Eine Krone aus Feuer und Sternen

von Audrey Coulthurst 
3,8 Sterne bei58 Bewertungen
Eine Krone aus Feuer und Sternen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (37):
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Eine unglaublich gefühlvolle Liebesgeschichte mit lesbischen Protagonistinnen. Doch die Magie und die Spannung kam auch nicht zu kurz

Kritisch (4):
Kagalis avatar

Ein nicht vorhandenes Wortbuilding, flache Charaktere und eine langweilige Handlung können auch von LGBT nicht gerettet werden. Enttäuschend

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Eine Krone aus Feuer und Sternen"

Zwei mutige Heldinnen verweigern sich ihrer vorbestimmten Rolle

Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570311875
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:13.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    himmelsschlossvor einem Tag
    Mal etwas anderes

    Das Cover gefällt mir persönlich ganz gut. Es wurde passend zur Geschichte gewählt und sticht mir auch direkt ins Auge.

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht, denn ich mochte die Rückblendung auf die Vergangenheit bzw. Kindheit von Prinzessin Denna.

    Besonders spannend finde ich, dass hier von einer Liebesgeschichte von zwei Prinzessinnen erzählt wird. Das ist für mich noch völliges Neuland, was mich daher sehr faszinieren konnte. Die Szenen sind auch nur dezent beschrieben, aber ausreichend um die Emotionen der Charaktere zu spüren. Beide Prinzessinnen gefielen mir vom Charakter auch gut. Sie waren lebendig,greifbar und sympathisch – alles was ich mir bei den Hauptfiguren wünsche, allerdings fehlte mir trotzdem dieser kleine Pepp um zu sagen: WOW!

    Die Geschichte entwickelt sich für meinen Geschmack etwas zu langsam, daher zog es sich an manchen Stellen enorm. Später wurde es jedoch fesselnder und spannender. Ich mochte die Geschichte der Königreiche, aber hätte mir da noch mehr Informationen erhofft. Das Potential wurde einfach nicht komplett ausgeschöpft und wahrgenommen, aber eventuell kommt dies in den Folgeteilen und bin daher guter Hoffnung.  Mit Überraschungsmomenten hat die Autorin jedoch nicht gegeizt und mich völlig überzeugen können.

    Mein Fazit 

    Mit “Einer Krone aus Feuer und Sternen” zaubert die Autorin eine wunderschöne, spannende und dramatische Geschichte zweier Prinzessinnen die für einander Gefühle haben. Die Geschichte entwickelt sich dezent,aber kann überzeugen.

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    Zeilenfluegels avatar
    Zeilenfluegelvor 3 Tagen
    Leider sehr langatmig, aber mit viel Feuer im Finale

    Neben dem wundervollen Cover hat 'Eine Krone aus Feuer und Sternen' auch einen wirklich vielversprechenden Klappentext zu bieten. Es geht um die Prinzessinnen Denna und Mara, die unterschiedlicher nicht sein könnten. In einem Land, in dem Magie mit dem Tode bestraft wird, muss die belesene und regelbewusste Denna einen wichtigen Teil ihrer selbst verstecken. Die wilde und ungezähmte Pferdefreundin Mara hingegen wünscht sich nichts anderes als ihre Freiheit und Gehör am Hofe. Als sie sich begegnen, treffen zwei Welten aufeinander und doch fühlen sie sich nur zusammen endlich wie sie selbst. Als der Mord eines königlichen Familienmitgliedes mit Verdacht auf Magieeinwirkung beinahe zum Krieg mit dem Nachbarland führt, müssen die Prinzessinnen mehr als zuvor zusammenhalten und kommen sich dabei näher als gedacht...

    Die spannende Ermittlung nach dem Mörder zieht sich durch das ganze Buch und bleibt auch für den Leser sehr lange unklar. Auch ich hatte nur einen wagen Verdacht, der sich im Nachhinein aber tatsächlich bestätigt hat.

    Ganz besonders hat mir die Magie gefallen, die in dem Buch beschrieben wurde. Viele der Menschen fürchten diese und verbinden sie mit dem Bösen, obwohl sie auch gegenteilig wirken kann. Auch die Liebe zu den Pferden, die gerade durch Mara einhergeht, ist in dem Buch sehr ausgeprägt und hat mein Pferdemädchenherz höher schlagen lassen.

