Astrid Plötner Todesgruß

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Inhaltsangabe zu „Todesgruß“ von Astrid Plötner

Ein brutaler Mord erschüttert die westfälische Kleinstadt Unna während der alljährlichen Altstadtkirmes. Eine Zahnärztin wird erdrosselt im Stadtpark aufgefunden. Um ihren Hals hängt ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift 'Ein letzter Gruß, G.'. Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner nehmen die Ermittlungen auf und stoßen schon bald auf eine heiße Spur, als ein weiterer Mord geschieht. Erneut trägt das Opfer ein Lebkuchenherz, und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Mörder wieder zuschlägt …

Spannender Krimi mit sympathischen Charakteren. Lesenswert.

— sinsa

Sehr interessanter und lesenswerter Krimi.

— Schalkefan

Mörder in Unna - welch' perfektes Verwirrspiel...

— dreamlady66

Wunderbares Debüt - ein echt klasse Krimi!

— Wildpony

Ein Krimi, der einen bis zum Schluss mitraten lässt. Ein gekonntes Katz und Maus Spiel mit dem Leser.

— rewareni

Spannung bis zum Ende

— dominikschmeller

Spannend! Sympathische Ermittler! Tolle Story! Also unbedingt lesenswert!

— Krimifuchs

Der Krimi Todesgruß von Astrid Plötner ist jogging fürs Gehirn! Denn Miträtseln wer die Mörderin oder der Mörder ist, hält das Gehirn fit!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein gelungener Krimi, spannend und geheimnisvoll

— janaka

Der Kirmesmörder von Unna - gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe

— ech

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    Todesgruß

    sinsa

    22. January 2017 um 15:02

    Die Hauptfigur in diesem Roman ist Kommissarin Maike Graf. Vor kurzem hat sie sich von ihrem Lebensgefährten und Kollegen Hauptkommissar Hübner getrennt. Außerdem hat sie sich auf eigenen Wunsch nach Unna versetzen lassen. Eigentlich, damit sie nicht jeden Tag mit ihrem Ex zusammenarbeiten muss, aber der Mörder macht ihr da einen Strich durch die Rechnung. Insgesamt gehen aber alle sehr professionell mit der Situation um. Das finde ich sehr gelungen. Auch insgesamt ist die Kommissarin sehr menschlich und sehr sympathisch dargestellt. Sie gefällt mir sehr gut. Auch ihre Probleme bei der Renovierung ihrer Wohnung sind aus dem Leben gegriffen. Kann man gut nachvollziehen.Der Täter führt die Mordkommission ziemlich gekonnt an der Nase herum und auch als Leser kommt man ganz schön ins Schwitzen, bis der Täter endlich gefasst wird. Sehr schön geschriebener Krimi. Hat mir gut gefallen. Besonders, dass man nicht gleich auf den Täter kommt, sondern die Spuren so raffiniert angelegt sind, dass man völlig in die falsche Richtung denkt. Weiter so!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. December 2016 um 17:57
  • Todesgruß

    Todesgruß

    Solengelen

    02. October 2016 um 08:36

    Klappentext:Ein brutaler Mord erschüttert die westfälische Kleinstadt Unna während der alljährlichen Altstadtkirmes. Eine Zahnärztin wird erdrosselt im Stadtpark aufgefunden. Um ihren Hals hängt ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift »Ein letzter Gruß, G.«. Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner nehmen die Ermittlungen auf und stoßen schon bald auf eine heiße Spur, als ein weiterer Mord geschieht. Erneut trägt das Opfer ein Lebkuchenherz, und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Mörder wieder zuschlägt …Fazit:"Todesgruß" ist ein Thriller mit Gänsehaut Garantie. Brutale Morde bei dem der Täter seine "Visitenkarte" hinterlässt. Was haben die Opfer gemeinsam? Sind es Morde aus Rache, oder sind die Opfer zufällig gewählt? Und warum die öffentlichen"Ablageorte", der Täter muss doch damit rechnen gesehen zu werden? Der bildhafte Schreibstil lässt den Leser hautnah am Geschehen teilhaben. Die Charaktere, ob nun sympathisch oder unsympathisch sind liebevoll gezeichnet. Das sympathische Ermittlerteam wird hier nicht als die "Überhelden" dargestellt. Es sind Menschen wie du und ich, mit Ecken und Kanten, mit Stärken und Schwächen, also aus dem Leben gegriffen. Und nicht nur beruflich lernt man sie kennen. Auch ihre private Seite kommt zum Tragen. Man lernt Menschen aus dem privaten Umfeld der Ermittler kennen, die doch eigentlich nichts mit dem Fall zu tun haben, oder? Beim Lesen des Thrillers fiebert man mit, versucht eins und eins zusammen zu zählen, muss Meinungen korrigieren und des Öfteren "umdrehen", weil man sich in einer Sackgasse befindet. Die Autorin schafft es, immer wieder falsche Fährte zu legen und selbst, wenn man auf der richtigen ist, zweifelt man. "Todesgruß" ist ein Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist. Also ein Thriller, dem ich gerne meine Leseempfehlung gebe. Ich hoffe, es gibt ein Wiederlesen mit dem Ermittlerteam.

