Fenrir

von Asuka Lionera 
4,4 Sterne bei60 Bewertungen
Fenrir
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Kristjas avatar

Wow. Spannend mit Liebe und einem wahnsinns Ende. Allerdings wurde manches einbisschen zu lang gezogen, deswegen 4,5/5 Sternen ;)

Lilith-die-Buecherhexes avatar

Einfach eine magische Geschichte! Trotz des Umfangs jedem zu empfehlen!

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Inhaltsangabe zu "Fenrir"

»Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.«
Für die ehrgeizige Archäologie-Absolventin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: die finanzielle Unabhängigkeit. Von der ist sie jedoch durch die schlecht bezahlten Praktikantenjobs meilenweit entfernt.
Während einer Expedition auf einer isländischen Vorinsel wird sie von ihrem Ausgrabungsteam getrennt und trifft auf den mysteriösen Mann Wulf, dessen Erscheinung nicht ganz menschlich ist, und sie sofort fasziniert. Emma wittert ihre Chance, mit Wulf eine sensationelle Entdeckung gemacht zu haben, die ihr die Türen zur Welt der reichen und erfolgreichen Wissenschaftler öffnen wird. Doch auf die Gefühle, die der seltsame Fremde in ihr hervorruft, ist sie nicht vorbereitet.
Als Emma schließlich erkennt, wer Wulf wirklich ist, gerät nicht nur ihre Welt ins Wanken. Ohne es zu ahnen, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges, und schnell lernt sie, dass nicht jeder, der in der Dunkelheit kämpft, gleichzeitig ein Schurke ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959912259
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:600 Seiten
Verlag:Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum:25.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Weltentraeumerins avatar
    Weltentraeumerinvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Coole Umsetzung geschickt eingefädelter Mythen, sehr unterhaltsamer Sarkasmus, aber zu schnelle, nicht nachvollziehbare Liebesgeschichte
    Ungewöhnliche, sehr sarkastische Herangehensweise an geschickt eingefädelte Mythen

    Inhalt:

    Emma will eine erfolgreiche Archäologin werden, doch momentan kämpft sie sich noch mit Praktikanten-Jobs ab. Die Aussicht auf einen plötzlichen Ruhm schnuppert sie, als sie bei einer Expedition sich alleine im Wald verläuft, in eine Schlucht stürzt, einen Wolf befreit und nach einem Sturz in die Ohnmächtigkeit unter einem nackten Mann aufwacht - mit spitzen Ohren. Bleibt nur die Aufgabe, diesen irgendwie von den neugierigen Blicken ihres Teams abzuschirmen und die Präsentation ihres Fundes vorzubereiten.
    Insgeheim ahnt Emma, dass der mysteriöse Fremde, der keine Ahnung von der Welt zu haben scheint, ihren Fragen ausweicht und ungewollt Gefühle in ihr weckt, nicht menschlich ist. Doch was er wirklich ist, bringt ihre ganze Welt ins Wanken ...

    Meine Meinung:


    Ich bin nicht wirklich gut in die Geschichte reingekommen, was einmal an der Protagonistin liegt, dann aber auch irgendwie an der Handlung. Mein Problem war ein bisschen, dass sich mein Wissen über die nordische Mythologie ähnlich wie bei Emma vor allem auf die "Thor"-Filme stützt, ich aber ganz grob die Legende hinter dem Titel kannte. Was leider grob genug war, dass ich mir zusammen reimen konnte, wer er ist, womit ich Emma um über ein Drittel des Buches voraus war.
    Und ja, klar, es macht Sinn, dass er es ihr nicht sagt. Es macht auch Sinn, weil das jetzt nicht gerade zum Standardwissen gehört und es passt auch zum Spannungsaufbau, aber ich fands zwischendurch einfach ein wenig anstrengend, was aber auch mit dem Verhalten der Protagonistin zusammenspielte.
    Ansonsten fand ich die Einwebung der Mythologie aber definitiv sehr gelungen und diese im Allgemeinen - da griechische Mythologie doch recht dominierend ist und ich, wie gesagt, nicht so viel über diese weiß - sehr interessant. Erst recht aus dem Blickwinkel der Protagonistin, aber dazu später nochmal. Es gibt teilweise eine ungewöhnliche Herangehensweisen an die Mythen, die aber geschickt in die Handlung eingefädelt wurden und - soweit ich das beurteilen kann - gut recherchiert sind.

    Also, die Protagonistin. Diese ist Mitte 20 und hat ihr Studium schon hinter sich. Ansonsten gibt es hier ein paar Klassiker: Sie ist die unscheinbare Frau, die nicht klassisch schön ist - in diesem Fall, weil sie ziemlich groß ist - und hat eine unheimlich gutaussehende beste Freundin, die hier die reinste Zicke ist und nur Männer verführt. Was ich von dieser, äh, Freundschaft halten soll, weiß ich auch noch nicht so ganz, weil Meghans Verhalten echt nicht toll ist.
    Emma hat eine gescheiterte Beziehung hinter sich, an der sie immer noch knabbert, lebt in einer kleinen Wohnung in Berlin, kämpft mit ihren schlecht bezahlten Jobs quasi um ihre Existenz und träumt vom Erfolg in einem nicht erfolgsversprechenden Beruf. Ihre Begeisterung für die Archäologie kam auch wirklich rüber - allerdings für meinen Geschmack im Angesichts der Dinge, mit denen sie es zu tun hat, ein bisschen zu sehr.
    Denn manchmal kommt sie so schon ein bisschen naiv rüber, zumindest, wenn sich ihre Gedanken um die Forschung dreht und sie wirklich glaubt, dass es kein Problem sei, den Fremden - der sich Wulf nennt - als ihr Forschungsobjekt vorzustellen und erforschen zu lassen. Ja, klar.