    Leider hat es sich an viel zu vielen Stellen aber auch einfach nur gezogen, die Handlung kam nicht wirklich voran und konnte mich nicht fesseln. Denna versucht mehr über sich und ihre Neigung herauszufinden, doch auch das geht nur schleppend voran. Auch die Charaktere sind leider nur sehr oberflächlich dargestellt und wirken sehr distanziert, obwohl ich sie sehr mochte. Es hat zudem sehr lange gedauert, bis ich mich gut in der Geschichte zurechtfand, da gerade am Anfang noch alles sehr neu und verwirrend ist.

    Das Finale hat dafür alles wieder wett gemacht. Von jetzt auf gleich konnte mich die Geschichte total fesseln und alles kam Schlag auf Schlag. Zeit zum Durchatmen gab es nicht mehr. Denna zeigt endlich, was in ihr tobt und Mara findet ihren ganz eigenen Weg. Feuer und Sterne tanzen und kämpfen und sprühen tödliche Funken.

    Das Ende hat zum Glück keinen fiesen Cliffhanger, bleibt aber dennoch so offen, dass ich mich schon riesig auf Band 2 der Reihe freue. Ich bin sehr gespannt, was aus Denna und Mara wird und wie ihre gemeinsame Reise weitergeht.


    Fazit:

    Durch viele Längen konnte mich leider nur das Finale wirklich fesseln, dafür freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band.

    Ich gebe 'Eine Krone aus Feuer und Sternen' 3,5 von 5 Sternen.

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 9 Tagen
    Welche Krone wählst du?

    Zwei mutige Heldinnen verweigern sich ihrer vorbestimmten Rolle

    Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …

    Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, aber irgendwie muss ich gestehen war es schwierig für mich richtig einzusteigen.

    Mara und Denna waren zwei wirklich komplett unterschiedliche Charaktere, einmal das nette Mädel von nebenan und dann die Oberzicke schlechthin. Mara hat eine besondere Erziehung genossen und wurde auch auf ihre Aufgabe vorbereitet aber Sie kann und will sich mit ihrem Schicksal nicht zufriedengeben. Bei Denna hat man das Gefühl, dass Sie Intrigen spinnt und es nicht ehrlich meint.

    Was ich sehr schade fand ist, dass fast die ganze Geschichte sich nur um die zwei drehte und die anderen Figuren nicht wirklich erfasst und ausgearbeitet sind. Glaube das hätte dem Buch noch mehr Sinn und Tiefe gegeben.

    Trotzdem würde ich sagen es ist ein lesenswertes Buch und kann es nur empfehlen.

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    KleineNeNis avatar
    KleineNeNivor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Eine unglaublich gefühlvolle Liebesgeschichte mit lesbischen Protagonistinnen. Doch die Magie und die Spannung kam auch nicht zu kurz
    Eine unglaublich gefühlvolle Liebesgeschichte

    Das Cover sowie den Buchrücken finde ich unglaublich schön. Wirklich passend zum Titel sowie zur Geschichte, welche in einer High-Fantasy Welt in der Vergangenheit spielt. Davon gehe ich auf jeden Fall aus, da es sehr mittelalterlich auf mich wirkte.

    Der Schreibstil von Audrey Coulthurst konnte mich von Anfang an fesseln und daher fiel mir der Einstieg auch super leicht. Die Kapitel waren ca. 10 Seiten lang, sodass man auch da nochmal das Geühl hatte, schnell voran zu kommen.

    Die Geschichte von Prinzessin Dennaleia, genannt Denna, und Prinzessin Amaranthine, genannt Mara, ist dramatisch, romantisch, voller Sehnsucht und viel Gefühl. Ich bin immer noch ganz mitgenommen von dieser Leidenschaft, welche wir in dieser Geschichte erfahren.

