Athenaios Das Gelehrtenmahl. Buch I-XV

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Inhaltsangabe zu „Das Gelehrtenmahl. Buch I-XV“ von Athenaios

Erstmals ins Deutsche übersetzt von Claus Friedrich, eingeleitet und mit Erläuterungen versehen von Claus Friedrich und Thomas Nothers. Im Rom des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts lädt der pontifex minor und auch mit anderen einflußreichen Ämtern betraute Römer Publius Livius Larensis eine fiktive Gesellschaft von etwa dreißig Gelehrten verschiedenster Fachrichtungen mit zum Teil berühmten Namen zu einem mehrtägigen Festgelage ein: Philosophen, Philologen, Ärzte, Musiker, Dichter. Athenaios, selbst einer der Teilnehmer an diesem "Gelehrtenmahl", berichtet seinem Freund Timokrates über die Gespräche, die bei dieser Gelegenheit geführt werden. Sie befassen sich zunächst mit allem, was zu einem Gastmahl gehört (Vorspeisen, Hauptgerichte, Nachspeisen, Getränke); die Gelehrten erörtern die Zusammensetzung der einzelnen Gerichte, deren Verträglichkeit bzw. deren Nährwert und die Ausstattung der Bankette bei Griechen, Makedonen und Persern. Dabei entstehen ganze Kataloge von Brotarten, Fischspezialitäten, Gewürzen, Obst- und Gemüsesorten. Es finden sich ferner Betrachtungen über das Aufkommen und die Folgen von Verschwendung und Prachtentfaltung (Luxus), über das Sklaven- und Parasitenwesen, die Rolle der Flötenspielerinnen und Hetären, die Knabenliebe, Opfergepflogenheiten, Anwendung von Duftessenzen und den Gebrauch der verschiedenen Gefäßarten. Zu all diesen Äußerungen werden Stellen aus der griechischen Literatur von 800 v. Chr. Bis 200 n. Chr. (Homer bis Oppian) zitiert, nicht zuletzt, um festzustellen, bei welchem Autor und bei welcher Gelegenheit die einzelnen Begriffe und Bräuche zum erstenmal erwähnt werden. Freilich interessiert diese Gesprächssammlung - gelegentlich abschätzig als "Buntschriftstellerei" bezeichnet - in erster Linie den Philologen und den Historiker, zumal sie eine Fülle von Werken und Schriftstellern zur Kenntnis bringt, die sonst nirgends überliefert sind und somit verloren wären. Zum anderen aber erschließt das Werk dem kulturell interessierten Leser einen umfassenden Eindruck von der bunten Vielfalt des Alltagslebens der gehobenen Schichten im antiken griechisch-makedonischen Sprachbereich und darf somit als Enzyklopädie dieser Epoche betrachtet werden. Ein ausführliches Register der Eigennamen erschließt diese Fundgrube an einschlägigen Informationen. Die Edition des "Gelehrtenmahls" des Athenaios innerhalb der Bibliothek der griechischen Literatur wird in absehbarer Zeit mit den Büchern VII-XV fortgesetzt und abgeschlossen. Das großangelegte Übersetzungsunternehmen ist um so bedeutsamer, als sich wegen der immensen Stoffülle sowie der assoziierenden Kompositionsweise des "Gelehrtenmahls" bislang niemand an eine deutsche Übersetzung gewagt hatte.

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