Brictom - Wodans Götterlied. Von keltischer Götterdämmerung 3

von Astrid Rauner 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Brictom - Wodans Götterlied. Von keltischer Götterdämmerung 3
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kupfis_buecherkistes avatar

Ein mystisches Buch, das bei mir einen schweren Lesekater hinterlassen hat. Must-Have!!

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Inhaltsangabe zu "Brictom - Wodans Götterlied. Von keltischer Götterdämmerung 3"

Geschriebene Worte tragen eine Macht in sich, die über das Schicksal Tausender entscheiden kann:

Auf ihrer Flucht aus dem Norden haben Aigonn und Tiuhild den Zorn des Sturms geweckt. Eine Sturmflut verwüstet die Länder der Kimbern und zwingt sie, ihre angestammte Heimat zu verlassen. Aigonn wird dabei als Seher zu einer nützlichen Geisel. Sie ahnen nicht, dass der Sturmgeist Wode Aigonn und Tiuhild verfolgt. Immer größeren Einfluss gewinnt er über den Geist der jungen Frau und Aigonn fürchtet um ihr Leben. In seiner Heimat droht Fürst Rowilan den Rückhalt seiner letzten Verbündeten zu verlieren. Dann ereilt ihn unerwartete Hilfe, doch wird sie ihm zum Sieg gegen den übermächtigen Gegner verhelfen? Und welches Geheimnis hütet Aigonns totgeglaubter Vater, der überraschend zu seinem Stamm zurückkehrt?
Eine uralte Beschwörung soll die Macht der Götter entfalten. Aber der Preis dafür ist hoch und Aigonn begreift, dass Geister zu Göttern werden können, Vertraute zu Verrätern und manche Geschichten erst mit dem Tod beginnen …

Der letzte Teil der Trilogie „Von keltischer Götterdämmerung“ bringt die Lösung des Rätsels – und die Erkenntnis, dass es Dinge gibt, die sich niemals vollständig erklären lassen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862825066
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Acabus Verlag
Erscheinungsdatum:09.10.2017

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    kupfis_buecherkistes avatar
    kupfis_buecherkistevor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Ein mystisches Buch, das bei mir einen schweren Lesekater hinterlassen hat. Must-Have!!
    ein spektakuläres Finale der Wodan-Reihe

    Aigonn will dem Ruf seines Lehrmeisters Rowilan folgen, und so flieht Aigonn mit Tiuhild aus dem hohen Norden zurück an die Rur. Unterwegs muss er doch eine Abenteuer lösen, denn kein geringerer als Wode verfolgt das Duo. Doch als er endlich seine Heimat wieder erreicht, muss er feststellen, dass es auch dort viele Probleme gibt. Denn Rowilans Position als Stammesfürst steht in Frage, und Rowilans Folk begehrt gegen ihn auf. Die Feinde rücken immer näher, und wollen das Gebiet der Bärenjäger einnehmen. Zudem ist Aigonns Vater Utalain wieder aufgetaucht, und Aigonn muss feststellen, dass sein Vater ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. Auch Aigonns Bruder Efoh traut seinem Bruder nicht ganz über den Weg und greift Aigonn an. Schwer verletzt versucht Aigonn mit Tiuhild das Geheimnis des Moorsängers endgültig zu lösen, damit er Rowilan helfen kann, die Feinde entgültig zu besiegen. 

    Astrid Rauner hat hier eine Saga auf die Beine gestellt, die - wie ich persönlich finde - ein fantastisches Epos ist! Ohne viel Schnickschnack und ohne großes Simsalabim beschreibt Astrid, wie es damals hätte sein können. Wie haben die Völker damals gelebt? Auch die Völkerwanderung wird eindeutig beschrieben, die nicht nur aus Glaubensgründen statt fand, sondern weil anderswo wortwörtlich die Wiese grüner war, und man den Wetterbedingungen bzw. aus Umweltgründen weiterziehen musste. 

    Was mich ebenso beeindruckt hat, ist wie Astrid Rauner die Beziehung der Seher und ihren Göttern beschrieben hat. Es gab verschiedene Verse, wie z. B. das Brictom, mit denen die Seher Kontakt zu ihren Göttern aufnehmen konnten. Es war aber kein Zauberstab a là Harry Potter nötig, sondern man nahm maximal Bewusstseinserweiternde Mittel, um Kontakt aufzunehmen. Seher zu sein war oftmals nicht zu sehr angesehen, weil Außenstehende nicht unbedingt nachvollziehen konnten, wie das Ganze vor sich ging. 

    Die Autorin hat ihre Hausaufgaben gemacht. Im Nachwort beschreibt sie ihre Quellen; und webt ihre eigenen Ideen in die derzeitig bekannten Fakten mit ein. Und so entsteht ein glaubwürdiges Abenteuer um die Seher Aigonn und Rowilan, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Trotz ihrer übernatürlichen Fähigkeiten sind die zwei Freunde geworden, die mit ihren damals alltäglichen Problemen zu kämpfen haben. Trotzdem bleibt für beide Raum als Helden, deren Geschichte auch Generationen später noch erzählt wird. Und gerade weil aus der Zeit der Kelten - die übrigens nicht wirklich was aufgeschrieben haben - kann Astrid Rauner ein wundervoll mystisches Umfeld schaffen, in den sich die Protagonisten bewegen können. Ich mag ja die Nebelfrau und die geheimnisvolle Tiuhild immer noch am liebsten. 

    Und irgendwann werde ich mich wieder und wieder auf die Abenteuer mit Aigonn und Rowilan einlassen, denn hier sind zwei Protagonisten erschaffen worden, mit denen ich sehr gerne die Abenteuer nochmal erleben möchte. Ein eindeutiges Must-Have im Bücherschrank. 

     

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