Aude Le Corff Das zweite Leben des Monsieur Moustier

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Inhaltsangabe zu „Das zweite Leben des Monsieur Moustier“ von Aude Le Corff

Als sie das Steinhäuschen an der bretonischen Küste zum ersten Mal betritt, weiß sie, dass sie angekommen ist: Es duftet nach Jasmin, ein Kakadu singt aus einer Voliere, und der Garten erscheint ihr als paradiesischer Ort. Hier wird die junge Pariserin in Ruhe ihre Romane schreiben können. Doch eines Tages steht plötzlich ein alter Mann in ihrem Wohnzimmer und spaziert mit größter Selbstverständlichkeit in den Werkzeugkeller und den Rosengarten. Wer ist der ungebetene Gast, weshalb besitzt er einen Hausschlüssel, und was hat es mit seinen sonderbaren Besuchen auf sich? Nach und nach schafft es die junge Frau, ihn aus der Reserve zu locken: der Anfang einer ungewöhnlichen und berührenden Freundschaft. Das zweite Leben des Monsieur Moustier ist eine bewegende Geschichte über abwesende Väter und die Verwundbarkeit der menschlichen Seele. Zugleich beschwört der Roman die wunderbare Kraft der Freundschaft und die Einsicht, dass es nie zu spät ist für ein neues Leben.

Ruhiger Roman, über ein von der Geschichte gezeichnetes Leben.

— Buchperlenblog

Nette Geschichte, aber nicht so berührt worden, wie ich es mir erhofft hätte. Flüssiger Schreibstil!

— Pagina86

Überraschend anders als erwartet, sehr tiefgründig und eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe!!

— JessSoul

Schöner, ruhiger Roman, der die Freundschaft zwischen einer jungen, geduldigen Frau und einem alten, weltkriegsgeschädigten Herrn beschreibt

— myrielmondkraut

Was leicht aussieht entpuppt sich als Aufarbeitung von Kriegskinder- und -enkeltum. War eine Überraschung für mich!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

so still, wie die Geschenisse von statten gehen, so großartig ist dieses Buch geschrieben

— Valabe

Ruhig, einfühlsam, berührend.

— Plush

Eine faszinierende Freundschaft, die neue Perspektiven eröffnet.

— Yurijule

Ein Buch über eine ungewöhliche Freundschaft

— dori05

Berührend, emotional und für Freunde von "Bäume reisen nachts" absolut zu empfehlen.

— Bookchecker

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  • Extrem langweilig - irgendwas zwischen "nicht meins" und okay

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    CocuriRuby

    25. April 2017 um 15:10

    Die Protagonistin hat keinen Name (bzw. man erfährt ihn nicht)  – da sie den gleichen Beruf und Geburtsort wie die Autorin hat (Tokio), bekommt man das Gefühl, die Autorin schreibt über sich selbst (was soweit ich weiß nicht der Fall ist). Gleich mal vorweg gesagt, das Buch ist schrecklich langweilig. Es ist nicht unbedingt schlecht…aber eben langweilig. Der Schreibstil ist einfach und nicht unangenehm, aber er hatte für mich auch keinen besonderen Charme oder andere Besonderheiten. Es geht sehr viel – eigentlich ausschließlich – um die Vergangenheit. Die Vergangenheit und schlechte Kindheit der Protagonistin und den ungeklärten Vaterkomplex. Sowie um die Vergangenheit des alten Mannes (Moustier), dessen Kindheit und seine Vergangenheit als schlechter Vater. Buhu, jeder Mensch hatte schlimme Erlebnisse in der Kindheit bzw. Familie. Hinzu kommt auch noch die Problematik des zweiten Weltkrieges – einer Zeit die der alte Mann noch mitbekommen hat und seine Kindheit geprägt hat und alte Berichte, die in dem Buch vorkommen. Damit kriegt mich niemand hinter dem Kamin hervorgeholt. Im Gegenteil, damit treibt man mich dahinter. Es blieb ein großer bestand zwischen mir und der Geschichte, sie hat mich nicht berührt, noch nicht einmal unterhalten. Die Charaktere blieben mir ebenfalls fern. Ich konnte keinerlei Verbindung zu ihnen aufbauen. Gerade diese ständigen Selbstzweifel und Selbstvorwürfe, fand ich auf Dauer anstrengend und schwarzmalerisch. Dem gesamten Buch haftet etwas Schwarzmalerisches oder melancholischen an. Hinten raus wird der Geschichte etwas vermutlich Hoffnungsvolles reingedrückt, das hat für mich das Buch aber auch nicht mehr gerettet, geschweige denn mich berührt. Letztendlich geht es im ganzen Buch um den verzweifelten Kampf nach Anerkennung und/oder Nähe. Das alleine reicht mir aber nicht. Das ist ein Buch bei dem ich damit gerechnet hätte, dass es ein Buch der 90er ist (Thema und Gestaltung/Ausarbeitung). Warum man sowas noch 2016 schreibt, ist mir vollkommen schleierhaft.   Fazit Ich hatte etwas vollkommen anderes von dem Buch erwartet. Es ist kein schlechtes Buch, aber ich fand es unfassbar langweilig und kein bisschen berührend, wie es einen eigentlich versprochen wird.

