Zeilengötter

von Astrid Korten 
4,6 Sterne bei62 Bewertungen
Zeilengötter
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (55):
F

Es ist spannend und bringt den Leser zum Nachdenken. Das Wichtigste für mich: Diese schrecklichen Geschehnisse sind wahr!

Kritisch (1):
Schmiesens avatar

Belangloser "Psychothriller" mit flachen Charakteren. Ständige Wiederholungen ermüden, ein wenig Spannung erst am Schluss. Viele Fehler.

Alle 62 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Zeilengötter"

Der Thriller beruht auf einer wahren Begebenheit.
Sie sind Schriftsteller.
Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen.
Malin Remy ist eine gefeierte Autorin. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz und auf dem Gipfel ihres Erfolgs, kommt für Malin der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman Ehe. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen.
Ein atemberaubender Psychothriller, über die Poesie des Bösen, den Wahn und verborgene Leidenschaften, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Filmrechte wurden bereits verkauft. Erste Presse-Stimme: Korten beherrscht den heimtückischen Mord und das perfide Rachespiel. Westdeutsche Allgemeine Zeitung 2017

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746013817
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:252 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:01.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne44
  • 4 Sterne11
  • 3 Sterne6
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    F
    Fabelhafte_Buecherweltvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist spannend und bringt den Leser zum Nachdenken. Das Wichtigste für mich: Diese schrecklichen Geschehnisse sind wahr!
    Spannend, tragisch, verstörend!

    "Dieser Thriller beruht auf einer wahren Begebenheit.
    Nur Ort und Namen sind frei erfunden. Der Gerichtsprozess findet 2017 statt."


    Diese Worten sind dem Buch vorangestellt und genau deshalb musste ich es lesen. Eine wahre Geschichte fühlt sich gleich ganz anders beim Lesen an als eine frei erfundene. Im Kopf habe ich während dem Lesen immer den Gedanken: Das ist wirklich passiert!
    Selten hat mich ein Thriller so gefesselt und nicht mehr losgelassen. Auch als ich mit dem Buch fertig war, dachte ich noch oft über diese Geschehnisse nach. Es ist schrecklich, dass es Frauen gibt, denen so etwas wirklich passiert! Die mit einem Monster zusammen leben müssen und dieses Ungeheuer Tag für Tag ertragen müssen.
    Die Geschichte ist grandios und spannend geschrieben. Anfangs zwar eher schleppend, aber ungefähr nach der Hälfte fieberte ich mit Malin mit. Das Ende ist schrecklich. Auch wenn sie überlebt, wird sie in der Öffentlichkeit nicht als Opfer angesehen. Sie hat so viel durchgemacht, so viel Grauen erlebt und niemand glaubt ihr.


    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 5 Monaten
    Aufregender Psychothriller, der sehr bewegend ist

    Dieser Psychothriller entstand nach einer wahren Begebenheit!
    Die gefeierte Autorin Malin Remy liest neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman "Ehe". Sie befindet sich auf dem Gipfel ihres Erfolgs und es ist für sie der Tag der Abrechnung. Mit ihrem Roman möchte sie die Schatten der Vergangenheit abwerfen.
    Adrian ist unter den Zuhörern. Er hat schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert.
    Diese Lesung hat verheerende Folgen...
    Der Autorin Astrid Korten ist hier ein wahrhaft phantastischer Psychothriller gelungen. Der sehr flüssige Schreibstil lässt einen sofort in der Geschichte versinken. Unglaublich, was Menschen anderen Menschen antun und wieviel Leid sie anderen zufügen können. Wenn man bedenkt, dass dies eine wahre Begebenheit war, kann man sich vielleicht ein wenig vorstellen, dass es bestimmt eine Dunkelziffer von Menschen gibt, die solches Leid auch ertragen. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass dieses Buch nichts für zart besaitete Menschen ist, die Geschichte hat es in sich. Dieses Buch zeigt auf, dass es nichts gibt, was es nicht gibt!
    Für mich war es eine sehr bewegende Geschichte, die mich teilweise ziemlich an meine Grenzen gebracht, Psychothriller vom Feinsten.
    Eine unbedingte Leseempfehlung an Thriller-Fans!!!