    Mein Wunsch mit ihr befreundet zu sein, hatte sich in etwas Drängenderes verwandelt - in eine Art verlagen. - Denna

    Eine Liebe die nicht sein darf? Ja, das gab es schon oft, allerdings finde ich es in dieser Geschichte super dargestellt, denn wir erfahren durch den kapitelweisen Sichtwechsel in der Ich-Form, was in beiden Prinzessinnen vor sich geht. Dennaleia weiß seitdem sie klein ist, dass sie einmal einen Prinzen aus einem anderen Königreich heiraten soll und das ist auch der Inhalt ihres Lebens. Sie lernt tagein tagaus alles, damit sie die perfekte Königin abgibt. Anders ist Amaranthine, die Schwester des Prinzen, welchen Dennaleia heiraten soll. Mara mag keine Kleider und ist lieber draußen bei den Pferden anstatt bei Hofe. Als Denna dann zum Königshof kommt um mit dem Prinzen vermählt zu werden, soll Denna Reitstunden bei Mara nehmen, doch dabei geraten nicht nur die Gefühle von den beiden durcheinander, sondern Denna hat auch Probleme ihre Gabe unter Kontrolle zu halten.

    Auch die Nebencharaktere waren sehr interessant, genauso wie das Magische in dieser Geschichte. Die Magie besteht aus sechs verschiedenen Neigungen, was mir sehr gefallen hat, genauso wie das Setting. Immer wieder haben wir Settingwechsel, da sich die Perspektive nach jedem Kapitel ändert.

    Wäre sie doch nur nich meinem Bruder versprochen. Ich gab mich für einen Moment der Vorstellung hin, sie neben mich zu ziehen, bis ihre Lippen nur noch einen Hauch entfernt wären und ihre langen Wimpern meine Wangen streiften... - Mara

    Diese leichte Liebesgeschichte lebt durch ihre Protagonistinnen und deren Gefühle füreinander. Natürlich kam auch etwas Spannung auf, das Magische verstoßen werden und nicht gern gesehen sind, aber das war für mich eher Nebensache. Ich wollte einfach dieser unglaublich schönen Liebesgeschichte folgen. Auch erotische Szenen erwarten uns und sie sind auch toll geschrieben. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Ein wirklich gefühlvolles Buch! Es gab unerwartete Wendungen, allerdings erst zum Ende hin, sodass man auf den Plot wirklich sehr lange warten musste. Dazu war dieser auch noch vorhersehbar. Ich hatte damit auf jeden Fall schon gerechnet. Das Buch endet nicht mit einem Cliffhanger, allerdings bin ich trotzdem gespannt auf den nächsten Band!

    Fazit

    Eine gefühlvolle Liebesgeschichte zweier Protagonistinnen, die unterschiedlicher nicht sein können. Mich hat diese Geschichte zufrieden zurückgelassen. Ich freue mich schon sehr auf Band 2, hoffe allerdings, dass dann etwas mehr Spannung aufkommt und noch ein wenig mehr passiert.

    Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

    Eure Neni ♥

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    Jessica_Dianas avatar
    Jessica_Dianavor 12 Tagen
    mir hat die Magie gefehlt

    Inhalt:
    Zwei mutige Heldinnen verweigern sich ihrer vorbestimmten Rolle
    Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …
    Fazit: Mir hat die Grundidee gefallen und auch, dass das Liebespaar mal etwas anders war als gedacht, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz überzeugen :( In dem Buch hat mir schlicht und einfach die Magie gefehlt - sie wurde zwar angeschnitten, allerdings hätte ich mir für einen Roman mehr Details erhofft um besser in der Welt versinken zu können. Der Kernpunkt der Geschichte lag in der Politik was ja in einem Buch nicht grundlegend schlecht ist, aber mir war es hier leider einfach ein bisschen too much - deswegen fällt mein Feedback trotz guter Protagonisten, flüssigen Schreibstils und einer wundervollen Romanze nicht ganz sooo positiv aus - 3 von 5 Sternen.