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  • Einfach nur schön!

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    myrielmondkraut

    28. October 2016 um 21:58

    Dieser Roman beschreibt in ruhiger Weise eine außergewöhnliche, zaghafte Freundschaft, die sich zwischen einer sehr geduldigen, jungen Mutter und einem älteren, griesgrämigen Herrn, der unter dem 2. Weltkrieg und dessen Folgen leidet, entwickelt. Aus diesem Buch lernt man, ältere Herrschaften erst endgültig zu beurteilen, wenn man die ganze Geschichte, die hinter diesem Menschen steht, kennt.

  • Der lange Weg des Verzeihens

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    Valabe

    23. October 2016 um 09:21

    Guy war allein, griesgrämig und traurig. Heute pflücken kleine Hände seine Beeren, zwischen den Bäumen erklingt Lachen, der Ball fliegt in den Nachbargarten, zwischen den Rosen werden kleine Kätzchen geboren. (p.186) Guy Moustier lebt in seinem kleinen Haus in der Bretagne. Er hat niemanden mehr. Keine Frau und auch die Kinder sind schon lange ausgezogen. Als die Zeichen des Alterns immer deutlicher werden und die Vergesslichkeit sich nach und nach den Weg in den Alltag bahnt, wird er von seinen beiden Töchtern in ein Altenheim umgesiedelt. Das meiste seines Hab und Gutes wird dem Trödler überlassen und in sein geliebtes Heim zieht eine junge Familie aus Paris ein. Die Frau, eine Schriftstellerin, arbeitet von daheim. Was diese nicht weiß, Guy hat noch einen Schlüssel zu seinem ehemaligen zu Hause. So weit es ihm seine angeschlagene Gesundheit erlaubt, kehrt er täglich zurück in seinen Garten, sein Haus, seinen Keller. Was anfangs für die junge Schriftstellerin erschreckend, ja gar beängstigend war, entwickelt sich zu einer wunderbaren Freundschaft, wie sie sich selten im Leben ergibt. Aude Le Corff wurde in Tokio geboren und lebt mittlerweile in Frankreich. „Das zweite Leben des Monsieurs Moustier“ ist ihr zweites Werk. Mit „Bäume reisen nachts“ begeisterte sie schon viele Leser. Dieses kleine wunderbare Büchlein verfügt über nur 186 Seiten, in denen viel Gefühl, Traurigkeit aber auch Hoffnung stecken. Die Worte sind von der Autorin sehr gut gewählt, nicht zu laut und nicht zu modern. Die Geschichte des Monsieur Moustier wird aus der Sicht der Schriftstellerin erzählt, dessen Namen man jedoch nicht erfährt, die aber ebenfalls in Tokio geboren ist. Inhaltlich schreitet die Geschichte sehr schnell voran, dennoch hat man nicht das Gefühl das etwas fehlen würde. Die einzelnen Charaktere nehmen mit der Zeit an Tiefgründigkeit zu. Hat man sich zu Beginn des Buches schon eine Meinung zu Ihnen gebildet, so ändert man diese mit dem Fortschreiten der Handlung. Die Geschichte selbst spielt sich, bis auf wenige Ausnahmen, im Haus von Guy ab. Durch die Beschreibung des Inneren des Hauses, der einzelnen Bücher und des Gartens wird dieser Schauplatz aber nie langweilig. Vielmehr befindet man sich selbst nach einer Weile in dem Haus, schaut durch die große Fensterfront in den Garten und erfreut sich an dem Geruch der Glyzinie. Fazit: Als ich den Klappentext gelesen und das Cover eingehend betrachtet hatte, entstand bei mir schon eine Idee, wie denn das zweite Leben von Monsieur Moustier aussehen könnte. Während des Lesen jedoch wurde ich von der Handlung überrascht und die Geschichte gestaltete sich ganz still und leise ganz anders. Aude Le Corff hat für mich mit dem „Zweiten Leben des Monsieur Moustier“ einen sehr emotionalen Roman geschrieben, der sich vor allem mit den Schwierigkeiten einer Kindheit während des zweiten Weltkrieges befasst und welch einen Einfluss der Verlust des Vaters auf den Charakter eines kleinen Jungen haben kann. Dieses Werk befasst sich mit der Aufarbeitung der eigenen Kindheit und der Reflektion des Lebens mit einem autoritären Vater. Es hilft zu verstehen, verzeihen und Frieden mit sich und seinen Liebsten zu schließen. Für mich somit ein Buch mit unbedingter Leseempfehlung!

