Astrid Seehaus Loverboy

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Inhaltsangabe zu „Loverboy“ von Astrid Seehaus

Im Dün, unterhalb von Burg Scharfenstein, wird ein totes Mädchen gefunden. In ihrem aufreizenden Kleid wirkt die Tote im Eichsfeld völlig fehl am Platz. Die Spuren führen dann schließlich auch ins Erfurter Rotlichtmilieu. Während der Ermittlungen überschlagen sich die Ereignisse. Frank Rothe muss erkennen, dass seine Tochter Jessica in den Fall verwickelt ist. Nun gilt es zu entscheiden, ob er als Vater handeln soll und die Ermittlungen bremst oder als Polizist. Sven Krämer, seine hitziger Freund und Kollege in Erfurt, will mit dem Kopf durch die Wand, aber Rothe findet von unerwarteter Seite Unterstützung.

ernstes Thema, toll umgesetzt in einem spannenden Krimi

— harlekin1109

Fazit: Äußerst brisanter, temporeiche und hochspannender Krimi mit starken Charakteren.

— Bellexr

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  • 2. Fall des Kommissar Frank Rothe

    Loverboy

    Mandylein

    30. September 2014 um 08:46

    Nachdem meine Freizeit in der letzten Zeit etwas kurz geraten ist, hatte ich nun wieder die Gelegenheit und konnte ein Buch zur Hand nehmen und auslesen. Es handelte sich dabei um den 2. Fall des Kommissar Frank Rothe. Nach “Tod im Eichsfeld” führt der neue Fall “Loverboy” ihn ins erfurter Rotlichtmilieu und auch seine eigene Familie ist stärker involviert als ihm lieb ist. Inhaltsangabe: Im Dün wird ein totes Mädchen gefunden. Die Spuren führen nach Erfurt ins Rotlichtmilieu. Während der Ermittlungen überschlagen sich die Ereignisse und Kommissar Frank Rothe stellt fest, dass seine Tochter Jessica in den Fall verwickelt ist. Sie zu schützen bedeutet, die Ermittlungen zu behindern. Meine Meinung zum Buch: Schon das erste Kapitel beginnt spannend – als Leser folgt man den Wegen eines jungen Mädchens, kann sich aber noch keinen Reim zum weiteren Buchverlauf machen. Weiter geht es mit Rothe, der einen freien Tag bei den früheren Kollegen in Erfurt verbringt und seiner Tochter samt Freund einen Shoppingtag ermöglicht. Doch aus einem ruhigen Besuchstag wird schnell mehr. Ein Mädchen wird tot aufgefunden wird, aufgrund seines Aussehens und Bekleidung erinnert es stark an Schneewittchen. Als ein weiterer ähnlicher Fall in Osteuropa bekannt wird, es Parallelen in beiden Fällen gibt, wird schnell darauf geschlossen, dass es sich um eine Tat aus dem Mädchenhandel und Prostitution handelt. Unklar ist anfangs aber noch wie Rothe`s Tochter und ihr Freund Matthias in der Geschichte drin hängen. Waren sie evtl. einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort – nämlich dem noch nicht offiziell eröffneten Fitnessstudio? Als es zur Schießerei kommt und der Junge schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird, fühlt man als Leser mit den Personen richtig mit: die Eltern des Jungen, die um sein Leben bangen und sich fragen wie es dazu kommen konnte; Rothe`s Tochter, die den Tod wohl nicht verkraften könnte. Ein wenig ablenkend in der ganzen Handlung sind die Einspielungen zu Rothe`s Liebesleben. Die Kollegin, von der er sich scheinbar mehr erwartet als nur ein “Hallo”, die aber von ihm nichts wissen will. Sein früherer Kollege und Freund Krämer, der den Fall einfach nur schnell gelöst haben will und dem daher einfach jeder als Täter recht ist. Mir gefiel das Thema der sogenannten Loverboys sehr gut, denn auch in der heutigen Zeit wären solche Taten vorstellbar (oder sind es leider sogar). Loverboys – für diejenigen, die damit nichts anfangen können – locken Mädchen mit allen möglichen Tricks ins Verderben. Sie reden ihnen alles schick und toll, bis sie das bekommen was sie wollen.  Entweder einfach Sex oder Geld, das das betroffene Mädchen etwas bestimmtes für ihn macht, Prostitution oder ähnliches. Dabei ist es egal wie das Mädchen aussieht, denn die Opfer werden unabhängig von Aussehen & co. gewählt. Sind die Mädchen dann erst einmal gefügig gemacht, ist es meist zu spät und keiner kann mehr helfen. Übrigens gibts hier nicht nur die Konstellation Mädchen Opfer – sondern auch umgekehrt!

