Anation - Wodans Lebenshauch. Von keltischer Götterdämmerung 1

von Astrid Rauner 
3,5 Sterne bei2 Bewertungen
Anation - Wodans Lebenshauch. Von keltischer Götterdämmerung 1
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Die Geschichte ist spannend, schnell erzählt und gut durchdacht.

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Inhaltsangabe zu "Anation - Wodans Lebenshauch. Von keltischer Götterdämmerung 1"

Im 2. Jahrhundert v. Chr. beginnt im Land der Kelten eine neue Ära:

Der junge Aigonn schlägt seine erste Schlacht, die seinem Stamm fast den Untergang bringt. Das Blatt wendet sich überraschend, als eine junge Frau von den Toten aufersteht. Sie vertraut Aigonn an, dass in ihr eine alte, fremde Seele zurückgekehrt ist. Denn sie erkennt, dass er ein Seher ist, der die Geister der Toten sieht und in ihren zurückgelassenen Erinnerungen lesen kann. Gemeinsam versuchen sie, Antworten zu finden: Warum ist sie zurückgekehrt? Was hat es mit den rätselhaften Selbstmorden auf sich, die zurzeit passieren? Und welche Rolle spielt der Schamane Rowilan, dem Aigonn die Schuld am Tod seiner Schwester gibt? Die Spur, die sie finden, führt Aigonn weit in die Vergangenheit.
Und unbemerkt auch auf den Weg eines neuen Gottes, der seine Macht erst noch zeigen wird.

Ein fantastischer Abenteuerroman, der die Sagengestalten und Götter keltischer Kultur vor einem historischen Hintergrund zum Leben erweckt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862820191
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:302 Seiten
Verlag:Acabus Verlag
Erscheinungsdatum:30.09.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    quatsprechevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte ist spannend, schnell erzählt und gut durchdacht.
    Wodans Lebenshauch

    Eigentlich bin ich, glaube ich, recht schwer zu begeistern, was Romane angeht. Dieser Plot jedoch von Anation, erschienen beim Acabus Verlag, schien für mich alles zu haben, was mich begeistern könnte. Es spielt im 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im Süden Deutschlands. Damals besiedelten keltische Stämme die Gegend und in einem dieser Stämme wächst Aigonn auf. Er ist anders, als die anderen Jungen, denn er kann mit der Nebelfrau sprechen und nimmt mehr von der Welt wahr, als die meisten. Doch dann geschehen Dinge und plötzlich ist Aigonn nicht mehr nur ein Junge, sondern ein Seher, gesegnet von den Göttern.

    Der junge Krieger Aigonn muss sich auf dem Schlachtfeld beweisen und sieht mit an, wie die geopferte junge Frau wieder zum Leben erwacht. Dies bringt ihn in größere Schwierigkeiten, als es zuerst den Anschein macht. Gemeinsam mit der jungen Frau und dem Schamanen des Dorfes, sowie viel Hilfe von der anderen Welt, gelingt es Aigonn Wissen zu erlangen.

    Die ganze Geschichte soll offenbar eine Art Ursprungslegende der späteren Göttergestalten sein. Es ist recht gut geschrieben, die Autorin hat sich wohl ein wenig mit dem Thema der paganen Spiritualität beschäftigt. Jedoch konnte ich feststellen, dass sie noch nicht so viel Erfahrung im Romanschreiben hat, da viele Stellen noch sehr umgangssprachlich sind. Nun ja, jeder muss mal starten.

    Die Geschichte ist spannend, schnell erzählt und gut durchdacht. Ich bin sogar wirklich gespannt, wie es weiter geht.

    Jedoch bin ich von dem Titel sehr irritiert. Anation. Dies soll ein Kosename für eine keltische Frau sein. Ich habe mich von Anfang an gefragt, was an diesem Wort keltisch sein soll. Für mich klingt es wie ein modernes, englisches Wort, aus einer Sprache, die erst seit ein paar Jahrhunderten besteht. Leider zieht sich dieser ‚Name‘ durch das ganze Buch und ließ mich jedes Mal gedanklich stolpern. Es mindert das historische Setting für mich enorm. Auch die Gedanken zu der Götterwelt ergeben sich mir nicht. Ich habe schon einiges über die Kelten gelesen und auch studiert, jedoch sind mir die Annahmen und Ausführungen von Astrid Rauner vorher noch nicht begegnet. Der Aufbau der Götterwelt, die Verehrung der Toten oder auch die Idee, dass Erinnerungen bestimmten Körperteilen anhaften, oder das der Kopf der Sitz der Seele war, sind mir unbekannte Überlegungen.

    Deswegen bin ich etwas zwiegespalten, was die Meinung über den Roman betrifft. Als historischer Roman nicht brauchbar, aber als Fantasy-Roman super!  Und deswegen will ich ihn auch weiter so betrachten und freue mich auf die nächsten Teile.

    Originalbeitrag: Anation - Wodans Lebenshauch

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    KamiKs avatar
    KamiKvor 3 Jahren

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