Atia Abawi Der geheime Himmel Eine Geschichte aus Afghanistan

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Inhaltsangabe zu „Der geheime Himmel Eine Geschichte aus Afghanistan“ von Atia Abawi

Wenn Liebe ein Verbrechen ist.

In ihrer Kindheit haben Fatima und Samiullah in ihrem afghanischen Dorf miteinander gespielt – doch als Sami von der Uni zurückkehrt und die beiden sich ineinander verlieben, setzen sie eine Kette tragischer Ereignisse in Gang. Samis Cousin Rashid, der sich einer islamischen Miliz angeschlossen hat, verrät die beiden ...

Berührend und schockierend.

— weinlachgummi

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  • Der geheime Himmel Eine Geschichte aus Afghanistan

    Der geheime Himmel Eine Geschichte aus Afghanistan

    weinlachgummi

    22. October 2017 um 13:52

    Der geheime Himmel ist ein ganz besonders Buch. Aufmerksam darauf wurde ich, als ich die Verlagsvorschau durchblätter habe. Ich interessiere mich sehr für andere Länder und Kulturen und lese gerne Jugendbücher mit Liebesgeschichten, da schien mir dieses Buch sehr passend für mich. Dass das Buch schon im September 2015 als broschierte Ausgabe erschienen ist, habe ich erst später gesehen.Zum Inhalt. Die Geschichte spielt in einem kleinen afghanischen Dorf. Fatima und Samiullah sind seit ihrer Kindheit Freunde. Doch dann ging Sam auf die Gebetsschule und ihre Wege trennten sich. Früher als erwartet taucht er wieder im Dorf auf. Doch die beiden sind keine Kinder mehr und ein einfaches Treffen wie früher ist nicht mehr möglich. Auch Samis Cousin Rashid ging auf diese Schule, doch bei ihm hat sie viel mehr Einfluss genommen.Die Geschichte von Sam und Fatima ist wirklich keine einfache. Man muss sie auf das Buch einlassen, die fremde Kultur annehmen und versuchen zu verstehen. Ich habe davor noch kein Buch gelesen, welches in diesem Kulturkreis spielt, deswegen war vieles neu für mich. Am Ende gibt es einen Glossar, der sehr hilfreich und informativ war. Auch das Vorwort der Autorin fand ich toll. Sie erzählt ein bisschen von ihrer Geschichte und man merkte dann auch beim Lesen des Buches, dass sie wirklich Ahnung von dem hat, worüber sie schreibt. So wirkte die ganze Geschichte sehr authentisch auf mich, was es noch schlimmer machte.Der Roman wird aus der Perspektive von drei Charakteren erzählt, von Fatima, Samiullah und Rashid. Alle drei Perspektiven hatten etwas. Durch Fatima erfährt man viel über den Stellenwert der Frauen und über den Alltag, das Familienleben und allgemein bekommt man durch sie ein gutes Gefühl für ihre Umgebung. Sams Kapitel sind geprägt durch Fatima und seine Gefühle für sie und dann später, den Drang sie zu beschützen.Rashids Kapitel sind da ein starker Kontrast, strotzen sie gerade zu Beginn nur so von Hass und Überheblichkeit. Durch ihn lernt der Leser sehr schön, wie leicht es doch ist einen jungen Menschen zu beeinflussen. Und was für Auswirkungen es haben kann.In diesem Augenblick will ich mit ihm zu einem geheimen Himmel auffliegen, den Atem anhalten und loslaufen ohne die Füße zu bewegen, einzig geleitet von unseren Herzen.In diesem Buch findet man keine klassische Liebesgeschichte. Aber trotzdem kommt die Liebe der beiden, von Sam und Fatima sehr gut beim Leser an. Aber auch die Liebe zu der Familie. Mich hat das Buch sehr oft schockiert, mit einem schlimmen Ereignis habe ich gerechnet. Aber es gab viele andere, die mich überrascht haben. Überrascht, weil es so unbegreiflich für mich ist. Zwei Jugendliche, die sich im Wald alleine unterhalten, ein Mädchen und ein Junge, die einfach nur reden. Und was daraus entstehen kann. Familien, die entehrt werden und somit die Zerstörung von Zukunftsaussichten. Verstümmlungen und Mord. Das Buch hat mich immer wieder berührt und betroffen gemacht. Besonders da es so realistisch geschildert war. Wieso es dann doch "nur" Vier Sterne geworden sind. Der Schreibstil der Autorin war mir manchmal zu einfach gehalten.In einem Abschnitt haben sehr viele Sätze mit Ich angefangen, sodass ich richtig beim Lesen darüber gestolpert bin. Außerdem ging mir die Geschichte zwar nahe, wie könnte sie auch nicht. Aber die Charaktere an sich, gingen mir nicht so ans Herz. Dafür lernte man sie einfach nicht gut genug kennen. Ich fand ihr Handeln realistisch und authentisch, konnte durch ihre Augen ihr Land, ihre Familien und ihre Traditionen begreifen. Aber ihren Charaktere so wirklich greifen konnte ich nicht.Fazit:Berührend und schockierend. In meinen Augen eine wichtige Geschichte.Ein Junge und ein Mädchen, beide möchten einfach nur zusammen sein und doch scheint es unmöglich. Den nicht nur, dass sie ein Bauernmädchen und er der Sohn eines Ladenbesitzer ist. Nein sie gehören auch noch zwei unterschiedlichen Ethnien an. Ob sie es schaffen und welche Opfer dafür gebracht werden müssen, erfahrt ihr in Der geheime Himmel.

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  • Sie wollten nur ihre Liebe ...

    Der geheime Himmel Eine Geschichte aus Afghanistan

    readinglove2001

    17. April 2017 um 22:45

    Es sind zwei gewöhnliche Jugendliche, die sich lieben. Jedoch ist ihre Heimat Afghanistan und sie gehören unterschiedlicher Religionsgruppen an. Mädchen dürfen sich nicht mit Jungen sehen lassen, sonst werden sie als Hure beschimpft. So etwas können wir uns in Deutschland nicht vorstellen, aber in anderen Ländern ist dies die Realität. Wegen einer unschuldigen Liebe, werden sie von ihren Familien verstoßen und müssen fliehen ... Mich hat das alles so erschrocken, die Situation der Frauen, sogar die Familie ist etwas ganz anderes. Fatimas Mutter bringt sie fast um als sie von Fatimas Liebe erfährt. Vor allem Die Situation der Frauen hat mich erschrocken, auf den Dörfern können sie nicht lesen und dürfen kaum zur Schule gehen. Ich glaube das ist vielen nicht bewusst. Das Buch hat meinen Horizont erweitert. Ich finde es ist ein Muss. Es hat mit uns allen, mit Deutschland und der Welt zu tun.

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  • Der geheime Himmel

    Der geheime Himmel Eine Geschichte aus Afghanistan

    lisaa94

    15. February 2016 um 15:02

    Meine Meinung: Cover: Das Cover ist eigentlich nichts besonders, dennoch finde ich es sehr authentisch. Auf der einen Seite sehr schlicht und einfach, aber auf der anderen Seite gerade dadurch sehr schön und lockend auf mehr. Die geschwungene Schrift ist ein schöner Hingucker und auch die Gestaltung des Himmels ist sehr schön. Schreibstil: Das Buch ist in ein Vorwort der Autorin, dann drei Teile, eine Schlusswort und ein Glossar unterteilt. Der erste Teil ist in der Ich-Perspektive aus Fatima´s Sicht geschildert erst im zweiten und dritten Teil wechseln sich die Protagonisten in den Kapiteln ab, dort bekommen wir abwechselnd aus Samiullah´s , Fatima´s und Rashid´s Sicht die Geschehnisse geschildert. Diese Perspektivwechsel gefielen mir besonders gut, da man dort als Leser einen tollen Einblick in alle Charaktere bekommt und in dessen Gefühlslage. Besonders gefallen hat mir auch, dass die Autorin gern mal zu afghanischen Wörtern greift, die natürlich hinten erklärt sind, aber sich meistens auch so wunderbar erklären lassen., Durch diese Wortwahl fühlt man sich noch mehr mit dem Buch und der Afghanischen Kultur verbunden. Story: Zu den Charakteren möchte ich euch diesmal keine großen Einzelheiten verraten, dies überlasse ich euch beim Lesen Stück für Stück herauszufinden. Unsere beiden Hauptprotagonisten Fatima & Samiullah kennen sich schon aus Kindheitstagen, wo sie viel und oft miteinander gespielt haben, doch diese Zeiten sind nun vorbei. Fatima wird immer mehr zur jungen Frau, die auch nur noch selten etwas mit ihrer besten Freundin Zohra zu tun hat, am meisten nur noch durch den gemeinsamen Unterricht bei Zohra´s Oma, die den Mädchen das Lesen beibringt, was sehr selten in ihrer Kultur ist. Auch Samiullah wird immer Erwachsener, er kommt gerade von einer Schule zurück, wo man ihn den Koran leerte, ebenso wie sein Vetter Rashid. Doch beide Männer haben sich dort unterschiedlich entwickelt. Geht der eine darin voll und ganz auf und verliert das Wesentliche aus den Augen, so ist Samiullah nicht so leicht zu täuschen.. Er ist glücklich wieder zu Hause zu sein und vor allem Fatima hat er sehr vermisst. Er merkt schnell, dass es nicht nur Freundschaft ist, die ihn mit ihr verbindet..doch was wenn eine Liebe beider keinerlei Chance hat. Eine Liebe zwischen einem Paschtu und einer Hazara. Zwei verschiedene Stämme, die zwar seit klein auf miteinander spielen, wo eine Liebe oder gar eine Heirat jedoch als Sünde und Schande für die Familie zu sein scheint. Vor allem was wäre es für eine Schande für einen Landbesitzer sich eine Bäuerin zu Frau zu nehmen... traurig aber leider war, in den abgelegenen Dörfern fernab von den Großstädten ist das Denken immer noch so angelegt. Ob Fatima und Sami dennoch eine Chance auf eine Zukunft haben und ob Rashid, der sich gedanklich von den falschen manipulieren lässt, doch noch zu seinem wahren Glauben findet oder ob er bis dahin bereits alles zerstört hat müsst ihr selbst erlesen... Fazit: Es ist ein Buch, was schon bald ein halbes Jahr auf dem Markt ist, ein wichtiges Thema angeht und leider erst eine einzige Bewertung auf amazon vorweisen kann. Was mich erwartet wusste ich nicht, nur dass es eine sehr bewegende Story sein soll und so ist es auch. Ich habe Samstag Abend angefangen, wobei ich es eigentlich erstmal nur als Lückenfüller von Werbepausen benutzt hab, heute jedoch habe ich es förmlich in mich hineingesaugt. Diese Geschichte wird euch berühren, bewegen, hin und wieder fassungslos stimmen und zum nachdenken anregen. Fatima und Samiullah sind dabei in Form unserer Protagonisten stellvertretend für viele Dorfbewohner aus Afghanistan. Die Autorin zeigt uns unverblühmt und aus eigenen Erfahrungen, die sie wunderbar in einem kurzen Bucheinstieg auch dem Leser vermittelt, wie es in den dortigen Kulturen oftmals noch handgehabt wird. Frauen haben ihren Ehemännern zu dienen und junge Mädchen dürfen keine Schande über die Familie bringen bis ein geeigneter Ehemann gefunden ist. Erschreckend? Nein das ist noch gar nichts. Viel erschreckender ist die Denkweise die viele Männer, die sich "Mullah´s" nennen jungen Männern einflößen und sie vom Rechten Weg abführen. Fatima war mir direkt sympatisch, sie ist ein tolles junges Mädchen, was mit der Zeit immer mehr ihren eigenen starken Willen aufbaut und ihr Leben nicht so trist und vorgeplant leben möchte. Sie will mehr, sie ist ehrgeizig, was sich allein schon in ihrem Streben des "Lesenlernen" zeigt. "Der geheime Himmel" ist eine wunderbare Geschichte, auch wenn wunderbar vielleicht nicht das richtige Wort ist. Wir als Leser fernob der islamistischen Welt bekommen einen Einblick wie das Leben als junge Frau dort für uns wäre, zumindest in den fernab gelegenen Dörfern. Meiner Meinung nach ist es eine Thematik die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat, vielleicht auch ideal als Schullektüre. Es gibt Szenen die werden euer Herz schmelzen, wahre Liebe ist greifbar und auch für den Leser absolut spürbar ohne, dass sie an ausschlaggebenden Szenen festgemacht werden muss. An anderen Stellen wiederum werdet ihr wie erstarrt sein, erstarrt über die Taten mancher und vor allem wütend. Hin und wieder wird euer Blick auch leicht getrübt durch ein paar Tränchen, zumindest bei mir war es so. Dennoch wird euch diese Geschichte packen, es ist eine Liebesgeschichte die viele Hindernisse überwinden muss und die Tag für Tag wächst, verpackt in wichtigen und oftmals unausgesprochenen Themen der Welt. Ein toller Debütroman und ich hoffe, noch mehr von der Autorin und ihren wahren Eindrücken lesen zu dürfen. ♥♥♥♥♥

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  • Bewegend, schockierend, fesselnd - eine Empfehlung von Herzen

    Der geheime Himmel Eine Geschichte aus Afghanistan

    Milaromantics

    29. December 2015 um 18:14

    INHALT: Die jugendliche Fatima lebt in einem kleinen Dorf in Afghanistan. Ihr Alltag ist geprägt von Routine und Traditionen. Doch Samiullah, ein enger Freund aus ihrer Kindheit, kehrt in ihr Dorf zurück und bringt ihr geregeltes Leben durcheinander. Denn Kontakt zwischen den beiden ist verboten, so dass sie sich heimlich treffen. Mit der Zeit gestehen Fatima und Sami sich ein, dass nicht nur Freundschaft zwischen ihnen besteht, sondern auch Liebe. Eine verbotene Liebe ohne Chance, da Sami einem anderen Stamm angehört als Fatimas Familie. Als Samiullahs Cousin, der sich einer islamischen Miliz angeschlossen hat, die beiden verrät, nehmen die tragischen Ereignisse ihren Lauf. MEINE MEINUNG: Das Cover hat mir durch die farbliche Gestaltung und die Schlichtheit neugierig gemacht und nach dem Klappentext wollte ich quasi sofort loslesen. Ich persönlich wusste nicht wirklich viel über Afghanistan und das tägliche Leben dort, aber ich interessiere mich sehr für andere Kulturen. Für Leser, die eine neue Kultur und ein neues Land entdecken möchten, ist dieses Jugendbuch wirklich ideal. Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Autorin selbst aus Afghanistan stammt und das Buch dadurch authentischer wirkt. Das Buch beginnt mit einer interessanten Einführung der Autorin, die von ihrem persönlichen Bezug zu Afghanistan und die Entstehung des Buches erzählt. Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt, die sich durch verschiedene Erzähler unterscheiden. Generell wird das Buch jeweils aus der Ich-Perspektive von Fatima, Samiullah und Samis Cousin Rashid erzählt. Diese Perspektivwechsel sind von der Autorin perfekt gewählt und geben dem Leser einen umfassenden und tiefgreifenden Einblick in den jeweiligen Charakter. Ein weiterer großer Pluspunkt, den die Geschichte aufweist sind die afghanischen Wörter, die Atia Abawi einflicht und die am Ende des Buches im Glossar erklärt sind. So bekommt man einen kleinen Eindruck von der afghanischen Sprache. "Der geheime Himmel" legt ein besonderes Augenmerk auf das Leben junger Mädchen und Frauen in der islamischen Welt. Diese interessante Thematik verarbeitet die Autorin sehr einfühlsam und ergreifend. An einigen Stellen musste ich Tränen vergießen und während des Lesens wächst die Wut über die Grausamkeit, die in diesen Ländern viel zu oft herrscht. Aktuelle Themen wie die Zwangsheirat, Taliban und die Konflikte zwischen den einzelnen Stämmen verarbeitet Abawi in ihrem Debütroman. Die packende Geschichte von Fatima und Sami zog mich komplett in ihren Bann. Gerade durch die vielen Hindernisse, die ihre verbotene Liebe überwinden muss, entwickelte sich bei mir ein Lesesog. Besonders Fatima war mir von Anfang sympathisch. Sie ist ein liebenswertes Mädchen, das davon träumt zu studieren und jemanden zu heiraten, den sie wirklich liebt. Eine Vorstellung, von der sie weiß, dass sie höchstwahrscheinlich für immer ein Wunschtraum bleiben wird. Als Leser ist man allzu oft geschockt, z.B. darüber, dass Fatima durch ihre heimlichen Treffen mit Sami Schande über die ganze Familie gebracht hat oder die Brutalität der isamlischen Miliz. Besonders das Frauenbild in dieser Welt ist für uns erschreckend und nicht nachvollziehbar. Trotzdem freut man sich über die zarten Keime der Liebe zwischen Fatima und Samiullah und fiebert mit den beiden mit. Ob ihre Liebe eine Chance hat, müsst ihr allerdings selber nachlesen. MEIN FAZIT: "Der geheime Himmel" hat mich auf jeder Seite komplett überzeugt und begeistert. Die Autorin schildert das Leben in Afghanistan authentisch und sehr bewegend aufgrund der Grausamkeit und Brutalität, die bei mir zu Wut führten und unverständlich sind. Fesselnd, spannend und berührend erzählt Atia Abawi die Geschichte eines jungen Liebespaars, deren Liebe verboten ist. Eine Buchempfehlung von ganzem Herzen - Lasst euch ein auf diese literarische Reise nach Afghanistan.

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  • LL rezensiert...

    Der geheime Himmel Eine Geschichte aus Afghanistan

    lenasbuecherwelt

    12. November 2015 um 20:37

    „Der geheime Himmel“ ist ein Buch, für das man Zeit braucht. Es ist eine Geschichte voller Gefühlen, voller Einschränkungen, eine Geschichte über zwei Menschen, die in der Tradition gefangen sind und lediglich zusammen leben wollen.Etwas, das in unserer Gesellschaft gar nicht beachtet werden würde,so alltäglich und normal ist es,doch in Fatimas Welt sieht das ganz anders aus! Die Eltern bestimmen, wann geheiratet wird und wer der zukünftige Mann wird. Anderenfalls wird die ganze Familie entehrt. Die Geschichte wird abwechselnd aus 3 Sichten erzählt: Aus der von Fatima, ihrem Freund Samiullah und dessen Cousin Raschid. Besonders gerne habe ich aus der Sicht von Fatima gelesen,doch auch die anderen Charaktere haben ihre Situation absolut authentisch und detailliert, aber ebenso spannend und fesselnd erzählt. Beim Lesen dieses Buches taucht man in eine völlig andere Welt ab, die allerdings so überzeugend und authentisch dargestellt wird, dass sie sich plötzlich gar nicht mehr fremd anfühlt, sondern erschreckend echt und nahe. Ich hatte beim Verschlingen das Gefühl, als stände ich neben Fatima und würde ihre Geschichte aus erster Hand erleben. „Der geheime Himmel“ ist ein Buch, bei welchem dem Leser die Worte erst einmal fehlen werden. Es ist erschreckend, berührend, teilweise sorgte es bei mir für Gänsehaut, aber was ich ich besonders an dem Buch schätze, das ist die absolute Authentizität! Jede einzelne Zeile, jeden Dialog habe ich den Charakteren abgekauft, die Welt war so treffend beschrieben und beim Sprechen benutzten die Charaktere vereinzelt auch Wörter/Redewendungen aus der Landessprache,doch hinten im Buch wurden diese alle übersetzt. Dadurch hat man die Atmosphäre stets gefühlt und ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen! Ihr merkt es, ich bin hin und weg! Gerade in der aktuellen Situation wird das Buch sicherlich viele von euch ansprechen und auch ich kann es nur ans Herz legen. Ein wahres Schmuckstück!

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