Astrid Vollenbruch Die Insel der Nebelkönige

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Inhaltsangabe zu „Die Insel der Nebelkönige“ von Astrid Vollenbruch

Entgegen Nachtfrosts Rat macht sich Sonja auf den Weg zur Insel der Nebelkönige. Dort muss sie die Königin der Ava befreien und die Dämonen endgültig besiegen. Doch das ist in der Prophezeiung so nicht vorgesehen... "Ihr werdet uns nie besiegen", sagte die Königin. "Wir sind überall, und wir sind die Zukunft dieser Welt." Einhornzauber - eine Geschichte um ein schwarzes Einhorn namens Nachtfrost, die Freundinnen Sonja und Melanie und den "Spürer", einen Mann mit finsteren Absichten. Die Geschichte spielt in zwei Welten: in unserer Welt und in der Welt Parva. Sonja und Melanie verschlägt es nach Parva, und sie müssen sehr über sich hinauswachsen, um ihre Aufgaben zu erfüllen und wieder nach Hause zu kommen. Dabei hilft ihnen Nachtfrost, der als Bote der Göttin Aruna mit magischen Kräften ausgestattet ist. Eine seiner Kräfte besteht darin, die "Nebelbrücke" zu erschaffen: das Portal zwischen den Welten. In beiden Welten treffen Sonja und Melanie viele seltsame Gestalten. Brückenwächterinnen und Trolle, Werwölfe und das "Kleine Volk", ganz normale Menschen und Wesen von uralter Macht kreuzen ihren Weg. Nicht alle sind das, was sie zu sein scheinen, und nicht immer sind Freund und Feind klar voneinander zu unterscheiden. Aber auch die "wirkliche" Welt fordert Beachtung. Familie und Freunde, Schule und die erste Liebe: der Einhornzauber begleitet Sonja und Melanie ein Stück weit auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden.

Meine Lieblingsbuchreihe als Kind. Kann ich jedem für seine Kinder so bis 13 empfehlen!!!!

— FearcharaLair
FearcharaLair

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    Die Insel der Nebelkönige
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2016 um 14:41

