Astrid Seehaus Der Spielmann

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Inhaltsangabe zu „Der Spielmann“ von Astrid Seehaus

Eine Liebe in unserer Zeit zwischen Michaela und Adrian und eine (verbotene) Liebe im Mittelalter zwischen der 14-jährigen Johanna und dem Spielmann Laurenz. Spannend, amüsant, authentisch wird erzählt, wie Michaela versucht, den richtigen Jungen für ihr erstes Mal zu finden. Parallel dazu die Geschichte eines verliebten Mädchens im Mittelalter mit all den Einschränkungen der damaligen Zeit.

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  • Besprechung Berliner Abendblatt, eingestellt vom Verlag

    Der Spielmann
    Undine_Verlag

    Undine_Verlag

    20. June 2013 um 19:21

    Der Spielmann - ein gutes Jugendbuch zum Thema Pubertät. (...) es gibt auch Jugendbücher von kleinen Verlagen aus deutschen Landen, die nicht mit einem gewaltigen Aufwand beworben werden können. Sondern die sich ihre Leserschaft durch Qualität und Mund-zu-Mund-Propaganda erobern. (...) die Autorin wendet sich an ihre pubertierende Leserschaft mit passender Sprache, sie begegnet den jungen Menschen auf Augenhöhe und nimmt die Sorgen und Probleme dieser ganz speziellen Lebenszeit sehr ernst. Da wird nicht geschulmeistert, sondern meisterlich erzählt! Buchbesprechung vom Berliner Abendblatt, veröffentlicht vom Undine Verlag

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  • Auf alle Fälle lesenswert

    Der Spielmann
    maxibiene

    maxibiene

    23. May 2013 um 21:01

    Michaela ist 17, groß, schlank und gutaussehend. Bei ihren Mitschülern scheint sie anerkannt zu sein, denn sie ist Klassensprecherin. Zusammen mit Bianca, Marlene, Sofie, Annette und Josef gehört sie einer Clique an und gemeinsam unternehmen sie viel. Doch lieber möchte Michaela mit Heimo allein sein, aber will Heimo das auch? Angeblich soll er Marlene und Bianca auch schon angebaggert haben, meint zumindest Annette. Zu Hause läuft auch nicht alles rund. Nachdem Michaelas Eltern ihr eröffnet haben, dass sie bald Nachwuchs bekommen, und anstatt sie mit auf die Kreuzfahrt zu nehmen doch lieber die Ferien bei ihren Großeltern mütterlicherseits auf dem Dorf verbringen soll, bricht für die verwöhnte Tochter eine Welt zusammen. Astrid Seehaus` schriftstellerische Ader habe ich bereits durch zwei spannende Regionalkrimis kennen lernen dürfen und jetzt hat sie mich mit einem Jugendroman überrascht, deren Herausforderung ich mich gern gestellt habe. „Der Spielmann“ handelt von der ersten ernsthaften Jugendliebe und von den möglichen Folgen, die bei einer fehlenden Aufklärung eintreten können. Hauptfigur des Romans ist Michaela, die nach den ersten Beschreibungen ziemlich in sich selbstverliebt ist und sehr überheblich wirkt. Während sich in dem Alter alles um die erste Liebe dreht, ist auch Michaela von Heimo, einem 21jährigen jungen Mann, sehr angetan. Doch dieser nimmt es mit der Liebe nicht so genau und brüstet sich mit seinen Eroberungen, die nicht nur einen Keil in die Freundschaft der Mädchen bringt. Glücklicherweise merkt Michaela noch rechtzeitig, was Heimo´s Absichten wirklich sind und kann sich noch schnell genug aus seinen Fängen retten. Anders hingegen sieht es mit ihrer Ferienliebe aus. In Adrian scheint sie sich ernsthaft verliebt zu haben, was umgekehrt genauso erwidert wird. Beide sind so verliebt, dass sie ihr erstes Mal bewusst erleben wollen. Die Autorin hat ihre Geschichte in zwei Handlungsstränge aufgebaut und lässt den Plot aus Sicht von Michaela in der ICH-Version erzählen. Während sich zum einen die gegenwärtige Handlung um die Jugendlichen dreht, dreht sich zum anderen einen fiktive, aus der Fantasie heraus gestaltete Geschichte, die im Mittelalter spielt, um eine dramatische Liebe von Johanna und Laurenz. Die Geschichte von Johanna und Laurenz ist mehr oder weniger eine Flucht in gemeinsame Träume von Adrian und Michaela, um ihre Sehnsüchte zu verarbeiten und zu stillen und ihre Verliebtheit und vor allem Schüchternheit damit zu überspielen. In ihrer Handlung geht die Autorin bewusst auf das Schicksal einer Jugendlichen ein, die ungewollt schwanger wird und vor der großen Entscheidung steht, wie es in der Zukunft mit einem Kind weiter gehen und aussehen könnte. Überrascht war ich von Astrid Seehaus jugendlichen und vor allem witzigen Schreibstil. So manches Mal habe ich mich beim Lachen erwischt und war über die einfallsreichen und humoristischen Dialoge erstaunt. Fazit: „Der Spielmann“ ist ein empfehlenswerter Jugendroman, der kleine Botschaften enthält und mit einem interessanten Nachwort versehen ist und schon für kleines Geld, auch mal als Geschenk, zu erstehen ist.

