Astrid Ruppert Ziemlich beste Freundinnen

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Inhaltsangabe zu „Ziemlich beste Freundinnen“ von Astrid Ruppert

Konstanze ist die wandelnde Perfektion: Die Herzchirurgin, Ehefrau und Mutter hat ihre Familie, ihren Alltag, ihr Bindegewebe, den OP-Plan und sogar das Unkraut im Garten fest im Griff. Die viel zu hell blondierte Glitzernudel Jacqueline dagegen improvisiert sich mehr schlecht als recht durch ihr Leben zwischen vier Minijobs und drei Kindern. Ausgerechnet diese beiden Frauen werden Zimmergenossinnen in der orthopädischen Rehaklinik. Eine explosive Mischung in körperlicher Ruhelage. Während die Knochen heilen, verändert sich in Zimmer 233 alles.

Schöne kurzweilige Geschichte :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Gegensätze ziehen sich eben doch an. Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.

— Kelo24

Das gegensätzliche Leben zweier Frauen, die doch Gemeinsamkeiten haben.

— Lindenblomster

Jeder ist kann sein Glück selbst bestimmen

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eigentlich nur Klischee ... geeignet für Frauen, die eine Karriere planen - damit sie einknicken! *schüttel*

— wandablue

Etwas zu viel Klischee, lässt sich locker, flockig weglesen, ideale Strand- Freibadlektüre...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • zu Klischeebelastet und übertrieben

    Ziemlich beste Freundinnen

    CoffeeToGo

    07. January 2016 um 07:52

    Konstanze hat aus ihrer Sicht das perfekte Leben, perfekter Job, perfekter Mann, perfekte Kinder und vor allem perfekt organisiert. Zurzeit konkurriert sie mit ihrem Mann um den Posten als Chefarzt, doch dann stürzt sie eine Treppe runter und bricht sich das Bein. Jaqueline ist das komplette Gegenteil. Sie hat drei Kinder, ist alleinerziehend und hat einen Freund der sie betrügt. Sie hält sich mit mehreren Minijobs über Wasser, da sie nicht genügend Qualifikationen für bessere Arbeiten hat und geht mit ihren Kindern bei der Tafel essen. Als sie plötzlich einen Bandscheibenvorfall hat, sieht sie ihr bisheriges Leben bedroht. Als beide in der Reha aufeinander treffen, scheint das Chaos perfekt. Als ich die Leseprobe las, dachte ich, dass die Geschichte Potential nach oben hätte, doch irgendwie war das nicht der Fall. Das Ganze dümpelte nur so vor sich hin, Spannung oder ähnliches kam nicht auf, wobei ich das auch nicht zwingend für nötig halte, da das Buch eher in die Sparte "seichter Unterhaltungsroman" gehört. Man bekommt einen kurzen Einblick in das Leben der beiden vor dem Unfall und sieht sie dann in der Reha zusammentreffen, denn Konstanze bekommt kein Einzelzimmer (wie sie erwartet hat), sondern muss sich eins mit Jaqueline teilen. Es hätte gut werden können, doch das Buch strotzt nur so von Klischees und einfach alles wurde überspitzt. Allein schon Konstanze und Jaqueline. Konstanze ist überkorrekt, alles muss perfekt sein, der totale Kontrollfreak. Jaqueline der typische Sozialfall, außer, dass sie zu stolz ist, Sozialhilfe zu beantragen. Konstanze entfernt sich immer weiter von ihrem Mann, Jaqueline hat einen, der ihr jedoch untreu ist. Beide kommen also aus Welten, die verschiedener nicht sein könnten und haben somit auch kein Verständnis für den jeweils anderen und jede meint, die Kindererziehung die sie praktiziert sei die beste. Somit hat es auch nicht lange gedauert, bis mir beide gehörig auf die Nerven gingen. Konstanze mit ihrer Kontrollsucht und Weigerung sich an die Umstände in der Reha anzupassen und Jaqueline mit ihrer völligen Überdrehtheit. Ich habe eine herzliche und humorvolle Geschichte erwartet, in der die beiden Protagonisten zwar anfängliche Schwierigkeiten haben, doch später etwas mehr zusammenwachsen. Doch hier war alles zu übertrieben, die Abneigung am Anfang zu groß und zu lang gezogen so, dass für die Wendung am Ende nicht mehr viel Platz blieb und mir die Wandlung von "erbitterten Feinden" zu "beste Freundinnen" viel zu schnell ging. Ich denke nicht, dass ich hiermit irgendetwas vorwegnehme, da jeder die Art von Romanen kennt und somit auch, wie sie enden. Für den einen vielleicht ein seichter Lesespaß, für mich eher rausgeschmissene Lesezeit, schade drum.