    Worum geht's? Entgegen Nachtfrosts Rat macht sich Sonja auf den Weg zur Insel der Nebelkönige. Dort muss sie die Königin der Ava befreien und die Dämonen endgültig besiegen. Doch das ist in der Prophezeiung so nicht vorgesehen... Meine Meinung Hier ist er also - der sechste Band der Einhornzauber-Reihe. Normalerweise bin ich ja nicht unbedingt so ein Fan von Kinderbüchern, weil mir viele recht naiv und unausgereift vorkommen, nicht so diese Reihe. Von Band 1 an bis zu diesem hier konnte sie mich überraschen, berühren und begeistern, weil wir es hier nicht mit einer Kleinmädchenwelt zu tun haben, sondern mit einem Land im Nebel, mit Menschen jenseits von Gut und Böse, einer wirklich genialen Storyline und Charakteren, mit denen man nicht anders kann, als mitzufühlen. Auch hier besitze ich wieder die alte Ausgabe von Kosmos, weil mir bei diesen besonders die wundervoll, beinahe metallisch glänzenden Cover gefallen. Aber diese sind bei dieser Reihe nur die Spitze des Eisberges. Die Protagonistin Sonja hat sich verändert. Seit Band 1 ist sie stetig gewachsen und hat Erfahrungen und Mut gesammelt. Längst ist sie kein junges Mädchen mehr, aus dem einst so unsicherer Mädchen ist eine mutige, junge Frau geworden, die ihren eigenen Weg gewählt hat und diesen auch gegen alle Widerstände verfolgt. Man merkt hier auch deutlich den Unterschied zu dem Vorgänger - Sonja war ja schon immer jemand, der den eigenen Kopf durchsetzen will, aber hier löst sie sich erstmals von Nachtfrost und verfolgt ihren Weg wirklich auf eigene Verantwortung. Und auch wenn ich mir als Leser denken konnte, dass das nicht so reibungslos klappen kann, war ich begeistert, dass sie endlich so erwachsen agiert. Beinahe nichts ist mehr von dem launischen, unsicheren Mädchen mehr übrig, dass damals nach Parva gestolpert ist. Ich mochte sie trotzdem noch so gerne, jetzt wo sie älter geworden ist, kann man sich deutlich besser mit ihr identifizieren und auch nach wie vor wirkt sie trotz der Verantwortung, die sie nun trägt, wie eine normale junge Frau, die für das kämpft, was ihr etwas bedeutet. Im Grunde ist sie hier also deutlich erwachsener, was mich etwas aufgeregt hat ist, dass sie so stur ist, dass sie - selbst wenn man ihr zigtausend mal sagt, dass das eine schlechte Idee ist - es dann trotzdem tut. Aber sie muss ihren Weg alleine gehen, denke ich. Ich habe es jedenfalls genossen, Parva und diesmal auch die Nebelmeere aus ihrer Sicht zu erleben. Meiner Meinung nach bis heute noch eine meiner liebsten Hauptcharakteren, weil sie wirklich für das kämpft, was sie will. Wie immer gibt es einige Nebencharaktere, auch wenn man meinen sollte, nachdem das etwas grausame Finale der letzten Bandes etwas "aufgeräumt" hat. Allen voran natürlich Nachtfrost. Stellenweise hat er mich hier wirklich genervt - und das nicht, weil ich seine Besorgnis nicht verstanden hätte. Sonja geht ihren Weg alleine und er kann ihr dorthin nicht folgen, um sie zu beschützen. Verständlich. Trotzdem hatte ich stellenweise das Gefühl, dass unser liebstes Einhorn hier etwas...überflüssig geworden ist. Sonja trifft ihre eigenen Entscheidungen und Nachtfrost steht im Abseits. Er ist zwar immer noch der gleiche: ein fürsorgliches, geheimnisvolles, großes schwarzes Pferd mit Sternen im Fell, aber eben auch er ist an seinen Erlebnissen gewachsen. Eventuell wirkt er inzwischen sogar um einiges verständnisvoller für Dinge, die nicht nach Plan laufen. Auch aufgefallen ist mir, dass Sonja und er hier zum ersten Mal nicht das tolle, dynamische Team sind, das man so gewöhnt ist. Aber das gehört eben zum Erwachsensein dazu - und zum Schluss war ich dann sowieso wieder rundum zufrieden. Auch Sonjas Freunde sind hier wieder von der Partie: Lorin, der Nomadenjunge mit dem vernarbten Gesicht. Er hat mich hier überrascht, muss ich sagen. Die ganze Zeit über war er eher der ruhige, nachdenkliche Typ, der Junge mit den Gaben des Wolfgottes Kinriat: dem alten Wissen. Ich mochte ihn ja schon immer total gerne, umso schlimmer war es dann mitzuerleben, dass die Vergangenheit ihre Narben hinterlassen hat. Hier lernt man zum ersten Mal eine Seite von Lorin kennen, die wohl schon immer unter allem geruht hat: er wird verschlossen, gereizt und hat so eine Art Identitätskrise - was ist er ohne die Gabe des Wolfsgottes? Er hat mir einfach nur leid getan - weil er einfach nicht weiß, was er jetzt mit seinem Leben anfangen soll. Jetzt nachdem die Welt gerettet wurde. Umso lieber hatte ich ihn, als er Sonja trotzdem gegen alle Widerstände begleitet und sie unterstützt hat. Es dauert, aber irgendwann schafft diese es tatsächlich, ihn aus seinem Launentief herauszuholen und danach ist er so, wie man ihn kennengelernt hat: sanft, aufgeschlossen. Wovon ich begeistert war ist, dass hier auch erstmals die aufkeimenden Gefühle zwischen ihm und Sonja thematisiert wurden - die beiden sind zusammen durch die Hölle gegangen und plötzlich müssen sie bemerken, dass sie nicht mehr gleich fühlen, wie am Anfang. Mir persönlich muss ich sagen, dass es genau die richtige Mischung war: weder zu kitschig, noch zu viel oder unglaubwürdig. Aber ich habe mit den beiden