Astrid Rosenfeld

 4.2 Sterne bei 372 Bewertungen
Autorin von Adams Erbe, Elsa ungeheuer und weiteren Büchern.
Astrid Rosenfeld

Lebenslauf von Astrid Rosenfeld

Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren. Ihr Berufsziel war nach der Schule Schauspielerin zu werden, daher ging sie nach dem Abitur nach Kalifornien um erste Berufserfahrungen am Theater zu sammeln. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie aber nach anderthalb Jahren abbrach. Anschließend war sie in verschiedenen Jobs in der Filmbranche tätig, so zum Beispiel als Casting Director für die Kinofilme »Muxmäuschenstill« und »Knallhart«. Ihr Romandebüt »Adams Erbe« erschien im März 2011. Astrid Rosenfeld lebt in Berlin.

Neue Bücher

Kinder des Zufalls
 (7)
Neu erschienen am 06.09.2018 als Hardcover bei Kampa Verlag .

Alle Bücher von Astrid Rosenfeld

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Astrid RosenfeldAdams Erbe
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Adams Erbe
Adams Erbe
 (217)
Erschienen am 26.03.2013
Astrid RosenfeldElsa ungeheuer
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Elsa ungeheuer
Elsa ungeheuer
 (93)
Erschienen am 30.04.2014
Astrid RosenfeldZwölf Mal Juli
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Zwölf Mal Juli
Zwölf Mal Juli
 (43)
Erschienen am 23.11.2016
Astrid RosenfeldKinder des Zufalls
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Kinder des Zufalls
Kinder des Zufalls
 (7)
Erschienen am 06.09.2018
Astrid RosenfeldSing mir ein Lied
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Sing mir ein Lied
Sing mir ein Lied
 (5)
Erschienen am 29.10.2014
Astrid RosenfeldElsa ungeheuer
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Elsa ungeheuer
Elsa ungeheuer
 (6)
Erschienen am 23.04.2013
Astrid RosenfeldZwölf Mal Juli
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Zwölf Mal Juli
Zwölf Mal Juli
 (1)
Erschienen am 26.08.2015
Astrid RosenfeldPer coraggio, per paura, per amore
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Per coraggio, per paura, per amore
Per coraggio, per paura, per amore
 (0)
Erschienen am 01.07.2014

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Neue Rezensionen zu Astrid Rosenfeld

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EmmaZeckas avatar

Rezension zu "Adams Erbe" von Astrid Rosenfeld

Eine bewegende Geschichte
EmmaZeckavor einem Monat

Adams Erbe wurde im Diogenes Verlag veröffentlicht. Die Bücher aus dem Hause Diogenes erkennt man meist aufgrund der Gestaltung des Covers. Hier ist der Titel des Buches meist in Schriftart Times und kursiv dargestellt. Dann gibt es immer noch ein kleines Bild, das zur Geschichte passt. Allerdings muss ich gestehen, dass mir der Titel meist mehr auffällt, als das Bild, das über dem Namen des Autoren steht.

Etwas ungewöhnlich bei den Bücher aus dem Diogenes Verlag ist, dass die Geschichte nicht in Kapitel unterteilt wird. In Adams Erbe haben wir zwar zwei Teile, allerdings sind die beiden Teile als Fließtext gestaltet. Anfangs verwirrte mich das etwas, allerdings gewöhnte ich mich dann doch schnell daran.

Inhaltlich erzählt Astrid Rosenfeld hier zwei Handlungsstränge: Wir sind in der Gegenwart und begegnen dem Jungen Edward, der mit seiner Mutter bei den Großeltern lebt. Edward ist dem Bruder seines Großvaters wie aus dem Gesicht geschnitten. Adam ist das schwarze Schaf der Familie. Er hat seine Familie im Dritten Reich verlassen, um sich alleine durchzuschlagen. Das glauben zumindest alle. Eines Tages fällt Edward ein Buch mit dem Titel Adams Erbe in die Hände. Schnell stellt sich heraus, dass Adam hier seine Geschichte erzählt.

Astrid Rosenfeld erzählt die eine Hälfte der Geschichte aus der Sicht von Edward und in der anderen Hälfte lernen wir Adam kennen. Das Spannende hier ist, dass beide Männer ziemlich viel miteinander gemeinsam haben. Sie wissen nicht so recht, wo ihr Platz auf der Welt ist und gehören daher zu den Überlebenskünstlern. Astrid Rosenfeld hat die Gemeinsamkeiten dieser beiden Männer sehr gut herausgearbeitet.

Astrid Rosenfeld hat mich mit ihrem Schreibstil fasziniert. Beide Handlungsstränge werden aus der Ich-Perspektive erzählt. Das Tolle war, dass der Erzählstil in diesem Fall überhaupt nicht verwirrte. Allerdings fragte ich mich dennoch, ob der Erzählstil mit dazu beigetragen hat, dass sich beide Männer so ähnlich waren.