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  • Todesgruß mit Lebkuchenherzen

    Todesgruß

    Schalkefan

    27. September 2016 um 14:46

    Von der Autorin Astrid Plötner durfte ich mit Todesgruß ihr Krimi-Debüt lesen und war begeistert von dem Buch. Der Aufbau der Geschichte und  der Schreibstil sind sehr gut und natürlich die handelnden Personen sehr authentisch gezeichnet. Es beginnt auch erst mit einem Mord an einer Zahnärztin, der Mann nicht wirklich der treuste und auch kein Ausbund an Trauer nach dem Tod seiner Frau ist. Dadurch gerät er schnell in den Verdacht als Täter und auch das Lebkuchenherz, das bei der Toten gefunden wird weißt mir der Aufschrift auf ihn. Aber wie das so bei einem guten Krimi wohl ist, der erste Verdacht ist nicht der beste und auch Familienmitglieder schätzen die Lage falsch ein. Es kommt noch dazu das der untreue Ehemann das gemeinsame Haus verkauft hat und das arme Opfer davon nicht mal etwas gewusst hat. So sind schnell falsche Spuren gelegt und der Leser kann sich von Seite zur Seite immer mehr mit einbringen in den Vermutungen und der Jagd nach dem Täter. Und es kommt natürlich ganz anders als man denkt. Denn mit diesem Täter am Ende hätte ich ganz und gar nicht gerechnet. Daher hat die Autorin mich sehr zum staunen gebracht und ich kann nur sagen das ich als Ermittler hier wohl ganz auf dem Holzweg gewesen wäre. 5 Sterne für einen richtig guten, spannenden Krimi mit sehr überraschendem Ende.

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  • Auf Mörderjagd in Unna - welch' perfektes Verwirrspiel...

    Todesgruß

    dreamlady66

    25. September 2016 um 22:46

    Todesgruß - ein Kriminalroman von Astrid Plötner mit 408 Seiten und Abschnitten (von Freitag 02.11. - Freitag 09.11.) Das Cover zeigt im Hintergrund eine Kirche bei Nacht mit einem bunten Herzen Gut lesbare Schrift sowie flüssiger Schreibstil... Zum Inhalt: In Unna ist Kirmes und es wird eine angesehene Zahnärztin mit einem umhängenden Lebkuchenherz mit der Aufschrift "Ein letzter Gruß G" im Stadtpark ermordet aufgefunden. Maike Graf und Max Teubner von der Polizei in Unna - in Zusammenarbeit mit der Mordkommission aus Dortmund - nehmen die Ermittlungen auf. Schnell geraten verschiedene Personen in Verdacht. So zB der Ehemann, seine Geliebte und ein undurchsichtiger Makler. Dann wird ein zweiter Mord verübt. Das Opfer hat wieder ein Lebkuchenherz mit der gleichen Aufschrift um den Hals. Jetzt kommt Druck vom Staatsanwalt auf. Es ist Kirmeszeit und man fürchtet noch weitere Morde, zumal noch eine Frau verschwunden ist. Sollte sie auch in die Fänge des Mörders geraten sein...? Schreibstil/Fazit: Der Krimi ist von Kapitel zu Kapitel spannend. Man kann ihn nicht mehr aus der Hand legen. In den Kapiteln werden immer wieder neue Fährten gelegt und wenn man glaubt, dass man den Mörder so langsam gefunden hat, aber dann ist wieder eine andere Person verdächtig. So bleibt die Entlarvung bis zum Schluss, mit der wohl Keiner gerechnet hat, spannend. Aber die Autorin klärt die Mordfälle akribisch auf und lässt keine Frage offen. Sie hat einen nervenkitzelnden Krimi geschrieben und viele interessante Spuren gelegt. So kann ich diese wirklich mitreissende Krimigeschichte nur bestens empfehlen, sie ist mega-lesenswert! Danke an Astrid Plötner sowie den Gmeiner-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung - ich freute mich über meine Teilnahme an dieser besonderen Leserunde & hätte mächtig (Lese- aber auch Recherchier)spaß!

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  • Spannung pur!

