Astrid Vehstedt

 4.4 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Sonutarium Labyrinth, daheim & unterwegs und weiteren Büchern.
Astrid Vehstedt

Lebenslauf von Astrid Vehstedt

Astrid Vehstedt wurde in Hamburg geboren. Sie studierte an der Hamburger Musikhochschule Musiktheater-Regie, nach dem Diplomabschluss Germanistik bei Walter Höllerer, Berlin. Durch ihre Engagements im Musik- und Sprechtheater in Brüssel, London und Paris lebte sie viele Jahre überwiegend in Belgien. Zu ihren literarischen Arbeiten zählen ›Missa e Combattimento - Scenes from a Holy War‹, ›das laboratorium mundi des herrn agrippa‹, ›lieder ohne worte‹ ›Neues aus Brüssel‹ und ›Umpolung‹. Für die Deutsche Bühne veröffentlichte sie den Essay ›Nachdenken über die différence‹, ausserdem schrieb und schreibt sie Beiträge für Programmhefte, vorwiegend in Englisch, Französisch und Niederländisch.

Alle Bücher von Astrid Vehstedt

Sonutarium Labyrinth

Sonutarium Labyrinth

 (26)
Erschienen am 25.05.2012
Wo Berlin am schönsten ist

Wo Berlin am schönsten ist

 (0)
Erschienen am 15.03.2016
daheim & unterwegs

daheim & unterwegs

 (0)
Erschienen am 30.09.2016

Neue Rezensionen zu Astrid Vehstedt

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jackdecks avatar

Rezension zu "Sonutarium Labyrinth" von Astrid Vehstedt

Rezension zu "Sonutarium Labyrinth" von Astrid Vehstedt
jackdeckvor 6 Jahren

Der belgische Bauhelfer Alfons Blanc findet in Lüttich zwei tote Mädchen. Desiree und Sophie sind bereits seit zwei Jahren als vermisst gemeldet und kamen aus Köln. Die Kölner Kommissare Gawriloff und Kowalski nehmen die Ermittlungen auf, schnell gerät der Bauarbeiter unter Verdacht der die Mädchen fand. Doch wie der Titel schon sagt „Labyrinth“, so einfach ist es natürlich nicht. Ein Geflecht aus Prostitution, Menschenhandel und Intrigen tut sich den beiden Ermittlern auf. Nicht nur einmal geraten sie bei den Nachforschungen selbst in Gefahr. Die Handlung bzw. die Geschichte ist ziemlich harter Tobak, die dem Leser die grausame Realität vor Augen hält. Bestechung, die Tatsache dass es solche Machenschaften wirklich gibt ließen mich oft schlucken beim Lesen.
Einzig zu bemängeln hätte ich das Cover ich fand es irgendwie langweilig, bin mir nicht sicher ob es mir im Laden aufgefallen wäre.
Astrid Vehstedt ist ein spannender, vielschichtiger Krimi gelungen der sich von den üblichen Storys abhebt.

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Rezension zu "Sonutarium Labyrinth" von Astrid Vehstedt

Rezension zu "Sonutarium Labyrinth" von Astrid Vehstedt
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Ein spannender Krimi mit einer schwierigen Thematik
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Alfons Blanc, ein einfacher Straßenarbeiter, muss nun ein schweres Los tragen. Als er sich erleichtern muss findet er zwei Kinderleichen auf. Aufgrund seiner einfachen Art bekommt er von den Ermittlern schnell den Stempel des gesuchten Mörders aufgedrückt. Die Kölner Kommissare Kowalski und Gawriloff bekommen den Fall zugeteilt und fördern so einigen Dreck ans Tageslicht....
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Astrid Vehstedt hat hier wirklich ein sehr gelungenes Debüt aufs Papier gebracht, dass mich begeistern konnte und auf noch viel viel mehr hoffen lässt!
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Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen, schon nach ein paar Seiten verliert man sich als Leserin in diesem wirklich haarsträubendem Krimi. Auch wenn ich anfangs mal wieder ein paar Namensprobleme hatte. Ok, Kowalski kann man sich noch gut merken aber mit Herrn Gawriloff hatte ich zu Anfang schon meine Problemchen.
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Die Charaktere hat Astrid Vehstedt sehr gut gezeichnet und ausgearbeitet, sie haben definitiv Wiedererkennungswert und man hat beide Kommissare mit ihren Eigenheiten, doch sehr schnell ins Leserherz geschlossen und mit ihnen ermittelt, gefiebert, gefürchtet und gebangt.
Schwierige und manchmal sogar aussichtlose Situationen gilt es zu meistern um die Mörder der beiden Mädchen zu finden und schlimmeres zu vermeiden. Bei ihrer Arbeit tun sich jedoch Abgründe auf, und man wird immer tiefer in diesen Fall hineingezogen - und manchmal tut es weh.
Kinderprostitution, Menschenhandel und Drogenmissbrauch sind ein paar Wörter, die einiges zum Inhalt sagen und damit schon klarmachen, dass es für die eigene Gefühlswelt auch mal schwer werden kann.
Dennoch sind es leider Themen, die immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und nicht tot geschwiegen werden dürfen!
Ich kann mir gut vorstellen, dass es die Autorin auch beim schreiben manchmal geschmerzt hat.
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Der Spannungsaufbau ist total gelungen, stetig steigt die Spannung, desto tiefer die Ermittler in den Fall eintauchen und immer mehr herausfinden, wie weit oder tief dieses Verbrechen doch geht, bis zum großen Showdown! Ich ziehe hier wirklich mal wieder meinen imaginären Hut für so ein tolles Buch!
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"Sonutarium Labyrinth" ist ein wirklich spannender Krimi, der mich absolut begeistern konnte und ich hoffe auf weitere Fälle mit Kowalski und Gawriloff! Und hoffentlich bald!

