Die Fahrt mit der Steyrtal-Museumsbahn soll 1998 der krönende Abschluss ihrer Schulkarriere sein, doch der feucht-fröhliche Ausflug endet in einer Katastrophe. Liliana, die umschwärmte Schulkollegin wird tot auf den Schienen gefunden. Die Ermittlungen verlaufen im Sand, denn niemand, der schwer betrunkenen Fahrgäste kann etwas zu ihrem Tod sagen, der zu einem Cold Case wird.
25 Jahre später organisiert der ehemalige Mitschüler und nunmehrige Haubenkoch Paul eine Sonderfahrt mit der Museumsbahn, die nicht nur ein Klassentreffen sondern auch eine Art Gedenken für Liliana sein soll.
Was niemand weiß, Paul hat eine Entdeckung im Gepäck und glaubt Lilianas Mörder kennen. Die Fahrt wird zum einen ein kulinarischer Hochgenuss und gleichzeitig zu einem Albtraum, denn man schwelgt in Erinnerungen auch an die Tragödie.
Je weiter die Fahrt und die Alkoholisierung der Teilnehmer fortgeschritten ist, desto eindringlicher keimt der Verdacht auf, dass Lilianas Mörder unter ihnen ist.
Kann Paul die Wahrheit (oder was er dafür hält) nach 25 Jahren aufdecken?
Meine Meinung:
Autorin Astrid Miglar hat wieder einen atmosphärischen Krimi geschrieben, der durch seine verstrickten Handlungsstränge nicht leicht zu durchschauen ist.
Die ehemaligen Mitschüler Lilianas schwelgen in Nostalgie und manchen ist das schlechte Gewissen ins Gesicht geschrieben, was sie mit einer großen Menge Alkohol zu übertünchen suchen. Kalt lässt diese Klassenfahrt 25 Jahre nach den tragischen Ereignissen keinen.
Ob sich der Täter selbst verrät, müsst ihr schon selbst lesen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem atmosphärischen Krimi zwischen Nostalgie, Schuld und Abgrund 5 Sterne.
