Was mich am meisten an Astrid Rosenfelds Schreibstil beeindruckte waren zum einen ihre sprachliche Bilder und die Tatsache, dass sie es schafft, schreckliche Dinge, sprachlich schwächer wirken zu lassen, ohne diese Dinge zu verharmlosen oder zu verdrängen. Beide Männer erleben Situationen, die wahrscheinlich niemand erleben möchte. Aber dennoch scheinen sie nicht daran zu zerbrechen.

Gesamteindruck
Ich war mir nicht sicher, was mich bei Adams Erbe erwartete. Deswegen hatte ich auch keine bestimmte Erwartung an die Geschichte, was ziemlich gut war, weil ich mich so von Adams Erbe überraschen lassen konnte. Tatsächlich hätte ich nicht mit der Geschichte gerechnet, die mir hier geboten wurde. Adams Erbe erzählt die Biografien zwei fiktiver Charaktere, die zum Nachdenken anregt.

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Buchkonfettis avatar

Rezension zu "Zwölf Mal Juli" von Astrid Rosenfeld

Zwölf Mal Juli
Buchkonfettivor 7 Monaten

In ihrem Kurzoman Zwölf Mal Juli (erschienen 2015 im Diogenes-Verlag) erzählt Astrid Rosenfeld auf 156 Seiten ein Stück aus dem Leben der Schriftstellerin Juli.

In zwölf Tagen soll Juli ihre große Liebe Jakob, der ihr das Herz gebrochen hat, wiedersehen. Genau in diesen Tagen trifft sie auf 12 unterschiedlichen Menschen - Freunde, Familienmitglieder und Unbekannte. In 12 Kapiteln lerne ich nicht nur die Protagonistin Juli immer besser kennen, sondern entdecke auch 12 weitere ganz eigenwillige Charaktere.

Sowohl Juli, als auch die anderen 12 sind mitten aus dem Leben gegriffende Persönlichkeiten - immer mit der richtigen Prise Skurrilität. Ich fühle beim Lesen mit Juli mit. Ich lache mit und manchmal über sie, ich schüttle den Kopf und erkenne manchmal mich und andere Menschen in dem Buch wieder.
Juli hat viele kindliche Züge. Sie sucht nach Botschaften, sieht fast überall Zeichen und ist unheimlich getrieben von emotionaler Spontanität.

Auch die Erzählweise von Astrid Rosenfeld verläuft fast kindlich. Sie erzählt die Geschichte mit einer Menge an Gedankeneinschüben, die an „Neons unnützes Wissen“ erinnern. In jedem Kapitel finde ich Anekdoten und historische Fakten, die mit der eigentlichen Geschichte nicht viel gemein haben, aber doch ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern oder für einen kurzen Aha-Moment sorgen.

Meiner Meinung nach ein wunderbar kurzweiliges Buch, dass aber auch ein bisschen zu schnell schon wieder vorbei ist. Für mich hätte das Buch auch "Vierundzwanzig Mal Juli" heißen können.

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connys avatar

Rezension zu "Zwölf Mal Juli" von Astrid Rosenfeld

"Zwölf mal Juli" - bitte immer wieder, aber nicht zu Ende lesen.
connyvor 2 Jahren

Astrid Rosenfeld hat mit ihrem dünnen Büchlein "Zwölf Mal Juli" ein starkes, berührendes, tief fühlendes Buch geschrieben, in dem jedes Wort wie ein Pinselstrich ist, dessen die Seele einer jungen, sich verlorenen, einsamen Frau abzeichnen, die nie über den plötzlichen Fortgang ihres Freundes Jakob hinweg kam. Es ist als ob man ihr mit jedem Kapitel näher kommt, sie kennenlernt, zu wissen meint, wie sie sich in der nahenden Konfrontation mit Jakob verhält. Sie gewinnt an Kontur, an Stärke, bis kurz vor dem Ende...

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Gespräche aus der Community

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L
Hallo! Ein Freund hat mir heute "Adams Erbe" von Astrid Rosenfeld empfohlen. Bin aber noch unschlüssig. Habt ihr das Buch schon gelesen? Könnt ihr es empfehlen?
Robert_05_85s avatar
Letzter Beitrag von  Robert_05_85vor 8 Jahren
Hallo, ich weiß nicht, ob du hier angemeldet bist, aber direkt auf der Seite des Buches kannst du Rezensionen lesen (alle recht positiv): http://www.lovelybooks.de/autor/Astrid-Rosenfeld/Adams-Erbe-494243584-w/ Ansonsten wurde es vor kurzem für eine Testleserunde verlost. Vielleicht fragst du mal dort nach, denn die müssten alle gerade dran sein, es zu lesen oder sind schon fertig: http://www.lovelybooks.de/gruppe/544159413/diskussionsgruppe_zu__adams_erbe__von_und_mit_astrid_rosenfeld/ Ich glaube, es wurde 25 Mal verlost. Spätestens in ein paar Wochen sollte es also viele Rezensionen dazu geben.
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