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  • Teenie-Liebe mit historischem Touch

    Der Spielmann
    Rosentraeume

    Rosentraeume

    08. April 2013 um 13:46

    Michaela ist ein ganz normales Mädchen. Nur, dass sie hübscher ist als Andere, in Allem besser zurecht kommt und ihr alle Jungs zu Füßen liegen. Denkt sie. Dass sie mit ihrer eingebildeten Art nicht nur den Mädels aus ihrem Umfeld, sondern auch ihrem Bruder auf die Nerven geht, bemerkt sie leider nicht. Sie ist wer und kann was. Also müssen sie alle lieben. So ihre Selbsteinschätzung. Dieses hochnäsige Mädel muss kurz vor Ferienbeginn einige, für sie bittere Informationen ihrer Eltern schlucken. Nicht nur, dass ihre Mutter noch einmal schwanger ist (mit Zwillingen wohlgemerkt). Nein, auch die geplante Kreuzfahrt fällt für Michaela ins Wasser. Dafür soll sie die nächsten 6 Wochen bei ihren Großeltern auf dem Land in einem alten Bauernhaus verbringen. Und das, obwohl sie fast 18 ist! Also rückt das verwöhnte Großstadtweib mit tausenden Gepäckstücken im Nirgendwo an. Von den Großeltern herzlich willkommen, kann sie sich trotzdem nicht vorstellen, hier die nächsten Wochen verbringen zu müssen. Bis zu dem Morgen, als der süße Zeitungslieferant Adrian in der Küchentür steht. Michaela verliebt sich auf den ersten Blick in ihn. Das geht aber natürlich nicht: ein Dorfbengel. Und dann auch noch jünger als sie! So etwas hat sie gar nicht nötig. Doch auch bei Adrian ist der Funken übergesprungen und er kann die hübsche Fremde nicht vergessen. Leider gibt sie sich immer verschlossen, kühl und von oben herab, wenn er versucht, sich ihr zu nähern. Bis zu dem Tag der Nacht, als die Träume beginnen. Beide träumen von Johanna und Laurenz, die vor vielen Jahren die Liebe fanden, aber nicht zusammen sein durften. Die vier Gestalten verschmelzen im Lauf der Story immer mehr. Bald ist sich Michaela nicht mehr sicher, ob sie nicht vielleicht Laurenz liebt und nicht Adrian. Doch, wie kann das sein? Die Geschichte um die erste, große Liebe ist erfrischen witzig geschrieben und die Akteure wunderbar dargestellt. Man erlebt, wie die eingebildete Michaela ihren Stolz überwinden muss, um dem Traumboy näher zu kommen. Erfährt aber ebenso, wie Johanna (eine Tochter aus gut bürgerlichem Hause) an der verbotenen Liebe zu ihrem Spielmann zu Grunde geht. Traurig und schön. Eine wunderbare Mischung, die ich sehr genossen habe!

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