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    JosBuecherblogvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Teilweise etwas langatmig, zum Ende hin wirklich spannend
    Der Wunsch nach Freiheit

    Am Anfang dieses Buches war ich zuerst etwas skeptisch, da ich nicht so gut in die Geschichte reingekommen bin. Allerdings wurde es im Laufe der Geschichte immer besser und so habe ich mich auch irgendwann in die Geschichte verliebt.
    Denna und Mara sind komplette Gegensätze. Denna ist darauf bedacht, die wohlerzogene Prinzessin abzugeben und immer auf die Etikette zu achten. Mara hingegen lehnt die ganzen Höflichkeitsfloskeln ab und bleibt lieber im Stall. Doch beide sehen sich nach Freiheit, was sie schließlich auch verbindet. Ich fand es schön zu sehen, wie sich ihre Beziehung zueinander verändert hat und Misstrauen dann doch Neugier wich. Die Geschichte zwischen den Beiden hat mich tief berührt, da ich noch nie etwas Vergleichbares in einem anderen Buch gelesen habe.
    Auch der Schreibstil hat mich nach anfänglichen Schwierigkeiten gepackt. Irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da mich die Geschichte so mitgerissen hat. Die Intrigen innerhalb des Hofes, aber auch die Aufstände außerhalb der Burgmauern machten die Situation spannend. Vor allem gegen Ende wuchs die Spannung noch einmal und ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Das Ende war dramatisch, mitreißend und ging mir sehr nahe.


    Trotz den kleinen Einstiegsschwierigkeiten hat mich das Buch wirklich gepackt und begeistert.  

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    Lizzy_Curses avatar
    Lizzy_Cursevor 20 Tagen
    Handlung bleibt leider hinter Atmosphäre zurück

    In diesem Buch wird zweierlei versucht, zu unterdrücken. Von der Protagonistin Denna, der Prinzessin, die einen fremden Prinzen heiraten muss, in ein fremdes Land ziehen muss. Und Denna verbirgt zwei Dinge – zum einen ihre Feuermagie, die in Mynaria verboten ist, und ihre Zuneigung zur Prinzessin eben dieses Landes – Mara, die auch nicht sein darf. Schließlich ist sie Prinz Thandilimon versprochen, Maras Bruder. Doch alles gerät außer Kontrolle.


    Zunächst einmal: Das Buch wird als Jugendfantasyroman vermarktet – dafür ein großes Lob an den deutschen Verlag. Es wird kein Trara drum gemacht, dass die Heteronormität, die sonst in der Phantastik herrscht, in dem Buch durchbrochen wird. Find ich gut. Auch im Laufe des Buches wird die Liebesgeschichte nicht am gleichen Geschlecht von Mara und Denna festgemacht. Überhaupt bekam die Lovestory zwischen den beiden Mädchen in diesem Buch viel Raum zugesprochen und viel Zeit um sich zu entwickeln. Manchmal gar ein bisschen zu viel, sodass der Rest der Geschichte ein wenig unterging. Dabei wurde so viel Spannung aufgebaut.

    Zum einen hätten wir da das Verbot der Magie in Mynaria und die Rebellion der Bevölkerung dagegen. Um Dennas Magie wird storytechnisch lange ein Geheimnis gemacht. Sie versucht sie zu verstecken und nicht daran zu denken, und doch bricht die Magie immer wieder in den unpassendsten Momenten durch (wenn ich in ihrer Nähe gewesen wäre, hätte ich längst Lunte gerochen) und es gibt deutliche Hinweise, wann ihre Magie besonders stark ist. Das wird ihr jedoch nicht klar. Viel eher wird ihr klar, dass sie sich verliebt hat, und zwar nicht in den Prinzen, dem sie versprochen wurde.

    Nebenbei bemerkt, das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt. Mara und Denna sind hier die Erzähler und besonders Maras Perspektive hat mir viel Spaß gemacht. Sie ist impulsiver und ich hatte das Gefühl, nicht so viele innere Monologe zu lesen wie bei Denna, sondern eher Taten zu sehen.


    Die Story plätschert am Anfang ziemlich dahin, da die Autorin eine große Seitenzahl darauf verwendet, die schwierige Beziehung zwischen Mara und Denna zu beschreiben. Am Anfang sind sich die zwei nämlich gar nicht zugetan. Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass die beiden Figuren so unterschiedlich angelegt sein mussten, um sich langsam näher zu kommen.


    Atmosphärisch finde ich das Buch gut gelungen. Man konnte die Ställe riechen, war in den Tavernen hautnah dabei und auch das Schloss sah man vor sich, sobald man es betrat. Schön gemacht!


