Astrid Korten Zeilengötter

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Inhaltsangabe zu „Zeilengötter“ von Astrid Korten

Sie sind Poeten.
Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen.
Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman "Ehe".
Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern.
Die Lesung hat verheerende Folgen.
Ein atemberaubender Psychothriller über zwei Autoren und das Böse zwischen den Zeilen.

Erste Pressestimme:
"Korten beherrscht den heimtückischen Mord und das perfide Rachespiel."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 2016 (Quelle:'Flexibler Einband/19.06.2017')

Toller Psychothriller mit kleinen Schönheitsmakeln.

— Steph86

Belangloser "Psychothriller" mit flachen Charakteren. Ständige Wiederholungen ermüden, ein wenig Spannung erst am Schluss. Viele Fehler.

— Schmiesen

Manchmal ist die Wahrheit grausamer als die abgründigste Autoren-Phantasie... http://irveliest.wordpress.com

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Schonungslos. Zum Nägel kauen!

— SonjaRuether

Ein Roman, der lange nachwirkt!

— Stefanie_Gregg

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— dreamlady66

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— Nox18

Beklemmend und erschütternd - einfach unvorstellbar

— tardy

Wenn Liebe zur Obsession wird ... - atemberaubender Psychothriller um ein Autorenpaar

— ech

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  • Zeilengötter

    Zeilengötter

    Steph86

    23. November 2017 um 18:58

    Buchinhalt Sie sind Poeten. Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman "Ehe". Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen. Ein atemberaubender Psychothriller über zwei Autoren und das Böse zwischen den Zeilen.   Leseeindruck Leider bin ich sehr schlecht in das Buch gekommen. Die ersten ca. 20 Seiten waren für mich nicht zu fassen und so war es bis dahin leider echt schwierig für mich. Da es allerdings nicht mein erstes Buch von Astrid Korten ist, dachte ich mir, dass es ja nur besser werden kann und so wurde ich auch nicht enttäuscht. Das Buch ist komplett durchgezogen in zwei Erzählperspektiven (Malin und Adrian) geschrieben und somit kann man sich auch in jede Situation toll hineinversetzen. Dies macht in dem Buch auch eine gewisse Spannung aus. Umso schockierender vielleicht, dass das Ganze auf einer wahren Begebenheit beruht. Bis auf die ersten Seiten verfügt das Buch, wie gewohnt bei der Autorin, über einen angenehmen Schreibstil, welcher dazu führt, dass man als Leser nur so durch die Seiten fliegt. Unangenehm aufgefallen sind mir hier jedoch die häufigen Rechtschreib- und Zeichenfehler. Das war ich so nicht gewohnt und liegt meiner Meinung nach auch eher am Lektorat und nicht an der Autorin selbst. Bei seinen eigenen Werken sieht man eben am Ende keine Fehler mehr.   Aufgrund der Anfangsprobleme und der häufig wiederkehrenden Fehler (ich hatte eben auch die erste Auflage) würde ich 3,5 Sterne geben und runde natürlich auf. Eine Leseempfehlung gibt es von mir obendrauf. PS: Hilfreich und auch aufschlussreich finde ich die Anmerkung zum Thema „Häusliche Gewalt“ am Ende des Buches. Sehr gelungene Zusammenfassung.

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  • Dramatisch, spannend, aufrüttelnd

    Zeilengötter

    powerwriter

    05. April 2017 um 10:13

    und in gewohnter Weise Nerven aufreibend. Zeilengötter hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt, gepackt und gehalten. Am Ende wurde ich von der aufrüttelnden Auflösung völlig überrascht. So macht das Krimilesen richtig Spaß. Der Autorin ist es gelungen in unvergleichlicher Weise eine wahre Begebenheit in eine spannungsgeladene Handlung zu verweben. Und wer meint, aufgrund seiner vielen gelesenen und gesehenen Krimis zu wissen, wie es ausgeht ... der wird genauso verblüfft sein wie ich. Atemloses Lesevergnügen pur. Bitte mehr davon

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  • Leserunde zu "ZEILENGÖTTER: Bis dass der Tod uns scheidet" von Astrid Korten