    Ansonsten ist sie durchaus selbstbewusst, wenn auch manchmal etwas unsicher, und handelt oft impulsiv. Sie ist durchaus mutig und bietet Paroli. Ein wesentlicher Pluspunkt dieses Buches ist sowieso der Humor. Ich mochte Emmas Sarkasmus wirklich sehr und ihre ironischen Kommentar, die sie immer und zu allem einstreut, waren ungemein unterhaltsam. Ihr Sarkasmus ist stets präsent und trägt dadurch deutlich zum Unterhaltungswert bei, was gerade in Verbindung mit den Mythen für zusätzlichen Humor sorgt und was ich wirklich sehr mochte.
    Zwischendurch hätte ich mir allerdings gewünscht, dass ihre Selbstständigkeit als Frau noch ein bisschen mehr ausgearbeitet worden wäre, als sie auf die Frage, warum sie keinen Mann hat, ernsthaft sich dafür Schuld gibt, statt zu kontern, dass so eine Einstellung ja wohl sowas von letztes Jahrhundert ist.

    Insgesamt kam ich mit ihrem Verhalten aber zum Ende hin besser klar. Fesselnde Passagen wechselten sich mit kleineren Längen ab, ehe ich das Ende dann nochmal in einem Rutsch durchlas.
    Auch bei den Nebencharakteren wird oft Tiefe angedeutet und ihre Handlungsgründe sind meist nachvollziehbar. Es gibt nicht direkt ein Schwarz-Weiß-Denken, was ich ebenfalls mochte.

    Mein größtes Problem war allerdings die Liebesgeschichte, denn die lief VIEL zu schnell ab. Die beiden schlafen nach EINEM Tag in einem Bett und nach ein paar Tagen ist Emma unsterblich verliebt - wtf? Von Anfang besteht quasi körperliche Anziehung, was ja auch nicht schlimm wäre, wenn das nicht so unheimlich schnell eskalieren würde.
    Emma nimmt Wulf aus Mangel an Alternativen - Geld für ein Hotel hat sie nicht - bei sich auf und schon gleich am Abend fängt er an, ihre Sachen ins Ohr zu raunen, und wie gesagt, das Tempo wird danach nicht wirklich geringer. Ich hab echt nicht ganz verstanden, wieso Emma nach ein paar Stunden des Kennens bei seinem Anblick schon quasi vor Erregung zusammenbricht. Und das lief irgendwie ziemlich schnell dann auch durchaus nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der mentalen und der Gefühlsebene ab.
    Hätten die beiden ein paar Tage mehr Zeit gehabt, um sich wirklich mal kennenzulernen, wären viele der Handlungen auch um einiges nachvollziehbarer gewesen. So fand ich die Vorgänge manchmal schon ein wenig, sagen wir, unverständlich und irritierend. Dabei war die Idee durchaus ziemlich cool, sodass ich mich irgendwann dazu entschloss, das einfach hinzunehmen. Romantik-Fans dürften auf ihre Kosten kommen.

    Fazit: Coole Umsetzung geschickt eingefädelter Mythen; unheimlich unterhaltsam dank des stets präsenten Sarkasmus der Protagonistin, die anfangs ein wenig naiv anmutet, die mir aber zunehmend sympathischer wurde und durchaus Mut beweist; allerdings nicht nachvollziehbare Liebesgeschichte, da die Beteiligten sich gefühlt nach wenigen Stunden des Kennens schon die Kleider vom Leib rissen 

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    Chucksters avatar
    Chuckstervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: "Pfui - Böser Wolf!"
    "Pfui - Böser Wolf!"

    Fenrir ist das zweite Buch, dass ich von der Autorin lese. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch auch gefallen, eines meiner Lieblingsbücher, wird es dennoch nicht, was aber einfach mit meinen Lesevorlieben zusammen hängt und da ist Romantasy eh nicht an erster Stelle.

    Die Handlung gefällt mir ganz gut, obwohl ich sagen muss, dass ich es erst wirklich spannend fand, als die Thematik mit den Göttern so richtig in Schwung kam und Emma und Wulf getrennt waren. Da war der Hautaugenmerk nämlich nicht auf der Liebesgeschichte, sondern auf das ganze Konstrukt drum herum. Das hat mir richtig gut gefallen, die eizelnen Götter waren interessant dargestellt und man lernte nach und nach mehr von ihnen und über ihre Beweggründe.
    Vorher war mir die Handlung zu sehr auf die Liebesgeschichte, oder auf die aufkeimende Liebe fokusiert. Damit konnte ich leider nicht wirklich was anfangen, zudem ich auch hier (wie leider auch in vielen anderen Büchern) eben nur sexuelle Anziehung herauslesen konnte und ich da nicht von Liebe sprechen mag, erst recht nicht von der großen Liebe. Aber das ist nicht nur eine Schwäche an diesem Buch, sondern einer ganzen Reihe Bücher. Oder ich verstehe vielleicht einfach nicht, was die Autoren ausdrücken wollen, das kann natürlich auch sein.

    Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen, obwohl ich Emma im ersten Drittel wirklich eher anstregend fand, gerade weil sich eben viel darum dreht wie attraktiv und sexy Wulf doch ist und sie da einfach wie ein kleiner, sabbernder Groupie rüber kommt. Je weiter ich gelesen habe, desto symptahischer wurde sie aber. Sie ist ein guter und realistischer Charakter, sie ist nicht übermächtig, hat keine besondere Gabe, kann sich nicht mit einem Fingerschnippsen aus jeder Gefahr befreien und das gefällt mir gut. Sie hat eine große Klappe und weiß manchmal nicht wann Schluss ist, was zu der ein oder anderen komischen Situation führte.
    Meine Lieblingscharaktere in dem Buch sind aber Hel und Garm. Ich mag die beiden sehr gerne, auch wenn dahinter wohl auch eine "Instant Love Geschichte steckt" schade. Deswegen würde ich ein Buch um die beiden wahrscheinlich nicht lesen, einfach um den Zauber zu erhalten.
    Emma und auch Wulf haben mir auch am besten gefallen, wenn sie nicht zusammen waren und jeder seinen eignenen weg bestritten haben. Emma hat es aber eher geschafft mir sympathisch zu werden, wie Wulf. Zu ihm habe ich nicht wirklich den Zugang gefunden, vielleicht auch weil er selbst in seinen eigenständigen Parts nie wirklich eigenstädig von Emma war.

    Ich habe mich letzten Endes für vier statt fünf Sterne entschieden (anders wie bei Nemesis, wo ich auch Dinge hatte, die mir nicht gefielen, über die ich aber hinwegesehen habe).

    Gerade anfangs gab es doch einige Logikfehler, die mich gestört haben. Es waren nur Kleinigkeiten, aber für mich musste es nicht sein. Zudem es teilweise den Eindruck machte, dass es sich eben einfach gemacht wurde, um den Hauptaugenmerk weiter auf die Liebesgeschichte halten zu können. (Und dabei spreche ich nicht von der Zurechtlegung der Mhythologie, davon habe ich selbst keine Ahnung, Fehler würden mir da also nicht auffallen).
    Auch finde ich die Liebesgeschichte nicht wirklich begründet und Emma ist mir zu lange als sabbernder Groupie rumgelaufen.
    Außerdem fehlt mir einfach das letzte Fünkchen um restlos begeistert zu sein.
    An manchen Stellen fand ich das Buch aber auch zu "flappsig" also den ein oder anderen Spruch hätte ich nicht gebraucht, bzw. hat es die Spannung/ Dramatik in der Szene zerstört. Manches fand ich einfach zu übertrieben locker und modern dargestellt.

    Es ist ein gutes Buch und ich denke, dass es viele begeisterte Leser hat, desen Lesegeschmack das Buch besser trifft als meinen.

    Deswegen vier von fünf Sternen von mir und eine Empfehlung, an alle Romantasyleser, die Liebesgeschichte mögen, die aber dennoch ein bisschen bessere Unterfütterung haben, durch einen weitergreifenden Plot.


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    Nala26s avatar
    Nala26vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eines meiner Lieblingsbücher von Asuka Lionera! Fenrir ist ein spannendes Buch was man nicht mehr aus der Hand legen kann.
    Fenrir ist einfach super!

    In Fenrir Weltenbeben geht es um ein Mädchen Namens Emma. Sie ist Archäologin und wird zu einem Auftrag nach Island gerufen, dort fliegt sie mit dem Flugzeug dann hin. Als sie dort ankommt wartet sie auf ihr Team, als dieses jedoch nicht kommt macht sie sich alleine auf den Weg. Sie fällt in eine Höhle wo sie einen schwarzen Wolf angekettet vorfindet. Diesen befreit sie. Der Wolf fällt sie an und sie wird bewusstlos, da sie sich den Kopf an einer Felswand gestoßen hatte. Am nächsten Tag liegt ein nackter junger Mann auf ihr, mit Wolfsohren und spitzen Fingernägeln. Dieser stellt sich als Wulf vor, was Emma aber nicht weiß, ist das dieser junge Mann kein richtiger Mensch ist. Er ist ein Gestaltenwandler und hat ein schlimmes Schicksal.

    Die komplette Rezension mit meiner Meinung findet ihr auf meinem Blog ( https://bookworldbynala.blogspot.co.uk/ )

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    Donatha_Czichys avatar
    Donatha_Czichyvor einem Jahr
    Trotz nerviger Proganistin konnte ich überzeugt werden

    Vorab:
    Dieses Buch hat definitiv die nervigste Protagonistin ever… Ich habe sie in der ersten Hälfte regelrecht gehasst… Wie konnte sie Wulf nur die Ganze Zeit als „Projekt“ bezeichnen? Wiesooooo????????? *Haaaaasssss*

    Ok, nun zur eigentlichen Rezension:

    Emma, die Protagonistin und Nervensäge, ist nicht das zartbesaitete, wunderschöne Mädchen ohne jegliche Fehler. Ganz im Gegenteil: Sie hat ein paar Kilo zu viel, kann sich mit ihren Jobs gerade so über Wasser halten und hat auch kein Glück in der Liebe.
    Wulf scheint genauso vom Pech verfolgt zu sein: Seit Jahrhunderten ist er dazu verdammt in einer Höhle zu leben.
    Doch durch mehrere unglückliche Zufälle stößt Emma auf genau diese Höhle und kann ihn auch befreien. Aber wo ist der schreckliche schwarze Wolf hin? Denn vor ihr steht ein nackter gutaussehender Mann. Was soll sie nur mit ihm machen?

