Auður Ava Ólafsdóttir Weiß ich, wann es Liebe ist?

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(4)
(2)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Weiß ich, wann es Liebe ist?“ von Auður Ava Ólafsdóttir

Weiß man, wann es Liebe ist? Arnljotur könnte diese Frage nicht beantworten. Er weiß nur, dass er sich mit ein paar Rosenstöcklingen seiner verstorbenen Mutter auf die Reise begeben muß, um in einem alten, einst weltberühmten Klostergarten eine seltene Rose zu züchten. Das ist sein Traum. Sein altes Leben in Island läßt er hinter sich: seinen Vater und seinen Zwillingsbruder, seine kleine Tochter Flora Sol und deren Mutter Anna, mit der ihn wenig verbindet. Es wird eine Reise zu sich selbst, bei der die Gespräche mit einem gebildeten und weisen Mönch eine wichtige Rolle spielen. Dabei geht es immer wieder um Sex, Tod und Liebe - Fragen menschlicher Existenz –, die sich so theoretisch und abstrakt nicht lösen lassen.
Da bekommt Arnljotur unerwarteten Besuch – von Anna und Flora Sol. Plötzlich weiß er, daß es Liebe ist, die ihn mit seinem Kind, der Mutter des Kindes verbindet.

Sehr ruhiger, besinnlicher Roman über Trauer, Liebe, Tod, Verlangen und Selbstzweifel, der den Leser sanft davon trägt.

— Kerstin-Scheuer

Stöbern in Romane

Eine Liebe in Apulien

unterhaltsam, romantisch und auch etwas spannend

vronika22

Kraft

Ein pseudo-intellektueller mit Verweisen gespickter Roman über einen Pessimisten in der Midlife-Crisis. Klischeehaft & neoliberal.

simone_richter

Das schönste Mädchen der Welt

typisch nostalgisch und lebensecht. Figuren, die nicht das Leben manifestieren, sondern das Leben sind. Klassisch - Fantastisch!

Literatur-Universum

Das Eis

Ein Ökothriller mit dem Thema Arktis, der sich um das Thema Umweltschutz und Machtinteressen dreht

johanna21

Der Letzte von uns

Gute Story-mehr Dialoge hätten diesem Buch gut getan. So bleibt man als Leser zu distanziert. Auch die Charaktere sind zu undifferenziert.

Gwendolyn22

Die Ermordung des Commendatore Band 1

Gewohnt gut! Wunderbares Buch - kann man nicht in Worte fassen, selber lesen!

Herzensbuecher

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Buchtipp

    Weiß ich, wann es Liebe ist?

    Kerstin-Scheuer

    10. May 2015 um 11:51

    “Weiß ich, wann es Liebe ist?” ist ein kluger und sehr ruhiger Roman über Trauer, Liebe, Verlangen und Selbstzweifel, der diese großen Gefühle jedoch nicht plakativ herausschreit. Audur Ava Ólafsdóttir erzählt in einem ruhigen, feingliedrigen Fluss, der den Leser sanft davon trägt. Obwohl der Roman alles andere als trivial ist und immer wieder eigenständige Schlussfolgerungen erfordert, konnte ich bei seiner Lektüre so gut abschalten, als säße ich selbst in jenem Rosengarten des Klosters, in dem “Weiß ich, wann es Liebe ist?” spielt. Es ist ein Buch, indem ich mich gut fallen lassen und komplett versinken konnte. (Ausführliche Rezension: http://kerstin-scheuer.de/?p=3078) 

    Mehr
  • Rezension zu "Weiß ich, wann es Liebe ist?" von Audur Ava Ólafsdóttir

    Weiß ich, wann es Liebe ist?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. October 2011 um 16:10

    http://myincrediblestarlight.blogspot.com/2011/12/wei-ich-wann-es-liebe-ist.html Titel: Weiß ich, wann es Liebe ist ? Autor/in: Audur Ava Ólafsdóttir Ausgabe:Taschenbuch Seiten: 302 Preis: 13,95€ Inhaltsangabe: "Obwohl ich Vater bin, weiß ich nicht, was für ein Kind das Beste ist, ich weiß nicht einmal, was für mich selbst das Beste ist." Weiß man, wann es Liebe ist? Arnljotur könnte diese Frage nicht beantworten. Er weiß nur, dass er sich mit ein paar Rosenstöcklingen seiner verstorbenen Mutter auf die Reise begeben muss, um in einem alten, einst weltberühmten Klostergarten eine seltene Rose zu züchten. Das ist sein Traum. Sein altes Leben in Island läßt er hinter sich: seinen Vater und seinen Zwillingsbruder, seine kleine Tochter Flora Sol und deren Mutter Anna, mit der ihn wenig verbindet. Es wird eine Reise zu sich selbst, bei der die Gespräche mit einem gebildeten und weisen Mönch eine wichtige Rolle spielen. Dabei geht es immer wieder um Sex, Tod und Liebe - Fragen menschlicher Existenz –, die sich so theoretisch und abstrakt nicht lösen lassen. Da bekommt Arnljotur unerwarteten Besuch – von Anna und Flora Sol. Plötzlich weiß er, daß es Liebe ist, die ihn mit seinem Kind, der Mutter des Kindes verbindet. Die erstaunliche Geschichte über das Verhältnis eines jungen Vaters und seiner Tochter: wie eine solche Liebe alles andere im Leben relativieren kann. (Quelle: Suhrkamp) Meine Meinung: Puuh... Wer es durch dieses Buch geschafft hat, dem gebührt mein Respekt. Ich selbst habe mich nur recht schwer durch das Buch gequält. Es war komplett gar nicht mein Buchgenre, wodurch alles noch mal erschwert wurde. Der Schreibstil war auch seeeehr gewöhnungsbedürftig. Sätze erstrecken sich nicht selten über mehrere Zeilen. Es hätte öfter mal ein Punkt stehen können. Aber was man fand, war ein Komma nach dem nächsten -.- Der Erzählstil ist ganz interessant. Allerdings erinnert mich das ein wenig an "Die Blechtrommel" von Günter Grass - mein verhasstes Buch aus dem Deutsch LK im Abi... Der Protagonist Arnljotur - liebevoll Lobbi vom Vater genannt - erzählt seine Erlebnisse und vieles aus der Vergangenheit, wenn es ihm gerade einfällt. Es kommt nicht selten vor, dass er z.B. über die Geburt seine Tochter nachdenkt, zwischendurch seiner Beifahrerin einen Satz sagt und dann in Gedanken wieder bei seiner Tochter ist. Es ist ein einziges hin und her. So, als hätte man selbst ein Gespräch und würde nebenbei an eigentlich etwas ganz anderes denken. Die Gedanken von Lobbi kann man auch schnell zusammenfassen: Sex, Körper, Tod, Rosen, seine Tochter, sein Vater, etc. Mal wieder ein Paradebeispiel von einem Mann. Ein Mann, der genau so oft an Sex denkt, wie wir Frauen den Männern zuschreiben. Dadurch ist es mir sehr schwer gefallen, mich in den Protagonisten einzudenken. Was ich sehr angenehm finde, sind die kurzen Kapitel. Ihre Länge schwankt meistens zwischen 1-3 Seiten. Ja, richtig gelesen. Das Buch eignet sich also perfekt als Bettlektüre. Sollte man müde werden, ist man sich immer sicher, dass es nicht mehr weit bis zum Kapitelende ist. Ich muss auch sagen, dass ich zwischendurch kaum mehr Lust hatte, das Buch weiterzulesen. Doch dann kam Anna mit Flora Sol zu Besuch, es wurde einigermaßen spannend. Sofern man den Wandel im Charakter der Hauptperson spannend finden kann. Aber die zweite Hälfte des Buches las sich wirklich besser. Im Großen und Ganzen ist "Weiß ich, wann es Liebe ist?" ein Buch, dass man nicht so schnell in meinem Bücherregal finden wird, da es einfach nicht in mein "Beuteschema" passt. Aber irgendwie war es auch sehr erfrischend, mal ein Buch aus der Gegenwartsliteratur (da würde ich sie mal einordnen) zu lesen. Allerdings reicht es - für mich - auch wieder für die mind. nächsten 10 Jahre. Fazit: 2 von 5 Sternchen

    Mehr
  • Rezension zu "Weiß ich, wann es Liebe ist?" von Audur Ava Ólafsdóttir

    Weiß ich, wann es Liebe ist?

    sternthaler75

    21. October 2011 um 11:59

    Arnljòtur, ein 22-jähriger junger Mann aus Island macht sich auf den Weg in die weite Welt. Er will verarbeiten, was ihm in jungen Jahren schon wiederfahren ist. Den Tod seiner Mutter, die mit 59 Jahren den Folgen eines Autounfalls erlag. Dem überraschenden, aber wunderhübschen Ergebnis einer Liebesnacht in Form seiner Tochter. Sein Leben als gesunder Bruder, während sein Zwillingsbruder Josef sehr autistische Züge aufzeigt. Um sich selbst zu finden, wie er es nennt, hat Arnljòtur beschlossen, einen alten, aber berühmten Rosengarten eines Kloster in Ordnung zu bringen. Seine Mutter hat es geschafft, auf dem Lavaboden Islands Pflanzen zum Wachsen zu bringen und ihr Sohn hat ihr oft dabei zugeschaut, später auch geholfen. Und da er entgegen den Erwartungen seines Vaters nicht studieren, sondern lieber Gärtner werden möchte, nimmt er die Herausforderung an. Außerdem möchte er in diesem Rosengarten eine Rose anpflanzen, eine besondere Rose seiner Mutter, eine sogenannte Achtblattrose. Auf dem Weg dorthin geht nicht alles auf Anhieb glatt, aber letztendlich schafft er es doch. In der Ruhe und Einsamkeit hat er viel Zeit, um über sein Leben, seine Tochter und seine Zukunft nachzudenken. Doch die Ruhe hält nicht lange an und er bekommt die Chance, seine Tochter näher kennen zu lernen, als er jemals erwartet hat. Meine Meinung Ein wunderbares Buch, vollkommen unspektakulär und scheinbar alltäglich, und doch so packend, dass ich es innerhalb von 24 Stunden begonnen und beendet habe. Zart wie die Rosenblätter fliegen die Worte nur so dahin, ebenso wie die Zeit. Vorsichtig, wie der dornenlose Stiel der Achtblattrose, geht die Autorin mit der Sprache um, klar einerseits, und doch auf seine besondere Art poetisch. Der schleichende Prozess des Abnabelns vom Elternhaus wird hier so dargestellt, dass es dem Vater eher schwer fällt, seinen Sohn gehen zu lassen. Es ist irgendwie witzig, die Dialoge beim Telefonieren zu verfolgen, aber auch berührend, weil Vater auch über die Distanz hinweg fürsorglich sein will. Außergewöhnlich gut gefiel mir dann allerdings die Zeit, in der Arnljòtur die Gelegenheit bekommt, seine Tochter Flòra Sòl, die mittlerweile 9 Monate alt ist, bei sich aufzunehmen und sie für einige Wochen zu versorgen. Dieses kleine Mädchen kann in seiner Art so offen und doch so zerbrechlich wirken, dass es den Vater ziemlich schnell um den Finger wickelt. Das ist auf so berührende Art und Weise beschrieben, dass ich als Aussenstehende gerne näher gekommen wäre, um die beiden zu beobachten. In dieser Zeit erfährt Arnljòtur viel über sich selbst, und man hat schon das Gefühl, dass aus dem zaghaften 22-jährigen langsam eine Persönlichkeit wächst. Das Gesamtbild ist sehr liebevoll und detailreich verpackt, ohne kitschig zu wirken. Das einzige, was ich schade finde, ist, dass ich nicht im geringsten weiß, wo dieser Rosengarten ist. Unterm Strich Im Laden hätte ich es wohl kaum beachtet, aber dann hätte ich einen wunderbaren kleinen Schatz versäumt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks