Astrid Vollenbruch Insel am Rande der Welt 2 (Rabenzeit: Rebellen)

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Inhaltsangabe zu „Insel am Rande der Welt 2 (Rabenzeit: Rebellen)“ von Astrid Vollenbruch

Epische Fantasy in einer ungewöhnlichen Welt Wir schreiben das Jahr 1500 ndL. Ganz Ryondar ist von Ryondari und Anturiern besetzt. Ganz Ryondar? Ja! Auch die Insel Iunis, deren Bewohner ihr karges Bauern- und Fischerleben unter den Augen der Fremden führen und nicht aufzumucken wagen. Zwar führen sie in der Kneipe gelegentlich lästerliche Reden, aber übers Reden geht der Widerstand nicht hinaus, denn Metall ist knapp und Mut noch knapper. Was auf dem Festland vor sich geht, erfahren sie nur durch die Gerüchte der Händler am Hafen. Kurz vor Jahresende wird der König von Ryondar auf dem Heimweg von einer Reise ermordet und sein ganzes Gefolge abgeschlachtet, selbst seine Leibwächterinnen, die als unbesiegbar geltenden nichtmenschlichen Teleni. Sein ältester Sohn Argon tritt die Nachfolge an. Für die Iunier hätte das weiter keine Bedeutung, wenn nicht zu dieser Zeit ein verwahrlostes Mädchen bei ihnen auftauchen würde, das einen Schatz bei sich trägt: einen seltsamen Kelch aus schwarzem Stein. Diesen Kelch will sie unbedingt nach Ryondar bringen und dem König übergeben - aber sie ist offenbar geistig verwirrt und kann ihnen nicht sagen, warum. Die Khyalen beschließen, ihr zu helfen. Teil 2: Iveirdne, Darralyn, Etis und der Mischling Aneurin reisen nach Ryondar, um den magischen Kelch abzuliefern. Und sie finden schnell heraus, dass nichts so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Vor allem, wenn es um Politik und Magie geht. Teil 1: http://www.amazon.de/dp/B00QBJNNI0/ Teil 3: http://www.amazon.de/gp/product/B00UI2QKRM
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  • Ein gewaltiges Epos entfaltet sich

    Insel am Rande der Welt 2 (Rabenzeit: Rebellen)
    loralee

    loralee

    24. March 2015 um 08:52

    Ich bin begeistert! Der 2. Teil des Epos hält was der erste Teil verspricht, und noch viel mehr. Die Geschichte fängt an spannend zu werden und bietet viel Stoff zum Nachdenken. Unsere Protagonistin Iveirdne und ihre Freunde reisen in die Hauptstadt von Ryondar. Sie erreichen sie gerade zu dem Zeitpunkt, als der junge König Argon gekrönt werden soll, nachdem sein despotischer Vater samt Entourage auf unerklärliche Weise brutal ermordet wurde. Sie begegnen Vertreter der Musikerzunft, die ihnen gegenüber wohlgesonnen sind - ganz im Gegenteil zu den regulären Stadtbewohnern. Die sympathischen Protagonisten von der Insel Iunis, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, erleiden einen regelrechten Kulturschock. Glücklicherweise haben sie einen Begleiter dabei, der sich mit den Gepflogenheiten Ryondars auskennt sie vor größerem Schaden bewahrt. In diesem Teil widmet sich Astrid Vollenbruch intensiver der Kultur der machthabenden Ryondari. Es ist ein mächtiges, stolzes Volk, mit teilweise sehr brutalen Sitten. Hier herrscht die Hierarchie der Stände und läßt damit Raum für komplexe Machtspiele und Interessenkonflikte zwischen den Ständen der Magier, Kaufleute und der mächtigen Zunft der Musiker. Gegen Ende des letzten Kapitels hetzt mich die Autorin durch einen Abriss der Eroberungsgeschichte der Royani. Hier hätte ich gerne ein bisschen mehr Zeit und Information gehabt. Zum Beispiel: Wo liegt der Unterschied zwischen Zauberei und Magie, warum wird das eine um jeden Preis unterdrückt, was ist daran so gefährlich? Aber vielleicht kommt die Erklärung noch und ich bin lediglich zu ungeduldig. In diesem Teil des Epos wirft die Autorin ein feines Netz aus Magie, Musik und einem Hauch von Science Fiction über ihre Welt, was an sich schon magisch ist. Ich bin gespannt we es weiter geht. Werde ich Irveirdne und ihre Freunde wieder treffen, nachdem sie ihre Mission erfüllt haben und auf ihre Insel zurück gekehrt sind? Wie geht es mit den Musikern weiter und schafft es der junge König, sich gegen seine Gegner zu behaupten?

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