    Zeilengötter

    astridkorten

    EINE WAHRE BEGEBENHEITZWEI AUTORENEIN NENNERDAS BÖSE ZWISCHEN DEN ZEILENLiebe Leserinnen und LeserEndlich ist es wieder soweit. Nach achtzehn Monaten ist mein neuer Psychothriller erschienen. Im Dezember starten wir mit der Leserunde ZEILENGÖTTER - Bis dass der Tod uns scheidet. Ich freu mich sehr, Euch diesen besonderen Psychothriller vorstellen zu dürfen. Erinnert Ihr Euch an den Liebesroman "Die verlorenen Zeilen der Liebe", der in Paris spielte?  Nun,  ich bin den "Zeilen" und der Stadt Paris treu geblieben. Nur die Liebe zeigt sich von einer üblen Seite .... Aber wie immer: Nichts ist sowie es scheint. Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit.  Warum geht es? Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die grauenvollen Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen, autobiografischen Roman ‚Ehe‘. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen … Ein atemberaubender Psychothriller über zwei Autoren, eine Lesung und das Böse zwischen den Zeilen - und um die Frage: Wann erfahren wir, was und wer wir sind? Ich lade Euch recht herzlich zu einer gemeinsamen Leserunde ein. Verlost werden 20 x ein Ebook und 20 Printexemplare.  Wie gefällt Euch das Cover? Ich freue mich wie immer schon total auf die Leserunde! Liebe Grüße mitten ins Herz Astrid Korten  

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    • 919
  • Zeilengötter

    Zeilengötter

    Booky-72

    23. February 2017 um 15:50

    Malin ist Schriftstellerin und ihr neustes Werk ein Roman über eine Ehe, die von schlimmer Gewalt geprägt ist. So wie es auch in ihrer Ehe mit Adrian Bartosz zuging. Ihr Exmann ist ein bekannter Schriftsteller der „Zeilengott“. Auf der Lesung trifft sie auf ihn und versteht, er wird ihr dieses Buch und dass sie erfolgreicher zu werden scheint als er, niemals verzeihen. Die Erzählperspektiven abwechselnd aus beider Sicht und beginnend ziemlich weit in der Vergangenheit. Weitere Hauptcharaktere begleiten ihre Rollen extrem, wie z. B. Tónya, Adrians Adoptivschwester. Was an dem Psychothriller „Zeilengötter“ besonders krass ist und den Leser erschüttert, die Handlung bezieht sich auf wahre Begebenheiten. „Malin“ gibt es wirklich und das Thema „Häusliche Gewalt“ wird hier ziemlich gut verarbeitet und bringt den Leser an emotionale Grenzen. Absolut empfehlenswert.

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  • Leserunde zu "Die rote Löwin" von Thomas Ziebula

    Die rote Löwin

    ThomasZ

    Liebe Leseratten und Leserättinen! Euch allen ein glückliches Jahr 2017! Buchmäßig fängt es ziemlich gut an, denn am 13. Januar erscheint mein neuer historischer Roman „Die Rote Löwin“. Heute lade ich Euch zu einer Leserunde mit mir und meinem Buch ein. Die Geschichte in wenigen Sätzen: Anno 1205. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Rubina und ihr Bruder Waldemar auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machtgierigen Domdekans Laurenz. Der erkennt in Rubina – „Runja“ – die einmalige Gelegenheit, den Gelehrten Pirmin auszuschalten, seinen Rivalen um das Bischofsamt. Runja hat nämlich verblüffende Ähnlichkeit mit dessen verstorbener Frau. Mit ihrem Bruder als Druckmittel, zwingt Laurenz die junge Frau in den Orden der Vollstrecker, wo der Schwarze Abt Dagomar sie zur Mörderin ausbildet. Doch das Schicksal will es, dass Runja sich in Pirmin verliebt … Vorweg eine Warnung an alle besonders zart besaiteten unter Euch: „Die rote Löwin“ ist ein Thriller und es geht alles andere als friedlich und idyllisch zu in dieser Geschichte. Eine Leseprobe findet Ihr bei Amazon: https://www.amazon.de/Die-rote-L%C3%B6win-Historischer-Roman/dp/3404174763/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1483282238&sr=1-1&keywords=die+rote+l%C3%B6win#reader_3404174763 und demnächst auch auf meiner website http://www.thomas-ziebula.de/ Die Bewerbungsphase dauert bis zum 13. Januar. Mein großzügiger Verlag spendiert 25 Bücher. Ich wünsche mir Leserundenteilnehmer, die bereit sind, ihre Leseerfahrung mit der „roten Löwin“ aufzuschreiben und außer auf LB auch auf Amazon und anderen Plattformen als Rezension zu veröffentlichen. Ich grüße Euch herzlich und bin gespannt auf Eure Bewerbungen. Thomas Ziebula

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    • 400

    ech

    07. February 2017 um 13:43
    Beitrag einblenden
    Floh schreibt Rabenvögel sind ganz faszinierende Tiere. Ich greife automatisch zu Büchern, denen ein Rabe o.ä. ziert oder der Titel davon spricht. Hier habe ich einige beispiele:

    Dann dürfte das Buch "Zeilengötter" von Astrid Korten ja auch ein Buch nach Deinem Geschmack sein. Das Buch kann ich nicht nur wegen des Coverbildes sehr empfehlen. Sorry für die kurze ...

  • Erschreckend real...