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  • Ziemlich beste Freundinnen

    Ziemlich beste Freundinnen

    HK1951

    28. October 2015 um 09:35

    Konstanze und Jaqueline hätten sich wohl im Leben nicht kennengelernt, wenn sie nicht Krankheiten zusammengeführt hätten. Die Eine, Ärztin und absolut auf Contenance bedacht in jeder Lebenslage, verletzt sich das Bein beim Sturz in ausgerechnet der Klinik, in der sie auch arbeitet und setzt sich damit unfreiwilligem Spott aus. Jaqueline erleidet einen Bandscheibenvorfall. Man kann sagen, sie ist das krasse Gegenteil von Konni. Sie steht auf Glitzer und ist eher „einfach gestrickt“. Als die Beiden in der Reha-KLinik aufeinander treffen, ist schnell klar, dass sie keine Freundinnen werden. Oder doch ?? Das einzige Gemeinsame ist, das beide Frauen Kinder haben, Konstanze zwei und Jacki drei. Die Autorin hat viel Wert darauf gelegt, die Unterschiede zwischen den Beiden herauszustellen und hat sich dabei für mich ein wenig „verloren“ in der Geschichte. Ich hätte mich gefreut, wenn Astrid Ruppert mehr Wert auf den Humor gelegt hätte, denn die Geschichte hatte ja durchaus Potential. So war es zwar recht amüsant zu lesen, aber leider Dutzendware für mich. „Ziemlich beste Freundinnen“ ist leider kein herausragender Frauenroman, wie ich gehofft hatte, sondern leider nur Durchschnitt, daher auch nur drei Sterne, da es 2,5 nicht gibt und ich 2 dann doch nicht ganz gerechtfertigt fand...

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  • Ziemlich beste Freundinnen

    Ziemlich beste Freundinnen

    Insel56

    23. June 2015 um 13:48

    Eine erfolgsreiche Ärztin, die zugleich noch Mutter und Ehefrau ist, erleidet einen komplizierten Bruch und muss zur Reha. Eine andere junge Frau, ebenfalls Mutter, die sich finanziell jedoch eher schlecht über Wasser halten kann und Pech in Beziehungen hat, muss auch zur Reha. Dort treffen die beiden unterschiedlichen Frauen aufeinander und müssen sich aufgrund eines Versehens ein Zimmer teilen. Allein die Beschreibung der beiden Frauen war einfach nur toll, denn ich sah die beiden vor mir. Die Ärztin, die alles beruflich und privat managte und die andere Frau, die ihr Leben eher kläglich im Griff hatte. Das Zusammentreffen der beiden sehr unterschiedlichen Frauen bewirkt bei beiden Frauen eine Veränderung ihres bisherigen Lebens. Das Buch ist ein unterhaltsamer Roman, der mich trotzdem tief berührt hat. Es war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und obwohl das Ende ein wenig unrealistisch erscheint, ist es wünschenswert. Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt, denn manchmal verliert man vielleicht die wirklichen wichtigen Dinge des Lebens aus dem Blick. Frau Ruppert schafft es gleichzeitig lustig, ironisch und trotzdem auch ernste Themen aufzugreifen. Mir hat der Roman außerordentlich gut gefallen.

