Atir Kerroum Schadenzauber

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Inhaltsangabe zu „Schadenzauber“ von Atir Kerroum

Otto ist am Ende. Seine Dienste als Zauberer sind wenig gefragt, seine Schulden dafür um so größer, und jetzt soll er auch noch illegale Magie ausüben. Otto würde sich ja gerne an die Gesetze halten, aber sein Gegenüber hat durchschlagende Argumente: Eine Streitaxt, kräftige Fäuste, und einen Schuldschein. Was macht also ein Zauberer, wenn er derart in der Klemme steckt?
Genau.
Er gibt nach und zaubert.
Zu dumm, dass Otto ein ausgesprochen unfähiger Zauberer ist!

Schönes Fantasymärchen

— Bone

Humorvolle Fantasy

— traumfaengerinTizi

Ein Zauberer, der keiner ist und doch ganz bezaubernd ist.

— pschade

Ein sehr amüsantes Büchlein, das Märchen und Sagen aufgreift. Ich habe es gerne gelesen. Das einzige Manko: Vieles bleibt oberflächlich

— MonikaS

Magie, Humor und sympatische Figuren. Hat Spaß gemacht und liest sich gut.

— Moonie

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  • Humorvolle kleine Märchenparodie im Europa zur Zeit König Arthurs

    Schadenzauber

    Bone

    13. September 2014 um 21:57

    Der Wormser Zauberer Otto, der sich Ottonus C. Agricola nennt – weil Zauberer nun einmal lateinische Namen haben – ist ein waschechter Antiheld, dem scheinbar nichts gelingen will. Als zwei dubiose Herren alle seine Schuldscheine aufkaufen, ist er quasi gezwungen, sich mit unlauterer Magie, einem sogenannten Schadenzauber, freizukaufen. Prinz Malwin soll mit einem Liebeszauber in seiner Brautwahl beeinflusst werden. Es verwundert nicht, dass dies gründlich misslingt. In der Folge muss unser Antiheld mit einer waschechten Prinzessin, die den Part des echten Helden übernimmt, auf eine langwierige Reise, um zu retten, was noch zu retten ist. Die Charaktere sind bewusst herrlich überzeichnet, was viel des Humors dieses kleinen Büchleins ausmacht. Im Großen und Ganzen handelt es sich um ein Reiseabenteuer, bei dem Otto es immer wieder schafft, noch ein neues Fettnäpfchen zu finden. Die Story ist meines Erachtens nichts bahnbrechend Neues, kann aber gut unterhalten. Insgesamt lebt die Geschichte nach meiner Einschätzung vor allem von den teilweise skurrilen Details (ein leckes Schiff wird klein gezaubert, um es zu retten; in Worms steht eine riesige Leinwand mit aufgemaltem Dom, um zu illustrieren, wie die Stadt mit echtem Dom aussehen würde, …). Die Aufmachung des E-Books (Kapitelwahl möglich, Karte von Ottos Reise enthalten) hat mir gut gefallen. Insgesamt ein schönes Fantasyromänchen, das ich für einen verregneten Sonntag empfehlen kann.

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  • Unterhaltsame Lektüre mit lustigen Anspielungen

    Schadenzauber

    traumfaengerinTizi

    20. August 2014 um 19:29

    Zauberer Otto bereitet gerade seine Flucht vor seinen Gläubigern vor, als einige breitschultrige Männer bei ihm anklopfen und ihn darum bitten, für einen Beutel Gold einen Liebeszauber herstellen, der den umschwärmten Prinzen Malwin von Burgund an die Prinzessin von Thule binden sollte. Obgleich Schadenzauber streng verboten sind, nimmt Otto an. Was hat er denn schon für eine andere Wahl? Doch nicht zu unrecht ist Zauberer Otto pleite. Mag seine Magie auch mächtig sein, die Präzision seiner Zauber lässt einiges zu wünschen übrig. Und so geht der Liebeszauber gründlich schief und Prinz Malwin verwandelt sich in einen Frosch. Klar, dass die Thuler von Otto verlangen, dies wieder geradezubiegen. Und klar, dass damit der Ärger gerade erst begonnen hat ... Was folgt ist ein unterhaltsamer Kurzroman mit liebenswerten Charakteren. Otto überzeugt als trotteliger Zauberer, dem es dennoch obliegt, die bunt zusammengewürfelte Gesellschaft immer wieder neu aus Gefahrensituationen herauszuholen. Prinzessin Ansoalda ist lange nicht so damenhaft, wie man am Anfang glauben mag, und Prinz Malwin hat selbst als Frosch einen ganz eigenen Charakter. Besonders viel Spaß machen dabei die Charaktere aus Legenden und Geschichte, über die Otto immer wieder stolpert, sei es Albertus Magnus oder Merlin. Und der eine Satz, in dem vom Dombau in Worms erzählt wurde und davon, dass sich dort zwei Königinnen streiten würden, woraus große Not entstehen würde (was auf den Original-Titel des Nibelungenlieds, "Der Nibelungen Nôt" anspielt) war für mich persönlich der Höhepunkt. Wenn das Buch noch ein wenig länger gewesen wäre, hätte es glatt fünf Sterne verdient gehabt!

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  • Bezaubernd auch wenn es nicht magisch ist

    Schadenzauber

    pschade

    11. August 2014 um 17:24

    Die Geschichte von Otto, dem Zauberer, ist lustig bis dramatisch. Mit dem Buch ""Schadenzauber" von "Atir Kerroum" lernen wir einen kleinen Hochstabler kennen, der sein Bestes gibt, nicht der zu sein, den andere in ihm sehen. Egal, was der sympatische Kerkl auch macht, es ist falsch oder wird ihm falsch ausgelegt. So herrlich Alltagstauglich er sich mit seiner großen Klappe von einem Unglück ins nächste manövriert, so wunderbar ist die fantastische Geschichte, die er und seine Mitstreiter erleben. Ein kleiner Genuss für Zwischendurch.

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  • Nett, lustig - aber oberflächlich

    Schadenzauber

    MonikaS

    15. April 2014 um 19:17

    Otto, der Zauberer, ist pleite. Dann tauchen Kunden auf, deren Auftrag er nicht ablehnen kann. Doch der Zauber geht schief und Otto muss eine lange, beschwerliche Reise auf sich nehmen, um ihn rückgängig zu machen. Und auch unterwegs läuft nicht alles nach Plan. Ich habe das Buch gerne gelesen und mich dabei köstlich amüsiert, die Geschichte ist unterhaltsam und voll von humorvollen Anspielungen. Allerdings geht leider durch die Kürze der Geschichte der Tiefgang verloren - die Figuren bleiben leider fremd.

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  • Gute Unterhaltung

    Schadenzauber

    EileenRavenScott

    04. February 2014 um 11:04

    Otto, ein - nach eigenen Angaben - mieser Zauberer, wird aufgrund seiner Schulden gezwungen einen zwielichtigen Auftrag anzunehmen. Er soll einen Liebeszauber für den Prinzen Malwin herstellen, damit seine Wahl auf eine bestimmte Prinzessin fällt, Ansoalda. Er willigt ein, aber leider missglückt der Zauber gründlich und Malwin ist auf einmal eine Kröte. Otto kann sich das Ganze nicht erklären und muss Rat bei anderen Zauberern suchen, Ansoalda, die beiden Auftraggeber und der Krötenprinz begleiten ihn auf seiner Reise. Ob es ihm gelingt, Prinz Malwin wieder zum Menschen zu machen und ob sich Ansoalda und Malwin trotzdem lieben werden, werde ich jetzt natürlich nicht verraten. Mir hat das Buch gut gefallen, es ist angenehm zu lesen, der Stil ist flüssig und ich musste oft schmunzeln. Die Länge des Buches hat mich auch nicht gestört, wenn man gerade nicht so viel Zeit zum lesen hat, sind kurze Bücher doch sehr willkommen. Und mir hat auch nichts gefehlt an dem Buch. Alles war da: Magie, Humor, eine spannende Geschichte und liebenswerte Figuren. Am besten haben mir Ansoalda und Otto gefallen. Aber auch wie Malwin als Kröte reagiert hat, fand ich klasse. Definitiv lesenswert!

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  • [Kurz-Rezension] Schadenzauber – Atir Kerroum

    Schadenzauber

    Anii-Chan

    08. October 2013 um 09:23

    Kurzbeschreibung: Otto ist am Ende. Seine Dienste als Zauberer sind nicht gefragt. Der Bankrott scheint unabwendbar. Da tauchen zwei gut betuchte Klienten auf, die ihm ein goßzügiges Honorar in Aussicht stellen – für Hochverrat und Schadenzauber. Otto würde sich ja gerne an die Gesetze halten, aber seine Geschäftsfreunde haben neben Geld noch ein weiteres, überzeugendes Argument: eine Horde schwer bewaffneter Nordmänner. Otto muss zaubern. Nur wissen seine Geschäftspartner nicht, dass Otto ein ausgesprochen unfähiger Zauberer ist! Zum Buch: Die Inhaltsangabe passt nicht so wirklich in meinen Augen, den Otto ist ein unfähiger Zauber einfach nur einer der sich mal konzentrieren müsste. Den seine Zaubersprüche sind echt heftig von der Zauberwirkung. Letzendlich wurde in „Schadenzauber“ nur das Märchen Frosch König umgeschrieben, und das nicht mal in einer guten Art und Weiße. Die Idee von dem Buch fand ich super toll, doch bei der Umsetzung kam mir einfach vieles zu knapp. Man hätte vieles besser ausbauen können und aus den 79 Seiten ruhig, 150 oder 200 machen können. Für meinen Geschmack springt das Buch viel zu sehr und das empfinde ich beim Lesen sehr unangenehm. Fazit: Wenn man auf Kurzgeschichten steht und einen Sprunge beim erzählen nichts ausmachen, kann man es gerne mal lesen. Da es eine gute zwischen durch Lektüre ist. Mag man diese Fakten nicht sollte man lieber die Finger davon lassen.

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  • Bezaubernd

    Schadenzauber

    carmelinchen

    02. September 2013 um 17:24

    REZENSION "Schadenzauber" von Atir Kerroum Der durch Leichtigkeit und Humor geprägte Schreibstil des Autors macht die Novelle zu einem Highlight für zwischendurch. Erzählt wird die Geschichte eines Erfolglosen Zauberers dem im Grunde nur die Konzentration fehlt um Erfolgreich zu sein. So soll er zB. einen Liebeszauber weben der aber gründlich daneben geht, und mit dem Gradebiegen ist das auch so eine Sache. Unsere Gedanken werden mit an einen anderen Ort genommen und wir lernen so verschiedene Orte kennen. Das Büchlein bekommt von mir, 4****Sterne

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  • Leserunde zu "Schadenzauber" von Atir Kerroum

    Schadenzauber

    Machandel_Verlag




    • 124
  • Ein schussliger Zauberer der aber richtig nett ist

    Schadenzauber

    Kerstin_Lohde

    26. August 2013 um 15:55

    Hier wurde man humorvoll unterhalten, bei dieser Kurzgeschichte. Wo man durch den Namen nicht gleich alles erfährt. Es war zwar ungewohnt aber kurzweilig, unterhaltsam und ab und zu auch mal spannend. Somit ist es genau richtig um was zu Lesen zu haben für zwischendurch.

  • Unterhaltsames und humorvolles Fantasy-Büchlein

    Schadenzauber

    Mine_B

    29. July 2013 um 13:36

    Der Fantasy-Roman von Atir Kerroum „Schadenzauber“ ein recht knappes Buch (es umfasst nur 115 Seiten) und versteht, die Leser zu unterhalten. Und dadurch sehr gut für zwischendurch geeignet.   Der Zauberer Otto ist selbstständig und hat mit seinem Einkommen zu kämpfen. Er ist pleite und das liegt eindeutig daran, dass er kein wirkliches Talent zum zaubern hat und dementsprechend die Kundschaft ausbleibt. Als plötzlich zwei Fremde an seiner Tür stehen und seine Dienste in Anspruch gegen ein großzügiges Honorar nehmen wollen wird er hellhörig. Diese wollen, dass er einen Zauberspruch wirkt, jedoch läuft dieser Zauber auf Hochverrat und Schadenzauber heraus. Als die beiden Fremden ihn bedrohen, nimmt er das Angebot an. Doch natürlich geht erst einmal alles schief. Ob Otto das wieder in Ordnung bringen kann?   Der Schreibstil von Atir Kerroum ist sehr angenehm. Der Roman lässt sich flüssig lesen und die Darstellung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Der Zauberer Otto wird schusselig und doch recht tollpatschig und trotzdem sehr sympathisch und auf eine humorvolle Weise dargestellt. Auch die anderen Charaktere sind interessant dargestellt und besonders die Prinzessin Ansoalda und die Darstellung des Prinzen (nach dem missglückten Zauber) fand ich sehr unterhaltsam. Trotz der wenigen Seiten hat Atir Kerroum es geschafft, dass man die Charaktere liebgewinnt und man gerne mehr von Otto hören möchte. Auf Grund des Umfanges des Werkes sollte man jedoch keine ausführlichen Personen- oder Ortbeschreibungen erwarten. Jedoch tut das dem Werk keinen Abbruch. Die Beschreibungen sind genau genug, um sich in der Welt und den Orten gut zurechtzufinden und sich alles gut vorzustellen. Die beschriebenen Abenteuer, welche Otto auf seiner Reise widerfährt, haben mir gut gefallen. Auch das Finale fand ich gut gelöst.   Mir hat die kurze Fantasy- Geschichte über und mit Otto sehr gefallen. Sie war sehr unterhaltsam, sodass ich gerne mehr über den untalentierten Zauberer lesen möchte.

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  • mehr davon

    Schadenzauber

    Flatter

    28. July 2013 um 13:10

    So als selbständiger Zauberer hat es Otto wahrlich nicht leicht. Wenig Kundschaft, hoher Schuldenberg und die Zaubersprüche könnten auch besser funktionieren. Als er eines Tages aufgrund dieser Umstände gezwungen ist, das Angebot von zwei Fremden zu akzeptieren, geht das Chaos erst richtig los. Mit einem Liebeszauber soll er Prinz Marwins Brautwahl beeinflussen. Doch statt des gewünschten Ergebnisses verwandelt er den Prinzen plötzlich in eine Kröte und kann den Zauber nicht mehr rückgängig machen. Jetzt muß er sich mit dem "Prinz" einer Prinzessin und zwei Kriegern auf den Weg zum mächtigsten Zauberer seiner Zeit machen  und hoffen,  dass dieser ihnen helfen kann und helfen will. Mit dem Zauberer Otto ist Atir Kerroum ein sehr liebenswerter und schusseliger Charakter gelungen. Mit viel Humor erzählt er uns dessen Geschichte, wie er mit viel Enthusiasmus seiner Zauberei nachgeht, die mal mehr und mal weniger gelingt. Aber Otto ist immer mit viel Eifer und Herzblut bei der Sache. Gerade aber seine tollpatschige Art macht ihn so liebenswert. Obwohl das Buch nur 116 Seite hat gelingt es dem Autor daß sich der Leser in Ottos Welt absolut gut reinversetzen kann und es der Geschichte keinen Abbruch tut. Aufgrund der Kürze auch das ideale Buch für unterwegs. Ich mußte sehr viel lachen und habe nicht nur Otto ins Herz geschlossen sondern auch alle anderen Charaktere und ich hoffe daß noch viele Geschichten des Zauberers Otto folgen werden und uns erfreuen. Wer gerne etwas Magie im Leben hat für den ist dieses Buch genau richtig.

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  • ungeschickter Zauberer sorgt für lustige Lese-Momente

    Schadenzauber

    hexe2408

    28. July 2013 um 11:32

    Zauberer Otto hat es nicht besonders leicht. Das Meiste, was er anpackt, misslingt ihm, das Geld ist knapp und dann soll er auch noch Hochverrat begehen. Wie soll man sich da entscheiden, wenn man eigentlich keine andere Wahl hat um sein Leben wieder in geregelte Bahnen zu bringen?   Otto war mir als Charakter sympathisch. Viele seiner Zaubersprüche gelingen nicht so, wie es eigentlich geplant war, dadurch gibt es allerdings immer wieder neue Abenteuer, die er bestreiten muss, um möglichst noch eine glimpfliche Lösung herbeizuführen. So ein tollpatschiger Magier kann also auch für viel Spaß und Spannung sorgen, auch wenn das seine Mitreisenden wohl nicht so gesehen haben. Gemeinsam mit den anderen Personen entsteht da eine bunte Mischung, bei der neue Missgeschicke schon vorprogrammiert sind.   Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, das Buch hat sich gut und flüssig lesen lassen. Die eingebundenen literarischen Vorlagen haben die Handlung zusätzlich aufgelockert.   Mir hat die Kurzgeschichte mit Otto gefallen und ich würde gern noch mehr von dem ungeschickten Zauberer lesen.

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  • Humorvolle Unterhaltung mit einem inkompetenten Zauberer

    Schadenzauber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. July 2013 um 15:20

    Als selbstständiger Zauberer hat es Otto nicht einfach. Kaum Kundschaft, ein Berg von Schulden und ein nicht existierender guter Ruf, bringen ihn dazu das Angebot zweier Fremder anzunehmen. Mit einem Liebeszauber soll er Prinz Marwin von Burgunds Brautwahl beeinflussen. Besser gesagt: sollte – den der Zauber geht schief und der Prinz nimmt die undankbare Form einer Kröte an. Eine Katastrophe, denn Otto ist nicht fähig den Zauber aufzuheben! Der Zauberer braucht dringend Rat. Und so macht er sich zusammen mit einer Kröte, einer Prinzessin und zwei Kriegern auf eine Reise zu den mächtigsten Zauberern seiner Zeit, von der sein Leben abhängt… Mit viel Humor erzählt Atir Kerroum in „Schadenzauber“ von dem etwas inkompetenten Zauberer Otto, der versucht, die unerfreulichen Nebenwirkungen eines Liebeszaubers rückgängig zu machen. Dabei ist es immer wieder amüsant zu verfolgen, wie sich Otto mal mehr, mal weniger erfolgreich an Zauberformeln versucht und damit allerlei Unheil hervorruft. Es ist nicht so, als ob Otto kein Talent besäße – ganz im Gegenteil, nur scheint es so, als ob er in seiner Ausbildung ab und an vergessen hat seine Runen zu lernen… Aber gerade seine etwas tollpatschige Art macht ihn sehr sympathisch und als Leser ist man ist immer gespannt, ob sein aktueller Zauber gelingt oder nicht. Obwohl das Buch mit seinen 116 Seiten zu den kürzeren zählt, gelingt es dem Autor dennoch die Geschichte in einen angemessen beschriebenen zeitlichen Rahmen zu packen. Natürlich sind die Beschreibungen der Zeit, der Umgebung und der Charaktere nicht so ausführlich, wie man sie in einem Roman erwarten würde der mindestens doppelt so dick ist, aber sie sind ausreichend um sich in Ottos Welt hineinzuversetzen und sich diese vorzustellen. „Schadenzauber“ ist aufgrund seines Umfanges auch die perfekte Lektüre für Zwischendurch. Als Leser hat man es nur mit sehr wenigen Charakteren zu tun, muss sich nicht allzu viele Namen, Umstände und Beziehungen merken und kann die Geschichte in einem Rutsch durchlesen. Mir selbst hat es wirklich Spaß gemacht, Otto auf seiner Reise zu begleiten. Besonders in Erinnerung behalten werde ich wohl die Stelle an der er es tatsächlich schafft ohne unerwünschte Nebenwirkungen ein Schiff klein zu zaubern, und wieder groß, und wieder klein… und der Schiffsmann das einfach nicht fassen kann. Mir gefiel auch die Prinzessin Ansoalda sehr gut, da mich ihr kämpferischer und taffer Charakter beeindruckt hat – was ja nicht unbedingt üblich ist für eine Dame des Mittelalters. Wer also gerade mit einem umfangreichen Buch durch ist, die Kombination aus Fantasy, Magie und Humor mag und eine kurzweilige Unterhaltung sucht, dem kann ich „Schadenzauber“ nur empfehlen.

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  • Schadenzauber

    Schadenzauber

    Manu2106

    18. July 2013 um 10:33

    Eine unterhaltsame und witzige Geschichte für zwischendurch. Wir lernen den Zauberer Otto kennen, mit seinem Geschäft läuft es nicht, er ist Pleite und Überschuldet. Da bekommt er ein Angebot, was er annehmen muss. Er soll einen Liebeszauber zaubern, es geht aber in die Hose. Nun muss er schauen wie er aus dem Schlamassel wieder raus kommt, und den Zauber rückgängig macht. Ich wurde auf den 73 Seiten sehr gut Unterhalten. Man lernt verschiedene Leute und Orte kennen. Otto ist garnicht so unfähig, er kann schon sehr gut Zaubern, doch fehlt im die richtige Konzentration dazu, um es auch richtig auszuführen. Es wird alles sehr schön beschrieben, so das man sich das Geschehen bildlich vorstellen kann. Geschrieben ist die Kurzgeschichte in der 3.Person, der Schreibstil ist sehr schön, es lässt sich flüssig lesen.

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  • Humorvolle Unterhaltung für Zwischendurch

    Schadenzauber

    Lisabeth

    15. July 2013 um 13:25

    Die 118 Seiten umfassende Novelle "Schadenzauber" von  Atir Kerroum eignet sich hervorragend als Lektüre für Zwischendurch. Kurz zusammengefasst lernen wir hier den bankrotten und leider auch nicht sonderlich talentierten Zauberer Otto kennen und begleiten ihn bei dem Versuch einen ziemlich misslungenen Zauber wieder ins Reine zu bringen. Überzeugend der sehr humorvolle Schreibstil des Autors, insbesondere die Dialoge in denen Otto auf seine fehlende Kompetenzen hinweist, herrlich.  Obgleich wenig Seiten zur Verfügung stehen, gelingt es Kerroum Personen und Orte lebhaft und anschaulich darzustellen. Als weiterer Leseanreiz sei die ausdrücklich erwünschte und spannende Suche nach literarischen Vorbildern in dem dünnen Büchlein erwähnt. Einzig ein Kritikpunkt sei angeführt, das Titelbild. Zwar passt dieses durchaus zum Handlungsverlauf aber um ehrlich zu sein, der leicht psychedelische und irgendwie arrogante Blick der jungen Frau, spricht mich persönlich nicht unbedingt sonderlich an. Dies ist umso bedauerlicher als dass sich in den "Innen-Seiten" gelungenere Darstellungen finden. Geschmackssache! Am Ende aber bleibt zu hoffen, dass Otto noch zahlreiche Abenteuer zu bestehen hat und wir noch viel von ihm lesen werden.

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