    Todesgruß

    mordsbuch

    22. September 2016 um 10:25

    BuchinfoTodesgruß - Astrid PlötnerBroschiert - 407 Seiten - ISBN-13: 978-3839219492Verlag: Gmeiner-Verlag - Erschienen: 6. Juli 2016EUR 11,99KurzbeschreibungEin brutaler Mord erschüttert die westfälische Kleinstadt Unna während der alljährlichen Altstadtkirmes. Eine Zahnärztin wird erdrosselt im Stadtpark aufgefunden. Um ihren Hals hängt ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift »Ein letzter Gruß, G.«. Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner nehmen die Ermittlungen auf und stoßen schon bald auf eine heiße Spur, als ein weiterer Mord geschieht. Erneut trägt das Opfer ein Lebkuchenherz, und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Mörder wieder zuschlägt …BewertungMit „Todesgruß" ist der Autorin Astrid Plötner, die vielen schon durch ihr Kurzgeschichten bekannt sein dürfte, ein klasse Krimidebüt gelungen.Durch den tollen Schreibstil der Autorin ist man sofort Teil der Geschichte. Gekonnt legt Astrid Plötner falsche Fährten, wodurch dir Spannung immer weiter gesteigert wird. Auch der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Perspektiven ist gut durchdacht und lässt zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen.Die unterschiedlichen Charaktere sind authentisch und ergänzen sich durch ihre Vielschichtigkeit. Die detaillierte Beschreibung der einzelnen Protagonisten sowie dem Handlungsort Unna haben mich beim Lesen alles intensiv miterleben lassen.Ich hoffe auf weitere Fälle mit der sympathischen Kommissarin Maike Graf.Fazit: Spannung pur! Klasse Debüt, welches ich nur empfehlen kann.

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  • Ein spannender, wendungsreicher und raffiniert komponierter Krimi