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Letizias avatar

Rezension zu "Sonutarium Labyrinth" von Astrid Vehstedt

Rezension zu "Sonutarium Labyrinth" von Astrid Vehstedt
Letiziavor 6 Jahren

In Lüttich werden zwei Kinderleichen gefunden. Es sind die beiden vermissten Mädchen Désirée und Sophie. Die Lütticher Polizei nimmt kurz darauf auch schon den Hauptverdächtigen fest: Alfons Blanc, der den schrecklichen Fund gemacht hat. Die beiden Kommissare Kowalski und Gawriloff werden mit dem Fall betraut. Bei ihren Ermittlungen zur Aufklärung der Morde, stoßen die beiden auf viele schmutzige Geheimnisse und auch die Lütticher Polizei selber scheint etwas damit zu tun zu haben.
Das Buch und der Fall an sich sind sehr spannend und an manchen Stellen konnte ich fasst nicht mehr aufhören zu lesen. Leider wird das immer wieder dadurch unterbrochen, dass sich einige Textpassagen sehr hinziehen und eher uninteressant und für mich unwichtig sind. Es sollte eigentlich auch zwei Protagonisten geben, Gawriloff und Kowalski, aber vor allem zum Ende hin, beschäftigt sich die Geschichte immer mehr mit Gawriloff. Das war sehr schade, da mich auch die Hintergründe über Kowalski interessiert hätten. Im letzten Teil ging alles sehr schnell und man wurde regelrecht mit Informationen überschüttet.
Das Buch greift sehr ernste Themen auf, die auch nahe an der Realität sind. Wenn man die langatmigen Stellen außer Acht lässt, ist es ein spannender und interessanter Krimi.

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Gespräche aus der Community

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fhl_verlag_leipzigs avatar

Lust auf einen Krimi, der näher an der Realität ist, als man zu glauben bereit ist?

Dann macht mit bei unserer Leserunde zu ›Sonutarium Labyrinth‹, dem Krimi-Debüt von Astrid Vehstedt, der euch in die Abgründe der menschlichen Seele führt: von Kindesmissbrauch über Korruption bis hin zu Mord.

Was genau erwartet euch in ›Sonutarium Labyrinth‹ ?
Der Fund zweier Kinderleichen versetzt nicht nur die Lütticher Polizei in Aufruhr. Die beiden in Köln als vermisst gemeldeten Mädchen werden allzu vorschnell als die Opfer des Baugehilfen Alfons Blanc betrachtet. Die Kölner Kommissare Gawriloff und Kowalski werden mit dem Fall betraut und stoßen bei ihren Ermittlungen auf dubiose Verstrickungen innerhalb des Rotlichtmilieus, die sich bis in die höchsten Kreise der Kölner Gesellschaft zurückverfolgen lassen. Für die Kommissare beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Korruption in den eigenen Reihen.
In Ihrem Roman-Debüt formt Astrid Vehstedt ein Verbrechen, das viel näher an der Realität ist, als man glauben möchte. Rasant und spannend beschreibt sie nicht nur den Kriminalfall, sondern zeichnet auch authentische Protagonisten, die mit ihren ganz persönlichen Dämonen zu kämpfen haben.

Die Autorin wird in der gesamten Leserunde für Eure Fragen zur Verfügung stehen.

Bewerbt euch bis zum 21.11.2012 um 15 Leseexemplare!

Wer ist Astrid Vehstedt?
Astrid Vehstedt wurde in Hamburg geboren. Sie studierte an der Hamburger Musikhochschule Musiktheater-Regie, nach dem Diplomabschluss Germanistik bei Walter Höllerer, Berlin. Durch ihre Engagements im Musik- und Sprechtheater in Brüssel, London und Paris lebte sie viele Jahre überwiegend in Belgien. Zu ihren literarischen Arbeiten zählen ›Missa e Combattimento - Scenes from a Holy War‹, ›das laboratorium mundi des herrn agrippa‹, ›lieder ohne worte‹ ›Neues aus Brüssel‹ und ›Umpolung‹. Für die Deutsche Bühne veröffentlichte sie den Essay ›Nachdenken über die différence‹, außerdem schrieb und schreibt sie Beiträge für Programmhefte, vorwiegend in Englisch, Französisch und Niederländisch.