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  • Freundinnen

    Ziemlich beste Freundinnen

    Lindenblomster

    19. May 2015 um 10:29

    Astrid Ruppert hat einen Roman über die gegensätzlichen Leben zweier Frauen geschrieben. Konstanze ist eine gute Herzchirurgin Mutter zweier Kinder und Ehefrau. Vernunft, Disziplin und Effizienz sind Konstanzes wichtigste Lebensüberzeugung. Damit bekommt sie ihr Leben genau geplant und nur so in den Griff. Konstanze ist eine gute Ärztin und immer in Eile und voll durchorganisiert. Dies ist nicht nur auf Arbeit so, sondern auch bei ihrer Familie. Dann wirft sie ein Beinbruch förmlich aus der Bahn und das geordnete Leben ist dahin. Jetzt ist sie ans Bett gefesselt und muss alle Aufgaben abgeben. Jacqueline hat dagegen ein etwas chaotisches Leben - drei Kinder und den Freund gerade aus dem Haus geworfen. Da trifft sie ein Hexenschuss. Durch diese Unfälle treffen diese beiden verschiedenen Frauen in der Reha aufeinander. Ein Computerfehler führt die Privatpatientin Konstanze in ein Doppelzimmer, welches sie mit der platinblonden und bunt geschminkten Jacqueline teilen muss. Jacki ist über die Gesellschaft froh und heftet sich an Konnis Fersen. So unterschiedlich die Beiden sind, entdeckt doch Konni, dass sie doch Gemeinsamkeiten haben. Beide geben für ihre Familie alles und wollen im Beruf perfekt sein. Bei Jacki hat das noch nicht so geklappt. Nach einigen Streits und auch Tränen ergibt sich für beide Frauen eine neue Lebensform und sie bleiben Freundinnen. Astrid Ruppert hat in diesem Roman die Stellung der Frau in der Gesellschaft beleuchtet. Was denkt die Nachkriegsgeneration, wie sind die heutigen arbeitenden Frauen und wie die Hausmütter. In vielen Gedankengängen kann der Leser die Beweggründe für die Taten der Frauen nachvollziehen. Und auch die Leserin kann sich fragen, wie mache ich es und auf welcher Seite stehe ich. Kurz befürchtete ich, dass der Roman Gründe für die Hausfrau sucht, aber dem war nicht so. In dem Bedürfnis anderen helfen zu müssen, vergaß Konstanze sich selber. Dr. Niedlich hat gute Argumente gebracht und auch den Leser aufgerüttelt. Der Roman las sich rasant, die Reha-Mitleider waren Charakter welche in jeder Kur zu finden sind. Die Familien kamen nur in Gesprächen und den Gedanken vor. So kann der Leser sich auf die beiden Frauen konzentrieren. Und jedes Leid ist aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, verschieden schwer zu beurteilen!

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  • Ziemlich beste Freundinnen

    Ziemlich beste Freundinnen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2015 um 10:16

    Konstanze und Jacki sind zwei vollkommen unterschiedliche Frauen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Genau diese 2 Frauen - die eine schlägt sich mit vielen Minijobs und 3 Kindern allein durch, die andere ist Kardiologin, verheiratet, hat 2 Kinder und scheint alles perfekt managen zu können - teilen sich nach einem Unfall in einer Rehaklinik ein Zimmer. Zunächst scheinen sich die beiden überhaupt nicht zu verstehen, doch schließlich entdecken sie, dass sie sich wohl doch ähnlicher sind als sie glaubten und sich gegenseitig perfekt ergänzen. Beide Leben erleben eine rasche, drastische Änderung, aber lest einfach selbst....... Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es sehr nah am Leben orientiert ist und sich der Leser teilweise sehr gut mit den beiden Frauencharakteren identifizieren kann. Das Leben ist nun mal nicht perfekt und man muss offen für Veränderungen sein...

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  • Rezension zu "Ziemlich beste Freundinnen" von Astrid Ruppert

    Ziemlich beste Freundinnen

    uli123

    Was habe ich mich bei der Lektüre der Leseprobe königlich amüsiert: Stets vernünftige, disziplinierte und effiziente Karrierefrau ist dazu verdammt, mit einer plappernden Glitzernudel eine Reha zu machen. Das versprach viel humorvollen Zickenkrieg. Und auch der Buchtitel hat mich an die fantastische französische Filmkomödie „Ziemlich beste Freunde“ erinnert. Leider hat Astrid Ruppert meine an das Buch gestellten Erwartungen nicht erfüllen können. Die Geschichte mündete ganz banal in die Schilderung der privaten und beruflichen Lebenskrise, der sich Konstanze mit einem Mal ausgesetzt sieht. Mithilfe von Therapeuten, Mitpatienten, innerer Einkehr und natürlich Jacqueline, die für Konstanze eine „Farbtherapie“ ist, gelingt es Konstanze, das graue Loch in ihrem Leben zu beseitigen und ihre Weltansicht zu ändern. Das Happy End ist schon schnell allzu deutlich vorherzusehen. Konstanzes Wandlung geschieht dann auch noch in rasantem Tempo, nämlich in nicht mal drei Wochen Reha-Aufenthalt, was für mich die Geschichte etwas zu unrealistisch macht, zu Konstanzes Wesen allerdings gut passt. M.E. hebt sich das Buch inhaltlich nicht genügend von anderen Frauenromanen ab. Das gilt auch für das in hellrosa gehaltene, mit Schuhen bedruckte Cover.