    Zeilengötter

    unclethom

    29. January 2017 um 12:27

    Die Königin des Thrillers hat wieder zugeschlagen. Erschreckend real beschreibt Astrid Korten die Beziehung einer jungen Frau mit einem Autor. Als diese dann selbst zu schreiben beginnt, zeigt sich das wahre Gesicht des Autors. Es ist schlicht unmöglich zu erkennen was entspricht der Realität und was dem Wahn des Autors. Mehr möchte ich zur Story jetzt nicht sagen, denn ich denke ihr solltet das Buch selbst lesen. Aus zwei Erzählperspektiven wird die Story erzählt. Zum einen aus der Perspektive des Autors (Adrian) und aus der Perspektive der jungen Frau (Malin). Die Spannung ist von Anfang an sehr hoch gehalten und entlädt sich kurioserweise in gleich zwei hochdramatischen Finals. Denkt man nach dem ersten, dass es für Malin nun überstanden sei, muss man dann doch erkennen dass es doch eher der Anfang vom Ende ist, noch grausamer, noch brutaler. Sehr gut Charakterisiert Astrid Korten die Figur des Adrian, der von Neid und Eifersucht zerfressen, Malin das Leben zur Hölle macht. Man meint dass es sich hier um eine typische Beziehung handelt in der der Mann gewalttätig wird, doch ganz so einfach ist es nicht. Allerdings sind zu Anfang einige typische Reaktionen von Malin zu beobachten, die sich anfangs zumindest Teilweise selbst die Schuld gibt. Aber nur anfangs… Die Figuren sind wie man es von der Autorin gewohnt ist auch dieses Mal sehr plastisch beschrieben, so dass es dem Leser so vorkommt, man hätte reale Personen vor sich. Was aber dieses Mal wahrscheinlich daran liegt, dass es sich um eine reale Geschichte handelt. Mit ihrer Beschreibung der Schauplätze erzeugt Astrid Korten dann zusammen mit den Figuren, im Kopf des Lesern düstere Bilder , die nahezu wie ein Film vor dem inneren Auge ablaufen. Ich hatte zwischendurch das Gefühl Malins Schreie zu hören. Astrid Korten ist es wieder gelungen einen Roman zu schreiben, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Astrid Kortens Roman um Liebe und Hass erhält von uns 5 Sterne von 5. Auf eine Empfehlung verzichte ich dieses Mal, denn ich denke hier muss der Leser es sich überlegen ob er/sie sich diese Story antun kann, denn einige könnten es so oder so ähnlich durchaus selbst erlebt haben. Wer sich jedoch stark genug für die Story fühlt, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

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  • So ganz anders, als andere Psychothriller, aber genau deswegen phänomenal genial! *-*

    Zeilengötter

    YumikoChan28

    28. January 2017 um 18:48

    Das mag daran liegen, dass Zeilengötter – Bis das der Tod uns scheidet von Astrid Korten, auf einer wahren Begebenheit beruht. Jetzt könnte man sich fragen: Astrid Korten... Astrid Korten... wer ist diese Autorin? Nie von ihr gehört. So ging es mir nämlich auch, bevor ich diesen Thriller zur Hand genommen habe. Doch, dass ich sie zuvor nicht kannte, ist definitiv ein Fehler gewesen, denn was diese Schriftstellerin mit diesem Roman geschafft hat, ist schlicht weg unglaublich... Inhalt: Sie sind Poeten. Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen. Malin Remy ist eine gefeierte Autorin. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz und auf dem Gipfel ihres Erfolgs, kommt für Malin der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen … Die Hauptprotagonisten: Malin: Sie ist die Ex – Frau von Adrian und wird im Laufe des Romans zu einer gefeierten Schriftstellerin. Mit ihrem autobigrafischen Roman „Ehe“, möchte sie mit ihrer Vergangenheit abschließen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Adrian: Er ist der Ex- Mann von Malin, der nie wirklich über ihre Trennung hinweg gekommen ist. Getrieben von Wut und Eifersucht, weil Malin erfolgreicher ist, als er macht er ihr das Leben auch noch nach der Trennung zur absoluten Hölle... Tónya: Tónja ist die Adoptivschwester von Adrian. Die beiden verbindet, seit dem Tag ihrer Adoption, ein inniges Verhältnis zueinander. Tònja ist seit dieser Zeit zudem in Adrian verliebt. David: Er ist Malins zweiter Ehemann und weiß um ihre verstörende Vergangenheit. Er hat ein sehr weiches Wesen und versucht Malin, wo es nur geht zu beschützen. Jedenfalls ist das der erste Eindruck, den man von ihm bekommt. Kirby und Max: Sie sind die beiden Kinder von Malin und David und lockern das gesamte Geschehen immer etwas auf. Paul: Malins Geliebter von dem ich Anfangs gedacht habe, dass man ihm nicht allzu viel Bedeutung zuschreiben kann, aber das täuscht. Meine Meinung: Was soll ich bloß sagen? Anfangs habe ich gedacht: „Naja fange ich mal an zu lesen. Mal sehen, was da so kommt.“ Aber während des Lesens, habe ich echt alle Gefühlsregungen durchlebt, die ein Mensch so haben kann und am Ende war ich einfach nur noch geschockt, musste das Buch ab und an sogar für einige Zeit zur Seite legen. Mir fehlten schlichtweg die Worte um diese Grausamkeit, die Malin ertragen muss in Worte zu fassen bzw. die Geistesgegenwärtigkeit ihr Leiden durch meine Gedanken schweifen zu lassen. Für mich war es unfassbar zu glauben, dass das – eben gelesene- auf wahren Begebenheiten beruhen sollte. Aber es ist so. Was die Autorin aus dieser Geschichte gemacht hat, ist einfach phänomenal. Ich kann es gar nicht anders sagen. Mein abschließendes Fazit: Ein unfassbar schockierender aber wahrer Psychothriller, der einen zum Innehalten und nachdenken bringt. Und einer jener, die in mir sicher noch lange nachwirken wird.