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    S
    Steph86vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Psychothriller mit kleinen Schönheitsmakeln.
    Zeilengötter

    Buchinhalt

    Sie sind Poeten.
    Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen.
    Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman "Ehe".
    Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern.
    Die Lesung hat verheerende Folgen.
    Ein atemberaubender Psychothriller über zwei Autoren und das Böse zwischen den Zeilen.

     

    Leseeindruck

    Leider bin ich sehr schlecht in das Buch gekommen. Die ersten ca. 20 Seiten waren für mich nicht zu fassen und so war es bis dahin leider echt schwierig für mich. Da es allerdings nicht mein erstes Buch von Astrid Korten ist, dachte ich mir, dass es ja nur besser werden kann und so wurde ich auch nicht enttäuscht.

    Das Buch ist komplett durchgezogen in zwei Erzählperspektiven (Malin und Adrian) geschrieben und somit kann man sich auch in jede Situation toll hineinversetzen. Dies macht in dem Buch auch eine gewisse Spannung aus. Umso schockierender vielleicht, dass das Ganze auf einer wahren Begebenheit beruht.

    Bis auf die ersten Seiten verfügt das Buch, wie gewohnt bei der Autorin, über einen angenehmen Schreibstil, welcher dazu führt, dass man als Leser nur so durch die Seiten fliegt. Unangenehm aufgefallen sind mir hier jedoch die häufigen Rechtschreib- und Zeichenfehler. Das war ich so nicht gewohnt und liegt meiner Meinung nach auch eher am Lektorat und nicht an der Autorin selbst. Bei seinen eigenen Werken sieht man eben am Ende keine Fehler mehr.  

    Aufgrund der Anfangsprobleme und der häufig wiederkehrenden Fehler (ich hatte eben auch die erste Auflage) würde ich 3,5 Sterne geben und runde natürlich auf. Eine Leseempfehlung gibt es von mir obendrauf.

    PS: Hilfreich und auch aufschlussreich finde ich die Anmerkung zum Thema „Häusliche Gewalt“ am Ende des Buches. Sehr gelungene Zusammenfassung.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    powerwriters avatar
    powerwritervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dramatisch und in gewohnter Weise Nerven aufreibend. Zeilengötter hat mich bis zur letzten Zeile gefesselt, gepackt und gehalten.
    Dramatisch, spannend, aufrüttelnd

    und in gewohnter Weise Nerven aufreibend. Zeilengötter hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt, gepackt und gehalten. Am Ende wurde ich von der aufrüttelnden Auflösung völlig überrascht. So macht das Krimilesen richtig Spaß. Der Autorin ist es gelungen in unvergleichlicher Weise eine wahre Begebenheit in eine spannungsgeladene Handlung zu verweben. Und wer meint, aufgrund seiner vielen gelesenen und gesehenen Krimis zu wissen, wie es ausgeht ... der wird genauso verblüfft sein wie ich. Atemloses Lesevergnügen pur. Bitte mehr davon

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 2 Jahren
    Zeilengötter

    Malin ist Schriftstellerin und ihr neustes Werk ein Roman über eine Ehe, die von schlimmer Gewalt geprägt ist. So wie es auch in ihrer Ehe mit Adrian Bartosz zuging. Ihr Exmann ist ein bekannter Schriftsteller der „Zeilengott“. Auf der Lesung trifft sie auf ihn und versteht, er wird ihr dieses Buch und dass sie erfolgreicher zu werden scheint als er, niemals verzeihen.

    Die Erzählperspektiven abwechselnd aus beider Sicht und beginnend ziemlich weit in der Vergangenheit. Weitere Hauptcharaktere begleiten ihre Rollen extrem, wie z. B. Tónya, Adrians Adoptivschwester.

    Was an dem Psychothriller „Zeilengötter“ besonders krass ist und den Leser erschüttert, die Handlung bezieht sich auf wahre Begebenheiten. „Malin“ gibt es wirklich und das Thema „Häusliche Gewalt“ wird hier ziemlich gut verarbeitet und bringt den Leser an emotionale Grenzen. Absolut empfehlenswert.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    unclethoms avatar
    unclethomvor 2 Jahren
    Erschreckend real...