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  • Steinzeitliches Frauenbild

    Ziemlich beste Freundinnen

    wandablue

    18. December 2014 um 14:21

    Steinzeit bei chick-lit. Weiss ich, wie dieser Roman auf meine Leseliste gekommen ist? Aber da steht es im Regal und ich nehme es deshalb mit als in der Bücherei meiner Wahl meine Augen darauf fallen. Es ist pinkfarben, ok, ok ... dh. Chick-lit: sofort schraube ich meine Ansprüche herunter. Für einen vergnüglichen Nachmittag ist es möglicherweise dennoch tauglich, warum nicht? Konstanze ist eine Powerfrau, Karriere und Kind und Mann, kein Problem, sie meistert ihr Leben im Laufschritt, dagegen Jacqueline .. .drei Männer, drei Kinder, ups, so was passiert. In der Rehaklinik – Konstanze hat einen komplizierten Beinbuch, Jacqueline einen Bandscheibenvorfall, müssen sich die beiden aufgrund eines Fehlers der Verwaltung das Zimmer teilen ... Gegensätze machen Spaß, fetzige Dialoge, tiefsinniges Hinterfragen, altbewährtes Konzept, das hätte heiter werden müssen. Wars aber nicht. Kein Vergnügen wars. Why not? Erstens, weils arg naiv geschrieben ist, zweitens, weil die beiden Frauen aus einem Katalog stammen, jedoch nicht aus dem Real Life, drittens, und das ist das Schlimmste, weil das vermittelte Frauenbild zum Ko... kichern war. Karrierefrau sieht ein, dass sie sich übernommen hat und kehrt zurück, wohin sie gehört: zu Kindern, Küche und einer sehr gemässigten Karriere. Weils gesünder ist. Wäre es nicht auch gesünder für den konkurrierenden Ehemann, der ebenfalls Arzt, sich ebenfalls auf die Chefarztposition beworben, jedoch keinerlei Probleme hat? Weil Mann und es von daher natürlich kreatürlich!?? Fazit: Frauentechnisch gesehen ein Rückfall ins vor Alice-Schwarzer-Zeitalter. Literarisch betrachtet eine Ansammlung von Stereotypen; dazu kreativfreie Dialoge bei Null Witz, Null Charme. Ergo, auch fürs chick-lit-Genre: laaangweilig. Kategorie: l(s)eichte Unterhaltung Verlag: Marion von Schröder unter dem Dach von Ullstein-Verlag, 2013

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  • lockerer Lese - Spass

    Ziemlich beste Freundinnen

    abuelita

    20. August 2014 um 20:59

    Bereits bei den ersten Seiten habe ich vor mich hingeschmunzelt…kam mir das alles doch soooooo bekannt vor….immer einen Schritt voraus, immer alles planen und vorab denken, immer allzeit bereit sein….nie etwas ganz bewusst und NUR DAS erledigen, keine Zeit, keine Zeit….… und dann fiel Konstanze die Treppe runter – und mir das Lachen aus dem Gesicht. Auch hier eine Ähnlichkeit; auch ich wurde vor vielen Jahren von …?....gezwungen, mein Leben zu überdenken…. Allerdings hoffe ich doch, dass ich damals nicht ganz so rechthaberisch, besserwisserisch und von mir überzeugt war …*g*….. wie Konstanze, eine der Protagonisten; Herzchirurgin, Mutter, Ehefrau….sie ist einfach perfekt. Und Jaqueline, die blond gesträhnte und bunte bemalte junge Frau, Mutter von drei Kindern, die mehr schlecht als recht durchs Leben kommt, ist die zweite Hauptperson. Ausgerechnet diese beiden so total gegensätzlichen Frauen müssen sich in einer Reha-Klinik ein Zimmer teilen… Natürlich hat Astrid Ruppert zwei total unterschiedliche Charaktere ausgewählt und sie mit jeder Menge Klischees ausgestattet – warum auch nicht? Die Grundsituation - egal von welcher Seite aus gesehen nun – dürfte vielen Frauen, die berufstätig sind und Kinder haben, auch in ihrem eigenen Leben bekannt sein. Wenn auch natürlich nicht in diesem krassen Ausmass wie hier in der Geschichte…. Durch den lockeren Schreibstil ist das Buch leicht zu lesen und ich musste auch weiterhin immer mal wieder lachen bei den urkomischen Dialogen oder Situationen, in denen sich die beiden Frauen immer mal wieder befanden. Seicht ist es trotzdem nicht, dieses Buch. Steckt doch wirklich die eine oder andere Lebensweisheit dahinter und kann zum Nachdenken anregen. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich habe mich herrlich entspannt beim Lesen.