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  • *+* Astrid Korten: "Zeilengötter" *+*

    Zeilengötter

    Irve

    26. January 2017 um 20:37

    „Malin Remy ist eine gefeierte Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Niemand ahnt, dass sie einst nur knapp der Ehehölle entkam. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen …“ Wie konnte es dazu kommen? Der Thriller setzt relativ weit hinten in der Chronologie des zerstörerischen Wahns an und berichtet dann der Reihe nach rückblickend auf die Beziehung zwischen Malin und Adrian. Wie sie sich kennenlernten, wie die junge Frau dem älteren Mann zu verfallen schien, wie sie sich aber mit erstaunlicher mentaler Kraft trotz aller Grausamkeiten immer wieder vermeintlich retten konnte und nicht im Strudel des Hasses und des Bösen k.o. ging, sondern selbst immer wieder zu überraschend effektiven Schlägen ansetzen konnte… „Zeilengötter“ war ein Pageturner für mich. Nicht in erster Linie wegen der Spannung, sondern eher aus Neugier und vor allem aus Hoffnung, dass dem schrecklichen Treiben bloß ein endgültiges Ende gesetzt würde. Adrian, ein bekannter Schriftsteller, freut sich leider nicht, dass auch seiner Frau die Kunst des Schreibens liegt. Mit jedem ihrer Erfolge wird er missgünstiger und sein Hass steigert sich ins Unermessliche. (Die Besprechung ist meinem LitBlog entnommen.) Denn er will das alleinige Alpha-Tier bleiben und duldet keinen anderen Zeilengott neben sich… Der Thriller liest sich mit seinen kurzen Sätzen, der knackigen Schreibe und dem recht hohen Tempo weg wie nichts und zwischendurch hätte ich im Normalfall sehr oft die wahnsinnige, abgrundtief schwarze Kreativität von Astrid Korten bewundert…..wenn nicht in diesem Fall das wahre Leben eine noch viel grausamere Geschichte geschrieben hätte als es die phantasievollsten Eingebungen der Autoren es zu tun vermocht hätten. Denn „Zeilengötter“ beruht auf einer wahren Begebenheit und das macht diesen Thriller erst so richtig böse. Die Entwicklung und der Ausgang sind grob gesehen in etwa absehbar. Aber es kommt hier in erster Linie auch nicht auf möglichst viele Überraschungs-Effekte an. Das wirklich Schockierende für mich war Malins Verhalten an vielen Stellen. Es zerriss mich fast und ich litt beim Lesen sehr mit ihr, auch wenn sie sich immer wieder stark gab. Ich kann einfach nicht begreifen, warum sie – obwohl sie erkannt hat, dass Adrian nicht gut zu ihr war – ihm immer wieder die Stirn bieten musste und natürlich nicht immer als Siegerin den Platz verließ. Was wollte sie sich beweisen? Oder war sie einfach nur naiv und gutgläubig? Genau das ist leider der Typ Frau, der ganz leicht in diese grausame Spirale der häuslichen Gewalt rutscht. Frau glaubt, alles im Griff zu haben, hat sie aber nicht wirklich. Darum ist es sehr wichtig, dass niemand mit Scheuklappen vor den Augen durch sein Leben läuft, sondern Interesse für seine Mitmenschen zeigt und im Idealfall seine sensiblen Antennen auf Empfang stellt. Denn: „Blaue Flecken auf der Seele sehen Menschen nicht so schnell wie solche, die sichtbar auf der Haut sitzen.“ Die wenigen Charaktere, mit denen dieser True-Thriller auskommt, sind auch ohne viele große Worte prägnant mit einer recht großen Tiefe ausgearbeitet. Sei es Adrian mit seinem etwas beschränkten Verhaltensrepertoire, sei es Malin mit ihrem chamäleonhaft wechselbaren Auftreten, oder auch die anderen der Protagonisten, die aber nur Nebenrollen inne haben. Wirklich sympathisch war mir niemand, dennoch empfand ich großes Mitleid mit Malin. Manchmal wäre ich gerne zu ihr ins Buch gesprungen, hätte sie geschüttelt – in der Hoffnung, ihr ihr Schicksal vor Augen führen zu können. Aber in der Literatur geht das leider nicht. Inhalt Der Thriller beruht auf einer wahren Begebenheit. Sie sind Poeten. Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen. Malin Remy ist eine gefeierte Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Niemand ahnt, dass sie einst nur knapp der Ehehölle entkam. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen … Ein atemberaubender Psychothriller über die Poesie des Bösen, den Wahn und verborgene Leidenschaften, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Korten beherrscht den heimtückischen Mord und das perfide Rachespiel. Westdeutsche Allgemeine Zeitung 2016 Quelle: amazon Mehr über die vielseitige Astrid Korten findet ihr auf ihrer Homepage.

