Audrey Coulthurst

 3.7 Sterne bei 67 Bewertungen
Audrey Coulthurst

Lebenslauf von Audrey Coulthurst

Die amerikanische Autorin bricht herkömmliche Rollenvorstellungen: Im August 2018 kam Audrey Coulthursts Debütroman „Of Fire and Stars“ (USA, 2016) in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ in die Buchläden. Das Jugendbuch handelt von einer Prinzessin, die sich statt in einen Prinzen in dessen Schwester verliebt. Eingebettet ist die Coming-Out-Liebesgeschichte in eine Welt zwischen höfischem Zwang und magischen Kräften. Die Autorin Coulthurst hat einen Masterabschluss in Literarischem Schreiben an der Portland State University absolviert und war anschließend Fellow bei der Lambda Literary Foundation, die auf Themen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBTI) spezialisiert ist. Coulthurst wiederum fühlt sich im Young-Adult-Genre wohl. Ihr zweites Werk „Inkmistress“ handelt von einer Halbgöttin mit magischen Fähigkeiten, die ihre Exfreundin vom Königsmord abhalten soll. Den dritten Roman „Starworld“ schreibt sie zusammen mit Co-Autorin Paula Garner. Es ist die Geschichte zweier Schuldmädchen, die sich mit Textnachrichten eine eigene Welt erschaffen. Das Buch erscheint 2019 im amerikanischen Original. Eine Fortsetzung von „Of Fire and Stars“ steht für die erfolgreiche Seiteneinsteigerin Coulthurst ebenfalls fest. Audrey Coulthurst lebt und arbeitet in Santa Monica/ Kalifornien. Abseits ihrer Schreibstube malt, singt und reitet sie gern.

Alle Bücher von Audrey Coulthurst

Eine Krone aus Feuer und Sternen

Eine Krone aus Feuer und Sternen

 (65)
Erschienen am 13.08.2018
Of Fire and Stars

Of Fire and Stars

 (2)
Erschienen am 22.11.2016

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Rezension zu "Eine Krone aus Feuer und Sternen" von Audrey Coulthurst

Tolle Idee aber ungenutztes Potential
Book-loving-girlvor 2 Tagen

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen! Königreiche, Magie, eine mal etwas andere Liebesgeschichte? Klang perfekt! Es ging auch sehr vielversprechend los! Der Schreibstil passt super zu dem Setting. Wir bekommen die Geschichte aus der Sicht von Dennalaia und Amaranthine in der Ich-Perspektive erzählt. So erhält man direkt einen Einblick in beide Persönlichkeiten und lernt die beiden Protagonistinnen kennen. Denna ist unsicher aber fest entschlossen ihre Pflicht zu erfüllen. Sie muss den Kronprinzen von Mynaria heiraten, damit sein Land und Havemont, aus dem sie stammt, eine Allianz gegen Zumorda bilden können. Zumorda gewährt den Magiekundigen Zuflucht, während in Mynaria die Ausübung von Magie eine Straftat ist. Es gibt Bürgerunruhen in Mynaria, bei denen die Fundamentalisten mit den Aufständischen Magiekundigen aneinander geraten. Das kleine Problem an der Sache: Denna ist ebenfalls der Magie mächtig und diese spielt in Mynaria plötzlich immer wieder verrückt. Besonders in der Nähe von Mara, der Schwester des Kronprinzen, den sie eigentlich heiraten soll. Mara ist keine wirkliche Prinzessin, sie bildet lieber die Pferde aus und hasst Kleider. Auch Denna mag sie nicht, doch leider muss sie ihr Reitstunden geben. Dort lernen die beiden sich langsam immer besser kennen.

Die ersten 50 Seiten fand ich super als Einstieg, man wurde in die Welt eingeführt und lernte die Umstände und die Charaktere kennen. Leider passierte auch auf 300 weiteren Seiten nicht allzu viel. Es kam kaum Spannung auf. Wenn doch, war das ganze sehr schnell wieder vorbei. Die Geschichte zwischen Mara und Denna zog sich sehr langsam hin, diesen Aspekt hätte man auch innerhalb von 100 Seiten durchspielen können. Leider kam auch sehr wenig Magie darin vor, außer dass Denna ca 3/4 des Buches versucht diese zu unterdrücken. Auf den letzten 100 Seiten passiert dann endlich etwas mehr, es kommt Spannung auf und der Schluss war auch gelungen, sodass ich gerne wissen möchte, wie es weitergeht. Diese Entwicklungen hätten jedoch meiner Meinung nach schon viel viel früher im Buch entstehen können, sodass die Geschichte im ersten Band noch weiter hätte vorankommen können. 