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  • Effizienz trifft auf Farbpalette

    Ziemlich beste Freundinnen

    dicketilla

    02. March 2014 um 10:41

    Sie bewegt sich immer im Laufschritt durch ihr Leben, Konstanze, Herzchirurgin, verheiratet, zwei Kinder. Sie erleidet bei einem Treppesturz eine Unterschenkelfraktur, und sieht sich plötzlich als Patientin lahm gelegt. Und jetzt steht auch noch ein längerer Aufenthalt in einer Rheaklinik an. Ihr versprochenes Einzelzimmer ist durch einen Buchungsfehler belegt, und sie muss sich das Zimmer mit einer wandelnden Farbtherapie teilen. Jacqueline hat wieder einmal ihren untreuen Mike hinaus geworfen, und gerade als sie sein Bett abziehen möchte melden sich ihre Bandscheiben, sie wird bewegungsunfähig, muss in der Klinik operiert werden. Dabei weiß sie nicht wie es weiter gehen soll, mit ihren 3 Kindern, den vielen unbezahlten Nebenjobs. Sie träumte immer davon nicht mehr alles alleine zu meistern, jemand auf dem Verlass ist an ihrer Seite zu haben. So muss sie schweren Herzens Mike bitten auf ihre Kinder zu achten, während sie in der Rheaklinik ist. Für Konstanze ist ein Graus, bisher zählte nur Leistung, Effizienz in ihrem Leben, plötzlich soll sie die Dinge langsam angehen. So macht sie sich nicht gerade beliebt, mit ihrer ständigen Besserwisserei. Bald muss sie erkennen, dass sie mehr Anerkennung im Beruf erfährt, und viel Energie, Fürsorge in ihrer Familie investiere, aber diese ihr weniger zurück. Gibt. Sie funktioniere, fühlte sich gehetzt, überfordert. ihre Vorstellung entsprach so nicht der, die sie sich immer unter Muttersein und Familienleben machte. Die etwas zu platinblonde Kassiererin Jaqueline, immer plappernd, gibt sich trotz ihrer vielen Probleme als fröhlicher, lebenslustiger Mensch. Sie kommt mehr schlecht als recht durchs Leben, leider immer an den falschen Mann. Ihre Neigung zu Knallfarben und Tiermustern ist nicht zu übersehen. Bunt macht fröhlich ihr Leitspruch, jedoch weint sie sich nachts in den Schlaf. Zwei verschiedene Frauen, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, unterschiedlichen Ansprüchen, kommen sich nach anfänglicher Abneigung immer näher, und erkennen, dass sie nicht so verschieden sind. Doch bis sie das erkennen, passiert noch das eine oder andere Missverständnis. An manchen Stellen war mir die Handlung etwas zu klischeehaft und voraussehbar, aber dennoch eine Geschichte, die sich gut liest und wieder einmal den Anstoß gibt, sich über sein eigenes Leben, Glück, Gedanken zu machen. 