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  • Sowas von spannend und fesselnd!

    Zeilengötter

    Almeri

    19. January 2017 um 21:20

    Ich habe für eine Blogtour von der Autorin Astrid Korten das Buch zum Lesen und rezensieren bekommen. Zu Beginn ist die Geschichte wirklich zum Kennen lernen der einzelnen Protagonisten gelungen. Als es dann so spannend und fesselnd losging, konnte ich nur noch schlucken und in einigen Passagen ist mir die Gänsehaut an mir aufgefallen. Malin und Adrian sind in ihren Rollen sehr wirklich rübergekommen. Ich muß dazu gleich noch anmerken, das ist einer von wenigen Psychothriller die ich gelesen habe. Ich habe wegen dem Titel Zeilengötter und was dann im Klappentext stand, das es von zwei Autoren handle, mich für das Leseexemplar entschieden. Woooaaa, ich war mehr als nur begeistert. Das es dann auch noch zu so einem Ende kam, hatte ich echt nicht gedacht. Sehr gut recherchiert, denn es soll sich den wahren Begebenheiten anpassen. Absolute Lese- und Kaufempfehlung!

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  • Ein Roman, der lange nachwirkt!

    Zeilengötter

    Stefanie_Gregg

    17. January 2017 um 10:34

    Die aus Tschetschenien stammende Malin verliebt sich in den Schriftsteller Adrian Bartosz. Durch Einblicke in Adrians Denken merkt der Leser sofort, dass Adrian bizarr und gefährlich ist – seine innere Stimme ‚Sting’ flüstert ihm Böses ein. Auch die seltsame Liebe zu der ‚adoptierten’ Tonya wirkt von Anfang an krank.Doch Malin merkt davon zuerst nichts. Die beiden heiraten. Nach der anfänglichen großen Liebe entwickelt sich die Ehe zum Alptraum, erst kontrolliert Adrian sie nur, dann schlägt er sie. „Ich vermute, dass Adrian mich – wie all die anderen Frauen vor mir – nur benutzen will, um die Blessuren seiner Kindheit zu heilen“, merkt Malin endlich.Nachdem es ihr gelingt, sich aus dieser schrecklichen Ehe zu lösen, wird sie zu einer bekannten Schriftstellerin. Sie schreibt einen autobiographischen Romans ‚Ehe’, in dem sie mit ihrer schrecklichen Ehe und dem furchtbaren Ehemann abrechnet.Adrian ist wütend. Er will sich rächen, dass sie ihn, den ‚Zeilengott’ verlassen hat.Als Malin ihren Ex-Mann bei einer ihrer Lesungen im Publikum entdeckt, weiß sie das sofort.Adrian bringt sie in seine Gewalt. Malin geht durch die Hölle ...Dass am Schluss die Geschichte noch einmal eine Wendung nimmt, die man als Leser nicht geahnt hat, ist die Krönung dieses tollen Thrillers.Dies ist wohl eine wahre Geschichte. Wie grausam!Im Nachwort schreibt die Autorin Astrid Korten über die Gespräche, die sie mit der realen ‚Malin’ geführt hat. Mit diesem Buch prangert die Autorin auch das Thema ‚Häusliche Gewalt’ an und schreibt gegen das Verschweigen. Ich hatte oft Schwierigkeiten weiter zu lesen, so entsetzt war ich über das, was Malin erleiden muss. Ein sehr, sehr beeindruckender RomanDieser sehr eindringlich geschriebene Thriller verfolgt einen weit über die letzte Seite hinaus.Eine beeindruckende und nachdenklich machende Geschichte, toll geschrieben!

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  • Psychothrill vom Feinsten!