Oft gab es Gespräche im hohen Rat, bei denen es sehr viel um Strategie und Kriegsführung ging, hier habe ich eher weniger verstanden und ich finde diese Szenen kamen deutlich zu oft in dieser Ausführlichkeit vor.

Ein weiterer besonderer Inhalt war, dass viel Fokus auf die Pferde gelegt wurde. Das ist wirklich mal etwas anderes, passte gut zu den Charakteren, da es für Mara sehr wichtig ist, und hat mir sehr gut gefallen. 

Kleine Abzüge gibt es leider noch für einige Passagen, in denen es um Mara und Denna geht. Eigentlich war Mara die Selbstsichere und Denna die Unsichere. In diesen Szenen war jedoch jeweils das Mädchen, aus dessen Perspektive gelesen wurde unsicher und die Andere forsch und gerade heraus. Unabhängig davon, ob es nun Mara oder Denna waren. Teilweise konnte ich nicht auseinanderhalten, wer von den beiden nun gerade der Ich-Erzähler ist.

Fazit
Eine Geschichte mit viel ungenutztem Potential. Die Idee dieser Welt und der Handlung sind sehr gut, die Geschichte selbst ist etwas ruhiger und legt den Fokus eher auf die Liebesgeschichte, als auf Magie. Dennoch ein lesenswertes Buch und Auftakt einer Reihe, auf deren Ausgang ich gespannt bin.

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Rezension zu "Eine Krone aus Feuer und Sternen" von Audrey Coulthurst

Zu Pferdelastig, flache Charaktere und zu wenig Magie sowie Fantasy
Sakle88vor einem Monat

Inhalt:
Für Prinzessin Denna ist Freiheit ein Fremdwort. Es steht von klein auf fest, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten soll um ein Bündniss zwischen den Königreichen zu schmieden. Denna hat aber eine Gabe und die Hochzeit zwingt sie dazu diese zu verstecken und zu verschweigen. Denn in Mynaria gilt bei Magie die Todesstrafe.
Prinzessin Mara, die Schwester des Prinzen ist ebenso mit vielen Pflichten und Regeln erzogen worden, doch für sie steht ihre Freiheit an erster Stelle. 

Meine Meinung:

Das Cover finde ich wunderschön und es spiegelt auch Dennas Gabe wieder. Doch leider ist das Cover das einzige was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Der Klappentext hat, für mich persönlich so vieles Versprochen was aber leider nicht eingetroffen ist.
Der Schreibstil ist zwar leicht aber wer hier auf Wortbuilding gehofft hat kann lange warten. Denn leider fehlte mir das so ganz.
Das leicht angehauchte Mittelalter hat mir gut gefallen, aber die Magie und das fantastische blieb mir zu sehr aus. Zudem fehlen mir auch zu viele Informationen darüber warum es in Mynaria verboten ist Magie zu wirken.

Und zu allem Überfluss haben die Pferde in diesem Buch zu viel Aufmerksamkeit bekommen. Mir persönlich war es wirklich zu viel. Ich mag an sich keine Pferde, komme aber damit klar wenn sie eine kleine Nebenrolle spielen. Doch hier waren sie sehr lange und viel im Fokus. Es waren mehr Lückenfüller als das es Szenen waren die wirklich wichtig wären. Allgemein empfand ich das lesen als sehr zäh und nicht als locker. 

Auch die Charaktere sind mir zu blass und viel zu flach. Während Denna recht verantwortungsvoll ist, ist Mara bockig und überhaupt nicht verantwortungsvoll. Das empfand ich leider als nervig.

Spoiler!
Die Liebesgeschichte von Denna und Mara finde ich zwar eine tolle Idee aber auch hier war nichts stimmig. Es hat sich sehr lang gezogen bis sich dort Fortschritte abzeichnen konnten und urplötzlich ging alles ganz schnell. Für mich nicht wirklich glaubwürdig. Was ich sehr schade finde, denn ich hatte so viele Erwartungen an das Buch.

Fazit:
Leider konnte mich die Geschichte so gar nicht packen. Meine Erwartungen wurde nicht getroffen und die Charaktere finde ich als flach. Leider kann ich nur drei Sterne geben.

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar. Die hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

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Rezension zu "Eine Krone aus Feuer und Sternen" von Audrey Coulthurst

Wenig Spannung, wenig Gefühl, defenitiv zu viele Pferde
jackiherzivor 2 Monaten

Kurzbeschreibung: Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …

Cover: Das Cover hat mir (leider) am besten an dem Buch gefallen. Es wirkt magisch und bringt die Feuermagie von Prinzessin Denna richtig zur Geltung. Etwas, das der Geschichte nicht gelungen ist.

Meine Meinung: Als ich "Eine Krone aus Feuer und Sternen" das erste Mal aufgeschlagen hab, habe ich Fantasy, Magie, Spannung, Liebe und ein interessantes Worldbuilding erwartet. Leider hat die Geschichte es nicht geschafft, mich auch nur in einem dieser Punkte vollkommen zu überzeugen.

Nur der Schreibstil von Audrey Coulthurst hat mir wirklich gut gefallen. Locker und leicht hat er wohl dazu geführt, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe. Dennoch kommt man kaum voran. Die Geschichte zieht sich, dümpelt so vor sich hin. Ich habe fast drei Wochen gebraucht, um das Buch zu lesen. So lange habe ich schon lange nicht mehr für ein Buch gebraucht.

Es kommt schlichtweg keine Spannung auf. Keine fesselnden Elemente, die einen zum weiterlesen verzaubern. Keine actionreiche Handlung, die einen gebannt weiterlesen lässt. Stattdessen hat mich das Buch teilweise sogar gelangweilt. Ganz besonders schlimm waren für mich die Stellen, in denen Pferde vorkamen. Und davon gab es viele - besonders am Anfang. Wenn ihr keine Pferdenarren seid, würde ich von diesem Buch abraten.

Wo es vom einen zu viel gibt, gibt es vom anderen zu wenig. Und das ist das Fantastische, das Magische. Das Worldbuiling ist unausgereift. Die Magie von Denna findet immer wieder nur am Rand Erwähnung und nimmt insgesamt viel weniger Raum ein, als ich erwartet hatte. Gespräche über andere Länder, die aufständischen Gruppen oder die verschiedenen magischen Fähigkeiten und ihre Götter haben mich oftmals sogar verwirrt.

Und nicht einmal die Liebesgeschichte zwischen Prinzessin Denna und Prinzessin Mara konnte mich begeistern. Ich fand es toll, wie die LGBT-Beziehung in die Geschichte eingebaut wird. Nämlich ohne große Beachtung und Fokus. Beziehung werden in dieser Welt akzeptiert, egal mit wem. Aber insgesamt war mir die Entwicklung zu dezent. Die Annäherung geschieht so langsam, so unscheinbar, dass ich mich oft fragen musste, ob ich da nicht zu viel reininterpretiere.

Das Ende der Geschichte lässt viele Fragen offen, auch wenn es ansich geschlossen ist. Eine kurze Recherche ergab, dass die Reihe 2019 fortgesetzt werden wird. Ob mich der zweite Teil so stark reizen wird, um ihn zu lesen, wenn er auch in Deutschland erscheinen sollte, ist eher unwahrscheinlich.

Fazit: "Eine Krone aus Feuer und Sternen" bietet von dem einen zu viel und von dem anderen zu wenig. Es gibt zu viele detaillierte Szenen mit Pferden, zu wenig Spannung. Eine unscheinbare Liebesgeschichte und ein unausgreiftes Worldbuilding, in dem die magischen Fähigkeiten selten in den Fokus gerückt werden. Eine zweite Runde mit dieser Reihe wird es für mich wohl nicht geben.

Mehr Rezensionen & Buchtipps findet ihr auf https://liebedeinbuch.blogspot.de/

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