Audrey Coulthurst

 3.7 Sterne bei 93 Bewertungen
Autorin von Eine Krone aus Feuer und Sternen, Of Fire and Stars und weiteren Büchern.
Autorenbild von Audrey Coulthurst (©Evrim Icos Photography)

Lebenslauf von Audrey Coulthurst

Die amerikanische Autorin bricht herkömmliche Rollenvorstellungen: Im August 2018 kam Audrey Coulthursts Debütroman „Of Fire and Stars“ (USA, 2016) in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ in die Buchläden. Das Jugendbuch handelt von einer Prinzessin, die sich statt in einen Prinzen in dessen Schwester verliebt. Eingebettet ist die Coming-Out-Liebesgeschichte in eine Welt zwischen höfischem Zwang und magischen Kräften. Die Autorin Coulthurst hat einen Masterabschluss in Literarischem Schreiben an der Portland State University absolviert und war anschließend Fellow bei der Lambda Literary Foundation, die auf Themen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBTI) spezialisiert ist. Coulthurst wiederum fühlt sich im Young-Adult-Genre wohl. Ihr zweites Werk „Inkmistress“ handelt von einer Halbgöttin mit magischen Fähigkeiten, die ihre Exfreundin vom Königsmord abhalten soll. Den dritten Roman „Starworld“ schreibt sie zusammen mit Co-Autorin Paula Garner. Es ist die Geschichte zweier Schuldmädchen, die sich mit Textnachrichten eine eigene Welt erschaffen. Das Buch erscheint 2019 im amerikanischen Original. Eine Fortsetzung von „Of Fire and Stars“ steht für die erfolgreiche Seiteneinsteigerin Coulthurst ebenfalls fest. Audrey Coulthurst lebt und arbeitet in Santa Monica/ Kalifornien. Abseits ihrer Schreibstube malt, singt und reitet sie gern.

Alle Bücher von Audrey Coulthurst

Cover des Buches Eine Krone aus Feuer und Sternen (ISBN: 9783570311875)

Eine Krone aus Feuer und Sternen

 (91)
Erschienen am 13.08.2018
Cover des Buches Of Fire and Stars (ISBN: 9780062433251)

Of Fire and Stars

 (2)
Erschienen am 22.11.2016
Cover des Buches Of Fire and Stars (ISBN: 9780062433268)

Of Fire and Stars

 (0)
Erschienen am 06.02.2018
Cover des Buches Inkmistress (ISBN: 9780062433299)

Inkmistress

 (0)
Erschienen am 05.02.2019

Neue Rezensionen zu Audrey Coulthurst

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Rezension zu "Eine Krone aus Feuer und Sternen" von Audrey Coulthurst

Brichst du das Protokoll und folgst deinem Herzen?
Sabriiina_Kvor 4 Monaten

*Eine schöne Liebesgeschichte mit einem Funken Magie*

Bei diesem Buch war es, mal wieder, zu allererst das wunderschöne Cover, was mir direkt ins Auge gestochen ist. Das Feuer und die Krone auf grauem Hintergrund passen einfach perfekt zur Geschichte, die nämlich in einem Schloss spielt und  von Feuermagie und zwei recht gegensätzlichen Prinzessinnen handelt. Mich hat dieses Buch besonders interessiert, weil im Klappentext mal zwei Mädchen im Vordergrund stehen und nicht wie bei vielen anderen Geschichten ein schöner leicht eingebildeter Prinz. Ich mag da einfach Geschichten mit anderen Ansätzen die nicht so 0815 und damit sehr vorhersehbar sind.

Noch bevor man in die Geschichte rund um die beiden Protagonistinnen Amaranthine und Dennaleia eintaucht, bekommt man als Lesender auf der ersten Seite eine Karte zur Übersicht der Welt. So etwas finde ich immer, gerade in Fantasysettings, äußerst praktisch, um sich einen guten Überblick über die Welt zu verschaffen, in der man in den nächsten Stunden gedanklich unterwegs sein wird.

Nun aber zur Geschichte. Die Kapitel in diesem Buch sind abwechselnd aus den Sichtweisen der beiden Protagonistinnen geschrieben, sodass man von den beiden einen sehr guten Eindruck bekommen kann, ohne das eine zu kurz kommt. Amaranthine und Dennaleia sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die sich aber wiederum in den Dialogen und Haldungen irgendwie doch wunderbar ergänzen. Denna ist zunächst wie eine man sich eine typische Prinzessin so vorstellt. Und, was hier einmal hervorzuheben ist, sie spricht auch so. Das war beim Lesen für mich zunächst sehr ungewohnt und führte bei mir zu einem etwas angestrengten Lesen, da ich diese förmliche und getragene Sprache schlichtweg nicht gewohnt bin.

Auch wenn ich Denna nicht unsympathisch fand, hat mir Mara da von Anfang an, sowohl von ihrer Art als auch von ihrem Auftreten besser gefallen. Sie ist rebellischer, tut auch mal verbotene Dinge, wie sich beispielsweise heimlich fortschleichen und hält sich insgesamt nicht so wie sie es sollte ans königliche Protokoll. Gerade im Kontakt mit Amaranthine, war es an dieser Stelle besonders spannend, da beide doch sehr unterschiedliche Grundansichten vertreten. Man merkt hier bei Amaranthine stets sehr stark, dass sie einen eigenen Kopf hat und sich nicht vorschreiben lassen möchte was sie tut, und vor allem auch wen sie lieben soll. Das versucht sie auch Dennaleia ein ums andere mal deutlich zu machen.

Die Liebesgeschichte ist in diesem Buch auch etwas ganz besonderes. Sie wirkt natürlich und ehrlich und ist wie ich finde einfach schön. Ich finde hier wird sehr gut gezeigt, wie selbstverständlich Beziehungen aller Art sein können, ohne dass es großartig als Thema in den Mittelpunkt gerückt werden muss. Das ist ein riesiger Pluspunkt für diese Geschichte.

Ebenso wieder der lockere und dadurch sehr entspannt zu lesende Schreibstil der Autorin. Die Beschreibungen waren nicht zu ausladend, aber dennoch genug, um sich alles sehr gut vorstellen zu können.

Was mir an diesem Buch nicht so gut gefallen hat, war die Handlung an sich. Denn sie hatte für mich insgesamt einfach nicht genug Tempo. Ich hatte mehrfach das Gefühl, dass die Story so dahingeplätschert ist, aber keine Stromschnellen oder Wasserfälle in Form von unerwarteten Wendungen aufgetaucht sind. Lediglich am Ende kam deutlich mehr Fahrt in die Geschichte, was mir dann auch richtig gut gefallen hat, aber eher schon hätte passieren müssen. Für mich war alles etwas zu ruhig, zu vorhersehbar und insgesamt nicht spannend genug. Auch die Magie war für mich in dieser Welt nicht präsent genug, was ich sehr schade fand. Hier wäre an vielen Stellen in der Geschichte noch mehr Potential gewesen um Spannung und Action zu erzeugen und den Lesenden so richtig zu packen.


Mein Fazit:

Eine Fantasygeschichte, in der vor allem eine sehr schöne Liebesbeziehung im Vordergrund steht, die Magie aber auch ihre Rolle im Geschehen hat. Insgesamt hätte die Geschichte für meinen Geschmack noch etwas rasanter sein können, aber damit konnte ich beim Lesen gut leben. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Charakterzüge der beiden Prinzessinnen und ihre Interaktionen miteinander.  


Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Lest fleißig,

eure Sabrina vom Blog "Komm mit ins Bücherwunderland"

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Rezension zu "Eine Krone aus Feuer und Sternen" von Audrey Coulthurst

schöner, lesbischer Fantasyroman
Korikovor 8 Monaten

Story:
Ihr Leben lang wurde Prinzessin Denna auf ihre Hochzeit mit dem Prinzen Mynaria und ihr Leben als Königin vorbereitet. Doch als sie sich kurz vor der Vermählung in dem fremden Königreich einfindet, läuft bei weitem nicht alles wie geplant. Ihr zukünftiger Mann ist zwar freundlich zu ihr, doch der berühmte Funke will bei Denna gar nicht überspringen. Zudem wird ihr schnell bewusst, dass Frauen eher eine untergeordnete Rolle spielen und nur wenig Mitspracherecht bei politischen Dingen haben. Zwar wurde Denna darauf vorbereitet, doch als sich herauskristallisiert, dass Magiebegabte gehasst und verfolgt werden, und schließlich auch der Mord an einem Mitglied der Königsfamilie magischen Ursprungs sein soll, ist sie fest entschlossen, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen – immerhin ist sie selbst magisch begabt, auch wenn sie ihre Gabe unterdrücken will. Unterstützung findet Denna bei Mara, der rebellischen, ungestümen Schwester ihres Gemahls, die ihr eigentlich das Reiten beibringen soll. Schon bald werden die beiden ungleichen Frauen Verbündete, um den Mord aufzuklären und schließlich mehr – denn der Funke, den Denna bei ihrem Zukünftigen vermisst hat, ist vorhanden, wenn sie mit Mara zusammen ist …

Eigene Meinung:
Mit dem Fantasyroman „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ erschien der erste, in sich abgeschlossene Band der „Of Fire and Stars“-Reihe von Audrey Coulthurst im cbt Verlag. Der Roman war eine Weile mit dem Titel „Feuerhimmel, Sternennacht“ und einem gänzlich anderen Cover angekündigt gewesen, erschien schließlich jedoch in gänzlich anderer Aufmachung. Ob „Of Ice and Shadows“, die Fortsetzung der Geschichte ebenfalls in Deutschland erscheint, steht leider noch nicht fest.

