr aufzuhalten sind. Die Geschichte wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Alma erzählt. Es gibt aber auch Passagen, die aus der Sicht anderer Personen geschildert werden, ebenso wie Tagebucheinträge eines Häftlings, die im Verlauf des Buches immer wieder neue, spannende Fragen aufwerfen. Die verschiedenen Perspektiven werden durch unterschiedliche Erzählstile zusätzlich voneinander „abgegrenzt“, was sehr gelungen umgesetzt war. Der Schreibstil im Allgemeinen ist, wie schon bei den anderen Büchern von Astrid Korten, wieder auf einem sehr hohen Niveau. Sie schafft es, äußerst wortgewandt die Geschichte voranzutreiben und gleichzeitig das Spannungslevel hoch zu halten.

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