mitgefiebert *-* Hoffentlich kommt da noch mehr, ich würde mich jedenfalls freuen ;) Wo Lorin ist, darf natürlich seine Schwester Elri nicht fehlen. Auch diese hat eine enorme Entwicklung durchgemacht: sie weiß endlich, wohin sie gehört und ist Sonja eine richtig gute Freundin geworden, auch wenn man das ja zwischendurch mal bezweifelt hat. Und dann gibt es noch Darian in der Gruppe - der einstige Königssohn hat sich mit am wenigsten verändert, verantwortungsbewusst und schlau war er ja schon immer. Überrascht hat mich dann hier die Tatsache, wie er mit dem umgegangen ist, das seiner Mutter passiert ist. Hätte ich ihn noch nicht gemocht - spätestens da hätte ich ihn ins Herz geschlossen. Auch zwischen Elri und Darian gibt es natürlich eine Liebesgeschichte, die wie immer explosiv und zerbrechlich war, weil sowohl Elri, als auch Darian beide ihren Stolz haben und irgendwie zu sehr Dickkopf sind, um zuzugeben, dass sie sich mögen xD Aber die Chemie zwischen den beiden stimmt definitv. Melanie ist spätestens jetzt ja auch ein fester Bestandteil der Gruppe - und als Brückenwächterin ungemein wichtig. Zum Glück ist sie nicht mehr die launische Zicke, die sie im ersten Teil war - und außerdem besticht sie hier mal wieder mit ihrer ganz eigenen Art an Humor. Außerhalb der Gruppe gab es natürlich auch noch einige Bekanntschaften - es kommen neue hinzu, aber man trifft auch alte wieder, von denen man nie erwartet hatte, sie nocheinmal zu sehen. Philipp und seine Geschwister Corinna und Paul sind natürlich wieder mit von der Partie, wobei ich Philipp hier nicht mehr ganz so toll fand, wie in den Vorgängern, vor allem nach der Aktion am Schluss, aber...na ja. Er ist eben ein Wächter und hängt somit an Melanie. Die Hells Devils im allgemeinen - und Sebastian im besonderen haben sich auch so verändert, dass sie richtige Freunde geworden sind. Weg ist die Gruppe von Jungs, die die halbe Stadt terrorisiert hat - und vor allem Sebastian mochte ich gerne, weil ich so das Gefühl hatte, dass er sich so ein bisschen in Melanie verguckt hat ;) Außerdem treffen wir hier auch wieder auf Marus - einen Mitglied des Stamms der Elarim. Von Anfang an hatte ich die Befürchtung, was ihn betrifft, weil er eben nicht mehr der gleiche war, den man damals kennengelernt hat - schade, eigentlich. Überhaupt gibt es hier so viele neue Charaktere, dass sie gar nicht alle aufzuzählen sind. Die wichtigste ist noch Teirashna - die Dämonenkönigin im Nebelmeer. Sie bezieht diesmal die Position der Antagonistin, nachdem der Spürer ja vernichtet wurde. Und sie war wirklich wahnsinnig gruslig und vor allem echt eklig - und das nicht nur, weil sie eine Schlangenfrau ist. Und sie ist ja nicht nur das, sondern zufälligerweise auch das, was von Darians Mutter noch übrig geblieben ist. Der Arme hat mir deswegen übrigens richtig leidgetan und man bemerkt, dass in Teirashna nichts mehr von der einstigen Königin von Parva übrig geblieben ist. Zum Schreibstil braucht man nicht viel sagen, außer dass es mich ein weiteres mal überrascht hat, wie direkt und...grausam er eigentlich war. Alleine deswegen ist diese Reihe eigentlich schon grenzwertig - die Autorin schreckt nämlich nicht davor zurück, zu schildern, wie Krieg und Tod aussehen. Was Wesen in Verzweiflung sich selbst oder anderen antun. Das bemerkt man hier besonders deutlich - das Buch kam mir noch erwachsener vor, als die restlichen Teile und die Reihe hat wohl eine Linie überschritten, die sie nicht mehr zum Kinder-/Jugendbuch macht. Wen das Einhorn abschreckt - hier geht es nicht um glitzernde, herumhüpfende Einhörner, die Regenbogen spucken, sondern um eine kriegsverseuchte Welt, die langsam im Nebel versinkt und an allen Ecken verliert. Es hat mir selten so wehgetan, eine geliebte Reihe loszulassen - vielleicht liegt es daran, dass die Einhornzauber-Reihe kein beliebiges 0815-Buch ist, sondern eine Geschichte mit Charakter und Herz. Noch dazu ist die Geschichte mit jedem Band erwachsener geworden - niemand kann mehr behaupten, dass nur Kinder die Reihe lesen können, denn alleine wenn man die komplexe Fantasywelt betrachtet, kann man sich schon überlegen, ob das Buch für Kinder wirklich so geeignet ist. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Bände der Reihe, die momentan in Arbeit sind. Trotz kleinerer Schwächen ein vorläufiger Reihenabschluss, der sich sehen lassen kann. Fazit Eine wahnsinnig tolle, spannende und fantasievolle Reihe findet hiermit ihren Abschluss - leider :I Ich könnte wirklich noch ewig über Sonja, Nachtfrost und die anderen lesen - auch wenn ich wirklich nicht mehr die Zielgruppe bin xD Über kleinere Schwächen kann man hier getrost hinwegsehen und ich hoffe ganz stark, dass Frau Vollenbruch noch vorhat, ganz viele, weitere Bände zu schreiben - den siebten gibt es ja schon fürs eBook *-* Für jeden kleinen und auch großen Fantasy- und Pferdeliebhaber ein ganz klarer Geheimtipp - lasst euch die Reise nach Parva nicht entgehen :) 4/5 Sternchen Zitat "Ihr werdet uns nie besiegen", sagte die Königin. "Wir sind überall, und wir sind die Zukunft dieser Welt."

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