Die Geschichte beginnt spannend, ist intrigenreich und eine perfekte Mischung aus Fantasy und Romantik. Man begleitet abwechselnd Denna und Mara auf ihrem Weg in Mynaria einen Platz zu finden und Antworten auf die vielen Fragen zu finden, die im Laufe der Zeit aufkommen. Die Handlung verläuft dabei recht geradlinig, ohne wirklich zu überraschen oder mit einem unerwarteten Ende aufzutrumpfen. Viellesern ist schnell klar, wer im Hintergrund die Fäden zieht und wer hinter all den Morden und dem Aufstacheln des Hasses gegen Magiebegabte steckt. Auch der große Endkampf kommt nicht unerwartet – in gewisser Weise verläuft das Buch so, wie man es sich gedacht hat. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, allerdings hätte man durchaus ein paar Wendungen einbauen können, um mehr Dynamik zu erzeugen.
Audrey Coulthurst entwirft eine schöne Fantasywelt, frei von fremden Rassen und Völkern, sprich es gibt nur Menschen, teils magisch begabt, teils nicht. In den meisten Ländern wird Magie geduldet, in anderen werden Magiebegabte verfolgt. Sehr angenehm ist die Tatsache, dass Homosexualität in keiner Weise verachtet oder verfolgt wird – es ist vollkommen in Ordnung, wenn sie zwei Männer oder zwei Frauen zugetan sind und dies auch offen zeigen. Sogar in den Königshäusern gibt es dahingehend keine Auflagen und Bestimmungen. Das ist angenehm und erfrischend neu, denn die meisten Fantasyromane spiegeln eher unseren Blick auf Homosexualität und unsere Meinung zu diesem Thema wider.

Die Charaktere sind gut beschrieben und wachsen dem Leser schnell ans Herz, allerdings sind Denna und Mara recht stereotyp geraten – auf der einen Seite die stille, belesene Denna, die weiß, wo ihr Platz ist und die nur selten gegen die Konventionen aufbegehrt; auf der anderen Seite Mara, die wilde, rebellische Prinzessin, die sich heimlich in die Stadt schleicht und sich nicht darum kümmert, was man von ihr denkt. Die beiden sind damit fast schon zu starke Gegensätze. Nichtsdestotrotz passen sie gut zusammen und ergänzen sich perfekt. Auch ihre Liebesgeschichte ist sehr langsam und einfühlsam erzählt – Audrey Coulthurst lässt sich Zeit, die beiden zusammenzubringen und einander näher zu kommen.
Auch die Nebenfiguren können überzeugen, wenngleich sie natürlich etwas blasser wirken, als die beiden Protagonistinnen. Vielleicht bekommt die ein oder andere Figur im nächsten Band ein wenig mehr Tiefe, ebenso wie man hofft, mehr über die Länder zu erfahren, die in „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ nur am Rande vorkamen.

Stilistisch legt Audrey Coulthurst einen soliden, lockerleichten Fantasyroman vor, der ohne große Wendungen und Überraschungen daherkommt. Man ist schnell in die Geschichte eingetaucht und begleitet Denna und Mara abwechselnd. Beide Frauen tragen die Handlung gleichermaßen und bringen dem Leser das Land und die Leute näher. Leider wirkt der recht gleichförmige Stil immer mal wieder recht eintönig und langweilig, ganz besonders wenn nichts Spannendes passiert. Man braucht also einen längeren Atem, wenn man erfahren will, wer sind hinter den Anschlägen verbirgt.

Fazit:
„Eine Krone aus Feuer und Sternen“ ist ein schöner lesbischer Fantasyroman, der durch lebendige, sympathische Figuren und einer in sich schlüssigen Handlung besticht, die jedoch wenig Wendungen und Überraschungen bietet. Hin und wieder zieht sich die Geschichte ein wenig, woran auch der gleichförmige Schreibstil Schuld ist, doch insgesamt kann Audrey Coulthursts Roman unterhalten, insbesondere wenn es um die Liebesgeschichte zwischen Denna und Mara geht. Bleibt zu hoffen, dass cbt auch die Fortsetzung auf den deutschen Markt bringen wird, denn das Ende macht Lust auf mehr.

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Rezension zu "Eine Krone aus Feuer und Sternen" von Audrey Coulthurst

Eine wunderbare Welt
BjoernBeermannvor 8 Monaten

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Welt mit ihren eigenen Bräuchen und Riten und das Ende war sehr schön. Ein Happy End ohne, dass es unangenehm aufgesetzt wirkte. An sich hätte ich gerne noch mehr in der Welt geschwelgt und weniger von der Liebesgeschichte erfahren. Obwohl es schon toll war, wie die beiden sich immer näher kamen und zueinander standen. Eine klare Leseempfehlung

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