Astrid Scholte

 4.2 Sterne bei 20 Bewertungen

Lebenslauf von Astrid Scholte

Astrid Scholte hat einen Bachelor in Film-, Medien- und Theaterwissenschaften und einen weiteren zum Thema Digitale Medien absolviert. Ihre Faszination für das Phantastische und der Wunsch sich damit zu umgeben, hat dazu geführt, dass sie die letzten 10 Jahre in den Bereichen Animation und visuelle Effekte als Projektmanagerin und Künstlerin bei Film und Fernsehen gearbeitet hat. Sie wirkte unter anderem bei James Camerons »Avatar«, Steven Spielbergs »The Adventures of Tin Tin« und »Happy Feet 2« von George Miller mit. »Four Dead Queens« ist ihr erster Roman. Die Autorin lebt in Melbourne.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Four Dead Queens

 (20)
Neu erschienen am 02.03.2020 als Taschenbuch bei Piper.

Four Dead Queens: Roman

Neu erschienen am 02.03.2020 als E-Book bei Piper ebooks.

Alle Bücher von Astrid Scholte

Cover des Buches Four Dead Queens (ISBN:9783492281713)

Four Dead Queens

 (20)
Erschienen am 02.03.2020
Cover des Buches Four Dead Queens: Roman (ISBN:B081B73ZZN)

Four Dead Queens: Roman

 (0)
Erschienen am 02.03.2020

Neue Rezensionen zu Astrid Scholte

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Rezension zu "Four Dead Queens" von Astrid Scholte

Fantasy mit Thriller gemischt
Lesefreak95vor 2 Tagen

Keralie ist eine junge, clevere Taschendiebin aus Quadara. Als sie einen neuen Auftrag erhält, wo sie Erinnerungschips stehlen soll, entdeckt sie auf den Chips, wie jemand die vier Königinnen töten wird. Quadara wurde nach einem fürchterlichen Bürgerkrieg in vier Quadranten aufgeteilt, von denen jeder Quadrant eine eigene Königin zum regieren hat. Gemeinsam mit Varin, einem jungen Eonianer, macht sie sich auf, dass Gehheimnisss zu lösen und die Königinnen zu retten.

Doch wer hat die Königinnen getötet? Was ist auf den Erinnerungschips zu sehen? Werden die beiden es schaffen?

Das Cover hat mich aufmerksam gemacht. Der Klapptext hat mich direkt angesprochen. Dank Netgalley durfte ich dieses tolle Buch lesen.

Die Geschichte wird aus den Sichtweisen von Keralie und den vier Königinnen erzählt. Dadurch wird die Spannung aufrecht gehalten und immer weiter gesteigert. Zu Beginn hatte ich mein Zweifel, ob man die verschiedenen Sichweisen nicht durcheinander bringt. Doch man gewöhnt sich schnell daran und möchte immer weiterlesen, um herauszufinden, wer der Mörder der Königinnen ist.

Eine spannende Mischung aus Fantasy und Thriller.

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Rezension zu "Four Dead Queens" von Astrid Scholte

Eine Taschendiebin, die sich plötzlich in einem Mordkomplott wiederfindet …
fierybooksvor 5 Tagen

Mit "Four Dead Queens" ist Astrid Scholte eines meiner Jahreshighlights gelungen - ich bin restlos begeistert vom diesem Einzelband (und traurig, dass es schon wieder vorbei ist). Sicherlich wird es viele verschiedene Meinungen geben, aber hier kommt nun meine sehr positive.

Handlung: Keralie lebt im viergeteilten Land Quadara – über jeden der vier sogenannten Quadranten herrscht eine Königin, doch alle vier leben im selben Palast. Eines Tages kommt es dort zu einer Tragödie ... Und ausgerechnet Keralie wird Zeugin dessen. Sie ist Taschendiebin und stiehlt im Auftrag ihres Bosses Mackiel dem Boten Varin Comm Chips - Erinnerungschips. Als Varin diese Chips zurückzubekommen versucht, erlebt Keralie ungewollt den Inhalt der darauf gespeicherten Erinnerungen: die Ermordung aller vier Königinnen! Doch warum wollte Mackiel diese Chips haben? Ehe sie sich versehen, sind Keralie und Varin Spielbälle in einer Verschwörung, die so umfassend ist, dass ihre Anfänge weit zurückreichen. Die beiden machen sich auf den Weg zum Palast, um bei der Suche nach dem Täter zu helfen, doch als sie dort ankommen, wird klar: Alles ist anders als sie dachten ...