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  • Überraschend gut

    Ziemlich beste Freundinnen

    Sabine17

    28. February 2014 um 22:36

    Am Anfang dachte ich dies wäre ein Buch, das die Klischees durch den Kakao zieht und mir ein bisschen Kurzweil verschafft. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Konstanze ist eine erfolgreiche Herzchirurgin, die sich zusammen mit ihrem Mann um den Posten des Chefarztes in der Klinik beworben hat. Sie hetzt durch ihr Leben, weil sie sowohl auf der Arbeit als auch im Privatleben alles perfekt machen möchte. Da fällt sie in der Klinik die Treppe herunter und zieht sich einen komplizierten Beinbruch zu. Sie kommt in die Reha. Durch einen Buchungsfehler erhält sie nicht ein Einzelzimmer, sondern wird in ein Doppelzimmer mit Jacqueline verfrachtet. Diese hat drei Kinder von drei verschiedenen Männern und hält sich mit 4 Mini-Jobs über Wasser. Gerade als sie ihren derzeitigen Freund aus der Wohnung schmeißt, bekommt sie einen Bandscheibenvorfall.  Sie liebt es sich schrill zu schminken und zieht gern kräftige Farben an. Unterschiedlicher als diese beiden Frauen kann man gar nicht sein. Doch die beiden gewöhnen sich aneinander. Da wird Konstanze mitgeteilt, dass sie hohen Blutdruck hat und einen Gang runter schalten sollte. Durch ihre Gespräche mit Jacqueline und Theo, der an ihrem Tisch im Speisesaal sitzt und mit ihr flirtet, gerät ihr ganzes Weltbild ins Wanken.  Wie wird ihr Leben nach der Reha aussehen? Dies ist ein unscheinbares Buch, das es in sich hat. Die Phasen, in denen Konstanze ihr Leben in Frage stellt, regen doch sehr zum Nachdenken über das eigene Leben an. Die Akteure sind so liebevoll beschrieben, dass ich einige von ihnen manchmal am liebsten in den Arm genommen hätte, um sie zu trösten. Auch der Ablauf in der Reha ist so realistisch beschrieben, dass ich viele Szenen vor mir gesehen habe und gern bei einigen Aktionen dabei gewesen wäre. Dieses Buch hat mich im positiven Sinne überrascht und ist sicher eines meiner Lesehighlights 2013!

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  • Ziemlich beste Freundinnen

    Ziemlich beste Freundinnen

    mamenu

    25. November 2013 um 22:56

    Zum Buch Die erfogreiche Herzchuirurgin Konstanze wird durch einen Unfall aus der Überholspur ihres hochtourigen Alltags in die Gemächlichkeit einer Rehaklinik katapultiert.Zwischen Krücken,Krankengymnastik und Training an der Schwimmnudel soll sie lernen,wieder volle Beinfreiheit zu erlangen. Konstanze,die sich über Effzienz und Leistung definiert,graut es vor der Langsamkeit des Kuralltags und vor der Pflicht zur Entspannung,die an jeder Ecke gepriesen wird.Als sie durch einen Buchungsfehler in ein Doppelzimmer gesteckt wird,glaubt sie,dass es schlimmer nicht kommen kann. Doch es kommt schlimmer:Ihre dauerplappernde Mitbewohnerin die platinblondierte Make-up die Farben des Regenbogens in sich vereint,steht für,was Konstanze unerträglich findet. Meine Meinung Dies ist mein zweites Buch von Astrid Ruppert und schon wie das erste Buch, hat mir auch diesmal die Geschichte gut gefallen. In dieser Geschichte prallen zwei verschiedene Frauen aufeinander, Sodas es eigentlich nicht schlimmer werden könnte. Doch umso mehr die beiden Frauen ihre Zeit miteinander verbringen, desto mehr entdecken sie doch so leichte Gemeinsamkeiten. Mir hat das lesen sehr viel Spass gemacht, denn in der Geschichte wurde für mich alles sehr gut beschrieben. Dadurch konnte ich mich gut in die beiden Frauen hineinversetzten. Es gab auch ein paar lebhafte und Humorvolle Stellen im Buch, wo ich doch manchmal etwas schmunzeln konnte. Aber, es gab auch stellen im Buch, wo ich doch schon manchmal mit den beiden Frauen mitgelitten habe. Für mich war der Schreibstil flüssig und leicht,so das die Seiten nur für mich dahin flogen. In diesem Buch findet man wieder alles was man so lesen möchte, zum einen gibt es Witz und Humor, auf der anderen Seite gibt es dann auch mal traurige Stellen. Somit ist auf jedenfall im ganzen Buch gute Abwechslung geboten und es wird beim Lesen nie langweilig. Also ich werde auf jedenfall noch mehr von Astrid Ruppert lesen.