    Zeilengötter

    dreamlady66

    15. January 2017 um 11:08

    (Inhalt übernommen) Das Böse zwischen den Zeilen Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen, autobiografischen Roman ‚Ehe‘. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen … Ein atemberaubender Psychothriller über zwei Autoren und das Böse zwischen den Zeilen. Zur Autorin: Ihr Spezialgebiet: Suspence Thriller und Psychothriller. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Mediziner beraten. Sie schreibt außerdem Biografien, satirische Kurzgeschichten, Romane, Dreh- und Kinderbücher. Theaterstücke entstehen unter einem Pseudonym. Über ihr bevorzugtes Genre, die Spannung, sagt Astrid Korten: „Psychopathen faszinieren mich. Sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genau so furchtbar und gnadenlos böse sein.“ Schreibstil/Fazit: DANKE an Astrid (Korten) für die Teilnahme an dieser aussergewöhnlichen Leserunde. Dies war mein Erstlingswerk von Dir & natürlich nicht das Letzte! Und, was soll ich sagen: Es schlug voll bei mir ein, crash, boom, bang :) Das Buch mit 328 Seiten und 42 Kapiteln in einer wunderbaren Schriftgrösse liess sich schnell und zügig lesen (es liegen hierfür zwei verschiedene Cover vor) und fesselte von Anfang an. Mit einem ersten Beschnuppern & späterem Kennenlernen der beiden Protagonisten Malin & Adrian beginnt die Story (beide aus unterschiedlichen Kulturkreisen & Schichten, ebenso mit einem gewissen Altersunterschied) - neun Jahre später folgte dann die schonungslose Abrechnung, nach der Scheidung, immer aus abwechselnder Sichtweise erzählt. Die Spannung wurde stets auf einem hohen Niveau gehalten...ich bin ganz baff ob diesem Schreibtalent - Gnaden-, gar schonungslos kam der Inhalt herüber, ohne Rücksicht auf Verluste - hier wird unter (späteren) Eheleuten bzw. generell zwischen Mann und Frau auf-, aber auch abgerechnet - auf das Äusserste - das Böse kam mit solcher Wut, gar Brutalität, es war eigentlich überall zu spüren - und, das Ende lässt doch viel Raum für Spekulationen... Für mich eine Geschichte, die die eigene Seele berüht & vlt. auch bricht...Psychothrill vom Feinsten. ich hatte viele schöne, aber auch sehr viele traurige Momente, die es zu verarbeiten galt und ab sofort bist Du bei mir "unter weiterer Beobachtung"! Ich vergebe die Höchstpunktzahl für dieses perfide Meisterwerk!

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    • 2
  • Gewalt in der Ehe

    Zeilengötter

    Pucki60

    15. January 2017 um 11:07

    Das Buch beginnt am Tag null, an dem die Schriftstellerin Malin Remy sich in den Händen eines Entführers befindet. Kurz davor hat sie in Paris ein Lesung aus ihrem neuen autobiographischen Roman "Ehe" gehalten. Die Geschichte des Buches handelt von ihrer zweijährigen Ehe mit dem Schriftstellerkollegen Adrian Bartosz, die von Gewalt beherrscht war. Unter den Zuhörern befindet sich auch Adrian. Erzählt wird die eigentliche Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Adrian und Malin. Adrian, schon zu dem Zeitpunkt ein erfolgreicher Schriftsteller, lernt die Studentin Malin kennen und ist fasziniert von ihr. Malin ist beeindruckt, das Adrian sie beachtet und schnell wird geheiratet. Adrian wird in der Ehe schnell zum Tyrann und lässt Malin keine Freiräume. Es gelingt ihr jedoch, nach 2 Jahren aus ihrem Gefängnis zu fliehen. Neun Jahre später lebt Malin in Paris, hat erneut geheiratet  und ist Mutter. Sie ist ein erfolgreiche Schriftstellerin geworden und hat die Erlebnisse ihrer ersten Ehe in einem Roman verarbeitet. Ausgerechnet da taucht Adrian in Paris auf. Adrian war mir sofort unsympathisch und hat Probleme mit Frauen. Malin ist etliche Jahre jünger als er und zu Beginn noch sehr unerfahren. Ihre Handlungen sind nicht immer ganz nachvollziehbar, aber in der Ehe mit Adrian kann sie sich nicht normal entwickeln. Scheinbar hat sich alles zum Besseren entwickelt, bevor es dann in Paris eskaliert. Astrid Korten hat Gewalt in der Ehe zum Thema dieses Thriller gemacht und spricht damit ein brisantes Problem an, das oft verschwiegen wird. Das Ganze beruht auf einer wahren Geschichte und das ist das eigentlich Erschütternde daran. Ich wünsche keiner Frau so ein Schicksal. Für das Buch vergebe ich vier Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Astrid Korten wünsche ich, das sie mit diesem Buch viele Leser erreicht und auf dieses Problem aufmerksam macht.    

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  • Horrorehe - Wenn Liebe und Hass so nah aneinander liegen

    Zeilengötter

    Stranger

    14. January 2017 um 16:37

    "Das Böse zwischen den Zeilen Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen, autobiografischen Roman ‚Ehe‘. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen … Ein atemberaubender Psychothriller über zwei Autoren und das Böse zwischen den Zeilen. (Quelle:'E-Buch Text/30.11.2016')"In Ihrem Roman "Zeilengötter: Bis dass der Tod uns scheidet" erzählt Astrid Korten die Geschichte von der Autorin Malin Remy, welche die Hölle auf Erden erleben musste. Der Grund hierfür ist ihr Ehemann, oder besser gesagt Ex Ehemann und ebenfalls Schriftsteller Adrian Bartósz. Als Studentin, noch jung, naiv und in meinen Augen ein verstörendes Bild von Liebe, verfällt Malin Remy den überaus erfolgreichen und charismatischen Autor Adrian Bartósz. Nach kurzer kennenlernphase heiraten die beiden schon und für Malin beginnt ein Traum wahr zu werden. Nach kurzer Zeit muss sie jedoch feststellen, dass sie sich eigenhändig in ein Alptraum begeben hat denn Adrian ist ein besitzergreifender, besessener und eifersüchitger Ehemann. Nach kurzer Zeit raubt er ihr jegliche Freiheit, welche sie vorher genossen hatte und macht sie zu seiner persönlichen Leibeigenen. Gewalt und Demütigung stehen nun für Malin Remy an der Tagesordnung. Eines Tages jedoch begeht Adrian einen Fehler, sodass Malin ihm entkommen und ein neues Leben starten kann. 9 Jahre später ist Malin eines der erfolgreichsten Autoren und liest aus ihrem Roman "Ehe" hervor, welches von ihrem Eheleben mit Adrian berichtet. Eines der Zuschauer ist niemand anderes als Adrian selbst. Nach der Lesung holt Malin ihrere Vergangenheit wieder ein, denn Adrian scheint noch besessener und krankhafter geworden zu sein und anscheinend lässt ihn auch das Gesetz nicht mehr zurückschrecken. Ein Überlebenskampf beginnt, der einen bis ins tiefste Mark erschüttert.Dies ist mein erster Roman von der Autorin Astrid Korten. Was sofort auffällt, ist der sehr flüssige und angenehme Schreibstil. In "Zeilengötter" wird das Geschehen jeweils aus der Sicht von Malin und Adrian berichtet. Somit darf man beide Seiten kennenlernen. Während Malin in der "Ich -Perspektive" berichtet erzählt Adrian in der dritten Person. Obwohl beide Charaktere so eine unterschiedliche Rolle einnehmen gelingt der Perspektivenwechsel fast mühelos ohne das man den Lesefluss verliert. Aber nicht nur das gelingt Astrid Korten. Dank ihres Schreibstils und der strukturierten Linie ihrer Geschichte, baut sich ein sich immer steigender Spannungverlauf auf und man kann das Buch nur noch mit Müh und Not zur Seite legen.Die Charaktere konnten bei mir keine Sympathiepunkte gewinnen. Während ich Malin Remy am Anfang noch aufgrund ihrer Jugend und Naivität verziehen habe, haute es mich später schon fast aus den Socken, wie ein Mensch soviele Fehler in so kurzer Zeit begehen kann. Nicht, dass sie Fehler begeht die nur ihr schaden, sondern auch bringt sie ihre Leute in ihrer Umgebung aufgrund ihres Verhaltens in Gefahr. Und so viel "Dummheit" muss letzendlich bestraft werden, wobei ich Malins Schicksal niemanden wünsche würde, denn so etwas verdient kein Mensch. Fakt ist jedoch, dass Malin eine geschundene Seele bei sich trägt und so eine Seele zu verstehen ist recht schwer. Dementsprechend ist es auch schwer ihr Verhalten zu tadeln.Astrid Korten ist mir ihrem Werk "Zeilengötter" ein toller Thriller gelungen. Viel Spannung, nervenauftreibend und für mich nie langweilig gewesen.Zudem beruht dieser Thriller auf eine wahre Begebenheit und bespricht das Tabuthema "Gewalt in der Ehe".Ich kann das Buch jedem empfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Wenn das wahre Leben zum Thriller wird....