Cover / Aufmachung des Buchs: Das Cover ist wirklich wunderschön – es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und dazu gebracht, das Buch lesen zu wollen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es einen direkten Zusammenhang zur Story gibt – ich konnte keinen entdecken –, aber meiner Meinung nach hebt es sich auf jeden Fall von der breiten Masse ab. Auch das Innere des Buches wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. In den Klappen des Buches findet sich einmal eine Karte von Quadara sowie Karten zu den vier Königinnen. Beides hat sehr geholfen, um sich die Aufteilung des Landes und wer aus welchem Quadrant kommt sowie das Aussehen der Königinnen besser vorzustellen. Auf den ersten Seiten gab es dann noch einmal ein paar Worte zu den Quadranten und auch eine Auflistung des Gesetztes der Königinnen. Sehr spannend direkt zu Beginn!

"Four Dead Queens" ist, auch wenn man das zunächst vielleicht denkt, keine klassische Fantasy. In dieser Welt existiert keine Magie, dennoch ist sie einzigartig. Alle vier Quadranten unterscheiden sich voneinander: Archia ist ländlich und schlicht, Toria lebt von Erforschungsdrang und Handel, Eonia zeichnet sich durch kühle Technologie, Wissenschaft und Effizienz aus und Ludia steht für Kultur, Leidenschaft und Vergnügen. Zusammen ergeben sie das Land Quadara. Die Königinnen leben nach fünfzehn Regeln, dem Gesetz der Königinnen. Sie sollen den Frieden in Quadara wahren. Doch alle vier haben mindestens eins der Gesetze gebrochen. Immer im Namen der Liebe ...

Die Protagonistin Keralie stammt aus Toria und ist Diebin für den zwielichtigen Mackiel. Sie stammt aus einer Seefahrerfamilie, aber dem hat sie dem Rücken zugewandt, da sie mehr vom Leben wollte. Ihre Charakterzeichnung hat mir sehr gut gefallen, sie hat ein Päckchen, das sie mit sich herumträgt und man merkt immer wieder, wie sehr es sie belastet.
Was passiert ist? Einige Monate vor der einsetzenden Handlung verursachte Keralie willentlich – aber keineswegs in böswilliger Absicht! – einen Unfall mit dem Boot ihres Vaters. Es machte sie immer traurig, wie ihre Eltern an dem Boot und dem Seefahren hingen, während sie Keralies Eindruck nach damit mehr Sorgen als Freude hatten. Aus diesem Grund wurde sie Taschendiebin – um auf leichte Art mehr Geld in die Familie zu bringen. Doch da ihre Eltern sie und ihre Abneigung gegen das Seefahren nicht verstanden, wollte Keralie das Boot zerstören. Dabei kam es jedoch zu einem größeren Unfall, bei dem ihr Vater so schlimm verletzt wurde, dass er in der Gegenwart im Koma liegt und bald sterben wird. Die einzige Hilfe für ihn wäre HIVE – ein seltenes Wunderheilmittel in Quadara, das die Königinnen aber nur wenigen Menschen gewähren können. Die Frage, die sich Keralie da stellt: Wie weit würde sie gehen, um an HIVE heranzukommen?
Keralies Schuldgefühle sowie zugleich der Gedanke, nur im Guten gehandelt zu haben, scheinen sie zu bestimmen. Über das Buch hinweg ist ihre Entwicklung gut zu beobachten und egal, wie sehr sie sich einredet, eine schlechte Person zu sein, ich musste sie einfach gern haben. Sie ist selbstbewusst, schlagfertig und auch wenn sie zunächst eine Diebin ist, so empfand ich sie nie als durchtriebene Kriminelle. Ihr Kernabsicht war stets gut.

Auch Varin ist ein interessanter Charakter. Er stammt aus Eonia, wo Gefühle verpönt sind, da sie den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt behindern würden. Eonisten müssen emotionslos und rational sein. Varin arbeitet als Bote und wird allein dadurch interessant, dass er Keralies Diebstahl nicht auf sich sitzen lässt. Als die beiden in die ganze Sache um die Morde hineingezogen werden, nähern sie sich nach und nach an - zunächst rein geistig, denn körperliche Nähe ist dem Eonisten unangenehm und fremd. Man lernt ihn durch Keralies Blick kennen und merkt schnell, was für eine tragische Figur er ist. Varin will mehr sein als das, wozu sein Quadrant ihn bestimmt hat. Er liebt das Malen und träumt insgeheim von einem Leben außerhalb Eonias.
Erst durch Keralie taut er auf und merkt, dass er mehr sein kann, wenn er nur will. Doch die ihm gegebene Zeit ist begrenzt, denn in Eonia hat jeder ein festes Todesdatum, sobald man seinen Zweck für die Gesellschaft erfüllt hat ... Es war schön, seine Entwicklung zu beobachten.
Auch Keralia lernt, dass sie nicht das Produkt ist, zu dem Mackiel sie geformt haben soll. Sie ist nicht kalt, durchtrieben und böse, auch wenn sie von Mackiel zweifellos sehr viel über Täuschung und Betrug gelernt hat.
Die Liebe steht in diesem Buch nicht im Vordergrund, ist aber dennoch da. Und sie ist schön, dezent, angemessen, finde ich.

An Spannung hat dieser Roman einiges zu bieten. Zwar sind gerade zu Anfang viele Passagen enthalten, in denen erklärt wird, aber das bringt eine komplexe Welt für mich mit sich. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Auch die Erzählweise ist einzigartig.
Während wir einerseits Keralies Sicht erleben, gibt es in zumeist abwechselnder Weise Kapitel aus der Sicht der vier Königinnen bis zu ihrem Tod. Das fand ich besonders tragisch, weil man sie so ein wenig kennenlernen konnte und ich zumindest auch für sie gehofft habe, dass sie ihre insgeheimen Wünsche und Hoffnungen wahr machen können ... Doch ich wusste natürlich durch Keralies Sicht, dass sie bereits tot sind. Doch wer hat sie getötet?
Als Keralie und Varin dann im Palast ankommen, überschlagen sich die Ereignisse plötzlich und die Geschichte vollzieht einen krassen Twist nach dem anderen. Ich war völlig von der Rolle, ich habe mit KEINEM der Plottwists gerechnet. Ich saß immer wieder mit offenem Mund vor dem Buch. Das Ende habe ich in einem Rutsch gelesen und mit dieser Aufklärung ... hätte ich im Leben nicht gerechnet. Es war einfach so geschickt von der Autorin geschrieben und inszeniert. Viel mehr kann ich nicht mehr sagen, ohne zu spoilern.

Der Schreibstil der Autorin ist nicht übermäßig blumig oder ausschweifend, aber doch passend für die Geschichte. Die Autorin nimmt sich die Zeit, wichtige Dinge ausreichend zu erklären, was insbesondere am Anfang auch nötig war fürs Verständnis. Auf Gefühle geht sie in angemessenen Rahmen ein, sowohl auf Keralies als auch auf die der Königinnen.
Einzig allein eine nähere Beschreibung von Keralies Aussehen hat mir etwas gefehlt. Ich weiß nicht, ob ich einfach etwas vergessen oder überlesen habe, aber ich meine, dass erst ganz am Ende überhaupt mal erwähnt wurde, welche Farbe ihre Haare haben. Ich stellte sie mir die ganze Zeit braunhaarig vor und war irritiert, später zu lesen, dass sie blond ist. Aber gut, vielleicht habe ich wirklich etwas überlesen – alle anderen Figuren wurden nämlich ausreichend häufig beschrieben.