    Todesgruß

    ClaudiasWortwelten

    15. September 2016 um 15:44

    Bei Todesgruß handelt es sich um den ersten Kriminalroman von Astrid Plötner im Gmeiner-Verlag und um den Auftakt einer neuen Krimireihe um Kommissarin Maike Graf und ihren Kollegen Max Teubner von der Kriminalpolizei Unna. Ich habe mich sehr gefreut, als mich die Autorin anschrieb und anfragte, ob ich ihren Kriminalroman Todesgruß lesen und rezensieren möchte, denn der Klappentext klang äußerst spannend. Dennoch war ich ein wenig skeptisch, da in manchen Rezensionen von einem „Regionalkrimi“ die Rede ist und der Gmeiner-Verlag für dieses Subgenre des deutschen Kriminalromans auch bekannt ist. Erstaunlicherweise erfreuen sich Regionalkrimis ja großer Beliebtheit, aber für mich gibt es kaum etwas Langweiligeres als Kriminalromane, bei denen man den Eindruck gewinnt, man läse eigentlich einen Reiseführer. Selbst wenn ich die Region kenne, in der der Schauplatz angesiedelt ist, reagiere ich auf Regionalkrimis ein wenig allergisch, weil die örtlichen Eigenheiten häufig viel zu sehr ins Zentrum gerückt werden und die eigentliche Krimihandlung dabei fast in Vergessenheit gerät. Gut recherchierte und authentische Schauplätze sind durchaus wichtig und machen auch Sinn, wenn sie für die erzählte Geschichte notwendig sind oder das Setting eine bestimmte Stimmung erzeugen soll, aber häufig zielt der Lokalkolorit nur darauf ab, dass der Leser – sei er nun Einheimischer oder Tourist – die ihm bekannten Örtlichkeiten wiedererkennt und sich Klischees über die schrulligen Eigenheiten der Bewohner einer bestimmten Region in den Köpfen festfressen. Mir gehen Krimis, in denen die eigentliche Handlung vor den örtlichen Gegebenheiten vollkommen in den Hintergrund rückt allerdings ziemlich auf die Nerven, weshalb ich um Bücher, die als Bodensee-, Eifel- oder Alpenkrimi beworben werden, einen großen Bogen mache. Sie sind schon ermüdend, falls man sich in der Region auskennt, aber wenn man noch nie an diesen Orten war, sind solche Krimis geradezu unlesbar. Da ich noch nie in Unna war, war ich also doch ein bisschen skeptisch. Glücklicherweise waren meine Bedenken bei Astrid Plötners Kriminalroman Todesgruß völlig unberechtigt. Auch wenn Einheimische und Kenner der Stadt Unna die Schauplätze, von denen im Buch die Rede ist, sicherlich wiedererkennen, muss man kein Insider sein, um sich die Örtlichkeiten vorzustellen. Diese liefern auch lediglich die Kulisse für die Romanhandlung. Die Geschichte würde auch in jeder anderen Kleinstadt funktionieren, denn im Zentrum des Romans stehen nicht die regionalen Gegebenheiten oder Eigentümlichkeiten der Stadtbewohner, sondern ein überaus spannender Kriminalfall, der sich überall zugetragen haben könnte. Schon allein die Idee des Mörders, bei den Leichen einen letzten Gruß in Form eines Lebkuchenherzes zu hinterlassen, ist ja recht skurril und hat mir sehr gut gefallen. Warum tut ein Mörder so etwas? Wohl kaum, um seinen Opfern eine letzte Ehre zu erweisen. Die Lebkuchenherzen tragen die Aufschrift „Ein letzter Gruß, G.“, und so stellt sich natürlich die Frage, ob der Vor- oder Nachname des Täters wirklich mit G beginnt oder ob der Mörder die Ermittler damit auf eine falsche Spur lenken will? Vermutlich wird sich das jeder Leser fragen, weshalb Astrid Plötner eine ganze Reihe ihrer Romanfiguren mit Namen ausgestattet hat, die mit G beginnen – Guido, Gero, Grabowski, Gröning, Gieske… Sobald ein Protagonist mit dem verräterischen Buchstaben im Namen auftauchte, habe ich überlegt, ob er vielleicht für die Morde verantwortlich sein könnte. Da es in diesem Kriminalroman von unsympathischen Protagonisten, denen man eine solche Tat durchaus zutrauen würde, ohnehin nur so wimmelt, hatte ich im Verlauf der Handlung aber nahezu jeden einmal im Verdacht, hinter den Morden zu stecken, denn auch Charaktere ohne ein verräterisches G im Namen, verhalten sich häufig verdächtig oder hätten ein plausibles Motiv. Somit wurde ich immer wieder auf die falsche Fährte gelockt, rätselte natürlich immer mit und war sehr gefesselt von diesem Buch, da ich ja wissen wollte, ob ich mit einer meiner Theorien vielleicht richtig liege. Die Autorin hat alle Figuren ihres Romans, auch die Nebenfiguren, sehr präzise, authentisch und glaubwürdig ausgearbeitet. Der Leser begleitet nicht nur Maike Graf und ihre Kollegen bei den Ermittlungen, sondern wird in einem weiteren Handlungsstrang auch mit einem der Hauptverdächtigen, dem äußerst dubiosen Immobilienmakler Gero Krüger konfrontiert. Ich kann nicht behaupten, dass ich diesen Mann mochte, aber er ist zweifellos der interessanteste Charakter dieses Romans. Er ist dem Alkohol sehr zugetan und hoch verschuldet, würde über Leichen gehen, um an Geld zu kommen und greift auch zu ungesetzlichen Methoden und verabscheuungswürdigen Druckmitteln, um seine Immobiliengeschäfte voranzutreiben. Besonders erfolgreich ist er dabei allerdings nicht und im Grunde ein bedauernswerter Versager. Wäre er nicht so skrupellos, könnte man fast ein wenig Mitleid mit dieser in jeder Hinsicht gescheiterten Existenz haben. Die männlichen Kollegen von Hauptkommissarin Maike Graf, Max Teubner und Sören Reinders, waren mir sehr sympathisch. Ein kleiner Nebenstrang, in dem Kommissar Max Teubner von einem Jugendlichen verfolgt wird, war leider nicht besonders spannend, da mir sehr schnell klar war, warum es der junge Mann auf Teubner abgesehen hat, und ich war doch ein wenig erstaunt, dass er selbst so lange nicht dahinterkam. Nur mit Maike Graf wollte ich nicht so recht warm werden. Es ist zwar ganz erfrischend in einer Krimireihe eine Ermittlerfigur anzutreffen, die nicht latent depressiv, vollkommen verschroben oder schrullig ist, aber mir war sie fast ein wenig zu glatt und leblos. Ich fand es allerdings sehr rührend, wie sie ihre eigenen Bedürfnisse hintenanstellt, um sich um ihre pflegebedürftige Nachbarin zu kümmern, deren Sohn mit der Betreuung seiner Mutter vollkommen überfordert ist. Maike Graf hat im Grunde sehr positive und löbliche Charaktereigenschaften, ist selbstlos, arbeitet professionell, ist klug und besonnen, aber ein paar Ecken und Kanten, etwas mehr Temperament und Emotionalität hätten dieser Figur sicher gutgetan. Doch auch wenn mir diese Hauptprotagonistin nicht so recht ans Herz wachsen wollte, hat mir Astrid Plötners Kriminalroman überaus gut gefallen. Überzeugt hat mich vor allem ihr Geschick, den Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu locken und einen gut durchdachten Plot zu konstruieren. Das Ende hat mich vollkommen überrascht, denn mit dieser Auflösung des Falls hätte ich niemals gerechnet. Sehr schön war, dass das Ende trotz aller Unvorhersehbarkeit, schlüssig, logisch und nicht überkonstruiert war. Todesgruß ist ein spannender, intelligenter und wendungsreicher Kriminalroman, der zum Miträtseln einlädt und mich aufgrund seiner glaubwürdigen Figuren und eines raffinierten Plots überzeugen konnte. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf den nächsten Fall für Kommissarin Maike Graf und ihren Kollegen Max Teubner.