    Kurzentschlossen nimmt sie ihn mit und macht ihn zu ihrem „Projekt“. Vielleicht ist er ja der Schlüssel zu einer anderen Welt und man könnte viel Geld mit ihm verdienen. Damit wären sämtliche finanziellen Probleme gelöst. Doch egal wie sehr sie sich diese Idee einredet, die Gefühle die sie für Wulf entwickelt, kann sie nur schwer verbergen.

    Plötzlich geht alles sehr schnell: Wulf hat die Möglichkeit wieder zurückzukehren. Aber ohne Emma? Kann er sie wirklich zurücklassen, um seiner Bestimmung zu folgen?

    Auch wenn Emma mich in der ersten Hälfte des Buches unglaublich genervt hat, empfand ich die Kombination aus untypischer Hauptperson und nordische Götter sehr gelungen. Das sie direkt in den Kampf mit hineingezogen wird und sich beweisen muss, hat mir gut gefallen. Aber sie ist so unglaublich dumm…. -.-
    Die meisten Götter waren zwar boshaft und nicht wie man sie aus den Filmen kennt, aber genau das hat die ganze Geschichte noch sympathischer gemacht. Es waren mal nicht die strahlenden und lieben Götter, die perfekt und unfehlbar sind.
    Zu Wulf brauche ich nicht viel sagen.. Er ist eine Sahneschnitte und wer hätte nicht gerne einen Freund, der sich in einen Wolf verwandeln kann. *Träum* Ein ausgeprägter Beschützerinstinkt kann aber schon recht nervenaufreibend sein. Der liebe Wulf hat sich leider nur schlecht unter Kontrolle und versucht alles auf eigene Faust zu machen.

    Das Cover ist ja wohl mega.. wirklich wunderschön. Es passt super zum Titel und zum Inhalt des Buches. Auch die Illustrationen im Buch haben mich sehr angesprochen und mir nicht die Fantasie genommen. Ich empfand sie eher als schönes Beiwerk, die das ganze nochmal aufgelockert haben, da 800 Seiten ja nicht ohne sind.

    Der Schreibstil ist flüssig und abwechslungsreich. Positiv sind mir die Bezüge zu Filmzitaten aufgefallen, die mich oft schmunzeln ließen. Natürlich auch der ein oder andere Schwenker Richtung Animes war ein Pluspunkt, da ich auch ein kleiner Anime/Manga Fan bin. Zudem ist die Liste mit Namen und Begriffen, die am Ende zu finden ist unglaublich hilfreich und erleichtert den Einstieg ins Buch. Denn nicht alle kennen sich mit der Mythologie des Nordens aus.
    Bis zum Ende war unklar wie es ausgeht und mit so einem Ausgang hätte ich nie gerechnet. Da war ich ziemlich baff.

    Trotz aller Kritik, kann ich Fenrir: Weltbeben nur weiterempfehlen. Die Autorin hat es geschafft mich in eine Welt zu führen und zu fesseln mit der ich mich sonst nicht viel auseinandersetze. Sie verfügt über eine sehr ausdrucksstarke Sprache und zaubert märchenhafte Bilder in meinen Kopf, wodurch ich das Gefühl habe mitten am Geschehen Teil zu haben.



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    linchensbuechers avatar
    linchensbuechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein absolutes Lieblingsbuch!
    Ein wundervoller Romantasy-Roman

    Inhalt:
    Emma will nach der Trennung von ihrem Ex nur noch eins: Raus und Unabhängigkeit. Doch ihre Praktikumsjobs als Archäologiestudentin bringen sie gerade im Punkt finanzielle Unabhängigkeit nicht weiter, sondern sind ihr ein Klotz am Bein und einfach nur hinderlich.
    Auch ihr Arbeitgeber macht es ihr nicht einfacher und als sie auf einer isaländischen Insel von ihrem Expeditionsteam getrennt wird, findet sie Wulf in einer Höhle. Doch Wulf ist so gar nicht menschlich, sonder eher halb Wolf, halb Mensch. Emma ist felsenfest davon überzeugt, dass dieser Wulf ihr zu Reichtum verhelfen könnte. Aber da macht er natürlich nicht mit und als Emma Wulfs Geheimnis herausfindet, ist es schon zu spät, um zurück zu gehen und sie gerät in einen uralten Krieg, aus dem es kein zurück mehr gibt.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch zusammen mit einer Freundin auf Instagram gelesen und wir beide haben es zusammen regelrecht verschlungen, war es nicht so Rose . Aber das Buch ist so unglaublich, dass man es als Romantasy-Fan echt nur lieben kann! 
    Dann fangen wir mal mit dem Cover an, das Asuka Lionera auch selbst gestaltet hat! Ich liebe dieses Cover nämlich sehr. Von den Farben bis hin zu den wunderschönen Details wie den kleinen Funken und Sternen und natürlich dem Wolf Fenrir im Zentrum. Auch der Buchrücken ist ein absoluter Hingucker im Regal.
    Und jetzt kommen wir zum Inneren des Buches. Gleich von Anfang an ist das Buch spannend und man will wissen, was genau es mit Wulf jetzt ist und wer er ist und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gegen Ende ist es unmöglich das Buch wegzulegen.
    Emma ist eine unheimlich witzige und lebensfrohe Protagonistin, die einem mit ihrer direkten Art ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Und Wulf zaubert Emma ein Lächeln auf die Lippen. Der Wolfsmensch kommt in unserer Welt so überhaupt nicht klar und ist mit seiner tollpatischen, unwissenden Art einfach bezaubernd süß. Man muss einfach wissen, was genau sein Geheimnis ist und woher er kommt und wohin er zurückgehen will. Natürlich kommt bei zwei so tollen Protagonisten auch die Romantik nicht zu kurz.  Als die beiden dann in Wulfs Welt ankommen, steht die Welt für Emma Kopf und sie ist hin und hergerissen zwischen ihrer und Wulfs Welt. Doch die Entscheidung wird ihr schnell abgenommen und sie wird von Wulf getrennt. Eine Reise durch düstere Welten beginnt und stellt das Band zwischen den beiden auf eine harte Zerreißprobe. Die beiden Welten und vor allem Wulfs Welt sind so wunderschön ausgebaut und beschrieben, dass man darin sofort versinkt und nie wieder auftauchen will!