    Zeilengötter

    Nox18

    14. January 2017 um 12:47

    Was passiert mit dir, wenn dein Alltag sich in einen Alptraum verwandelt? Wenn der Mensch, den du liebtest zu deiner größten Bedrohung wird?So etwas musste die junge Autorin Malin in Astrid Kortens Psychothriller "Zeilengötter" in allen grausamen Facetten durchleben. Malin ist auf dem Weg eine erfolgreiche Autorin zu werden, doch das gefällt ihrem Mann Adrian, der ebenfalls Schriftsteller ist, ganz und gar nicht. Traktiert von seiner grausamen inneren Stimme "Sting" verwandelt Adrian das Leben seiner Ehefrau in einen Alptraum.Schafft sie es diesem Schrecken zu entkommen oder wird er sie in all seiner Eifersucht und dem Hass zu Grunde richten?  Das muss jeder selbst lesen!Eins kann auf jeden Fall gesagt werden: Astrid Korten hat einen spannenden, nervenaufreibenden und hoch emotionalen Thriller geschrieben. Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig und sie beherrscht den Aufbau und das Halten der Spannung meisterhaft. Das Buch ist gespickt mit  Gedankenexperimente und schaurig schönen Gänsehautmomenten.Wenn man nun auch noch im Hinterkopf hat, dass das alles auf einer wahren Begebenheit beruht, die die Autorin erforscht und in einem Thriller niedergeschrieben hat, läuft es einem einskalt den Rücken runter.Leider haben mir die Protagonisten in diesem Thriller überhaupt nicht zugesagt. Selten habe ich mich so oft über eine Hauptfigur einer Geschichte so sehr geärgert, aufgeregt oder ihre Handlungen in Frage gestellt, wie ich es bei Malin getan habe. Auch zu den anderen Charakteren konnte ich keinerlei emphatische Bindung aufbauen.Das frustrierte mich beim Lesen zeitweise etwas, andererseits habe ich mir immer wieder gesagt, dass die Autorin nichts dafür kann, da es diese Menschen ja im wahren Leben gibt und sie ihre Geschichte möglich getreu niedergeschrieben hat."Malin" hatte in jedem grausamen Moment der Qualen Adrians mein Mitgefühl und ich würde nicht mal meinem schlimmsten Feind das wünschen, was man dieser Frau angetan hat. Trotzdem verstörten mich ihre Handlungen und Entscheidungen sehr oft bis in eine tiefe Wut hinein. Der Thriller bekommt von mir vier Sterne, weil alles hatte, was ein Thriller braucht, nämlich Spannung, Nervenkitzel, Emotionen und Gänsehauteffekte. Ich habe erst überlegen, ob ich nur 3 Sterne gebe, wegen den mir so unsympathischen Protagonisten, doch das wäre dem Buch und der Autorin nicht gerecht gegenüber. Vielen Dank liebe Astrid, dass ich bei der Leserunde dabei und damit eine der ersten Leserinnen dieses Psychothrillers sein durfte! Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen nächsten Werken und alles Gute. 

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  • Nicht ihr bester Thriller, aber dennoch spannend und fesselnd.

    Zeilengötter

    hundeliebhaber

    13. January 2017 um 21:14

    Die Schriftstellerin Malin Remy liest öffentlich aus ihrem neuen, autobiographischen Roman "Ehe". Darin verarbeitet sie die zweijährige Ehe mit Adrian Bartósz, die durchaus von Schattenseiten geprägt ist. Obwohl Adrian selbst ein erfolgreicher Schriftstellerin ist, beneidet er Malin seit er ihre literarischen Aufzeichnungen zum ersten Mal entdeckt hat. Ihre Ehe ist nun neun Jahre her und trotzdem sitzt Adrian - noch immer voller Neid, Missgunst und böser Absichten in Malins Lesung. Astrid Korten hat sich in "Zeilengötter - Bis dass der Tod uns scheidet" ein sehr präsentes Thema ausgesucht, das ein großes Potential für einen Psychothriller birgt. Dieses Potential wusste sie zu nutzen. Die Szenen der Ehe, die das zwiespältige Verhältnis zwischen Malin und Adrian beschreiben, sind sehr anschaulich und angemessen detailliert geschrieben. Durch die wechselnden Perspektiven beider Charaktere wird eine Grundspannung aufgebaut, da sich ihre Schilderungen ergänzen und für  den Leser zu einem großen Bild der Beziehung und deren Konsequenzen werden. Obwohl die ersten Seiten etwas mühsam zu lesen waren, weil der Schreibstil zunächst sperrig wirkte, konnte ich mich schnell daran gewöhnen und geradezu durch die einzelnen Kapitel fliegen. Astrid Korten weiß, wie sie einen Spannungsbogen erzeugen, ihn aufrechterhalten und in die Höhe treiben kann. Die Entwicklulngen des Thrillers sind plausibel dargestellt, fügen sich zu einer verdichteten Atmosphäre und die Geschwindigkeit des Geschehens und des Lesetempos steigen geradezu gleichermaßen.Trotz der Spannung, der plausiblen Entwicklung und des kleinen Twists zum Schluss konnte mich das Ende nicht gänzlich überzeugen. Für meinen Geschmack ging es zu rasant, zu dramatisch und zu dick aufgetragen her.Dennoch habe ich die spannenden Lesestunden mit diesem Buch sehr genossen und kann den Thriller nicht nur Fans von Astrid Korten, sondern auch allen anderen Thriller-Liebhabern, die gern spannende, thematisch präsente Bücher lesen, empfehlen!

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