    Das hört sich nun alles so schlecht an – mir hat das Buch trotz der Makel viel Spaß gemacht und ich werde sicher auch in den nächsten Band hineinlesen. In der Zwischenzeit lasse ich vier Sterne hier.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 21 Tagen
    Für meinen Geschmack zu politisch

    Dieses Buch habe ich schon lange auf meiner Wunschliste. Dann wurde überraschend das Cover geändert, was für mich jetzt keine große Rolle gespielt hat. Ich mochte auch das alte Cover, aber das neue passt auch gut zur Geschichte. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich war gespannt, wie die Autorin das umsetzt.

    Prinzessin Dennaleina ist seit ihrem sechsten Lebensjahr dem Prinzen von Mynaria versprochen. Als der Tag gekommen ist, und sie in sein Königreich kommt ist sie vor allem von Pflichtgefühl erfüllt. Sie ist ihr ganzes Leben auf diese Aufgabe vorbereitet worden und auch bereit dazu. Doch dann wird jemand aus der königlichen Familie umgebracht und Dennaleina muss sich fragen, wo ihr Platz ist.
    Mara ist die Schwester des Prinzen. Sie wollte nie Prinzessin sein und daraus macht sie auch kein Geheimnis. Eine Heirat oder generell die Rolle der Frau im Königshaus will sie nicht erfüllen. Sie muss Dennaleina das reiten beibringen, was für beide wirklich anstrengend ist.

    Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Denna und Mara. Ich finde das immer gut, so lernt man beide Charaktere gut kennen, die sind doch sehr verschieden. Denna ist klug und gebildet. Sie ist pflichtbewusst und eher zurückhaltend. Mara ist wild und ungestüm, also wirklich das absolute Gegenteil. Doch was ihre Familie angeht ist sie auch loyal.

    Ich muss sagen der Stil der Autorin war angenehm zu lesen, leider war es mir manchmal einfach viel zu politisch. Die magischen Anteile sind gering, obwohl das Ende wirklich ein Kracher ist. Die Liebesgeschichte war dafür angemessen und süß eingebaut. Die Spannung steigert sich, aber gerade am Anfang muss man wirklich Geduld haben und vor allem mit vielen politischen Dingen zurecht kommen.

    Die Geschichte ist abgeschlossen, ich könnte mir aber schon vorstellen, dass man hier noch Potenzial für einen zweiten Teil hat. Ist aber kein Muss. Insgesamt muss ich sagen konnte diese Geschichte mich nicht in allen Punkten überzeugen.

     

    Fazit 

     

    Die Autorin hat tolle Charaktere erschaffen, die Liebesgeschichte der Prinzessinnen war wirklich süß, aber mir war es einfach viel zu politisch. Da hätte man definitiv auf einige Details verzichten können.

     


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    Marysol14s avatar
    Marysol14vor 21 Tagen
    Kurzmeinung: [4/5] Als Fantasygeschichte mir streckenweise zu konventionell und langsam, als Liebesgeschichte allerdings sehr überzeugend.
    Hatte mir mehr erhofft

    Als Fantasygeschichte mir streckenweise zu konventionell und langsam (trotz einiger durchaus nervenaufreibender Szenen und Überraschungen!), als Liebesgeschichte allerdings überzeugend, da Denna und Mara nicht nur an und in ihrer Beziehung wachsen, sondern ihre Liebe zugleich sanft und zart, aber auch kräftig ist.


    Zur vollständigen Rezension: https://marys-buecherwelten.blogspot.com/2018/08/eine-krone-aus-feuer-und-sternen.html


    Auf dieses Buch habe ich mich schon gefreut, seit dem es zum ersten Mal, damals noch unter dem Titel "Feuerhimmel, Sternennacht", in der Vorschau auftauchte. Queere Charaktere in der Hauptrolle? Fantasy mit gleichgeschlechtlicher Liebe? Mehr davon!

    Doch der Anfang des Buches hat mir meinen vorfreudigen Enthusiasmus schnell genommen. Die ersten 50/60 Seiten, schleppend und enttäuschend wenig aufregend oder innovativ. Mit der Zeit jedoch nahm die Handlung an Fahrt auf, Denna beginnt ihr Prinzessinnengehabe sowie ihre Naivität Stück für Stück abzulegen, wird mutiger, stärker.

    Im Laufe des Buches habe ich dann allerdings regelrecht Freude am Lesen gefunden, wollte wissen, wie es denn nun weitergeht, was es mit der Magie auf sich hat, wann aus den beiden Frauen endlich ein Paar wird... Denn so sehr es mir auch gefiel, wie behutsam die Liebe zwischen Denna und Mara wuchs, wie langsam sie einander kennen und schätzen lernten - als Nicht-Pferdenarr waren mir viele Szenen zu langatmig und detailliert beschrieben. 

    Schlösser, Königreiche, Hochzeit... der Schreibstil passt zu dem mittelalterlichen High Fantasy-Setting; waren Audrey Courthursts Formulierungen und Sätze doch durchaus komplexer, als in manch anderem Jugendbuch und die Dialoge von höfischen Anstandsregeln geprägt. Gleichzeitig empfand ich den Schreibstil aber auch nicht als zu aufgeblasen oder sperrig. Gelungen, also.

    Von den Charakteren hätte ich mir im Allgemeinen mehr erhofft. Die beiden Figuren, die das Buch in meinen Augen am meisten bereicherten, starben leider, während die überlebenden Nebenfiguren enttäuschenderweise genau das blieben. Blass und im Hintergrund. Weder Dennas Familie, noch Maras Bruder entfalteten einen überzeugenden, vielschichtigen Charakter, sondern blieben in ihren zugeschriebenen Rollen verhaftet und facettenarm. Das erhöhte natürlich den Anspruch an die beiden Hauptprotagonistinnen, die damit quasi allein im Fokus standen. Und während Mara mein Fangirlherz schneller schlagen ließ, fand ich Denna den Großteil des Buches über schlichtweg langweilig. Natürlich wurde sie von klein an zur Prinzessin erzogen und woher soll denn auch Eigenständigkeit und Alltagstauglichkeit kommen, und ja, sie durchlebt Veränderungen, die sie gegen Ende hin zu einer durchaus starken Figur machten. Dennoch hätte ich mir von ihr im ersten Teil der Geschichte mehr erhofft, als Buchschläue und Tanzkunst.

    Was ich an dieser Geschichte absolut großartig finde, ist die Liebesthematik. Im Allgemeinen, wie auch die Beziehung zwischen Denna und Mara im Speziellen. Ersteres bezieht sich darauf, wie offen die Gesellschaft in Mynaria ist - es spielt keine Rolle, ob eine Frau eine Frau oder einen Mann liebt. Audrey Courthurst führt das auch nicht weiter aus, thematisiert nicht, ob das etwas "Besonderes" sei, sondern stellt durch verschiedene beiläufige Äußerungen und Erwähnungen einfach nur klar, wie natürlich Liebe ist und sein kann. Wow! Und dann die Liebesgeschichte an sich: Süüüüüß! Ich mochte, wie beide Protagonistinnen sich nur langsam verliebten, sich erstmal kennen und schätzen lernten, zusammen lachten und sich halfen und wie ihr Band dadurch immer stärker wurde. Zwischen ihnen wuchs ein Vertrauen und Verstehen, eine Liebe voller Sanftheit und Zartheit, aber auch Kraft, Magie und Feuer.

    Im Englischen bekommt die Geschichte im August 2019 eine Fortsetzung - das Ende ist auch offen genug! Zumal das Buch dafür, dass Klappentext und Cover Magie und Feuer versprechen, primär bei höfischen Intrigen, Mordermittlungen und drohendem Krieg zwischen den Königreichen blieb. Das, was mich zu interessieren vermochte - der Ursprung der Magie, ihre Bändigung und Anwendung sowie die Geschichte der verschiedenen Königreiche - wird in eine Zukunft verlagert, die Denna noch erst erleben muss.

    Alles in allem: Nach einem längeren, schweren Einstieg durchaus Lesespaß, Spannung und eine gelungene Überraschung am Ende, vor allem eine süße Liebesgeschichte - aber auch viele Längen, unausgereifte Charaktere und ein Plot, der sich wenig vom Fantasy-Einheitsbrei abhebt. Ich hätte nicht geglaubt, das mal zu sagen: Dieses Buch wäre als reine Liebesgeschichte ohne die Fantasyhandlung vermutlich überzeugender gewesen. Als Beitrag zu mehr Diversität im Jugendbuch/ Fantasygenre ist es aber ein mehr als willkommener! Und diese Anspielung auf das Stereotyp mit dem weißen Pferd, als Denna davon spricht, mit einem Mädchen auf einem roten Pferd in den Sonnenaufgang zu reiten... herrlich!
     