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  • Leserunde zu "Todesgruß" von Astrid Plötner

    Todesgruß

    astrid_p

    Hallo und herzlich willkommen!Ich lade euch hiermit zur Leserunde meines ersten Kriminalromans "Todesgruß" ein. Der Gmeiner Verlag stellt 20 Leseexemplare als Print oder E-Book zur Verfügung und versendet sie direkt an die Gewinner. Todesgruß soll der Auftakt zu einer Serie um die Kommissare Maike Graf und Max Teubner sein, die in meiner Heimatstadt Unna in Westfalen in ihrem ersten gemeinsamen Fall ermitteln. Natürlich lernt ihr dabei auch die private und menschliche Seite der Protagonisten kennen. Und wem Unna nicht so geläufig ist, auch die benachbarte Großstadt Dortmund ist involviert. Denn von dort rückt eine Mordkommission aus, und diese wird von den Unnaer Kommissaren unterstützt. Zum Inhalt des Buches: Ein brutaler Mord erschüttert die westfälische Kleinstadt Unna während der alljährlichen Altstadtkirmes. Eine Zahnärztin wird erdrosselt im Stadtpark aufgefunden. Um ihren Hals hängt ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift "Ein letzter Gruß, G." Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner nehmen die Ermittlungen auf und stoßen schon bald auf eine heiße Spur, als ein weiterer Mord geschieht. Erneut trägt das Opfer ein Lebkuchenherz, und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Mörder erneut zuschlägt ... Leseprobe:http://bookview.libreka.de/preview/100409/9783839219492?session=28d4651110ab0d40260587b3ccc2cf64c58da36eKurz zu meiner Person:Schreiben ist seit vielen Jahren meine große Leidenschaft. Seit ich meinen Beruf als Kauffrau im Einzelhandel aus familiären Gründen aufgeben musste, war endlich mehr Zeit für literarische Ergüsse. Zunächst gelang es mir, viele meiner Kurzkrimis in Anthologien zu veröffentlichen. Doch der eigene Roman war noch einmal eine ganz andere Herausforderung. Meine Heimatstadt Unna, wo ich aufgewachsen bin und mich sehr wohl fühle, sollte in meinem ersten Kriminalroman auf jeden Fall eine wichtige Rolle spielen. Ich denke, das ist mir gelungen und ich bin sehr gespannt, wie ihr das seht. Wenn ihr nun Lust auf einen mörderisch spannenden Ausflug nach Unna und Umgebung bekommen habt, freue ich mich auf eure Bewerbungen. Eine rege Beteiligung und das Schreiben einer Rezension setze ich voraus. Schreibt mir einfach, warum ihr gerne dabei sein möchtet und schreibt dazu, ob ihr die Print- oder E-Book- Version bevorzugt. Bewerbungsende ist der 10. August 2016Start der Leserunde ist am 18. August 2016 Ich bin gespannt auf eure Bewerbungen und freue mich anschließend auf eine rege Diskussion. EureAstrid PlötnerMehr Informationen zu mir und meinen Büchern findet ihr auf:http://www.astrid-ploetner.de/

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    • 403
  • Ein gelungener Krimi, spannend und geheimnisvoll

    Todesgruß

    janaka

    12. September 2016 um 13:12

    *Inhalt*Kommissarin Maike Graf erhält einen Anruf, der unbekannte Anrufer hat ein Mordkomplott mitbekommen. Die Zahnärztin Dr. Judith Heinemann-Schönfeld soll von ihrem Mann umgebracht werden. Maike warnt die Zahnärztin, doch sie glaubt ihr nicht. Das wird ihr zum Verhängnis, am nächsten Morgen wird Dr. Judith Heinemann-Schönfeld tot aufgefunden, um ihren Hals hängt ein Lebkuchenherz "Ein letzter Gruß, G." Die Kommissare Maike Graf und Max Teubner nehmen die Ermittlungen auf, Hilfe bekommen sie von der Mordkommission aus Dortmund. Zuerst ermitteln sie im familiären Umkreis, doch dann wird eine zweite Leiche mit dem gleichen Herz gefunden. Wie hängen die beiden Fälle zusammen? Der Polizei wird klar, dass Eile geboten ist, denn dies wird nicht der letzte Tote sein…*Meine Meinung*Die Autorin Astrid Plötner hat mit "Todesgruß" einen spannenden Krimi aus ihrer Heimatstadt Unna geschrieben und damit einen guten Grundstein für eine neue Krimi-Reihe mit sympathischen Ermittlern gelegt. Ihr Schreibstil ist flüssig und fesselnd, somit fällt der Einstieg in die Geschichte sehr leicht. Mit dem geheimnisvollen Prolog wird eine gute Spannung aufgebaut, die sich noch im Laufe der Geschichte steigert. Die Autorin führt den Leser mit Hilfe von Perspektivwechsel und falsche Fährten geschickt durch die Handlung, es hat mir Spaß gemacht, den Kommissaren bei ihren Ermittlungen über die Schulter zu schauen.Die Charaktere sind lebendig, facettenreich und vielschichtig. Maike ist eine sehr sympathische Frau, die sich auch neben ihren harten Job noch um ihre Mitmenschen kümmert. Dies ist ihr erster Fall in Unna und sie integriert sich perfekt in das Team. Ihr Partner Max Teubner ist auch ein kompetenter Ermittler und mir auch sehr sympathisch. Neben dem Fall hat er ein privates Problem mit einem jungen Mann, den er nicht kennt. Dann ist da noch Sören Reinders, er sorgt immer wieder für kleinen Lacher zwischendurch. Und auch alle andere Charaktere integrieren sich wunderbar in die Geschichte.*Fazit*Dieser Krimi ist spannend und fesselnd, mit sympathischen Ermittlern und einer geheimnisvollen Geschichte, er bekommt eine klare Leseempfehlung von mir und 5 ★★★★★.

