Aubrey Rhodes

 2,9 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Aubrey Rhodes

Aubrey Rhodes ist in Cornwall aufgewachsen und lebt mittlerweile abwechselnd in Dublin, Paris und in einer Kleinstadt im Nordosten der USA. Außer für Literatur kann sie sich für Weißwein, schwarze Möpse und Pferde begeistern. »Das Geheimnis der Bienenvilla« ist ihr Debütroman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Aubrey Rhodes

Cover des Buches Das Geheimnis der Bienenvilla (ISBN: 9783749900015)

Das Geheimnis der Bienenvilla

 (12)
Erschienen am 16.02.2021

Neue Rezensionen zu Aubrey Rhodes

Cover des Buches Das Geheimnis der Bienenvilla (ISBN: 9783749900015)A

Rezension zu "Das Geheimnis der Bienenvilla" von Aubrey Rhodes

Das Geheimnis hinter den Schriftrollen
Ascoravor 9 Monaten

Der Klappentext: „Laura Cuddihy wurde an den besten Schulen ausgebildet – doch in New York ist die Linguistin in einer Sackgasse angekommen. In der Beziehung zu ihrem Freund kriselt es und ihr Lehrauftrag an der NYU läuft aus. Da kommt das rätselhafte Jobangebot aus Cornwall gerade recht: Für die exzentrische Wyona Guinness de Figueras soll sie einen jahrhundertealten Kodex übersetzen. Laura ist fasziniert, und schon bald entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Zunehmend entfernt sich Laura von ihrem Leben in New York. Als Wyonas Sohn James mit seiner Frau und den beiden Töchtern in der Bienenvilla auftaucht, lässt er sich von Lauras Leidenschaft für den Kodex mitreißen. Die beiden verbindet jedoch bald weit mehr als ihre gemeinsamen Recherchen. Laura muss sich die Frage stellen, was sie vom Leben will – und stößt unterdessen auf ein Geheimnis, das weit größer ist, als sie sich je hätte ausmalen können…“

Zum Inhalt: Das Geheimnis der Bienenvilla spielt eigentlich auf zwei Zeitebenen. Die Geschichte rund um Laura, Wyona und James spielt in der Gegenwart und beschäftigt sich fast ausschließlich mit dem Beziehungswirrwarr in dem die Protagonisten stecken oder auch steckten. Die zweite Geschichte hängt mit den alten Kodizes zusammen, die Laura übersetzt und wird quasi vom Verfasser der Schriften erzählt. Es ist eigentlich eine unfassbare Erzählung, die ganze Weltbilder aus den Angeln heben könnte, aber ich möchte jetzt nicht zu viel verraten. 

 

Meine Meinung: Dieses Buch mit seinen zwei Geschichten hätte das Potenzial auch zwei ganz gegensätzliche Genres abzudecken. In der Gegenwart stecken die Protagonisten in einer wahren Seifenoper fest. Liebe, Ehebruch, Eifersucht, Verrat, die ganze Bandbreite wird abgedeckt und ich muss sagen, so richtig sympathisch war mir keiner der Charaktere. 

Mit den Schriften wäre genügend Brisanz für einen richtigen Religionsthriller gegeben, aber leider wird dieses Potenzial nicht genutzt, hier wurde ich leider enttäuscht, ich hatte mir hier gerade durch die Absichten von Wyona mehr erwartet. Durch den Wechsel der Erzählzeiten will man als Leser eigentlich immer weiter lesen, man will wissen wie es weiter geht. Und ich muss sagen ich habe in der Gegenwart immer auf den großen Knall gewartet, wenn klar wird um was es geht – aber leider…. 

 

Mein Fazit: Das Geheimnis der Bienenvilla steht zwischen den Genres und gehört zu keim richtig. 

 

Ich danke dem HarperCollins Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Cover des Buches Das Geheimnis der Bienenvilla (ISBN: 9783749900015)T

Rezension zu "Das Geheimnis der Bienenvilla" von Aubrey Rhodes

Ich bin etwas enttäuscht
Tintenglutvor 9 Monaten

Laura ist 35 Jahre alt und folgt einem Jobangebot nach Cornwall, wo sie auf Wyona Guinnes trifft, die sie mit der Übersetzung alter Dokumente beauftragt und die für Laura eine Veränderung ihres ganzen Lebens und vielleicht auch Weltbildes für die religiöse Gemeinschaft bedeuten könnte.
Das, was sie da übersetzen soll, was sich seit Jahrhunderten in den Händen der Familie befindet und keinen so recht interessiert hat, ist beeindruckend und dramatisch und weltverändernd und konsequenzenreich.
Bis... ja, naja, soweit kommt es gar nicht.

Ich bin enttäuscht.
Vom Klappentext und nachdem ich mich in den Schreibstil hineingefunden habe, hatte ich eine Geschichte erwartet, die im letzten drittel mehr zu bieten hätte als das, was tatsächlich dann darin stand.
Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, ohne großartig zu spoilern, aber vielleicht klappt es.

Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um mich mit dem Schreibstil anzufreunden, weil hier ein allwissender Erzähler die Geschichte widergibt und dabei oberflächlich und objektiv beschreibt, wie die Personen handeln und was sie fühlen, gleichzeitig kam in mir das Gefühl hoch, ich könnte es ebenfalls "fühlen".
Die gezogenen Vergleiche waren manchmal sehr wissenschaftlich angelegt und ließen mich die Stirn runzeln, weil ich mich gefragt habe, wie man auf diesen Vergleich kommt, um genau diesen zu dieser Stelle zu nehmen.
Dann fand ich die Ausarbeitung der Charaktere auf der einen Seite interessant, auf der anderen Seite blieben sie so, wie sie waren. Es gab keine Entwicklung, wie Laura das selbst sogar benennt. Also sollte dies das Ziel gewesen sein, dann ist es wirklich gelungen - zumindest in diesem Punkt.

Laura fand ich teilweise unsympathisch, gerade am Anfang, als es noch nicht ganz klar war für mich, wohin es gehen würde. Als es dann an die Übersetzung ging, konnte ich ihre Freude spüren und begann sie zu mögen, wobei mir manches Verhalten von ihr mehr als seltsam erschien und ich mich gefragt habe, ob sie wirklich so alt ist, wie sie ist oder ob sie einfach zwischen Teenager und "Stock im A****" besitzende, erwachsene Frau ist - tut mir Leid für die Wortwahl. Seltsame Antipathie und Sympathie, ehrlich.
Und vom Alkoholkonsum mal ganz zu schweigen.

Die Geschichte, welche die Dokumente erzählen, die Laura übersetzen sollte, dagegen war sehr spannend, und hatte doch irgendwie die wichtigsten Passagen - für mich zumindest - nur kurz angeschnitten.

Im Klappentext wird auf James, Wyonas Sohn, Bezug genommen, der sich gemeinsam mit Laura in das Abenteuer stürzt, aber meiner Meinung nach blieb er sehr passiv und alles um ihn herum wurde sowieso von Frauen dominiert und kontrolliert. Er verliert sein Herz an Laura, ohne dabei Taten sprechen zu lassen, denn eigentlich ist er auch so um die fünfzehn Jahre älter als sie und hat eine eigene Familie mit einer sehr gruseligen Ehefrau und zwei süßen Töchtern.

Das Buch abbrechen konnte ich aber auch nicht, weil ich dachte, dass da noch etwas kommen muss, wenn man schon solche Dokumente, solch eine Geschichte anleiert und wurde mehr als nur enttäuscht, wie das gelöst wurde. Das Ende danach, nachdem das, worum es die ganze Zeit ging, nicht mehr da war, war mir dann klar gewesen und doch hatte ich irgendwie auf noch etwas gehofft, was es wieder raus reißen würde, aber es kam icht.
Zumindest Laura hat ihren Frieden mit dem Ende dieser Geschichte gefunden, ich nicht.

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Cover des Buches Das Geheimnis der Bienenvilla (ISBN: 9783749900015)I

Rezension zu "Das Geheimnis der Bienenvilla" von Aubrey Rhodes

Schönes Buch mit ein paar Schwächen!
ilis_booklandvor 10 Monaten

Vielen Dank lieber HarperCollins Verlag, für das Rezensionsexemplar und der tollen Gelegenheit. 

Inhalt: 

Laura Cuddihy wurde an den besten Schulen ausgebildet – doch in New York ist die Linguistin in einer Sackgasse angekommen. In der Beziehung zu ihrem Freund kriselt es und ihr Lehrauftrag an der NYU läuft aus. Da kommt das rätselhafte Jobangebot aus Cornwall gerade recht: Für die exzentrische Wyona Guinness de Figueras soll sie einen jahrhundertealten Kodex übersetzen. Laura ist fasziniert, und schon bald entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Zunehmend entfernt sich Laura von ihrem Leben in New York. Als Wyonas Sohn James mit seiner Frau und den beiden Töchtern in der Bienenvilla auftaucht, lässt er sich von Lauras Leidenschaft für den Kodex mitreißen. Die beiden verbindet jedoch bald weit mehr als ihre gemeinsamen Recherchen. Laura muss sich die Frage stellen, was sie vom Leben will – und stößt unterdessen auf ein Geheimnis, das weit größer ist, als sie sich je hätte ausmalen können…

Cover: 

Das Cover hat mich als erstes sofort angesprochen, danach natürlich der Klappentext! Aber das Cover ist wirklich ein Hingucker, die zarten Farben, das weiße Haus, die schöne schnörkelige Schrift, alles ist historisch angehaucht. 

Meinung: 

Ich bin sehr leicht in die Geschichte reingekommen, obwohl ich es nicht mag Bücher aus der dritten Sicht zu lesen und war am Anfang sehr erstaunt darüber, dass ich es im Endeffekt doch mochte. Laura war mir direkt sympathisch auch wenn ich mit ein paar Entscheidungen, die sie getroffen hatte, manchmal Probleme hatte. Das Thema, beziehungsweise die Geschichte war sehr gut durchdacht und hat total viel potential, leider wurde es nicht so gut rübergebracht. Das Buch hatte wirklich einiges in sich, aber mich konnte es am Ende nicht überzeugen. Trotzdem habe ich genossen, in diese Welt abzutauchen, denn die Umgebung und Kulisse, wo das Buch gespielt hat, wurde unglaublich gut und detailliert beschrieben, dass man sich einfach alles vorstellen konnte. Zusammengefasst, war das Buch eine schöne, spannende und historisch angehauchte Geschichte für Zwischendurch. 

Bewertung: 

Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne! Für 5 Sterne hat es leider nicht ausgereicht und für 3 Sterne, war es nicht so schlecht. Kann ich empfehlen, jeder sollte sich sein eigenes Bild über das Buch machen.

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