    Die Königin des Thrillers hat wieder zugeschlagen. Erschreckend real beschreibt Astrid Korten die Beziehung einer jungen Frau mit einem Autor. Als diese dann selbst zu schreiben beginnt, zeigt sich das wahre Gesicht des Autors. Es ist schlicht unmöglich zu erkennen was entspricht der Realität und was dem Wahn des Autors.
    Mehr möchte ich zur Story jetzt nicht sagen, denn ich denke ihr solltet das Buch selbst lesen.
    Aus zwei Erzählperspektiven wird die Story erzählt. Zum einen aus der Perspektive des Autors (Adrian) und aus der Perspektive der jungen Frau (Malin).
    Die Spannung ist von Anfang an sehr hoch gehalten und entlädt sich kurioserweise in gleich zwei hochdramatischen Finals.
    Denkt man nach dem ersten, dass es für Malin nun überstanden sei, muss man dann doch erkennen dass es doch eher der Anfang vom Ende ist, noch grausamer, noch brutaler.
    Sehr gut Charakterisiert Astrid Korten die Figur des Adrian, der von Neid und Eifersucht zerfressen, Malin das Leben zur Hölle macht.
    Man meint dass es sich hier um eine typische Beziehung handelt in der der Mann gewalttätig wird, doch ganz so einfach ist es nicht. Allerdings sind zu Anfang einige typische Reaktionen von Malin zu beobachten, die sich anfangs zumindest Teilweise selbst die Schuld gibt. Aber nur anfangs…
    Die Figuren sind wie man es von der Autorin gewohnt ist auch dieses Mal sehr plastisch beschrieben, so dass es dem Leser so vorkommt, man hätte reale Personen vor sich. Was aber dieses Mal wahrscheinlich daran liegt, dass es sich um eine reale Geschichte handelt.
    Mit ihrer Beschreibung der Schauplätze erzeugt Astrid Korten dann zusammen mit den Figuren, im Kopf des Lesern düstere Bilder , die nahezu wie ein Film vor dem inneren Auge ablaufen. Ich hatte zwischendurch das Gefühl Malins Schreie zu hören.
    Astrid Korten ist es wieder gelungen einen Roman zu schreiben, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.
    Astrid Kortens Roman um Liebe und Hass erhält von uns 5 Sterne von 5.
    Auf eine Empfehlung verzichte ich dieses Mal, denn ich denke hier muss der Leser es sich überlegen ob er/sie sich diese Story antun kann, denn einige könnten es so oder so ähnlich durchaus selbst erlebt haben.
    Wer sich jedoch stark genug für die Story fühlt, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    YumikoChan28s avatar
    YumikoChan28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unfassbar schockierender aber wahrer Psychothriller, der in mir sicher noch lange nachwirken wird.
    So ganz anders, als andere Psychothriller, aber genau deswegen phänomenal genial! *-*

    Das mag daran liegen, dass Zeilengötter – Bis das der Tod uns scheidet von Astrid Korten, auf einer wahren Begebenheit beruht.
    Jetzt könnte man sich fragen: Astrid Korten... Astrid Korten... wer ist diese Autorin? Nie von ihr gehört. So ging es mir nämlich auch, bevor ich diesen Thriller zur Hand genommen habe. Doch, dass ich sie zuvor nicht kannte, ist definitiv ein Fehler gewesen, denn was diese Schriftstellerin mit diesem Roman geschafft hat, ist schlicht weg unglaublich...

    Inhalt:
    Sie sind Poeten. Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen. Malin Remy ist eine gefeierte Autorin. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz und auf dem Gipfel ihres Erfolgs, kommt für Malin der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen …

    Die Hauptprotagonisten:

    Malin:

    Sie ist die Ex – Frau von Adrian und wird im Laufe des Romans zu einer gefeierten Schriftstellerin.
    Mit ihrem autobigrafischen Roman „Ehe“, möchte sie mit ihrer Vergangenheit abschließen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht.

    Adrian:
    Er ist der Ex- Mann von Malin, der nie wirklich über ihre Trennung hinweg gekommen ist. Getrieben von Wut und Eifersucht, weil Malin erfolgreicher ist, als er macht er ihr das Leben auch noch nach der Trennung zur absoluten Hölle...