Ich kann das Buch ganz klar empfehlen. Es bietet eine Mischung aus mehreren Genres - Fantasy, Science-Fiction, Krimi/Thriller, Liebesgeschichte ... Ich denke, vor allem für Fantasy-Fans könnte das Buch interessant sein, aber auch für jene, die gerne einen Krimi lesen. Die von Astrid Scholte geschaffene Welt hat durch ihre große Vielfältigkeit auf jeden Fall etwas Magisches an sich, wenngleich in ihr keinerlei Magie vorkommt.
Für mich war „Four Dead Queens“ ein großes Lesevergnügen und ein Jahreshighlight – daher vergebe ich 5/5 Sterne.

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Rezension zu "Four Dead Queens" von Astrid Scholte

WAS FÜR EIN GRANDIOSER DEBÜT ROMAN!
BuchWintervor 5 Tagen


Ich hatte mir aufgrund des Klappentextes von diesem Buch schon ziemlich viel versprochen, aber dass meine Erwartungen sogar übertroffen wurden – und zwar weit – damit habe ich so nicht gerechnet. Dieses Buch ist einfach grandios!

Worum geht es?
Keralie Corrington ist eine Taschendiebin, wie sie im Buche steht: flink und nicht zu fassen. Im Regierungsbezirk von Quadara – ihrer Heimat – stiehlt sie dem Boten Varin eine wichtige technische Errungenschaft: Erinnerungschips. Auf dem Schwarzmarkt sind diese ein Vermögen wert und sie soll sie an ihren Boss aushändigen. Doch nach einem Vorfall bemerkt sie, dass auf diesen Chips etwas gespeichert ist… Etwas, das ihr ganzes Leben verändern wird. Sie sind den Mord an den vier herrschenden Königinnen von Quadara. Und um dieses Wissen und sich selbst zu schützen muss sie fliehen, denn Varin und sie werden unfreiwillig Teil einer weltweiten Verschwörung. Die Beiden begeben sich auf eine gefährliche Flucht, um den Attentäter und die Verstrickungen aufzuklären.

Meine Meinung
Ich liebe liebe liebe dieses Buch!
Auf den ersten Seiten erfährt der Leser von den den Regeln der Königinnen und wie die Quadranten aufgeteilt sind und für was sie stehen. Alleine hier habe ich schon gemerkt, dass diese Welt wirklich sehr gut durchdacht ist. Die Perspektive wechselt je nach Kapitel. Man bekommt zum Einen Einblick in Keralies Gedankenwelt und in die der einzelnen Königinnen.

 Der Einstieg ins Buch war gleich spannend und man hat sich mitten im Geschehen befunden, als Keralie die Chips stiehlt. Ich fand es so spannend, dass ich gleich am ersten Tag die Hälfte des Buches verschlungen hatte. Keralie ist eine ganz tolle Protagonistin. Sie ist stark, taff und unglaublich mutig. Ab und an blitzt sogar eine Portion Humor aus ihr heraus. Für mich ist sie wirklich einer dieser Charaktere, an die ich noch lang denken werde. Auch Varin hat einfach super in die Geschichte gepasst. Anfangs waren die Charaktereigenschaften der unterschiedlichen Quadranten zwar ein Hindernis für die Beiden, doch aufgrund der Situation wachsen sie dann doch zusammen. Mir hat besonders gut gefallen, dass es in diesem Buch nicht vordergründig um eine Liebesgeschichte geht, sondern wirklich um die Aufklärung der Morde.

Die einzelnen Perspektiven der Königinnen waren so unfassbar gut geschrieben und spannend ohne Ende. Nach und nach enthüllt jede der Königinnen ein Geheimnis, das sie schon ewig mit sich rumschleppt. Diese Geheimnisse bedrohen den Thron und die Herrschaft über die Quadranten. Ein richtiger Fantasykrimi!

Der Schreibstil der Autorin ist einfach grandios und ich bin total verliebt in diese Geschichte. Ich hoffe sehr, dass noch viel mehr Romane von Astrid Scholte erscheinen werden. Bitte, bitte mehr davon!

FAZIT.
Mich hat schon lange kein Buch mehr so gepackt wie „Four Dead Queens“. Es zählt schon jetzt zu meinen Jahreshighlights. Eine absolute Leseempfehlung für alle die Fantasy und Krimis lieben.

Bewertung: 5+ von 5 Lesezeichen.

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