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  • Todesgruß - ein absolut geniales Krimi-Debüt!

    Todesgruß

    Wildpony

    12. September 2016 um 09:33

    Todesgruß  -  Astrid Plötner Kurzbeschreibung Amazon: Ein brutaler Mord erschüttert die westfälische Kleinstadt Unna während der alljährlichen Altstadtkirmes. Eine Zahnärztin wird erdrosselt im Stadtpark aufgefunden. Um ihren Hals hängt ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift »Ein letzter Gruß, G.«. Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner nehmen die Ermittlungen auf und stoßen schon bald auf eine heiße Spur, als ein weiterer Mord geschieht. Erneut trägt das Opfer ein Lebkuchenherz, und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Mörder wieder zuschlägt … Mein Leseeindruck: Wow... ein richtig gutes Krimi-Debüt der Autorin Astrid Plötner und ein genialer erster Fall für das Ermittlerteam Maike Graf und Max Teubner. Der erste Mord an der Zahnärztin Heinemann-Schönfeld ist schon sehr geheimnisvoll und natürlich tippt man als Leser als erstes mal auf das Nahe liegendste: Den untreuen Ehemann, der zeitgleich sich auch noch die Villa zum Verkauf unter den Nagel reißen will und das sogar heimlich schon gemacht hat. Aber natürlich ist man damit total auf dem Holzweg - oder auch nicht? Für mich ein total spannender Krimi mit vielen Highlight, vor allem als dann noch ein zweites Todesopfer mit einem Lebkuchenherz und dem selben Lebkuchenherz gefunden wird. Ein Serientäter oder wie hängt das alles zusammen? Die Autorin versteht es wunderbar immer wieder ein neue Kleinigkeit mit einzustreuen, so das man als Leser wirklich von einem Verdächtigen zum anderen springt. Ist es der Stadtstreicher mit seiner komischen Verkleidung? Eine eifersüchtige Geliebte? Und wer um Himmels willen ist der junge Mann der dem Kollegen Max Teubner solche Streiche spielt und sein Eigentum beschädigt? Das Ende und die Auflösung waren für mich erst kurz vor dem Ende greifbar und auch erst ziemlich zum Schluss tauchte ein Verdacht auf, welcher sich in Form des Mörders dann auch bestätigte. Ansonsten ist der Fall total verwoben und mehr als spannend. Fazit: Meine Hochachtung vor der Autorin die mich mit diesem Krimi nicht nur gut unterhalten hat, sondern auch vollkommen überzeugen konnte. Die Spannung und die Handlung waren perfekt und ich würde mich sehr freuen von diesem sympathischen Ermittlerteam mehr zu lesen. Für mich ein sehr gelungenes Debüt, welches ich sehr gerne mit der wohlverdienten Sterneanzahl von 5 Sternen bewerte. Gern werde ich diesen Krimi weiter empfehlen und natürlich auch die weiteren Bücher der Autorin im Auge behalten.

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  • Der Lebkuchenmörder

    Todesgruß

    rewareni

    11. September 2016 um 17:30

    In der westfälischen Kleinstadt Unna treibt sich ein Mörder herum. Bei der alljährlichen Altstadtkirmes findet man die Leiche der Zahnärztin Judith Heinemann-Schönfeld. Um ihren Hals ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift,, Ein letzter Gruß, G.`` Die Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner begeben sich auf Spurensuche und Verdächtige sind bald gefunden. Der Ehemann der Toten wirkt erleichtert über den Tod seiner Frau und der dubiose Immobilienmakler Gero Krüger, der angeblich die Villa der Toten verkaufen sollte, macht ebenfalls keinen vertrauenswürdigen Eindruck. Da sowohl die Tote und deren Ehemann eine Affäre hatten , müssen die Kommissare immer mehr Befragungen durchführen und es zeigt ihnen, dass von einem harmonischen Familienleben überhaupt keine Rede sein kann. Während Maike versucht ihre Wohnung gemütlich einzurichten und die Besuche bei ihrer kranken Nachbarin Grabowski und deren Sohn David eine willkommene Abwechslung vom Alltag sind, wird ihr Kollege Max von einem unbekannten jungen Mann verfolgt, der nicht nur ein Fenster einschlägt, sondern auch den Autolack zerkratzt. Langsam wird es dem Staatsanwalt zu dumm und in dem Stadtstreicher Benno Dreier ist für ihn der Mörder gefunden, da dieser nicht nur bei der ersten Leiche, sondern auch bei bereits einem  zweiten Todesopfer angetroffen wurde. Als eine junge schwangere Frau verschwindet, die für die tote Zahnärztin gearbeitet hat und auch das zweite Todesopfer gekannt hat wissen die Kommissare, dass ab jetzt jede Minute zählt. Die Schlinge zieht sich immer enger um den Täter und plötzlich stehen sich Maike und der Mörder Aug gegen Aug gegenüber. Der Autorin Astrid Plötner ist ein harmonisch aufeinander abgestimmter Krimi gelungen. Die Kommissare sind sympathisch und man kann sich jederzeit in sie hinein versetzen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und wird dadurch menschlich. Die Handlung ist gut aufgebaut und lässt den Leser immer die Möglichkeit mit zu raten. Da es mehrere Spuren gibt, hat man als Leser die Möglichkeit selbst mit zu raten und man kommt immer wieder drauf, dass es doch einen anderen Mörder geben muss. Dass man eigentlich bis zum Schluss nicht weiß wer der Täter ist, spricht für ein gekonntes Katz und Maus Spiel. Der Prolog ist gut gewählt, wie ein kleiner Appetithappen, der neugierig macht auf das Kommende. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Handlungen wie z.B. der Ablauf in der Gerichtsmedizin werden, genau und gut beschrieben und erklärt. Also ein Krimi, den man mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