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  • Auf Kur und schnell auf Du und Du

    Ziemlich beste Freundinnen

    Gurke

    30. October 2013 um 13:35

    Konstanze Keller-Stein steht kurz vor dem Lagerkoller, denn seit ihrem Treppensturz mit einhergehendem komplizierten Beinbruch steht die Welt der ehrgeizigen Kardiologin zwangsweise still. Ausgerechnet jetzt wo die Wahl zum neuen Chefarzt auf Hochtouren läuft, auf dessen Stelle sich auch ihr Mann Philipp beworben hat, wird der zweifachen Mutter eine Kur im idyllischen Hessen verordnet – weit weg von Zuhause. Wie wird ihre chaotische Rasselbande den Alltag ohne strikte Planung und ihre feste Hand bewältigen und wie soll Konstanze sich entspannen, wenn durch eine technische Fehlbuchung kein Einzelzimmer verfügbar ist und sie notgedrungen mit der Geringverdienerin und verhinderten Kosmetikerin Jacqueline auf engstem Raum leben muss, die komplett andere Werte als sie selbst vertritt? „Wow“, sagte Jacqueline. „Jedes Kind ein eigenes iPhone.. Na, bei mir hat jedes Kind einen eigenen Vater.“ (S.224) Nach Astrid Rupperts Roman „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, der mich sehr begeistern konnte, wartete ich schon gespannt auf die Erscheinung von „Ziemlich beste Freundinnen“, mit der Hoffnung, dass die Autorin wieder eine Art Überraschungserfolg schaffen würde, der aber dieses Mal leider ein wenig ausblieb. Es gab durchaus einige Szenen, die humorvoll waren und mit der Mischung aus Reha-Alltag und zwischenmenschlichen Aneckungen einen charmanten Reiz hatten, doch insgesamt plätscherte die Handlung etwas schwunglos dahin, was aber nicht an den Krücken der Hauptperson lag. Unterbrochen wurde das Erzählte immer wieder von diversen Schlagabtäuschen der Protagonistinnen, die lautstark ihre eigene Wünsche und Hoffnungen verteidigten, schmollten und danach wieder freundschaftlich dem Schnaps zusprachen. Mit beiden Extremen konnte ich mich nicht identifizieren und die Wechsel von himmelhochjauchzender Harmonie zu zickigem Streit waren schlichtweg für mich zu pubertär, wobei ich sowieso kein Fan der überspitzen Dialoge bin. Nichtsdestotrotz hat sich dieses Frauenbuch wieder angenehm flüssig lesen lassen, was dem geradlinigen und trotzdem behaglichen Schreibstil zu schulden ist und an einigen Punkten regten mich „Konnis“ und „Jackis“ Dispute sogar zum Nachdenken an, obwohl mich diese spezielle Freundschaft nicht so berührt hat und das Ende mich sogar etwas langweilte. Als Aufmunterung für Bekannte, die lustlos auf Kur fahren müssen, hat das merkwürdige Duo aber bestimmt einen heilenden Effekt.

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  • Gut zu lesen jedoch nichts wirklich neues

    Ziemlich beste Freundinnen

    AlSuFe

    20. October 2013 um 11:11

    Konstanze und Jacqueline könnten nicht unterschiedlicher sein. Konstanze hat einen tollen Jobs als Ärztin, eine tolle Familie und plant ihr gesamtes Leben genauesten durch. Im Gegensatz dazu lebt Jacqueline als alleinerziehende Mutter von 3 Kinder in einem etwas chaotischen Umfeld und hält sich mit mehreren Jobs über Wasser. Wie es das Schicksal so will fällt Konstanze die Treppe im Krankenhaus herunter und Jacqueline erleidet einen Hexenschuss. Daraufhin fahren beide in Reha und müssen sich aufgrund von Belegungsproblemen ein Zimmer teilen. Es wird sofort deutlich, dass dort Welten aufeinander knallen. Doch beide haben die Möglichkeit voneinander zu profitieren. Und so kommt es, dass die beiden ihre Reha Zeit gemeinsam und doch getrennt überstehen. Mir persönlich hat das Buch ganz gut gefallen. Die Charaktere wurden sehr gut gewählt und stehen schön im Kontrast zueinander. Vom Schreibstil her ist das Buch sehr leicht zu lesen und gut geeignet für die "Lektüre zwischendurch". Leider sind die Geschehnisse irgendwie vorhersehbar und das tatsächliche Ende des Buches habe ich mir vor dem Lesen auch so vorgestellt. Die Gestaltung des Covers lässt etwas zu wünschen übrig und wirkt eher wie ein Jugendbuch. Beim Lesen musste ich oft daran denken, dass das Buch auch gutes "Futter" für Filmproduzenten sein könnte, da man aus der Story eine gute Komödie machen könnte.

