Astrid Rauner Der Berg der Kelten. Die Herrscher des Glaubergs

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Inhaltsangabe zu „Der Berg der Kelten. Die Herrscher des Glaubergs“ von Astrid Rauner

Ein fantastischer Abenteuerroman, der die Sagengestalten und Götter keltischer Kultur vor einem historischen Hintergrund zum Leben erweckt. Der Glauberg ist binnen den vergangenen Jahren dank eines Grabfundes zweier keltischer Würdenträger (ein sogenannter „Fürst“, wahrscheinlich also ein gleichzeitig weltlich und geistiger Anführer, und ein hohes Mitglied aus dem sogenannten keltischen „Kriegeradel“) und einer lebensgroßen Sandsteinstatue (die vermutlich besagten „Keltenfürsten“ darstellt) bekannt geworden. Vor die-sem Hintergrund entwickelte die Autorin die Geschichte von „Der Berg der Kel-ten“. In ihrem Roman erzählt Astrid Rauner die Geschehen zu Lebzeiten des „Keltenfürsten“ frei nach, so dass beim Leser der Eindruck entsteht, keinen typi-schen historischen Roman, sondern vielmehr eine alte, mit historischen Fakten angereicherte Legende vor sich zu haben, die versucht, Denken und Leben der damaligen Menschen nachzuvollziehen – durchaus auch bezüglich des Ver-ständnisses von heiklen Themen wie Menschenopfern.

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  • Rezension zu "Der Berg der Kelten. Die Herrscher des Glaubergs" von Astrid Rauner

    Der Berg der Kelten. Die Herrscher des Glaubergs
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    03. November 2012 um 14:07

    Meine Meinung: An dieses Buch bin ich mit gemischten Gedanken herangegangen. Eigentlich habe ich es nicht so mit historischen Büchern. Aber die Leseprobe hat mir gut gefallen und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Noch dazu spielt das Buch in der Wetterau – also ganz in der Nähe meiner alten Heimat. Also warum nicht mal ein „anderes Buch“ lesen?! Die Leseprobe hat gehalten was sie versprochen hat. Die Autorin hat einen schönen, angenehm zu lesenden Schreibstil, auch wenn ich mich anfangs mit den „fremden“ Namen etwas schwer getan habe. An das Ende des Buches hat Astrid Rauner ein sehr nützliches Personenverzeichnis gehängt. Da ich das Buch als eBook gelesen habe, habe ich dieses tolle Verzeichnis erst am Ende des Buches entdeckt. Sonst hätte ich vielleicht auch leichter in die fremden Namen gefunden. Die Beschreibungen der Landschaften, der Leute und ihrer Lebensweise sind so realistisch, dass ich nicht die Wetterau, wie ich sie kenne, vor Augen hatte, sondern eine Landschaft, wie sie 400 v. Chr. ausgesehen haben muss. Und die Leute, die dort gelebt haben. Besonders interessant fand ich auch, dass sich eigentlich zwischen damals und heute nicht wirklich viel in den Köpfen der Menschen verändert hat. Es geht um Macht, um Machtkämpfe, um Zusammenhalt, um Verrat, um Familienbande und sogar ein kleines bisschen um Emanzipation. Und selbst die Frisuren waren schon wahre Meisterleistungen – ganz ohne Haarspray! Zitat: „…hatte er sich aber die hellblonden Haare kurz unter den Schultern abgeschnitten und mit Kalkwasser zu einer stacheligen, hochstehenden Kriegerfrisur aufgetürmt.“ Also ich hatte bei diesem Satz sofort einen Punk von heute im Kopf – nur eben mit weißen statt pinken oder grünen Haaren ;-) . Die Charaktere sind genauso unterschiedlich wie die Menschheit. Ich mag z.B. Bhranag sehr, und dass obwohl er der Heerführer ist. Auch Dunaan ist mir sympathisch. Sie ist so natürlich. Kämpft um ihre Anerkennung in der Männerwelt und ist gleichzeitig so weiblich, wie eine Frau nur sein kann. Auch wenn sie es nicht zeigen mag. Am Fürsten gefällt mir wie er zu seiner Familie steht und wie er innerhalb der Familie tatsächlich einfach nur ein Familienmitglied ist und das „Fürst sein“ da auch mal vergisst. Hahles, ist in meinen Augen die wirkliche Hauptfigur in diesem Roman und ein junger Mann, den man einfach mögen muss. Aber hier möchte ich nicht ausführlich auf ihn eingehen, sonst würde ich zu viel verraten. Die Autorin erwähnt sowohl im Vorwort, als auch am Ende des Buches, dass es sich um eine frei erfundene Geschichte handelt und nicht historisch nachgewiesen ist. Trotzdem, Frau Rauner hat mich davon überzeugt: genau so muss es gewesen sein. Das Buch endet mit einem für mich überraschenden Ausgang. Diese eine Geschichte hier ist abgeschlossen, aber es ist noch ganz viel Raum für weitere Geschichten um den Fürsten Dhalaitus, um seine Nichte und um sein Volk. Band 2 ist bereits erhältlich. Mein Fazit: Ein schöner historischer Roman, der ganz ohne Liebesgeschichte auskommt und für alle Fans dieses Genres absolut empfehlenswert ist.

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