Atiq Rahimi Erde und Asche

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Inhaltsangabe zu „Erde und Asche“ von Atiq Rahimi

Mit seiner anrührenden und erschütternden Parabel hat Atiq Rahimi ein Werk von zeitloser Gültigkeit geschaffen. Denn in dem Schicksal eines afghanischen Großvaters, der mit seinem Enkel unterwegs ist, um dem Sohn vom Tod aller Verwandten zu berichten, spiegeln sich der Schmerz und das Leid all jener, die unter Gewalt und Verfolgung leiden. Eine große literarische Entdeckung.

Kein grosses Buch aber die Gedanken des alten Mannes machen dieses Buch so besonders

— Buecherseele79
Buecherseele79

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  • Meinem Vater und allen anderen Vätern gewidmet, die im Krieg weinten

    Erde und Asche
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    10. October 2015 um 14:17

    Ein Grossvater und sein kleiner Enkel warten an einer Bushaltestelle um einen Wagen zu den Minien zu bekommen- in den Minen arbeitet der Sohn des Grossvaters und dieser muss seinem Sohn eine schreckliche Nachricht überbringen. Durch die lange Wartezeit freundet sich der Grossvater mit einem Kioskbesitzer an der Haltestelle an und beginnt ihm seine eigene Geschichte zu erzählen. Als der Wagen ankommt lässt der Grossvater seinen Enkel beim Kioskbesitzer und fährt zu den Minen. Dort herrscht erstmal unglaubiges Staunen da alle davon ausgegangen sind dass alle Menschen durch die Bombadierung der Russen getötet worden sind, auch der Grossvater und sein Enkel. Der Sohn des Grossvaters weiss von dem Unglück und der Grossvater selbst kommt nicht damit zu Recht dass sein Sohn ihn selbst nicht aufgesucht hat um sich ein Bild von der Situation zu machen.... Das Buch selbst hat nicht viele Seiten aber ich finde es trotzdem wunderbar geschrieben, mit wenigen Worten, mit wenig Seiten. Der Grossvater erzählt nur sehr vage am Anfang was passiert ist aber wie es ihn gezeichnet hat ist schmerzlich beschrieben und man kann sich nur vage vorstellen was er durchmachen musste. Auch das Schicksal seines Enkels, welchen er dabei hat, hat mich sehr bewegt. Ich denke man kann sich hier ein genaues Bild machen was Krieg ausrichtet und diese eindringlichen Worte sollte man sich zu Herzen nehmen. Für mich eine absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Erde und Asche" von Atiq Rahimi

    Erde und Asche
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    10. November 2010 um 23:36

    Zu allererst: Es ist ein großartiges Buch!!! "Mit seiner anrührenden und erschütternden Parabel hat Atiq Rahimi ein Werk von zeitloser Gültigkeit geschaffen. Denn das Schicksal eines afghanischen Großvaters, der mit seinem Enkel unterwegs ist, um dem Sohn vom Tod aller Verwandten zu berichten, spiegelt sich der Schmerz und das Leid all jener, die unter Gewalt und Verfolgung leiden." Karg und berauschend, tieftraurig, von großer visueller Kraft und Schönheit, voll ungeheurer Intensität, unvergleichlich, fast im Widerspruch zum Geschehen in poetischer Sprache verfasst. Eine Empfehlung für Männer

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  • Rezension zu "Erde und Asche" von Atiq Rahimi

    Erde und Asche
    Leela

    Leela

    09. April 2008 um 17:40

    Die Geschichte eines Mannes, der sich mit seinem Enkel auf den Weg zu seinem Sohn macht, um diesem vom Tode seiner Familie zu berichten... Ich war positiv überrascht von diesem Buch, denn von 100 in großer Schrift bedruckten Seiten habe ich nicht besonders viel erwartet. Letztendlich geschieht im Laufe der Handlung auch nicht besonders viel und zum Ende hin hört das Buch einfach ohne weitere Erklärung auf, sodass man nicht erfährt, was nun aus den Hauptpersonen geworden ist. Auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig: Vom Hauptcharakter wird in der Du-Form und im Präsens geschrieben, woran man sich aber schnell gewöhnt. Ansonsten mag ich die Geschichte. Sie ist zwar manchmal recht sentimental (was in diesem Fall zum Thema passt) und es passiert kaum etwas; die Träume und Gedanken Dastagirs sind manchmal etwas verwirrend. Im Großen und Ganzen präsentiert uns A. Rahimi hiermit aber eine interessante Geschichte über ein vom Krieg gezeichnetes Land, in dem viele Sitten etwas anders sind, als in Europa. Positiv hervorheben sollte man auch, dass hier ein Einzelschicksal (das allerdings fiktiv ist) beleuchtet wird ~ denn oft erfährt man in Büchern, die vom Krieg handeln, nur wenig über das Leiden Einzelner. Letztendlich störte es mich nur, dass man dem Krieg als solchem gar keine große Aufmerksamkeit schenkte: Handelt es sich um einen fiktiven Krieg oder nicht? Falls ersteres der Fall ist: in welchen Zeitabschnitt kann man das hier einordnen? usw. Ich würde es um 1980 herum einordnen... 3,5 von 5 Punkten

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