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  • Ein kleines feines Buch

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    Nela77

    20. October 2016 um 21:46

    Eine Schriftstellerin zieht zusammen mit ihrer Familie von Paris in ein kleines Haus auf dem Land. Einige Monate nach ihrem Einzug betritt plötzlich ein älterer Mann das Haus und bewegt sich wie selbstverständlich in Keller und Garten. Er ist wortkarg, abweisend und mürrisch. Sie lässt ihn gewähren und fortan kommt er fast täglich. Ganz langsam kommen die Beiden ins Gespräch. Vor allem die Geschichte ihrer Familien und das Verhältnis zu ihren Vätern ist Thema ihrer Zusammentreffen. Das Buch wird aus Sicht der Schriftstellerin erzählt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und gefällig, was das Buch zu einem echten Lesegenuss macht. Der Leser erfährt wenig über die Familie der Ich-Erzählerin oder andere Personen. Die Handlung beschränkt sich im Wesentlichen auf die beiden Protagonisten und macht sie dadurch noch eindringlicher. Wie prägt die Geschichte einen Menschen, was passiert, wenn ein Vater seine Rolle nicht oder nicht gut ausüben kann und inwieweit hat dies Auswirkungen auf die nächsten Generationen. Zudem erhält man einen Einblick in die Gedanken eines Schriftstellers, was die Vermutung aufkommen lässt, dass die Protagonistin autobiographische Züge der Autorin trägt. Stellenweise ist die beschriebene Stimmung sehr gedämpft, grau und fast schwermütig, aber nie auf unangenehme Art und Weise. Alles in allem ein leises, unaufdringliches und dennoch intensives, tiefgründiges Buch.

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  • Rezension zu: Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    dori05

    17. October 2016 um 18:16

    Eine junge Autorin zieht mit ihrer kleinen Familie aus dem hektischen Paris, in ein ruhiges kleines Häuschen an der bretonischen Küste. Eines Tages, während sie an ihrem neuen Roman arbeitete, tritt ein fremder Mann in das Haus hinein und spaziert ganz selbstverständlich darin herum. Er stellt sich als der alte Besitzer des Hauses vor. Mittlerweile lebt er in einem Altenheim, nur wenige hundert Meter von seinem alten Zuhause entfernt. Seine beiden Töchter, zu denen das Verhältnis sehr angespannt ist, kümmerten sich um den Verkauf des Hauses.Allerdings kann er sich nicht von seinem altem Haus trennen und taucht nun fast täglich bei der jungen Schriftstellerin daheim aus. Sie bringt es einfach nicht über das Herz ihm den Zutritt zu seinem alten Heim zu verbieten und ist auch insgeheim neugierig, weshalb der alte Mann so mürrisch und griesgrämig ist und weshalb sein Verhältnis zu seinen eigenen Töchtern so beschädigt ist. Während sie Tagsüber immer an ihrem Roman arbeitet, repariert er Stellen am Haus und erledigt Arbeiten im Garten. Mit der Zeit taut der alte Mann auf und erzählt der jungen fremden Frau seine traurige Lebensgeschichte. Ein Roman der sehr zum Nachdenken anregt und das Herz berührt. Sehr einfühlsam wird darüber berichtet wie Schicksalsschläge einen Menschen verändern und als Leser lernt man auch mal einen Blick hinter die Fassade eines Menschen zu blicken bevor man ihm aufgrund seine Verhaltens verurteilt. Die Autorin hat einen sehr besonderen, gefühlsvollen Schreibstil. Sie schafft es dass der der Leser völlig in der Geschichte versinkt und sich gut in die Protagonisten einfühlen kann. Ein ganz besonderes Buch, mit einer Geschichte die ich so noch nie gelesen habe.