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  • Ausschnitte von Bewertungen für "Loverboy", eingestellt vom Undine Verlag

    Loverboy

    Undine_Verlag

    20. June 2013 um 18:57

    Thüringer Allgemeine vom 27.03.2013 / Lilo Plaschke: „Diese vielfältigen zwischenmenschlichen Bezüge werden in einer starken Geschichte gebündelt. Da ist vieles total anders als es anfangs scheint, und Elternliebe hat viele Gesichter, wie es auf das dichte Ende des Buches hin immer erkennbarer wird. Da entpuppen sich Motive als das blanke Gegenteil vom Vermuteten und die leichte Verführbarkeit junger Mädchen, die den Loverboys das Geschäft so lukrativ macht, bekommt gallebittere Beimischungen. (…) Denn nach all den dramatischen Verwicklungen beglückt der Krimi mit einer geschickt gestaffelten Auflösung, und dabei ist die klug gebaute Unvorhersehbarkeit auch noch psychologisch stichhaltig. Das muss einem erst einmal einfallen.“ Thüringische Landeszeitung vom 14.02.2013 / Gerlinde Sommer: „Hervorragend ist nicht nur die Krimihandlung, sondern auch die Heimatkomponente: Der Leser fühlt sich ins Eichsfeld und ebenso in Erfurts Halbwelt mitgenommen.“ veröffentlicht vom Undine Verlag

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  • Wolf im Schafspelz

    Loverboy

    Bellexr

    15. May 2013 um 19:16

    Es sollte ein vergnüglicher Tag mit Shopping und Besuch der alten Polizeidienststelle in Erfurt werden. Doch für Frank Rothe, seiner Tochter Jessica und deren Freund Matthias endet der Tag in einer Katastrophe. Die Erfurter Kripo ermittelt gerade mit der rumänischen Ermittlerin Beata Mattei zusammen an einem Fall. In Rumänien wurde die Leiche eines jungen Mädchens gefunden, die Spuren führen ins Erfurter Rotlichtmilieu. Kaum ist Rothe von seinem Freund Sven Krämer über den aktuellen Fall informiert, wird er auch schon wieder nach Eichsfeld gerufen. Unterhalb der Burg Scharfenstein ist eine Leiche gefunden worden. Ebenfalls ein junges Mädchen, welche das gleiche Kleid wie die Tote aus Rumänien trägt. Und hätte Rothe mit dem Ermittlungen nicht genug zu tun, weiß Jessi ganz offensichtlich mehr über den Fall. Astrid Seehaus erzählt ihren Krimi mithilfe mehrerer Handlungssträngen und hierdurch ist man als Leser anfangs etwas mehr über den vielschichtigen Fall informiert als Rothe und sein Kollege Sven Krämer. So wechselt die Autorin immer wieder zu dem Luden und Drogendealer Zascha und seinem rätselhaften Kumpel Carel, außerdem lernt man ein Ehepaar kennen: Er ein erfolgreicher Immobilienmakler, sie eine äußerst unzufriedene Ehefrau und Ärztin. Der Fokus des Krimis liegt aber klar bei den Ermittlungen in Erfurt und Eichsfeld und dem Privatmann Frank Rothe, den die Sorgen um seine Tochter Jessica immer wieder Probleme bereiten sich auf den Fall zu konzentrieren. Der Stimmung des Krimis ist anfangs fröhlich und ausgelassen, wechselt aber sehr schnell in eine äußerst beklemmenden Atmosphäre als man mehr über die grausamen Morde an den beiden jungen Mädchen erfährt. Diese bedrückende Stimmung behält der Krimi bei, da das Thema sehr realistisch beschrieben und aktuell ist und  Astrid Seehaus dies eindringlich, packend und hervorragend recherchiert vermittelt. Da sich im Verlauf des Krimis die Ereignisse regelrecht überschlagen, immer mehr Fragen aufgeworfen als gelöst werden, gestaltet sich die Story bis zum Schluss äußerst rasant und hochspannend. Zudem beschreibt die Autorin ihren Krimi mit viel Lokalkolorit und überzeugt jederzeit mit ihrem lebendigen, einnehmenden und fesselnden Schreibstil. Aber nicht nur dies sorgt für eine atmosphärische Dichte, auch wirkt die Story von Anfang an sehr gut durchdacht und gestaltet sich äußerst wendungsreich. Somit ist bei dem 2. Fall von Frank Rothe – wie auch bei „Tod im Eichsfeld“ - wieder einmal beste Krimiunterhaltung garantiert. Stark sind auch die Charakterzeichnungen der Autorin. Im Vordergrund steht das Vater-Tochter-Verhältnis von Frank Rothe und seiner 16-jährigen Tochter Jessica.  Sehr gefühlvoll und warmherzig geht die Autorin dabei auch auf den Tod von Rothes Ehefrau Manuela ein, die vor mehreren Jahren bei einem Amoklauf starb und dieser auch Grund von Jessicas Querschnittslähmung ist.  Jessi geht mittlerweile mit ihrer Behinderung recht aufgeschlossen um, wobei ihr sehr ihre Freundschaft zu Matthias  Kraft gibt. Auch die weiteren Charaktere agieren authentisch, haben Ecken und Kanten und bleiben stellenweise auch äußerst undurchsichtig. Fazit: Ein brisanter, temporeicher, vielschichtiger und äußerst spannender Krimi, der mit einer eindringlichen Story und authentisch agierenden Charaktere absolut überzeugt.

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  • Zweiter spannender Fall für Frank Rothe

    Loverboy

    Rosentraeume

    08. April 2013 um 13:45

    Ein totes Mädchen. Nur bekleidet mit einem weißen Kleid. Abgelegt auf einer Müllhalde. Fast wie weggeworfen, zwischen lauter Abfallsäcken. Warum musste dieses junge Wesen sterben und wer ist für ihren Tod verantwortlich? Nicht nur diese Fragen beschäftigen Kommissar Frank Rothe. Auch ein tragischer Vorfall, bei dem seine jugendliche Tochter und dessen Freund schwer verletzt werden, geben immer wieder neue Rätsel auf. Als während den Ermittlungen immer klarer wird, dass das tote, osteuropäische Mädchen nicht das einzigste Opfer ist, kommt Rothe immer mehr an seine kriminalistischen und persönlichen Grenzen. Was hat der geheimnisvolle – und nun auch tote – Loverboy mit dem Ganzen zu tun? Wenn er wirklich der ist, für den die Poizei ihn hält, warum musste auch er dann sterben? Und wieso war Rothe’s Tochter in dessen Nähe? War auch sie in die undurchsichtigen Fänge des Mannes geraten? Sollte auch sie gefügig gemacht werden? Die Mädchen werden dazu von ausgesuchten Jungen verführt, die allein dazu da sind, das Vertrauen der Mädchen zu gewinnen. Und sie merken das noch nicht einmal, weil sie ahnungslos sind. Ihre Familien sind ahnungslos. Alle sind sie es. Auf die Methode dieser Loverboys kann jedes, wirklich jedes Mädchen reinfallen. Hübsche und hässliche, kluge und dumme. Die Verführer sind raffiniert, sie sind wie Chamäleons und passen sich ihrer Umgebung an. Sie nehmen sich Zeit für das Mädchen, beflügeln seine romantischen Träume, indem sie Liebesbriefe schreiben. Helfen bei den Schularbeiten. Helfen beim Einkaufen. Sie spielen den idealen Freund und sind doch in Wirklichkeit der Feind. Doch den Kommissar plagen noch ganz andere Probleme: die eiskalte Schulter der Presseprecherin Simone Nolte läßt ihn daran zweifeln, dass sie jemals eine aufregende, gemeinsame Nacht verbracht haben. Immer wieder verschließt sie sich vor ihm. Auch jetzt, in dieser schwierigen Zeit, in der er um das Leben seiner Tochter bangen muß. Bildet Rothe sich die Verbundenheit zwischen ihnen nur ein? Sollte der Freund seiner Tochter sterben, wie sollte diese das überstehen? Wie sich nicht wieder die Schuld am Tod eines geliebten Menschen geben? Wie nicht wieder in das tiefe Loch fallen, aus dem Frank sie nach dem Tod der Mutter nur knapp erretten konnte? Auch sein Kommissar-Freund Krämer ist keine Unterstützung: viel zu schnell greift dieser nach dem Strohhalm, die Fälle gelöst zu haben. Doch hat er wirklich jedes Detail bedacht und können die Fälle damit abgeschlossen werden? Rothe ist skeptisch. Dieser zweite Kriminalroman über und mit dem Kommissar Rothe entführt den Leser in einen abgrundtiefen, hässlichen Bereich der Kriminalität: Verführung Minderjähriger mit verbundener sexueller Nötigung. Hervorragend schafft es die Autorin darzustellen, wie es passieren kann, dass junge Mädchen auf die selbsternannten Loverboys hereinfallen und diesen blind folgen – bis zum bitteren Ende. Warum sie ihren Familien und Freunden nichts von ihrer Scham und ihrem Kummer erzählen. Und, wie es im schlimmsten Fall enden kann. Ich habe dieses Buch verschlungen und jede Seite mit Spannung gelesen. Schließlich wollte ich mit Rothe nicht nur den Fall klären, sondern auch sein Liebesleben in Ordnung bringen und seiner Tochter helfen. Auch wer „Tod im Eichsfeld“ nicht gelesen hat, wird keine Probleme haben, die persönichen Hintergründe der Hauptfiguren zu verstehen. Und wer es, so wie ich, gelesen hat, wird neue Dinge über den Kommissar erfahren und wieder ein Stück mehr von seiner Familie werden.

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