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  • Der Todesgruß kommt in Herzform

    Todesgruß

    dominikschmeller

    10. September 2016 um 18:02

    Im Regionalkrimi Todesgruß erleben wir den ersten Fall von Maike Graf und Max Teubner.Meine Videorezension: In Unna (NRW) wird eine Zahnärztin ermordet aufgefunden. Der Fall ist seltsam, hängt der Dame doch ein großes Lebkuchenherz um den Hals mit der Aufschrift: "Ein letzter Gruß, G." Doch noch seltsamer ist, dass Hauptkommisarin Maike Graf schon am Abend zuvor eine Warnung von einem anonymen Anrufer erhalten hat, der den Mord an der Ärztin angekündigt hat. Steckt der Ehemann Guido hinter dem Mord? Immehin scheint er in dubiose Immobiliengeschäfte verwickelt zu sein. Oder ist es doch der Immobilienhai Gero selbst, der die Ärztin umgebracht und im Stadtpark drapiert hat? Doch kaum ist die Polizei auf einer heißen Spur, erfolgt ein weiterer Mord. Und schon bald erschallt in Unna der Schreckensruf: Der Kirmesmörder geht um! Der Roman hält genau das, was das Cover mit dem Wort "Spannung" verspricht. Das Buch ist deshalb auch so spannend zu lesen, weil es so lebensecht geschrieben wurde. Nicht nur die Polizeiarbeit, sondern auch das restliche Leben der Figuren scheinen bis aufs Kleinste recherchiert und überlegt worden zu sein. Besonders beeindruckt hat mich der Detailgrad, mit dem die Nebenfiguren des Buches geschildert wurden. Man hat das Gefühl, dass die Anwohnerin, die mal so nebenbei befragt wird, genauso ein "echtes" Leben und Vorstellungen hat, wie die Hauptpersonen in Form der ermittelnden Polizisten. Fazit: Ein Roman, der nicht nur spannend ist, sondern auch einen tollen Blick in das Leben einiger interessanten Figuren in Unna zulässt.

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  • Spannende Unterhaltung aus Westfalen

    Todesgruß

    Krimifuchs

    07. September 2016 um 20:13

    Ein brutaler Mord erschüttert die westfälische Kleinstadt Unna während der alljährlichen Altstadtkirmes. Eine Zahnärztin wird erdrosselt im Stadtpark aufgefunden. Um ihren Hals hängt ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift »Ein letzter Gruß, G.«. Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner nehmen die Ermittlungen auf und stoßen schon bald auf eine heiße Spur, als ein weiterer Mord geschieht. Erneut trägt das Opfer ein Lebkuchenherz, und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Mörder wieder zuschlägt …Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, in dem eine verzweifelte Frau um ihr Kind trauert, das schon seit vielen Jahren tot ist. Die eigentliche Handlung beginnt im nächsten Kapitel mit der Vorstellung der Protagonistin Maike Graf. Wie der Prolog in die Handlung passt, bleibt dem Leser bis zum letzten Drittel des Buches ein Rätsel. Auch das steigert die Spannung. Die eigentlichen Kapitel sind in Tagen angelegt. So kann man die Ermittlung der Polizei atemlos verfolgen  - auch Ermittlungsfehler, was die Handlung wiederum menschlich macht. Auch Kommissarin Graf und ihr Kollege Max Teubner kommen sehr sympathisch rüber. Man erfährt genug von ihrem Privatleben, um sich die Figuren sehr lebhaft vorstellen zu können. Im eigentlichen Mordfall wird man immer wieder geschickt auf falsche Fährten geführt, die oft widerlegt werden. Den eigentlichen Täter hatte ich persönlich erst recht spät in Verdacht. Der Schreibstil ist flüssig. Im ganzen Roman bleibt die Spannung auf einem guten Level. Der Showdown lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zum Schluss werden alle Unklarheiten beseitigt und es bleiben keine Fragen offen. Alles in allem ein gelungener Start einer Krimireihe, die neugierig auf weitere Bücher macht. Ich habe den Todesgruß mit Spannung gelesen und freue mich auf eine Fortsetzung. 

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  • Jogging fürs Gehirn!!

    Todesgruß

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2016 um 11:36

    Am Stadtpark in Unna wird eine hübsche blonde Frau ermordet aufgefunden. Um den Hals trägt sie ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Ein letzter Gruß, G“. Die Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner ermitteln in alle Richtungen im privaten Umfeld, sowie im geschäftlichen Umfeld der ermordeten Frau. Die, wie sich herausstellt, als Zahnärztin in einer eigenen Praxis in einer Villa tätigt ist. Schon bald geschieht ein weiterer Mord, der noch mehr Verdächtige ins Spiel bringt. Die 36 jährige Kommissarin Maike Graf, ist eine überaus sympathische Frau, die an drei „Baustellen“ arbeitet. Beschäftigt mit der Renovierung ihrer Wohnung, mit den zwei Morden und zusätzlich leistet sie einer älteren Nachbarin Gesellschaft, die auf fremde Hilfe angewiesen ist. Der Sohn, der älteren Dame ist mit der Betreuungssituation überfordert, zumal er sich mit zwei Jobs über Wasser halten muss, um die Betreuung seiner Mutter zu gewährleisten. Der 42 jährige Kollege Max Teubner wohnt bei seiner Tante Belinda in einem Landhaus. Max Teubner ist nicht nur mit den zwei Morden beschäftigt, sondern auch mit seiner persönlichen Geschichte, die ihn jetzt einholt. Die privaten Geschichten von Kommissarin Maike Graf und Max Teubner geben dem Krimi die Würze und beide Kommissare bilden eine gute Einheit. Interessant ist der Prolog, der bis zum Ende des Krimis den Leser rätseln und überlegen lässt, wie der Prolog sich in die Geschichte einfügt. Mir gefällt der Prolog sehr gut, da ich die ganze Zeit mit gerätselt habe. Fazit: Der Krimi ist ein gutes Jogging fürs Gehirn! Denn rätseln hält ja bekanntlich jung und ist gut fürs Gehirn. Ich habe den ganzen Krimi lang durchgerätselt, wer der Mörder oder die Mörderin ist. Dies hat mir sehr gut gefallen. Meiner Ansicht nach gibt es nichts Schlimmeres bei einem Krimi, wenn man den Mörder oder die Mörderin am Anfang des Krimis schon erahnen kann. Dieses ist hier nicht der Fall. Ein durchaus gelungener Krimi! Aus diesem Grund vergebe ich 5 Sterne.

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  • Todesgruß - sehr spannender Regionalkrimi

    Todesgruß

    Lese_gerne

    05. September 2016 um 15:24

    In der westfälischen Kleinstadt Unna passieren mysteriöse Morde. Eine Zahnärztin wird erdrosselt im Stadtpark aufgefunden. Um den Hals trägt sie ein Lebkuchenherz von der Altstadtkirmes. Die Aufschrift gibt Rätsel auf. „Ein letzter Gruß“ G“. Was das wohl zu bedeuten hat? Kommissarin Maike Graf, die von Dortmund nach Unna versetzt wurde, und ihr Kollege Max Teubner werden beauftragt diesen Fall zu lösen. Doch bald geschieht schon der nächste Mord an einem Rentner. Erneut trägt das Opfer ein Lebkuchenherz mit der gleichen Aufschrift. Die Zeit rennt davon. Was ist, wenn der Mörder wieder zuschlägt? **************************** „Todesgruß“ ist der erste Fall von Maike Graf und Max Teubner. Spannend ging schon der Prolog los, als eine Frau den 18. Geburtstag ihres verstorbenen Kindes feiert, das im Kleinkindalter verstorben ist. Dieser Prolog wirft schon erste, interessante Fragen auf. Diese Spannung zieht sich durch die ganze Geschichte. Sehr gut hat mir gefallen, dass am Ende keine Fragen offen sind und alles geklärt wurde. Maike und Max kommen sehr sympathisch rüber. Im Buch wird auch ein bisschen ihr Privatleben eingebunden, was für mich völlig ok ist. Gerade das gefällt mir so an Regionalkrimis, dass es nicht nur ein Gemetzel gibt sondern auch die Protagonisten im Vordergrund stehen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht zusammen mit den beiden diesen Fall zu lösen. Außerdem konnte gut mit gerätselt werden wer hinter den Morden stecken könnte. Für mich war es eine Überraschung. Denn diese Person hatte ich nicht ins Auge gefasst. Gerne würde ich weitere Fälle mit Maike und Max lösen.

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