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  • 2 unterschiedliche Frauen

    Ziemlich beste Freundinnen

    cybergirll

    26. August 2013 um 16:11

    Konstanze ist Herzchirurgin und hat einen Hang zur Perfektion. Sie will alles schaffen, ist perfekt durchorganisiert. Als sie sich dann bei einem Sturz in der Klinik einen komplizierten Beinbruch zuzieht und sie nach OP und Regeneration auch noch zur Reha muss gerät ihr ach so gut organisiertes Leben außer Kontrolle. Jacqueline hat 3 wunderbare Kinder von 3 weniger wunderbaren Männern. Sie finanziert ihre Familie von mehreren geringfügigen Jobs und geht 3x die Woche zur Tafel damit sie die Familie über Wasser halten kann. Jetzt hat Jaqueline auch noch einen Bandscheibenvorfall und muss zur Reha. Gerade hat sie sich von ihrem Freund Mike trennen wollen muss sie ihn bitten bei den Kindern zu bleiben. Die zwei so unterschiedlichen Frauen treffen in der Reha aufeinander und müssen sich da kein Einzelzimmer frei ist ein Zimmer teilen. Astrid Ruppert erzählt hier die Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen die sich aber in gewisser Weise doch sehr ähneln auf eine sehr humorvolle Art. Man taucht schmunzelnd in den nicht allzu ernst zu nehmenden Alltag der Rehaklinik ein und erlebt die Verwandlung der zwei Frauen. Die Protagonistinnen so unterschiedlich sie sind waren mir auf Anhieb beide sympathisch und man leidet beim Lesen mit den zwei Frauen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.

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  • Zwei unterschiedliche Weltansichten

    Ziemlich beste Freundinnen

    Steffi1611

    29. July 2013 um 21:40

    Konni und Jacki, die zwei Hauptpersonen dieser Story, könnten unterschiedlicher nicht sein. Konstanze aus gutem Elternhaus, hat studiert, ist erfolgreiche Kardiologin, verheiratet und hat zwei Kinder. Charakterlich sehr ehrgeizig und überheblich, hält sich für etwas besseres und will immer die Beste sein. Äußerlich sehr dezent und zurückhaltend. Jacki aus schlechtem Elternhaus (Mutter Alki, Vater schlägt sie), hat grade so einen Hauptschulabschluss, hält sich mit Nebenjobs überwasser, da sie nichts gelernt hat, unverheiratet mit viel Pech in der Liebe und hat drei Kinder von drei verschiedenen Vätern. Charakterlich kein Selbstwertgefühl, nett, liebenswert, redebegeistert. Äußerlich sehr auffällig bunt. Diese zwei teilen sich nun in der Reha ein Zimmer, das kann nur zu Problemen führen... Die unterschiedlichen Lebensansichten prallen des öfternen gegeneinander, aber beide merken, wie wichtig die Andere geworden ist. Es kommt zu einem großen Streit und da Jacki über ihren Schatten springt und mit ihrem Problem zu Konni geht, nähern sie sich wieder an. Nebenbei ändern die zwei Jackis Leben komplett und ermöglichen ihr den Wunsch von einer Ausbildung zur Kosmetikerin. Bei Konni retten sie die Ehe und schaffen es ihr Leben ruhiger angehen zu lassen und einfach mal zu entspannen. Sehr schön sind auch die Nebenpersonen in der Geschichte beschrieben. Da ist Irene die auch nach Jahrzehnten noch eine Bilderbuchehe führt oder Theo der für Konni sowas wie ein Anker in der Not wird. Aber das Haupgeschehen dreht sich um die Beziehung zwischen Konni und Jacki, sowie deren Ängste und Träume. Es ist ein sehr schönes Buch über dieses Thema und nur zu empfehlen. Die Länge ist optimal, so das dem Leser nicht langweilig wird und einfach nur wissen möchte wie es weiter geht. Klar ist dem Leser alle mal, dass es am Ende für alle gut ausgeht, aber diesen Weg mit den Beiden zu gehen, ist wunderbar geschrieben.

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