    Meine Bewertung:
    Wir wollen nicht lange um den heißen Brei herum reden, dieses Buch ist eines meiner absoluten Lieblinge und ich kann es wirklich seeehr empfehlen. Also wie zu erwarten war, bekommt Fenrir von mir 5 von 5 Punkte!!!

    Kommentare: 1
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    Lucy-die-Buecherhexes avatar
    Lucy-die-Buecherhexevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach nur atembraubend. Ich liebe es und sich definitiv auf Platz zwei meiner Lieblingsbücher geschlichen =D unbedingt lesen ^^
    Ein unglaublich fesselndes Buch über nordische Mythologie, einer herzergreifende Liebe und der Macht

    >>Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.<<


    Die ehrgeiziege Archologin Emma hält sich mit ihrem Praktikantenjob mehr und weniger über Wasser und hofft endlich eine spannden Entdeckung zu machen um so berühmt und unabhängig zu werden.


    Während eine Expedition in Island läuft alles etwas anders als gewohnt. Als sie auf der Suche nach ihrem Team durch die verlassenen Wälder irrt, trifft sie auf den faszinierenden und geheimnisvollen Wulf. Sofort wittert Emma ihre Chance eine große Entdeckung mit diesem seltsamen Mann gemacht zu haben, der noch dazu die Ohren eines Wolfes besitzt. Doch auf die aufkeimenden Gefühle die er in ihr hervor ruft ist sie nicht vorbereitet.


    Als Emma erkennt wer Wulf wirklich ist und was es mit ihm auf sich hat, findet sie sich auch schon in einer völlig fremden Welt, inmitten von uralten Göttern, magischen Kreaturen und einem Krieg der alles zerstören wird, wieder. Dabei muss sie lernen, dass nicht jeder, der auf der Seite der Dunkelheit steht, auch böse ist und nicht der dem angeblich zum Licht gehört, wirklich gut ist.


    Ach Leute. Ich weis ich sage so oft wie toll doch ein Buch ist und wie unglaublich es doch ist, aber hier weis ich schon nicht mehr was ich sagen soll. Ich habe ja bereits Nemesis - Hüterin des Feuers von Asuka Lionera geliebt. Ach was, eher angebetet. Und nun durfte ich auch noch diese süchtig machende Geschichte kennenlernen.


    Es ist einfach so schön wie die Autorin ganz normale Sachen die wir aus dem Alltag kennen in die Geschichte einbaut. Da kommen Götte aus einer völlig anderen Kultur sowie Zeit vor und was wird trotzdem auch erwähnt ? Ja genau Amazon Prime. Solche kleinen liebevollen Details, die unsere moderne Zeit mit alten Kulturen verbinden, sind für mich immer wieder toll.


    Asuka hat es einfach von Beginn an geschafft mich wieder einmal mit ihrem Buch in den Bann zu ziehen. Dieses grandiose Knister zwischen den Charakteren bekommt die Autorin immer wider so gelungen zustande. Ich liebe es einfach.

    Ja ein Knistern bringen viele Autoren zustande, aber bei Asuka ist es irgendwie etwas ganz besonderes. Man will einfach immer mehr und bekommt am Ende doch nicht genug.


    Die Charaktere haben mich einfach umgehauen. Ich mochte Emma sofort mit ihrer direkten, aber auch liebevollen Art und Wulf erst recht. Naja was soll ich sagen, der Typ trifft bei mir definitiv voll ins Schwarze. Daher war ich natürlich begeistert auch ein paar Stellen aus seine Sicht erleben zu dürfen.

    Mein Herz schlägt vor Freude gleich schneller, wenn ich an die Geschichte zurück denke und ich möchte sie gern sofort nochmals lesen.


    Die Details aus der nordischen Mythologie sind traumhaft eingearbeitet, so dass es mir an so mancher Stelle die Sprache verschlagen hat. Ich selbst bin einen riesen Fan der Mythologie. Egal von welcher Kultur und schon allein daher bin ich begeistert. Ich war so fasziniert wie man diese doch sehr komplexe und große Masse an verschiedenen Figuren und Details der nordischen Mythologie einarbeiten kann ohne den Leser dabei komplett zu überfordern.


    Zudem dachte ich schon zu Beginn wie spannend alles ist und musste später feststellen, dass obwohl der Anfang bereits so fesselnd und mitreißend war, das ganze erst so richtig los ging.


    Fazit: Wer noch kein Buch von Asuka Lionera gelesen hat sollte es unbedingt mal tun. Wenn ich ein Buch mit gutem Gewissen empfehlen kann, dann dieses hier.

    Hier ist noch der Link zu unserem Blog. Schaut doch mal vorbei ^^
    https://diebuecherhexen.blogspot.de/2017/09/fenrir-weltenbeben.html

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    Avirems avatar
    Aviremvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nordische Mythologie - witzig, arglos, frech, erfrischen und spannend.
    Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können...


    Kurzbeschreibung



    "Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können."


    Für die ehrgeizige Archäologie - Absolventin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: die finanzielle Unabhängigkeit. Von der ist sie jedoch durch die schlecht bezahlten Praktikantenjobs meilenweit entfernt. Während einer Expedition auf einer isländischen Vorinsel wird sie von ihrem Ausgrabungsteam getrennt und trifft auf den mysteriösen Mann Wulf, dessen Erscheinung nicht ganz menschlich ist, und sie sofort fasziniert. Emma wittert ihre Chance, mit Wulf eine sensationelle Entdeckung gemacht zu haben, die ihr die Türen zur Welt der reichen und erfolgreichen Wissenschaftler öffnen wird. Doch auf die Gefühle, die der seltsame Fremde in ihr hervorruft, ist sie nicht vorbereitet. Als Emma schließlich erkennt, wer Wulf wirklich ist, gerät nicht nur ihre Welt ins Wanken. Ohne es zu ahnen, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges, und schnell lernt sie, dass nicht jeder, der in der Dunkelheit kämpft, gleichzeitig ein Schurke ist.



    Meinung


    Buch 1: Ich habe dich gefunden...

    "Fenrir - Weltenbeben" ist ein fantastischer Roman von Asuka Lionera. Das Buch ist im Frühling 2017 im Drachenmond Verlag erschienen, umfasst 600 Seiten und ist als Taschenbuch oder als ebook erhältlich. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Das erste Buch welches ich von ihr las, hat mich gut unterhalten und ich habe gerne zu einem weiteren gegriffen. Insbesonders die Thematik hat mich angesprochen. Nordische Mythologie ist das Thema dem sich die Autorin in diesem Werk gewidmet hat. Asgard, Götter, Halbgötter, Mischlinge, Mythische Wesen, Bestimmung, Nornen und Ragnarök. Die Mythologie des Nordens unterscheidet sich von anderen. Geformt durch ein raues Klima, haben diese Völker auch ihre Götter hart und unduldsam erschaffen. Der Glaube an das Schicksal und seine Unausweichlichkeit ist tief. Der strahlenden Helden, der am Ende triumphiert, begegnet einem hier nur selten. Diese Materie hat mich schon immer fasziniert. Ich war sehr gespannt wie die Autorin diese in ihre Geschichte eingebunden hat. Nach Beendigung des Buches kann ich sagen, dass Inhalte überlieferter Sagen getreu eingebunden, etwas verbogen oder auf völlig neue Weise erklärt und dagelegt werden. Das Ganze passiert mit erfrischendem Witz und frecher Ernsthaftigkeit.

    Buch 2: Ich folge dir bis ans Ende der Welt...

    Emmalynn Wagner, genannt Emma, ist eine junge Archäologin mit großen Träumen. Sie liebt ihren Job und will Karriere machen, doch bislang ist sie nur eine schlechtbezahlte Praktikantin. Sie ist nicht hässlich, aber auch nicht aussergewöhnlich attraktiv. Ihre Größe und ein paar Kilo zuviel auf den Rippen wirken nicht unbedingt als Männermagnet. Sie ist eine Einzelgängerin. Emma ist nicht auf den Mund gefallen. Sie sagt was sie denkt und steht für ihre Überzeugungen ein. Manchmal überkommt sie Unsicherheit und Wankelmut. Für mich war sie trotzdem eine starke Protagonistin, die an ihren Aufgaben wuchs und meine Sympathie gewonnen hat. Auf einer isländischen Insel trifft sie auf Wulf. Einerseits will sie ihm helfen. Andererseits sieht sie in ihm ein Karrieresprungbrett, denn Wulf ist nicht vollkommen menschlich. Sie will herausfinden, was es mit Wulf auf sich hat. Sein schelmisches Grinsen lässt ihr Herz höher schlagen und sein trauriger und einsamer Blick tun ihr in der Seele weh. Zwischen Herz und Verstand versucht sie die richtigen Entscheidungen zu treffen und hat doch keine Ahnung was noch vor ihr liegt. Nicht nur diese zwei Charaktere sind ansprechend gestaltet. Es gibt auch weitere interessante Protagonisten. Sympathisch oder unausstehlich lasse ich dahingestellt. Für mich auf jeden Fall ein Highlight.

    Buch 3: Ich beschütze dich bis ans Ende aller Tage...

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Ich liebe Bücher in denen Mythen, Sagen und Götter eine Rolle spielen. Die Autorin hat hier eine Erzählung erschaffen, die mir richtig gut gefallen hat. Sie ist spannend. Sie ist witzig. Sie ist arglos. Sie ist frech. Sie ist erfrischend. Frau Asuka Lionera hat mich immer wieder überrascht, auch wenn einiges vorherzusehen war. Und sie hat mich zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Immer wieder. Wer aber ein bisschen Ahnung in diesem Bereich hat, weiß wer Fenrir ist und was es mit der Götterdämmerung auf sich hat. So ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und die große Frage ist: Kann man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen oder wird man nie vor seiner Bestimmung fliehen können? Emma ist sich sicher das keine höhere Macht das Leben beeinflusst und es diese Art von Berufung nicht gibt. Auf ihrem Abenteuer wird sie trotz ihrer lauten und schlagfertigen Art verstummen und sprachlos sein. Ich habe sie wahnsinnig gerne begleitet und beobachtet wie sich fantastisches in ihr reales Leben gemischt hat.

    Buch 4: Ich sprenge alle Ketten für dich...

    Erzählt wird von Emma in der Ich Perspektive. Nach cirka einem Drittel darf der Leser Wulf begleiten, auch wenn Emma Haupterzählerin bleibt. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Leicht, klar, jugendlich, frech und witzig führt sie durch die Zeilen. Die Sprache ist zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Trotz der hohen Seitenzahl war mir zu keiner Zeit langweilig. Mit einem Prolog wird der Leser in die Geschichte geleitet und mit einem Epilog verabschiedet. Dazwischen gliedert sich die Erzählung in fünf Teile. Am Ende findet der Leser ein Personenverzeichnis angeführt.

    Buch 5: Ich folge dir in die Dunkelheit...

    Fazit: "Fenrir - Weltenbeben" ist ein fantastischer Roman von Asuka Lionera. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und habe Emma gespannt auf ihrem Abenteuer begleitet. Nordische Mythologie - witzig, arglos, frech, erfrischend und spannend. Mehr gibt es nicht zu sagen. Von mir gibt es ***** Sterne.


    Zitat



    "Dies ist keine Geschichte, in der sich das Mädchen in den strahlenden Helden verliebt und alle glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben. Liebe ist nicht immer wundervoll. Manchmal ist sie auch zerstörerisch, und die, die lieben, sind bereit, alles zu vernichten, was ihnen im Weg steht."

    ( Pos. 65 )

    Kommentare: 10
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    Arianes-Fantasy-Buechers avatar
    Arianes-Fantasy-Buechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wundervoll, magisch, verzaubernd - einfach großartig!
    Fenrir - Weltenbeben

    Kurzbeschreibung:

    Emma ist eine junge Archäologin mit großen Zielen, die meiste Zeit wird sie jedoch von ihrem Boss Anthony nur ausgenutzt und nicht gewertschätzt. Eines Tages stolpert sie jedoch wortwörtlich in eine Grube und befreit dort den mysteriösen Wulf, der eindeutig nicht menschlich ist und besondere Fähigkeiten aufweist. Sofort fasziniert, nimmt sie ihn mit nach Hause, nur um anschließend in ein göttliches, grausames und magisches Abenteuer zu geraten. Können Emma und Wulf das Schicksal verändern und eine gemeinsame Zukunft haben?

    Meine Meinung:

    Das Cover von "Fenrir - Weltenbeben" ist wirklich schön. Mir gefällt das Farbkonzept und der Wolf, der perfekt zum Inhalt des Buches passt. Die Autorin schreibt aus der Sicht von Emma und benutzt eine sehr bildliche, humorvolle und angenehme Schreibweise, sodass der Einstieg in das Buch leicht fällt und es sich flüssig lesen lässt.

    Wulf und Emma sind zwei sehr unterschiedliche Hauptcharaktere mit jeweils sehr starken Eigenschaften. Selten habe ich dabei eine so starke, mutige und humorvolle Hauptprotagonistin kennen lernen dürfen. Emma ist für mich einfach perfekt dargestellt, denn trotz ihrer sehr starken Züge, hat sie ganz natürliche Schwächen und hat oftmals die selben Zweifel, wie jede andere junge Frau.

    Wulf hingegen ist einfach MAGISCH. Ein wahrer und verdammt heißer Mann zum Verlieben, den man jedoch nicht so schnell durchschauen kann und welcher immer wieder Überraschungen bietet.

    Auch die Nebencharaktere sind nicht zu verachten, allerdings möchte ich sie hier nicht nennen, da ich Euch dann extrem spoilern würde. 

    Ich würde euch gerne noch mehr erzählen, zum Beispiel wie wunderbar die Verknüpfungen der alten "Geschichten" und der tolle Aufbau und die kreative Umsetzung in den einzelnen Welten ist. Allerdings würde ich auch dabei zu viel verraten.

    Somit vergebe ich nun einfach noch die volle Punktzahl, hoffe auf eine Fortsetzung und empfehle euch das Buch unbedingt zu lesen.

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    Buecherwunderlands avatar
    Buecherwunderlandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Liebesgeschichte <3& all die mythologischen Aspekte haben mir richtig gut gefallen :D. Ich kann dieses Buch nur empfehlen
    Eine wunderschöne Liebesgeschichte <3


    Vorneweg:
    Ich liebe ja alles rund um Mythologie :D. Mit der nordischen Mythologie kenne ich mich allerdings kaum aus. Mein Wissen begrenzt sich auf den ersten Band der Magnus Chase Reihe von Rick Riordan und diverse Marvel Filme :'D. 


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. 


    Mit Emma hat Asuka Lionera eine sehr sympathische Protagonstin erschaffen, die nicht perfekt ist und durchaus ihre Schwächen hat, sich aber für die Leute, die ihr wichtig sind einsetzt und sich selbst und ihren Ansichten dabei treu bleibt. So hat sie z. B. keinerlei Probleme sich Wortgefechte mit Göttern o. ä. zu liefern und glaubt mir, die Wortgefechte mit Wulf's Mutter sind einfach genial :).  


    Wulf ist auch ein wirklich toller Charakter und ich habe ihn sehr schnell ins Herz geschlossen, denn auch wenn er eine sehr düstere Bestimmung hat, lässt er nichts unversucht um Emma zu retten. 


    Zu Beginn wird die Geschichte nur aus der Sicht von Emma erzählt, später zusätzlich noch aus der Sicht von Wulf. Das hat mir sehr gut gefallen, denn zu Beginn tappt man teilweise mit Emma im Dunklen, bis einige Dinge erklärt werden. 


    Die Handlung hat mir echt gut gefallen und sie war zu keinem Zeitpunkt langatmig oder langweilig. Nur kannte ich die Sage um Fenrir bereits und deswegen waren mir einige Sachen von Anfang an klar, aber das macht ja nix ;). Mir hat es richtig gut gefallen wie die Geschichte anders ausgelegt wurde und sich manche Charaktere ihrer "Bestimmung" widersetzen. 


    Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll, packend und flüssig. Fenrir war zwar mein erstes Buch der Autorin, aber es wird sicher nicht das letzte sein ;). 


    Mein persönliches Highlight waren neben der Haupthandlung definitiv Loki, Garm und Hel. Hauptsächlich aber wohl Loki :). 


    Fazit:
    Ein wirklich, wirklich, wirklich tolles Buch, das ich euch nur empfehlen kann <3 

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    Marysol14s avatar
    Marysol14vor einem Jahr
    Kurzmeinung: [4/5] Nicht nur Fans von Riordan werden bei dieser modernen und humorvollen Interpretation nordischer Mythologie auf ihre Kosten kommen!
    Modern, abwechslungsreich und humorvoll

    Nicht nur Fans von Riordan werden bei dieser modernen, humorvollen und vielfältigen Interpretation nordischer Mythologie auf ihre Kosten kommen - eine Odyssee entlang des Weltenbaumes, ein Wettlauf gegen die Zeit und eine Liebe gegen alle Prophezeiungen!


    Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2017/04/fenrir-weltenbeben.html

    Begeistert von jeglicher Form von Mythologie, durch einen dänischen Vater aber der nordischen zugetan, stand dieses Buch schon lange auf meiner Wunschliste - umso mehr habe ich mich über das liebe Rezensionsangebot der Autorin gefreut! ♥ Kaum auf dem Reader eingezogen, begann das Abenteuer auch schon...

    Von Asuka habe ich ja bereits ein Buch gelesen und fand schnell in die Geschichte, da ich ihren gewohnten angenehmen und humorvollen Schreibstil wiederfand. Bis die nordischen Götter dann ins Spiel kommen, musste ich mich noch etwas gedulden, wurde dann aber mit einer fantastischen Interpretation von Odin, Tyr & Co belohnt. Ich liebe es, wie Asuka den Göttern "ihren" Stil verpasst und sie á la Riordan verdreht und auf die Schippe nimmt.

    Wer und was Fenrir ist und worin seine Rolle besteht, war mir zwar von Beginn an klar, dennoch konnte mich das Buch immer wieder überraschen, durch einige ungeahnte Wendungen. Zudem bin ich größter Fan von Angy und Hel, diesen beiden antogonistischen Nebenfiguren konnte ich viel abgewinnen, gerade weil sie so missmutig und abwehrend wirken, gleichzeitig aber ehrenvoll und stark sind.

    Die wahnsinnige Vielfalt und Bandbreite nordischer Götter und Wesenkonnte man auf Emmas vielen kleinen und großen Abenteuern erleben und begegnet dabei vielem Bekannten und Unbekannten. Mich konnte die Autorin mit der Einflechtung so vieler mythologischer Aspekte auf einer Art Odyssee durch Walhalla begeistern, zumal Emma (und auch Wulf) die Zeit zugute kommt, um sich weiterzuentwickeln. Emma legte ihre starrsinnige Art und ihre sich im Kreis drehenden Gedanken etwas ab, lässt sich nicht mehr aus- und benutzen wie zu Beginn und Wulf lernt, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen. Außerdem war es süß und prickelnd zugleich, wie die beiden langsam zueinander finden - Emmas Art zu Beginn, ihn als ihr "Projekt" zu sehen und sich berechnend ihm gegenüber zu verhalten, störte mich im ersten Drittel doch von Seite zu Seite mehr.

    Bei all den fiesen Göttern, ihren zahlreichen Charakterschwächen und scheinbar unerschöpflichen Anzahl von Monstern und Hindernissen auf Emmas Weg, brachte mich ihre "Freundin" am meisten auf die Palme und wenn ich einen Antagonisten benennen müsste, wäre das wohl sie. Nicht nur nutzt sie Emma aus, sie erschien mir als falsche Schlange und selbstzentriert.

    Im Nachhinein würde ich sagen, dass die Geschichte zwar zu keinem Zeitpunkt zäh oder gar langweilig wurde, doch aber mit 600 Seiten lang ist - manche Szenen für mich gerne kürzer gefasst sein können, gerade am Anfang. Nicht, dass die Phase zwischen Kennenlernen und Reisen in Wulfs Heimat hätte kürzer sein sollen, sondern einzelne Alltagsszenen (fliegen, einkaufen, Berichte aus Emmas Leben zuvor...) weniger ausführlich. Kein großes Manko aber! Und das Ende war einfach nur GENIAL gelöst xD
     


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