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    ConnyZ.s avatar
    ConnyZ.vor einem Monat
    Magisch, mit toller Liebesentwicklung …

    Audrey Coulhust Geschichte erschien im cbt-Verlag im August 2018. Unter dem Titel „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ erwartet dem Leser eine andere Art von Märchen, dessen Liebesgeschichte sich in eine unterwartete Richtung entwickelt.


    Dennaleia ist schon seit ihrer Geburt dem Prinzen aus Mynaria versprochen. Doch birgt sie eine gefährliche Gabe in sich, die in den Königreichen verboten ist. Denna kann Feuer herbeizaubern, doch, ungeübt wie sie ist, wird diese Gabe oft zum Fluch. Am Hofe Mynaria lernt sie die Prinzessin Amarathine kennen. Mara ist ein Wirbelwind und obwohl sie die Erstgeborene ist, wird sie niemals auf den Thron kommen. Doch Mara versteht es gekonnt sich dem ganzen Hofzeremonielle entziehen zu können …


    Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und schafft so einen großen Blick auf eine kleine Welt. Denna darf den Anfang machen, da sie hier mehr im Mittelpunkt steht und auch ein großes Geheimnis mit sich herumträgt. Sie erzählt, wie sie ihre Gabe entdeckte und was von ihr immer wieder abverlangt wurde.

    Nun als junges Mädchen ihr Land verlassen zu müssen, um einen Prinzen zu heiraten, den sie noch nie kennengelernt hatte, ist eine sehr beängstigende Vorstellung. Doch Denna stellt sich als sehr starke Figur heraus, auch wenn sie nach außen das zurückhaltende Mädchen mimen muss.

    Obwohl ich hier anmerken sollte, dass jener Prinz kein Scheusal oder dergleichen ist, denn Thandilimon versucht seinen Teil dazu beizutragen, dass es ihr an nichts fehlt und sie sich wohlfühlt.

    Wenn man dann nach und nach herausfindet, was Denna begehrt, dann kann der arme Prinz einen doch wirklich leidtun.

    Denn Mara ist es, die den Perspektivenwechsel für sich einnehmen kann und auch den Leser mit ihrer wilden und aufbrausenden Art für sich einnehmen kann.

    Sie ist es auch, zu der Denna einen besseren Draht finden, sucht man doch lieber Freunde in einem fremden Land. Aber auch Mara zeigt dem Leser immer wieder, dass sie eigentlich verloren ist an diesem Hofe und ohne ihre Pferde keine wirkliche Aufgabe hätte.

    So entwickelt sich die Geschichte zwischen den Mädchen in eine Richtung, die man niemals vermutet hätte, denn aus ihrer Freundschaft entsteht Liebe. Eine Liebe, die natürlich niemals gebilligt werden kann. Immer wieder durchlebt man mit ihnen die Angst, dass sie ertappt werden und diese Spannung baut die Autorin immer mehr auf.

    Doch hierbei wird es natürlich nicht belassen, denn in solchen Königreichen regiert auch die Intrige mit. Und diese werden zuhauf gesponnen und ausgeführt. Hier nun geht es um die Menschen, die eine Gabe besitzen und wie wir von Beginn an erfahren, ist damit auch die Prinzessin Denna in großer Gefahr.

    Die Autorin lässt diesbezüglich die Geschichte in viele Richtungen lenken und keine Durststrecken aufkommen. Doch hätte man sich zu Beginn genau dieses Tempo herbeigesehnt. Zum Ende des ersten Bandes, kann man gar nicht mehr Luft holen oder das Buch aus den Händen legen. So rasant entwickelt sich die Handlung um die beiden Protagonisten.

    Mit ihren Figuren hat Audrey Coulthust einer tollen Idee Leben eingehaucht und verstaubte Märchen einen modernen Touch verliehen.


    „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ ist nicht nur magisch, sondern lenkt die Liebe in ganz andere Bahnen.


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