Aude Samama , Denis Lapière Martin Eden

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Inhaltsangabe zu „Martin Eden“ von Aude Samama

Martin Eden ist Jack Londons autobiografischster Roman und ein Klassiker des 20. Jahrhunderts. Der junge Matrose Martin Eden verteidigt eines Abends einen jungen Mann aus gutem Hause bei einer Prügelei und verliebt sich später in dessen Schwester Ruth. Um sie zu erobern, bemüht sich Martin, als Schriftsteller Ruhm zu erlangen, was ihm zunächst misslingt. Als sich schließlich der Erfolg einstellt, hat Ruth ihn schon verlassen. Tief enttäuscht setzt Martin seinem Leben ein Ende. Die Komplexität und Zerbrechlichkeit des menschlichen Seins in Jack Londons autobiografischem Klassiker hat Aude Samama in expressionistischen Zeichnungen meisterhaft eingefangen.

Das Buch hat eine Art Sog, der einen in die Geschichte zieht. Intensive Zeichnungen, die Emotionen erzählen.

— Buchraettin
Buchraettin

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  • Das Buch hat eine Art Sog, der einen in die Geschichte zieht.

    Martin Eden
    Buchraettin

    Buchraettin

    03. May 2017 um 08:44

    Ein  Matrose, der einem wohlhabenden Mann vor Banditen rettet und von diesem zu sich nach Hause eingeladen wird als Dank und  trifft hier auf die Schwester des Mannes. Ruth liebt Literatur, überall im Haus gibt es Bücher und beim Warten stöbert der Matrose namens Martin Eden. Literatur ist eine Entdeckung für Martin, ebenso die junge Frau, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Es ist die Geschichte diese jungen Mannes und es war schon denke ich ein anspruchsvollere Graphic Novell / Comic. Die Zeichnungen in diesem Graphic Novell sind für mich wie bei einem Comic angeordnet. Die Zeichnungen selbst sind eher schematisch, die Bilder wirken manchmal etwas verschwommen, ohne viele Details. Kurze Textbausteine erzählen die Geschichte und Luftblasen in den Bildern lassen den Betrachter und Leser an den Unterhaltungen der Figuren teilhaben. Immer wieder tauchen Zeichnungen auf, ohne Text, die aber Einzelheiten in den Gesichtern der Figuren in den Mittelpunkt zu stellen scheinen. Gut gefallen hat mir, dass ich anhand dieser kurzen Texte und vor allem auch der Zeichnungen spüre, mit welcher Leidenschaft Martin Eden hier seiner Reise in die Literatur nachgeht. Das Streben nach Bildung und dem gesellschaftlichen Aufstieg, das spürt der Leser hier sehr gut. Auch das es durch die Begegnung mit der jungen Frau ausgelöst worden scheint. Ich spüre seinen Zwang sich zu bilden, dann auch die Sehnsucht selbst zu schreiben, erfolgreich zu sein. Eine sehr eindringliche Botschaft des Textes und der Zeichnungen. Es fesselt mich an das Comic und es fasziniert mich auch, als leidenschaftlicher Leser. Ich mochte besonders die Zeichnungen, die die Emotionen der Figuren zu mir als Leser transportieren und mir so ihre Geschichte erzählen. Der Klappentext hinten verrät, dass das Buch autobiographische Züge hat in Bezug auf Jack London. Ich hätte mir als Anhang vielleicht noch einen kurzen Text dazu gewünscht. Intensive Zeichnungen, die Emotionen transportieren und dabei manchmal eher fast schematisch wirken- Das Buch hat eine Art Sog, der einen in die Geschichte zieht.

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