    Tónya:
    Tónja ist die Adoptivschwester von Adrian. Die beiden verbindet, seit dem Tag ihrer Adoption, ein inniges Verhältnis zueinander. Tònja ist seit dieser Zeit zudem in Adrian verliebt.

    David:
    Er ist Malins zweiter Ehemann und weiß um ihre verstörende Vergangenheit. Er hat ein sehr weiches Wesen und versucht Malin, wo es nur geht zu beschützen. Jedenfalls ist das der erste Eindruck, den man von ihm bekommt.

    Kirby und Max:

    Sie sind die beiden Kinder von Malin und David und lockern das gesamte Geschehen immer etwas auf.

    Paul:
    Malins Geliebter von dem ich Anfangs gedacht habe, dass man ihm nicht allzu viel Bedeutung zuschreiben kann, aber das täuscht.

    Meine Meinung:
    Was soll ich bloß sagen? Anfangs habe ich gedacht: „Naja fange ich mal an zu lesen. Mal sehen, was da so kommt.“
    Aber während des Lesens, habe ich echt alle Gefühlsregungen durchlebt, die ein Mensch so haben kann und am Ende war ich einfach nur noch geschockt, musste das Buch ab und an sogar für einige Zeit zur Seite legen.
    Mir fehlten schlichtweg die Worte um diese Grausamkeit, die Malin ertragen muss in Worte zu fassen bzw. die Geistesgegenwärtigkeit ihr Leiden durch meine Gedanken schweifen zu lassen.
    Für mich war es unfassbar zu glauben, dass das – eben gelesene- auf wahren Begebenheiten beruhen sollte. Aber es ist so.
    Was die Autorin aus dieser Geschichte gemacht hat, ist einfach phänomenal. Ich kann es gar nicht anders sagen.

    Mein abschließendes Fazit:
    Ein unfassbar schockierender aber wahrer Psychothriller, der einen zum Innehalten und nachdenken bringt. Und einer jener, die in mir sicher noch lange nachwirken wird.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    Irves avatar
    Irvevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Manchmal ist die Wahrheit grausamer als die abgründigste Autoren-Phantasie... http://irveliest.wordpress.com
    *+* Astrid Korten: "Zeilengötter" *+*

    „Malin Remy ist eine gefeierte Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Niemand ahnt, dass sie einst nur knapp der Ehehölle entkam. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“.
    Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern.
    Die Lesung hat verheerende Folgen …“

    Wie konnte es dazu kommen?
    Der Thriller setzt relativ weit hinten in der Chronologie des zerstörerischen Wahns an und berichtet dann der Reihe nach rückblickend auf die Beziehung zwischen Malin und Adrian. Wie sie sich kennenlernten, wie die junge Frau dem älteren Mann zu verfallen schien, wie sie sich aber mit erstaunlicher mentaler Kraft trotz aller Grausamkeiten immer wieder vermeintlich retten konnte und nicht im Strudel des Hasses und des Bösen k.o. ging, sondern selbst immer wieder zu überraschend effektiven Schlägen ansetzen konnte…

    „Zeilengötter“ war ein Pageturner für mich. Nicht in erster Linie wegen der Spannung, sondern eher aus Neugier und vor allem aus Hoffnung, dass dem schrecklichen Treiben bloß ein endgültiges Ende gesetzt würde. Adrian, ein bekannter Schriftsteller, freut sich leider nicht, dass auch seiner Frau die Kunst des Schreibens liegt. Mit jedem ihrer Erfolge wird er missgünstiger und sein Hass steigert sich ins Unermessliche. (Die Besprechung ist meinem LitBlog entnommen.) Denn er will das alleinige Alpha-Tier bleiben und duldet keinen anderen Zeilengott neben sich…

    Der Thriller liest sich mit seinen kurzen Sätzen, der knackigen Schreibe und dem recht hohen Tempo weg wie nichts und zwischendurch hätte ich im Normalfall sehr oft die wahnsinnige, abgrundtief schwarze Kreativität von Astrid Korten bewundert…..wenn nicht in diesem Fall das wahre Leben eine noch viel grausamere Geschichte geschrieben hätte als es die phantasievollsten Eingebungen der Autoren es zu tun vermocht hätten. Denn „Zeilengötter“ beruht auf einer wahren Begebenheit und das macht diesen Thriller erst so richtig böse.

    Die Entwicklung und der Ausgang sind grob gesehen in etwa absehbar. Aber es kommt hier in erster Linie auch nicht auf möglichst viele Überraschungs-Effekte an. Das wirklich Schockierende für mich war Malins Verhalten an vielen Stellen. Es zerriss mich fast und ich litt beim Lesen sehr mit ihr, auch wenn sie sich immer wieder stark gab. Ich kann einfach nicht begreifen, warum sie – obwohl sie erkannt hat, dass Adrian nicht gut zu ihr war – ihm immer wieder die Stirn bieten musste und natürlich nicht immer als Siegerin den Platz verließ. Was wollte sie sich beweisen? Oder war sie einfach nur naiv und gutgläubig? Genau das ist leider der Typ Frau, der ganz leicht in diese grausame Spirale der häuslichen Gewalt rutscht. Frau glaubt, alles im Griff zu haben, hat sie aber nicht wirklich.
    Darum ist es sehr wichtig, dass niemand mit Scheuklappen vor den Augen durch sein Leben läuft, sondern Interesse für seine Mitmenschen zeigt und im Idealfall seine sensiblen Antennen auf Empfang stellt. Denn:

    „Blaue Flecken auf der Seele sehen Menschen nicht so schnell wie solche, die sichtbar auf der Haut sitzen.“

    Die wenigen Charaktere, mit denen dieser True-Thriller auskommt, sind auch ohne viele große Worte prägnant mit einer recht großen Tiefe ausgearbeitet. Sei es Adrian mit seinem etwas beschränkten Verhaltensrepertoire, sei es Malin mit ihrem chamäleonhaft wechselbaren Auftreten, oder auch die anderen der Protagonisten, die aber nur Nebenrollen inne haben. Wirklich sympathisch war mir niemand, dennoch empfand ich großes Mitleid mit Malin. Manchmal wäre ich gerne zu ihr ins Buch gesprungen, hätte sie geschüttelt – in der Hoffnung, ihr ihr Schicksal vor Augen führen zu können. Aber in der Literatur geht das leider nicht.

    Inhalt
    Der Thriller beruht auf einer wahren Begebenheit.

    Sie sind Poeten.
    Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen.

    Malin Remy ist eine gefeierte Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Niemand ahnt, dass sie einst nur knapp der Ehehölle entkam. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“.
    Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern.
    Die Lesung hat verheerende Folgen …

    Ein atemberaubender Psychothriller über die Poesie des Bösen, den Wahn und verborgene Leidenschaften, der auf einer wahren Begebenheit beruht.

    Korten beherrscht den heimtückischen Mord und das perfide Rachespiel.
    Westdeutsche Allgemeine Zeitung 2016
    Quelle: amazon

    Mehr über die vielseitige Astrid Korten findet ihr auf ihrer Homepage.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    Almeris avatar
    Almerivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gänsehautalarm...
    Sowas von spannend und fesselnd!

    Ich habe für eine Blogtour von der Autorin Astrid Korten das Buch zum Lesen und rezensieren bekommen. Zu Beginn ist die Geschichte wirklich zum Kennen lernen der einzelnen Protagonisten gelungen. Als es dann so spannend und fesselnd losging, konnte ich nur noch schlucken und in einigen Passagen ist mir die Gänsehaut an mir aufgefallen. Malin und Adrian sind in ihren Rollen sehr wirklich rübergekommen. Ich muß dazu gleich  noch anmerken, das ist einer von wenigen Psychothriller die ich gelesen habe. Ich habe wegen dem Titel Zeilengötter und was dann im Klappentext stand, das es von zwei Autoren handle, mich für das Leseexemplar entschieden. Woooaaa, ich war mehr als nur begeistert. Das es dann auch noch zu so einem Ende kam, hatte ich echt nicht gedacht. Sehr gut recherchiert, denn es soll sich den wahren Begebenheiten anpassen. Absolute Lese- und Kaufempfehlung!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Stefanie_Greggs avatar
    Stefanie_Greggvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Roman, der lange nachwirkt!
    Ein Roman, der lange nachwirkt!

    Die aus Tschetschenien stammende Malin verliebt sich in den Schriftsteller Adrian Bartosz. Durch Einblicke in Adrians Denken merkt der Leser sofort, dass Adrian bizarr und gefährlich ist – seine innere Stimme ‚Sting’ flüstert ihm Böses ein.
    Auch die seltsame Liebe zu der ‚adoptierten’ Tonya wirkt von Anfang an krank.
    Doch Malin merkt davon zuerst nichts. Die beiden heiraten. Nach der anfänglichen großen Liebe entwickelt sich die Ehe zum Alptraum, erst kontrolliert Adrian sie nur, dann schlägt er sie. „Ich vermute, dass Adrian mich – wie all die anderen Frauen vor mir – nur benutzen will, um die Blessuren seiner Kindheit zu heilen“, merkt Malin endlich.

    Nachdem es ihr gelingt, sich aus dieser schrecklichen Ehe zu lösen, wird sie zu einer bekannten Schriftstellerin. Sie schreibt einen autobiographischen Romans ‚Ehe’, in dem sie mit ihrer schrecklichen Ehe und dem furchtbaren Ehemann abrechnet.
    Adrian ist wütend. Er will sich rächen, dass sie ihn, den ‚Zeilengott’ verlassen hat.

    Als Malin ihren Ex-Mann bei einer ihrer Lesungen im Publikum entdeckt, weiß sie das sofort.

    Adrian bringt sie in seine Gewalt. Malin geht durch die Hölle ...
    Dass am Schluss die Geschichte noch einmal eine Wendung nimmt, die man als Leser nicht geahnt hat, ist die Krönung dieses tollen Thrillers.

    Dies ist wohl eine wahre Geschichte. Wie grausam!
    Im Nachwort schreibt die Autorin Astrid Korten über die Gespräche, die sie mit der realen ‚Malin’ geführt hat. Mit diesem Buch prangert die Autorin auch das Thema ‚Häusliche Gewalt’ an und schreibt gegen das Verschweigen.

    Ich hatte oft Schwierigkeiten weiter zu lesen, so entsetzt war ich über das, was Malin erleiden muss. Ein sehr, sehr beeindruckender Roman

    Dieser sehr eindringlich geschriebene Thriller verfolgt einen weit über die letzte Seite hinaus.
    Eine beeindruckende und nachdenklich machende Geschichte, toll geschrieben!

    Kommentieren0
    5
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    astridkortens avatar
    EINE WAHRE BEGEBENHEIT
    ZWEI AUTOREN
    EIN NENNER
    DAS BÖSE ZWISCHEN DEN ZEILEN


    Liebe Leserinnen und Leser

    Endlich ist es wieder soweit.

    Nach achtzehn Monaten ist mein neuer Psychothriller erschienen. Im Dezember starten wir mit der Leserunde ZEILENGÖTTER - Bis dass der Tod uns scheidet.
    Ich freu mich sehr, Euch diesen besonderen Psychothriller vorstellen zu dürfen.
    Erinnert Ihr Euch an den Liebesroman "Die verlorenen Zeilen der Liebe", der in Paris spielte?  Nun,  ich bin den "Zeilen" und der Stadt Paris treu geblieben. Nur die Liebe zeigt sich von einer üblen Seite .... Aber wie immer: Nichts ist sowie es scheint.
    Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit.
     

    Warum geht es?

    Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die grauenvollen Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen, autobiografischen Roman ‚Ehe‘.

    Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern.

    Die Lesung hat verheerende Folgen …

    Ein atemberaubender Psychothriller über zwei Autoren, eine Lesung und das Böse zwischen den Zeilen - und um die Frage: Wann erfahren wir, was und wer wir sind?

    Ich lade Euch recht herzlich zu einer gemeinsamen Leserunde ein. Verlost werden 20 x ein Ebook und 20 Printexemplare.

     Wie gefällt Euch das Cover?

    Ich freue mich wie immer schon total auf die Leserunde!

    Liebe Grüße mitten ins Herz

    Astrid Korten



     
    astridkortens avatar
    Letzter Beitrag von  astridkortenvor 2 Jahren
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks