Aubrey Rhodes

 2,7 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf

Aubrey Rhodes ist in Cornwall aufgewachsen und lebt mittlerweile abwechselnd in Dublin, Paris und in einer Kleinstadt im Nordosten der USA. Außer für Literatur kann sie sich für Weißwein, schwarze Möpse und Pferde begeistern. »Das Geheimnis der Bienenvilla« ist ihr Debütroman.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Das Geheimnis der Bienenvilla (ISBN: 9783749900015)

Das Geheimnis der Bienenvilla

 (14)
Erschienen am 16.02.2021

Neue Rezensionen zu Aubrey Rhodes

Cover des Buches Das Geheimnis der Bienenvilla (ISBN: 9783749900015)
Kartoffelschafs avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Bienenvilla" von Aubrey Rhodes

Langweilig und alles andere als gut erzählt
Kartoffelschafvor 2 Jahren

Dies ist eines der Bücher, für die ich gefühlt eine Ewigkeit gebraucht habe, um sie zu beenden. Es war eine ziemliche Quälerei. 

So schön das Cover ist, so flach ist der Inhalt. Die Autorin erzählt hier quasi 2 Geschichten, die auch irgendwie zu unterschiedlichen Genres zu gehören scheinen und die so gar nicht miteinander zu vereinen sind. Der eine Teil verspricht zumindest anfänglich spannend zu werden - schwächelt dann aber auch recht schnell. Die Liebesgeschichte, die mehr als uninteressant ist und die sehr erzwungen wirkt, reißt es dann auch eher rein als raus. 

Das Cover ist wunderschön und auch die Geschichte hat an sich wirklich Potenzial, aber die Umsetzung ist grauenhaft. In meinen Augen hat die Autorin einfach zu viel auf einmal gewollt. Einige Fäden verlaufen dann auch seltsam ins Leere und das Ende konnte mich leider ebenfalls nicht wirklich zufrieden stellen. 

Ich bin recht enttäuscht und würde das Buch nicht weiter empfehlen. Hier muss ich das Lesen im Nachhinein leider als eine ziemliche Zeitverschwendung bewerten.

Cover des Buches Das Geheimnis der Bienenvilla (ISBN: 9783749900015)
Monika_Brigittes avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Bienenvilla" von Aubrey Rhodes

Bleibt hinter den Erwartungen zurück
Monika_Brigittevor 2 Jahren

Eine Linguistin, die durch ihre konzentrierte Arbeit und ihr Know-how ein spannendes Geheimnis aufdeckt - da habe ich mir mehr versprochen, als ich dann erhalten habe.

Zuerst: Was ist das denn bitteschön für ein ellenlanger Kodex? Es ist mehr als unrealistisch, das ein solches Schriftstück in mehreren Abschriften über 2000 Jahre so gut erhalten bleibt. Zum Vergleich: Das Hildebrandslied ist eines der ältesten Schriftstücke in deutscher Sprache, es stammt aus dem 9. Jahrhundert, ist also nicht einmal so alt wie der im Buch erwähnte fiktionale Kodex, und es ist uns nur der Anfang bekannt und endet am Seitenende. Die Merseburger Zaubersprüche sind uns nur erhalten, da sie auf die Rückseite eines anderen Schriftstücks gekritzelt wurden. Die Materialien waren damals unsagbar teuer und nur begrenzt verfügbar. Woher hatte der Schreiber die Materialien, um sein langes Tagebuch zu schreiben ganz abgesehen von der Überlieferung über so viele Epochen - trotzt dem Verfall, den Witterungsbedingungen, Bibliotheksbränden???

Zweitens: Eine! Expertin für diesen langen Text? Sie muss sich doch in Zweifelsfällen der Wortbedeutung, Orthografie und anderem mit anderen austauschen, oder zumindest mal in einem Buch nachschlagen. Niemand kann das alles mal ebenso von Latein über Altgriechisch, Altenglisch u.a. aus dem Ärmel schütteln. Da hätte ich mal gerne das fiktive Original gesehen.

Drittens: Dieser angeblich so hochbrisante Text ist inhaltlich totaler theologischer Mist. Ich gebe zu, als Atheistin fand ich diese Geschichte vom Onkel von Jesus Christus sowieso unrealistisch. Im Klappentext wird darauf leider kein Hinweis gegeben. Ich kann auch die Intention der Autorin nicht recht verstehen. Welche Quellen hat sie genutzt? Worauf beruht ihre Theorie???

Viertens: Ich habe das Buch preisreduziert als Mängelexemplar ergattert und fühlte mich durch den Klappentext und die schönen Farben auf dem Cover angesprochen. Ich hatte nicht einmal hohen Ansprüche an die Geschichte, einfach nur eine nette, seichte, aber auch etwas spannende Unterhaltung mit einem Tick Romantik. Was bekam ich? Enttäuschung, Seufzer und Kopfschütteln. Dann habe ich es nach 9 Kapiteln, bei Seite 66 abgebrochen. Es hat sich nicht gelohnt, lasst euch nicht von der Aufmachung ablenken.

Fünftens: Es kommen keine Bienen im Buch vor :(

Das Geheimnis der Bienenvilla| Aubrey Rhodes| Harper Collins| 2021| 334 Seiten| 12,00€

Cover des Buches Das Geheimnis der Bienenvilla (ISBN: 9783749900015)
Ascoras avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Bienenvilla" von Aubrey Rhodes

Das Geheimnis hinter den Schriftrollen
Ascoravor 3 Jahren

Der Klappentext: „Laura Cuddihy wurde an den besten Schulen ausgebildet – doch in New York ist die Linguistin in einer Sackgasse angekommen. In der Beziehung zu ihrem Freund kriselt es und ihr Lehrauftrag an der NYU läuft aus. Da kommt das rätselhafte Jobangebot aus Cornwall gerade recht: Für die exzentrische Wyona Guinness de Figueras soll sie einen jahrhundertealten Kodex übersetzen. Laura ist fasziniert, und schon bald entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Zunehmend entfernt sich Laura von ihrem Leben in New York. Als Wyonas Sohn James mit seiner Frau und den beiden Töchtern in der Bienenvilla auftaucht, lässt er sich von Lauras Leidenschaft für den Kodex mitreißen. Die beiden verbindet jedoch bald weit mehr als ihre gemeinsamen Recherchen. Laura muss sich die Frage stellen, was sie vom Leben will – und stößt unterdessen auf ein Geheimnis, das weit größer ist, als sie sich je hätte ausmalen können…“

Zum Inhalt: Das Geheimnis der Bienenvilla spielt eigentlich auf zwei Zeitebenen. Die Geschichte rund um Laura, Wyona und James spielt in der Gegenwart und beschäftigt sich fast ausschließlich mit dem Beziehungswirrwarr in dem die Protagonisten stecken oder auch steckten. Die zweite Geschichte hängt mit den alten Kodizes zusammen, die Laura übersetzt und wird quasi vom Verfasser der Schriften erzählt. Es ist eigentlich eine unfassbare Erzählung, die ganze Weltbilder aus den Angeln heben könnte, aber ich möchte jetzt nicht zu viel verraten. 

 

Meine Meinung: Dieses Buch mit seinen zwei Geschichten hätte das Potenzial auch zwei ganz gegensätzliche Genres abzudecken. In der Gegenwart stecken die Protagonisten in einer wahren Seifenoper fest. Liebe, Ehebruch, Eifersucht, Verrat, die ganze Bandbreite wird abgedeckt und ich muss sagen, so richtig sympathisch war mir keiner der Charaktere. 

Mit den Schriften wäre genügend Brisanz für einen richtigen Religionsthriller gegeben, aber leider wird dieses Potenzial nicht genutzt, hier wurde ich leider enttäuscht, ich hatte mir hier gerade durch die Absichten von Wyona mehr erwartet. Durch den Wechsel der Erzählzeiten will man als Leser eigentlich immer weiter lesen, man will wissen wie es weiter geht. Und ich muss sagen ich habe in der Gegenwart immer auf den großen Knall gewartet, wenn klar wird um was es geht – aber leider…. 

 

Mein Fazit: Das Geheimnis der Bienenvilla steht zwischen den Genres und gehört zu keim richtig. 

 

Ich danke dem HarperCollins Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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