 

Presse:

Opulentes Debüt in kräftigen Farben
So was kommt vor: Arbeit im Freien, die Blase drückt, man verschwindet mal kurz hinter die Büsche Für Straßenarbeiter Alfons Blanc führt der Fehltritt ins Entsetzen. Denn als er sich erleichtert, spült er mit seinem Urinstrahl eine Mädchenleiche frei. Für Autorin Astrid Vehstedt ist die makabre Szene nahe der Autobahn Lüttich das Lasso, mit dem sie ihre Leser in ihren Erstling zieht: Einen Krimi um Kindesmissbrauch, der zugleich als Politthriller und rheinisches Sittengemälde daherkommt.
Die Tote und eine zweite Leiche die wenige Meter entfernt gefunden wird, könnten zwei Kinder sein, die vor einem Jahr in Köln spurlos verschwanden. Ein Fall für das Ermittler-Duo Martin Kowalski und Luca Gawriloff. Kowalski ist eine eher schlichte rheinische Frohnatur, ganz im Gegensatz zu seinem Kommissars-Kollegen. Gawriloff spielt konzertreif Klavier, kann Karate, kocht prima, spricht mehrere Sprachen. Seine Biographie weist seltsame Lücken, seine Karriere rätselhafte Knicks auf, sein Privatleben scheint undurchschaubar.
Ihre Ermittlungen, erschwert durch offensichtlich korrupte Kollegen im deutschen und belgischen Polizeiapparat, führen die Kommissare ins Rotlichtmilieu, offenbaren dessen Verbindung zu Kölns bester Gesellschaft und in die lokale Politik, verweisen auf Geldwäsche, Menschenhandel und Drogengeschäfte, bringen sie, ihre Familien und Freunde in tödliche Gefahren.
Vehstedt schildert dies in kräftigen, manchmal zu kräftigen Farben, bringt Stasi und KGB ins Spiel, konfrontiert ihre Protagonisten und die Leser mit Esoterik, Psychologie, Religion und Musik, mit deutscher Geschichte und jüdischem Leid. Das ist nicht immer leichte, aber immer fesselnde Lektüre. Und die endet nicht mit dem blutigen Finale des aktuellen Falles, sondern mit einer weiteren dunklen Episode im Leben des Luca Gawriloff. In der zeichnet sich bereits ein neues Verbrechen ab. Denn, wie sinnierte er während der Ermittlungen über seinen Gegner aus der Unterwelt: »Irgendwann würde er ihn zu fassen kriegen. Und dann? Dann käme der nächste Verbrecher an die Reihe und dann wieder der nächste Es war wie in einem Labyrinth; und hinter jeder Verzweigung war wieder ein neuer Fall, bis man vielleicht einmal in das dunkle Zentrum vorstieß‹.
Keine Frage: Diese Story schreit nach einer, vielleicht nicht ganz so opulenten Fortsetzung. Und Luca Gawriloff hat für Krimifreunde das Zeug zum Kultkommissar.
(Leipziger Volkszeitung, Hartwig Hochstein)

Imposantes Täterjagen – Sonutarium Labyrinth – von Astrid Vehstedt
Was für ein Wälzer. Der erste Roman von Astrid Vehstedt ist ein Krimi und bringt es in seiner Täterjagd auf fulminante 474 Seiten. Uff! Glücklicherweise gestaltet sich das Lesen zum Genuss, kann die Autorin doch rasant und stilsicher schreiben. Da kommt keine Langeweile auf, wenn Kölner Kinderleichen aufgefunden werden, die Lütticher Polizei in an die Grenzen ihrer Fähigkeiten dringt und zwei imposante Kriminalkommissare, namens Gawriloff und Kowalski, ins Rotlichtmilieu tauchen, wühlen und in der Schickeria bauchlanden.
Es wird gewinkelt und verbogen, Fallen werden gestellt, in die der Leser tappt und anderenorts wieder zu neuen Schlussfolgerungen dringt. Fein ausgetüftelt und verfädelt, Frau Autorin.
Die ansonsten im Essay und als Dramatikerin beheimatete Schreiberin schafft kluge Figuren, die das dicke Buch bis zum Schluss in Spannung halten und liefert damit einen sicheren Treffer mit dem Leipziger fhl-Verlag im Rücken. (Urbanite Leipzig, Volly Tanner)

>>> Hier geht’s zur Leseprobe<<<

Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Astrid Vehstedt im Netz:

Community-Statistik

in 31 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

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