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  • Rezension zu "Das zweite Leben des Monsieur Moustier" von Aude Le Corff

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    Plush

    13. October 2016 um 10:50

    Inhalt: Eine junge Familie entschließt sich, von Paris aufs Land zu ziehen und kauft sich ein Haus in der Bretagne. Der alte Mann, der hier früher wohnte, lebt mittlerweile in einem Wohnheim ganz in der Nähe, seine Töchter haben sich um den Umzug und den Verkauf des Hauses gekümmert. Doch er kann sich von seinem alten Zuhause nicht trennen und steht eines Tages einfach wieder im Haus. Die junge Frau, die tagsüber allein zu Hause ist und als Schriftstellerin arbeitet, bringt es nicht übers Herz, ihn herauszuschmeißen. Und so öffnen die beiden sehr unterschiedlichen Menschen sich gegenseitig nach und nach ihr Herz…Meine Meinung: Die zarte Freundschaft, die zwischen der jungen Frau und dem mürrischen alten Herren entstanden ist, ist zauberhaft und berührend. Die Geschichte beschreibt sehr einfühlsam, wie sehr die Vergangenheit und die Eltern und Großeltern das eigene Leben beeinflussen. Wie jeder Mensch schon als Kind seinen Rucksack aufgeschnallt bekommt und die Eltern ihn dann füllen, teilweise mit jeder Menge Ballast, den man dann ein Leben lang mit sich tragen muss. Sehr ruhig und emotional erzählen die Protagonisten nach und nach ihre Geschichte und als Leser erhält man die Einsicht, dass es sich immer lohnt, einen Blick hinter die Fassade zu werfen und Menschen nicht zu schnell für ihr Verhalten oder ihre Art zu verurteilen. Wie wird ein Mensch zu dem, der er ist? Was musste er durchmachen, welche Erfahrungen haben ihn geprägt? Ein wenig mehr Verständnis und Mitgefühl, ein wenig mehr Empathie tut jeder Beziehung gut. So kann man eventuell auch seinen eigenen Ballast loslassen und Fehler vergeben. Das nehme ich aus diesem Buch mit. 

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  • Eine faszinierende Freundschaft

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    Yurijule

    12. October 2016 um 17:39

    Eine junge Mutter und Schriftstellerin möchte ihr Familienglück stärken, indem sie von Paris in eine idyllische Provinz zieht. Die junge Familie kauft ein kleines Haus in der Bretagne. Der Plan scheint aufzugehen, doch eines Tages steht der ehemalige Besitzer mitten im Wohnzimmer. Die junge Mutter ist sprachlos und wird aus heiterem Himmel mit einem „griesgrämigen Brummbär“ konfrontiert. Obwohl das Haus von seinen Töchtern verkauft und der alte Mann in einem Wohnheim untergebracht wurde, fühlt sich dieser immer noch als Eigentümer des Hauses. In dieser seltsamen Situation fangen sowohl der alte Mann als auch die junge Mutter an, sich einander zu tolerieren. Während die Besuche des alten Mannes fast täglich werden, entsteht mit der Zeit eine fesselnde und ungewöhnliche Freundschaft. Der Roman „Das zweite Leben des Monsieur Moustier“ beschreibt sehr gelungen, wie ein emotional belastendes Geschehen aus der Vergangenheit das Verhalten und die familiären Beziehungen beeinflussen können. Aude Le Corff beschränkt sich dabei auf die Verletzungen der Väter und deren daraus resultierende gebrochene Beziehung zu Frau und Tochter. Dies wird über zwei Perspektiven anschaulich verdeutlicht. Auf der einen Seite steht die junge Mutter, die Jahre gebraucht hat, das Verhalten ihres Vaters zu verstehen und zu akzeptieren. Auf der anderen Seite steht der alte Mann, in dem die junge Mutter ihren Vater wiedererkennt. Sie ist einfühlsam, sensibel und hat Mitleid mit dem alten Mann. Dies kommt durch den emotionalen Schreibstil gelungen zur Geltung. Als Leser fühlt man fühlt man sich quasi in das Geschehen hineingezogen. Es handelt sich um einen relativ kurzen Roman, der dennoch zeigt, welche Chancen und Überraschungen das Leben bereithält. Für eine Versöhnung ist es nie zu spät. Man muss nur den Mut fassen, seine Perspektive klar und deutlich dem Gegenüber zu vermitteln. Im Großen und Ganzen hat mich das Buch zum Nachdenken gebracht und emotional berührt. Die faszinierende Freundschaft zwischen der jungen Mutter und dem alten Mann hat mich verzaubert.

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  • Buchverlosung zu "Das zweite Leben des Monsieur Moustier" von Aude Le Corff

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    aba

    Die Geschichte einer ungewöhlichen Freundschaft Aude Le Corffs neuer Roman erzählt die bewegende Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher sein können. Das zweite Leben des Monsieur Moustier ist ein Buch über zweite Chancen im Leben und über Neuanfänge.Möchtet ihr den Sommer verlängern? Euch von Aude Le Corff an einen malerischen Ort in der Bretagne versetzen lassen? Darf eine wunderschöne Freundschaft euer Herz berühren? Dann ist Das zweite Leben des Monsieur Moustier die perfekte Lektüre für euch!Zum InhaltAls sie das Steinhäuschen an der bretonischen Küste zum ersten Mal betritt, weiß sie, dass sie angekommen ist: Es duftet nach Jasmin, ein Kakadu singt aus einer Voliere, und der Garten erscheint ihr als paradiesischer Ort. Hier wird die junge Pariserin in Ruhe ihre Romane schreiben können. Doch eines Tages steht plötzlich ein alter Mann in ihrem Wohnzimmer und spaziert mit größter Selbstverständlichkeit in den Werkzeugkeller und den Rosengarten.Wer ist der ungebetene Gast, weshalb besitzt er einen Hausschlüssel, und was hat es mit seinen sonderbaren Besuchen auf sich? Nach und nach schafft es die junge Frau, ihn aus der Reserve zu locken: der Anfang einer ungewöhnlichen und berührenden Freundschaft.Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe » Zur AutorinAude Le Corff, 1977 in Tokio geboren, studierte Wirtschaft und Psychologie, bevor sie 2009 ihr mit dem Prix ELLE ausgezeichnetes Blog Nectar du Net begann. Bäume reisen nachts ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrer Familie im französischen Nantes.Mit Aude Le Corff könnt ihr auch gerne twittern!Möchtet ihr wissen, wer der geheimnisvolle Fremde ist? Habt ihr Lust, euch von der Atmosphäre eines kleinen Häuschens an der bretonischen Küste verzaubern zu lassen?Zusammen mit Insel verlosen wir 20 Exemplare von Das zweite Leben des Monsieur Moustier unter allen, die sich über den blauen »Jetzt bewerben«-Button bis zum 25.09. bewerben* und auf folgende Frage antworten:Was würdest Du tun, wenn plötzlich ein ungebetener Gast in Deiner Wohnung stehen würde?Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche viel Glück!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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  • Es ist nie zu spät!

    Das zweite Leben des Monsieur Moustier

    Bookchecker

    04. October 2016 um 08:03

    Eine junge Familie kauft ein kleines Haus mit Garten in der Bretagne. Alles scheint fast in bester Ordnung, bis überraschend der ehemalige Besitzer fast täglich auftaucht. Er scheint nicht verstanden zu haben, dass er nicht länger der Besitzer ist und mittlerweile im Seniorenstift lebt, denn er bewegt sich wie selbstverständlich in den Haus. Was hat er hier zu suchen, fragt sich die junge Mutter, die gerade versucht einen Roman zu schreiben. Sie versucht immer wieder aus dem alten Mann schlau zu werden und so entsteht eine ungewöhnliche Verbindung zwischen den beiden, die für neue Erkenntnisse auf beiden Seiten sorgt.Der Schreibstil ist, wie man es von der Autorin aus „Bäume reisen nachts“ kennt, sehr emotional und einfühlsam. Die Geschichte, wie die frühen Verletzungen der Väter sich auf die Beziehung zu ihren Frauen und vor allem ihren Kindern auswirken (können), finde ich sehr gut dargestellt. Bisher habe ich eher Bücher gelesen, die sich auf die Mutter konzentrieren, von daher war es auch mal eine schöne Abwechslung. Toll fand ich auch die Auflösung, denn während des Lesens hatte ich keine richtige Vorstellung, wie die Geschichte enden könnte. Ein kleines, aber feines Buch, welches über Freundschaft, Verlust, Familie und neue Chancen nachdenken lässt und einfach in seiner Schlichtheit den Leser berührt.Wer ihr erstes Buch mochte, wird sich auch von diesem verzaubern lassen können.

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